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Klärung keiner Kleinigkeiten

Es geht bei den meisten Vorschlägen keineswegs darum „alles anders“ zu machen oder „etwas durch etwas anderes“ zu ersetzen. Es geht vielmehr darum zu erkennen, dass genau dieser Fehler nicht mehr wiederholt werden muss, weil es jedes Ding auf verschiedenen Ebenen in verschiedenen Ausprägungen geben kann. Ein übertriebener Konkurrenzglaube verdrängt gerne die kleineren Varianten, die soviel Ärger bereiten, weil sie der Ort sind, die ständig Änderungen liefern – je grösser eine Struktur desto unflexibler wird sie – für sie werden „die“ Kleinen zu „hektischen Unruhestiftern“.

Erste Regel: Wenn es grosse dominante Strukturen gibt und die lokalen Märkte verdrängt werden, dann tendieren die Märkte zur Stagnation. Ein Merkmal eines gesunden Marktes ist es, wenn es lokale, regional, überregionale, (nationale,) und globale Märkte gibt.

Man kann das auch mit der alten Optimierungsregel von 70 / 30% erklären: Optimierung wirkt sich positiv auf alle Aspekte der Produktion / Effektivität aus, wenn bis zu 70% der Aktivitäten gut durch optimiert wurden. Wer die restlichen 30% optimieren will, der verzichtet entweder auf einen grossen Teil seiner potenziellen Aufträge (das kann über 50% werden) oder hat mehr Arbeit mit der Optimierung allein schon, weil er die ständigen Änderungen einarbeiten muss.

Übrigens: Das heisst nicht, dass innerhalb der restlichen dreissig Prozent nicht optimiert werden darf, das darf man durchaus und es hat auch seine Berechtigung. Ausgehend einem Volumen von hundert täglichen Vorgängen, die von zehn Mitarbeitern bewältigt werden, und weiter angenommen, dass nach der Optimierung jeder Mitarbeiter zwanzig Vorgänge täglich leisten kann, würde für den grossen Bereich bei weiteren hundert Vorgängen nur noch die Hälfte der Mitarbeiter benötigt, doch bei den würde nach der Optimierung nur ein Mitarbeiter eingespart. Apropos „einsparen“, wenn das richtig gemacht wird, geschieht das selten von heute auf morgen sondern es gibt eine Übergangszeit in der mehr Arbeit zu leisten ist als vorher. Wirkt die Optimierung, dann werden die Mitarbeiter zuversichtlicher und effektiver, das bemerkt auch der Kunde, ebenso, dass das Geschäfte machen jetzt wesentlich besser geht, die Folge ist die Zahl der Aufträge steigt – wenn nun auch weitere Varianten zugelassen werden, dann kann es passieren, dass bald neue Mitarbeiter einzustellen sind – nicht selten wird dann auch neu optimiert. Bei den meisten, die erfolgreich optimierten, lief das so – das ist kein Geheimnis.

Aber warum sind die lokalen Bereiche so umtriebig? Es liegt an ihren Kunden. Das ist gemeint, wenn die Sprache vom „vernünftigen Handwerker“ die Rede ist, der sich an seinen Markt anpasst – einfach, weil er sein Betrieb verbessern und weitere Produkte anbieten können will, achtet er auf den Kundenwunsch und entwickelt seine Produkte weiter. Da er selbst alles macht bzw. im kleinsten Massstab arbeitet, kann er schnell reagieren und flexibel auf den Kundenwunsch eingehen. Je grösser der Betrieb wird, umso wichtiger wird der Verkäufer, dessen Aufgabe in diesem Fall immer mehr zum „Anpasser des Kundenwunsches an das Produkt“ wird.

Zweite Regel: Je grösser die Strukturen, umso grösser wird die Tendenz, den Kundenwunsch zu steuern – ihn firmen- oder marktgerecht zu manipulieren.

Beispiel: Ein Kleinwagen ist besonders hässlich geraten und zieht den Spott des Marktes und der Kunden auf sich. Kurz danach findet sich überall ein Plakat mit einem selbstbewussten, wenig angepassten Mann, den bewusst zu diesem Auto steht, und gefragt wird „Wie ihn sein Sohn nennt, seitdem er dieses Auto fährt?“ „Immer noch Papa“ antwortet er. Die Verkäufe überstiegen den erwarteten Absatz weit.

Werbung kann so einiges. Der „echte Händler“ will jedoch zum „individualisierten Preis“ und dem „individualisierten Information“ kommen. Das ist nicht neu, das wollen sie schon immer. Der Hintergrund ist einfach: Es geht darum, was der Kunde bereit ist zu zahlen. Ab einem bestimmten Reichtum, kann das auf einen Anteil des gefühlten Vermögens des potenziellen Kunden reduziert werden. Mit anderen Worten: Ein Promille von einem Armen ist weniger Geld als ein Promille eines Reichen – selbst die Reichen werden nun wieder unterscheidbar, doch hier wird dann eher nach bestimmten Luxusgütern unterschieden: Der Reiche, der zuhause der Reichste ist; der Reiche, der sich ein teures Hobby leisten kann (er fährt dann nicht einfach Ski sondern nimmt statt dem Lift einen Hubschrauber, oder er sammelt Bilder etc.), dann folgen die Luxuswohnungen in den Metropolen und so weiter – übrigens: Da mit dem Reichtum die Preise inflationär steigen, wird das gelegentlich unter dem Begriff „Reicheninflation“ zusammengefasst).

Kann einer nun den konkreten Zielkunden einschätzen, dann kann er individualisiert angesprochen werden und es kann ihm ein individualisieren Preis genannt werden – besonders gut funktioniert das, wenn immer verhandelt werden muss. Doch das war früher, heute wollen sie das über den Rechner erreichen.

Dass es das Phänomen schon früher gab, zeigt, dass die Begründung schon immer den Heilern zugeschrieben wurde: „Wenn ein Reicher viel zahlt, dann kann ich auch vielen Armen helfen“.

Dritte Regel: Wenn Verkauf zur Kundenmanipulation benötigt wird um den Kundenwunsch durch das eigene Angebot zu erfüllen, dann verliert der Anbieter den Kontakt zum Kunden – und der Markt wird mittel- oder langfristig stagnieren.

Wie oben bereits angesprochen: Ein, vom Kapitalismus idealisierter, Markt, funktioniert wenn, dann am besten in einen lokalen Kontext, weil der Produzierende ein echtes Interesse am Kundenwunsch hat. Je grösser sein „Lieferbereich“ wird, desto weniger kann er die einzelnen Wünsche erfüllen.

Die Industrialisierung der Produktion hatte zur Folge, dass „jede Farbe geliefert werden kann, solange sie Schwarz heisst“. Heute haben wir eine Tendenz dazu, die zentrale Produktion wieder zu verteilen. Es wird schlicht einfacher, wenn bestimmte Kriterien, die weit verbreitet und damit zumindest zu eine „regionale Besonderheit“ wird. Beim Bau von Verkehrsmitteln spielt die Grösse und das Gewicht von Personen eine entscheidende Rolle. In einigen Bereiche Asiens wurden z.B. keine Autos eines bestimmten Typs verkauft, es stellte sich heraus, dass die Personen dort schlicht zu klein waren und nichts sehen konnten – obwohl alle europäischen Standards eingehalten wurden. Ein anderer Autohersteller stellte den Vertrieb in bestimmten Ländern ein, weil das Durchschnittsgewicht der Personen dieses Areals das Fahrwerk und die Stossdämpfer zu sehr belasteten.

Man kann sich vorstellen, dass dieser Hersteller sich wünschen würde, etwas gegen dieses „ungesunde“ Übergewicht zu unternehmen. So gibt es z.B. auch die Anekdote, dass Google das autonome Fahren nur will, damit die Insassen noch länger im Internet gehalten werden. Aber die Beschreibung wollte auf etwas anderes hinaus:

Vierte Regel: Je grösser ein, zur Individualisierung tendierender, Markt, wird, desto weniger kann er die individuellen Bedürfnisse erfüllen.

Das ist jetzt die Gelegenheit, für Kritiker an City-SynErgy: Ein paar Pfähle in den Boden rammen, ein Leitsystem dran geklatscht und mit ein bisschen Elektrik(!) die Steuerung machen – wird da nicht der ganzen Welt ein sehr einfaches, nicht individualisierbares System aufgedrückt?

Die Antwort ist: Die Verkehrsregeln und das Prinzip, dass auf Strassen Autos gefahren werden, ist an sich ebenso wenig individualisierbar. Beim Auto ist es das Fahrzeug selbst. Doch, man sieht es z.B. bei den ePost Autos: Selbst ein Posten für die Post deutschlandweit rechnet sich scheinbar für die Autoindustrie nicht, selbst, wenn weitere Liefermärkte mit bedient werden können. Diese Individualisierung wird heute von einem Fachfremden Konzern betrieben, der heute schon schwärmt, dass der diese Fahrzeuge deutschlandweit für sich und die eigen Konkurrenz aber auch für alle Interessierte anbieten werde. Die Anzeichen, dass sich die AI kräftig verkalkuliert und sich zu lange „in sicheren Märkte“ wähnt, sind gewaltig – es entstehen viele Alternativen, normalerweise ist das das erste Zeichen, dass sich der Markt kräftig verändern wird.

An dieser Stelle ist Raum um darauf hinzuweisen, dass C/SE Kabinen durchaus individualisierbar sind. Jeder der will und der sich einen entsprechenden Parkplatz leisten will, darf sich gerne eine solche Kabine bestellen. Es ist nicht ganz im Sinn von C/SE, das dadurch brilliert, dass man schnell von A nach B kommt, es geht darum so wenig wie möglich Zeit (im Vergleich zu heute) für diese Aufgaben investieren zu müssen, aber ja, wenn einer dann den überwiegenden Teil seiner Arbeitszeit in der Röhre verbringt, dann können bestimmte Ausstattungen gut sein.

Politisch ist C/SE (City-SynErgy) für D von grosser Bedeutung, denn es stellt ein Produkt dar, das es erlaubt alles nötige wie Wasser, Energie, Mobilität und für Infrastruktur kostengünstig auch in bislang unerschlossene Gebiete bringen zu können. C/SE ist ein zentrales Produkt um in der Entwicklungshilfe Hilfe zur Selbsthilfe leisten zu können. Wie in anderen Posts jedoch auch gezeigt wurde, hilft es der Autoindustrie, hält Geld in der Gegend, birgt neue Möglichkeiten und löst alte Probleme. Allein der Ring ums Mittelmeer, würde Flucht über das Mittelmeer unnötig machen, bietet aber auch die Möglichkeit an den Zugängen geschützt Areale anzubieten, die, falls gewünscht, gerne auch zu Wirtschafts-, Gesellschafts- und Bildungszentren ausgebaut werden können.

An dieser Stelle breche ich hier ab – es gäbe noch viel zusagen, aber für heute reicht es.

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Es brodelt im Land und Chat

Erst waren alle erstaunt, ob dieser „direkten Umsetzung“ der Meinung des Chats: „Die grossen Parteien so klein wie möglich zu halten“. Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass da wohl jeder seinen eigenen, privaten Grund hat – im Land wie im Chat.

Doch für die meisten war viel wichtiger: „Was haben die Parteien verstanden?“. Es scheint: Jeder etwas anderes. Aber „Die CSU hat offenbar nichts und die CDU noch viel weniger dazugelernt“ war die häufigste Antwort.

Liegt es wirklich am berühmten rechten Rand? Um die AfD zu übertreffen müsste man sie rechts überholen. Das nennt man auch: Öl ins Feuer giessen. Und das scheint irgendwie in die falsche Richtung zu gehen. Bedenkt man dazu, dass die AfD als Denkzettel gewählt wurde und nicht wegen ihrer (kaum vorhandenen) Inhalte, dann könnte einem auffallen, dass es um etwas anderes als rechts oder rechter geht, es geht schlicht darum einmal die Aufgaben zu lösen zumindest sie anzugehen, die anstehen. Zum einen wäre das: Einmal einfach eine solide (und eben keine Lager) Arbeit abzuliefern. Sich zu erinnern, dass zu dem Job „zuhören“ und überlegen gehört. Und statt alles abzuwarten und max. zu verwalten, es zu gestalten – wobei: Ziele wie „der Rechner wird es schon alles richten“ greifen nicht. Einmal tun sie das weder heute noch morgen nicht, denn „wer mit einem Schraubendreher eine Wand einreissen will, wird nur den Schraubendreher klein kriegen“. Zum anderen wollen solche „Umbrüche“ gesellschaftlich diskutiert werden – damit die Bürger und Menschen es mittragen können. „Mitnahmereden“ oder „die Massen begeistern oder zu dominieren“ allein reichen da nicht – wirkt eher lächerlich. Zumal es für die meisten immer sichtbarer wird, dass „die Ernte von vorgestern vielleicht für morgen oder übermorgen nicht mehr reichen wird“. Mit anderen Worten viele befürchten, dass Europa wirtschaftlich bald überholt wird (nein liebe CSU und CDU das hat nichts mit rechts oder links zu tun, bitte: seit nicht so fixiert). Viele sehen zudem, dass der Sozialstaat einem übertriebenen und gesellschaftsgefährdendem Kapitalismus geopfert werden soll – das wollen viele schlicht nicht, weil es Alternativen gibt, etliche wurden im Blog vorgestellt aber stellt Euch vor: Es gibt noch viel mehr davon!

Um es einmal deutlich zu sagen: Nein, es geht nicht um rechts oder links, es geht um eine gute Arbeit. Es begann anno dazumal mit den Grünen, die unter Wirtschaft nicht mehr Ausbeutung der Natur verstehen wollten und Allmachtsphantasien von Wirtschaft und „Herrschern“ eher angewidert wurden statt dass sie begannen „Hurra“ zu schreiben. Sehr viel später signalisierten die Piraten, wo es brennt, der CCC war nur eine der warnenden Stimmen, die es schon lange vorher gab. Und statt sich in den vielen Kleinigkeiten zu verheddern wollen viele, dass man die richtigen Stellschrauben anders einstellt.

Da gibt es heute z.B. ein Internet, das die Kommunikation vom aktuellen Ort (nahezu) unabhängig macht. Privat fährt man deshalb nicht mehr herum – man hat ja alle Freunde immer dabei. Deshalb wechselte vieles, was früher mit dem Auto verbunden war, zum Handy. Ausserdem wollen viele einfach nicht im Stau stehen, die Luft verpesten oder stundenlang im Auto sitzen wenn man es mit dem Handy binnen Sekunden auch haben kann. Allein schon wegen der nervigen Parkplatzsuche, ein Kollege, der für gewöhnlich mit dem Auto unterwegs ist, kam neulich zurück, weil er seine Monatskarte vergessen hatte; er erwiderte dann „Dort wo ich jetzt hin will, bekomme ich so gut wie nie einen Parkplatz und muss meist weit weit weg parken, ohne die Öffentlichen müsste ich lange laufen“.

Zudem kommt das Sharing. Mit dem Sharing ändert sich auch so einiges: Die Autoindustrie wird sich verändern und die Baumärkte werden einen guten Teil an Leihgeschäften verlieren usw.. Die Deutsche Wirtschaft baut darauf, dass all das noch lange nicht kommen wird und wenn, dann wird es schon nicht so heiss gegessen werden, wie es gekocht wird. Das machen sie schon lange so, das nennt man „seine Märkte sichern“ – andere nennen es Stagnation, volkswirtschaftlich ist das nicht sinnvoll.

Für die meisten ist es klar und deutlich zu sehen (nur „die Oberbonzen wollen noch an die ganz alte Welt glauben): Wir stehen vor wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen, zur Zeit geht es noch irgendwie, aber lange kann das so nicht weitergehen. Sie wollen es endlich angegangen sehen und sie würden ja gerne mitmachen – wenn es denn Angebote geben würde.

Ein Mitglied des Chats drückte es so aus: „Was kostet es (City-)SynErgy zu testen? Ein paar Millionen. Etwas mehr gilt für IvaP, das aber von der Industrie so bzw. gewinnoptimiert bereits angestrebt wird. Auch das ist relativ billig. Ebenso dein Produkt und etliche der Ideen der anderen Mitglieder. Wir stehen in der Startaufstellung – aber die Ampel bleibt seit Jahren auf rot. Verdammt noch mal: Ohne Anschubfinanzierung geht es nicht und ja, jeder würde bei dem, was Du InnovationsCenter nennst, mitmachen – sicherer kann man so etwas nicht organisieren. Aber was da kommt, ist eher Hohn als Hilfe.“

Ein anderer meinte: „Die anstehenden Aufgaben können durch wenige und sogar billige Massnahmen zu einem guten Teil gelöst werden! Die Merkel könnte das tapfere Schneiderlein bei weitem übertreffen. Bleibt aber stehen und tut nichts und wenn – dann das falsche. Die wissen doch nicht mehr, wie es ist, wenn man den Boden verliert, die glauben wahrscheinlich, dass der Boden immer fester wird, auf dem sie stehen, aber die Zeichen sprechen eigentlich eine andere Sprache.“

Wahlen 2017 – brauchen wir neue Parteien?

Eigentlich hält sich der Blog aus dem Wahlkampf heraus – der Blog läuft nur nebenbei, im Wahlkampf liefern die Politiker einfach zu viele Steilvorlagen; diese Inflation überlasse ich besser denen, die dafür bezahlt werden.

Doch das Ergebnis dieser Chat- Umfrage will ich nicht hinterm Berg halten. Allerdings ist es wichtig, dass ich hier nicht meine Meinung wiedergebe sondern Antworten zitiere, die ich bekommen habe. Das ist so, wenn man über etwas berichtet oder der Schriftführer ist. Die Wahlen sind nur der Aufhänger – hier geht es um Inhalte.

Ich wollte den Wahl-O-Mar ausprobieren und fütterte ihn mit den Antworten, die ich als Privatperson, als Selbstständiger und als ITler geben würde. Mehr Zeit wollte ich nicht investieren.

Diese politische Schizophrenie ist mir schon mehrfach aufgefallen und ich wollte wissen, ob es nur mir so geht. Also stellte ich im Chat eine Umfrage, die den Fall beschrieb und ob es anderen auch so gehe? Gerechnet habe ich mit kurzen Antworten wie „3“ oder „42“. Bekommen habe ich aber Listen der Rollen und die politische Parteien aushebelnden Themen.

Das war ein Fall für ein neues Spielzeug von mir, das Wortfeldgruppen bildet und so quasi die Überbegriffe herausfindet – ich bitte die Sprachkundlern unter Euch um Rücksichtnahme gegenüber dem Laien, der so was nicht im Kopf macht sondern das dem Computer überlässt; Ihr dürft es gerne überprüfen.

Das weitaus grösste Thema war, dass die Menschen mit der Vergangenheit abgeschlossen haben und dass sie nun wissen wollen wie es weitergeht. Das ist nicht die AfD Position, es geht nicht um Leugenen oder Verdrängung, es geht darum, dass es auch eine Zukunft gibt, die z.Z. im Klein-Klein vernachlässigt wird.

Die Leute scheinen nicht gesellschaftskritisch eher scheinen sie „gesellschaftsneugierig“ zu sein. Da im Chat zwar alle Berufe vertreten sind, die ITler aber überwiegen und das Verhältnis von Frauen zu Männern bei 1:2 liegt, er beim Alter aber erstaunlich ausgeglichen ist, ist eine solche Umfrage leider nicht repräsentativ, auch, wenn ca. 3000 der fasst 5000 aktuellen Mitglieder antworten. Die Leute im Chat kümmern sich um die Produkte von morgen und da die menschliche Interaktionen gemeinsam mit der Mensch-Maschine-Schnittstellen immer wichtiger werden und sich die Welt deshalb ändern wird und es den Menschen ganz klar ist, dass sich deshalb auch die Gesellschaft ändern wird, interessiert sich diese Gruppe sehr für die Frage: „Wie organisieren wir uns Morgen?“ sehr.

Auch das zweite Thema war überraschend: Freizeit. Für die meisten ist das einfach wichtig, weil sie „einen fit für die Arbeit und das Leben“ macht. Sport und Weiterbildung, sowie Spiel und Unterhaltung und das Zusammenwachsen von Spiel und Arbeit in der 3D Welt sind die wichtigsten Unterthemen.

Das dritte Thema war Mobilität, Energie und Infrastruktur. Aber das ist nicht überraschend, denn es stammen etliche Ideen, die hier m Blog vorgestellt wurden, von Chat-Mitgliedern.

Die Themen im Wahlkampf waren dort nicht wiederzufinden. Darauf angesprochen war die Antwort wieder für den Chat typisch: Die meisten sind der Meinung, dass mit einem BGE, IvaP und C/SE die meisten Probleme gelöst wären, dass es aber an geeignetem Personal für solche Aufgaben in der Politik fehle, ebenso der Wille etwas, das den eigenen „politischen Job“ auf lange Zeit garantiere, einfach so „wegzulösen“.

Gestern wurde dann lange diskutiert ob es noch eine „Volkspartei“ gebe? Die Antwort war: Nein. Die Begründung: Weil die aktuellen Parteien die Möglichkeiten z.B. der Digitalisierung selbst nutzen wollen und zudem kräftig bei der Wirtschaft mitmischen, dass sie das gerne im Hintergrund wüssten und ihnen eine Diskussion dieser Themen nicht gelegen kommt. Den Parteien wird quasi Parteilichkeit vorgeworfen.

Da CDU/CSU, SPD, Grünen und FDP alle daran beteiligt waren und da keine dieser Parteien „sich ehrlich“ machen wolle sondern mit „weiter so“ es keine Alternativen zur Realpolitik gäbe, diese wegen „Weltfremdheit“ und „Unehrlichkeit“ (alles Zitate!) nicht wählbar sei, gerade weil die Chat-Mitglieder sehr wohl Alternativen anbieten können. Was übrigbleibt wären aus ähnlichen Gründen ebenso nicht wählbar.

Gewünscht wird eine Alternative zur Alternativlosigkeit; eine Partei, die sich dazu bekennt, nicht für Europa sprechen zu können, aber dass Deutschland zeigen könne, dass C/SE, IvaP, die 150er und die anderen Konzepte und Ideen funktioniere: Die Einzelteile gäbe es, gesucht wäre nur eine Gegend, in der man das ausprobieren könne. Selbst die Maschinenbauer freuen sich darauf mal etwas anderes als Autos in einem neuem Markt machen zu können – endlich mal wieder zeigen zu können, was man kann. Doch die Politik sagt nein dazu, das haben wir schon immer so gemacht, da könnte ja jeder kommen – so kommt es zumindest den Chatlern vor.

Es fehlt schlicht der Ausblick in die Zukunft, sie kommen sich vor, als würde man versuchen sich vor der Zukunft „drücken zu wollen“ oder die Zukunft der Vergangenheit gleichzuschalten. Zudem haben viele ITler es satt, dass es „immer die schlechteste Lösung“ sein muss – sie wollen nicht zu „VWler“ werden, wie sie sich ausdrückten. Die Frage, ob das Bashing wäre, wurde mit „gemeint ist die hierarchische Software-Entwicklung, in der die Lösungen und Techniken vorgegeben werden“ geantwortet.

Die Idee zu einer eigenen Partei wurde erwägt. Die aktuelle Politik lege nicht die Finger in die Wunden, die sie selbst geschlagen habe, dies sei jedoch nötig; protegierte und gelenkte Märkte, nachrichtendienstliche Interessen vor Privatsphäre, dass es möglich sei, die Digitalisierung weit besser zu gestalten, Ermittlungen zuzulassen und Datenschutz zu vereinen, Mobilität etc. das wären die Themen (auch des Blogs), die angesprochen werden müssten, für die Lösungen aufzuzeigen und die endlich wieder die Zukunft thematisieren statt dem ständigen politischen Narzissmus und Eigenlob einige ergänzen „auf Kosten des Volkes“. Man will endlich wieder zuversichtlich in die Zukunft blicken können und wissen, was da auf einen zukommt – Möglichkeiten gäbe es genug, zur Not würde man mit den Vorschlägen des Blogs beginnen.

Die indiskrete Frage „wie werdet ihr wählen“ beantworten einige mit „na, was bleibt einem schon übrig, natürlich die CDU/CSU damit sie über 50% kommt und sich dann selbst demaskiert“ und andere „wichtig ist eigentlich nur, dass die Grossen so klein wie möglich werden“.

Wie immer gibt es von mir keine Wahlempfehlung, gebe aber zu bedenken, dass CDU über 50% sehr gefährlich für Deutschland und die Union werden würde. Einmal würde hemmungslos die USA kopiert werden und damit ein „deutscher Trump“ aufgebaut werden, ein verführtes Deutschland im Zentrum von Europa tat noch nie gut, und die zu erwartenden Streitereien zwischen den Unionsmitgliedern würden die Politik lähmen, weit stärker als das die grosse Koalition tut, die bremst diese interne Selbstdarstellung einer Gruppe, die zu gross geworden ist.

Wettbewerb und Wirtschaft

Da sich morgen die Anfragen zu diesen Themen häufen werden, ich aber unterwegs bin, antworte ich lieber gleich:

Wettbewerb, in dem Kontext, wie er bei Anne Will gebraucht wurde, bezieht sich auf die Frage, ob ein Land mehr ausgibt als es einnimmt und ob die Löhne im Vergleich zu anderen Länder und zur (gemeinsamen) Währung verhältnismässig sind.

Letztlich ist diese Betrachtung aber eine Kosten-Nutzung Rechnung, ein Begriff aus der Betriebswirtschaft, volkswirtschaftlich bedeutet Wettbewerb eher, dass der Staat Wert darauf legt, dass es fair und gerecht zugeht und dass der Markt Innovationen neben Optimierung und Varianten bekannter Verfahren in ausreichendem Mass vorhanden sind.

Wirtschaftlich bedeutet Wettbewerb, dass es keine protegierten Märkte und / oder Monopole gibt.

Wer aber politisch auf wenige Märkte setzt und nur diese fördert, der darf sich aus wirtschaftlicher Sich nicht „wettbewerbsfreundlich“ nennen, weil er letztlich den Markt genau in die gegenteilige Situation drängt.

Warum ist das so? Wer rein auf den unmittelbaren und schnellen Gewinn sieht – was heute scheinbar politisch und wirtschaftlich eingefordert wird – der streicht z.B. seine Kosten bei Entwicklung und Forschung, investiert wird dann max. in die Sicherung des eigenen Marktanteils, etwas, das heute gerne veröffentlicht wird.

Wirtschaftlich wird dieser Zustand meist „Stagnation“ genannt und wird nicht gerne gesehen. Um das Thema kleinzureden, wird meist gesagt, dass kleine Firmen viel besser sind bei Neuentwicklungen sind und man sich – bei Erfolg – dann dieser Firmen annimmt. Man sichert sich den Erfolg, das Risiko aber wird ausgelagert.

Die grossen Player in diesem Bereich bauen darauf, dass „die Kleinen“ spätestens bei der Vermarktung scheitern, zudem dem Konkurrenzdruck nicht gewachsen sind und man so früher oder später „billig einkaufen“ kann und den Markt sichern kann. Von vielen dieser Firmen und Produkten sieht man binnen kurzer Zeit nicht mehr viel. Zum Teil liegt das daran, dass die Firmen ihre Arbeitsprozesse an die des Grossen anpassen – die in aller Regeln eher verwaltungsstark als innovations- oder entwicklungsfreundlich genannt werden kann.

Für viele sind ihre Produkte und Entwicklungen aber so etwas wie „Babys“, das Kind soll einen guten Start bekommen, wenn aber nur für die Schubladen Dritter entwickelt werden darf, nehmen sie die Mühen nicht auf sich. Das Ergebnis ist klar: Echte Innovationen bleiben auf der Strecke und relativ kleine Änderungen werden gross dargestellt.

Wenn Grösse auf diese Art genutzt wird, dann ist sie sehr wohl schlecht, weil es keinen Wettbewerb auf diesem Markt gibt.

Auto oder SynErgy – was ist besser?

Was ist besser Auto oder SynErgy?

Der Massenverkehr in Ballungsgebieten wird sicher besser von SynErgy bestritten als mit dem Auto. Das Auto dagegen kann – sofern es Strassen in dieser Form gibt – den Individualverkehr auf dem Land besser lösen. Im Prinzip ist das eine Frage der Dichte und woher die Betriebsstoffe kommen.

Also Autos auf dem Land und (City-) SynErgy in und zwischen den Ballungsräumen?

Ich denke eher an zwei parallele Systeme. Es wird eine Übergangsphase geben und bestimmter Individualverkehr wird es auch weiterhin in der Stadt geben, z.B. dann wenn ein Fahrer Vorteile bietet oder weil Stoffe transportiert werden, die besser nicht in der Röhre transportiert werden sollten, das ginge auch durch Luft aber Autos wären ausreichend und erprobt.

Wie ist das mit der Energie?

Der Benzinverbrauchs der USA (2006) kann angeblich mit 25.000 qkm Algenkulturen gedeckt werden. Das ist gut das 25 fache des Benzinverbrauchs in Deutschland und der ist ein Fünftel der gesamten Energieverbrauchs Deutschlands. Damit entspricht der Benzinverbrauch der USA allein dem fünffachen Energieverbrauchs Deutschlands.

Wie viel Fläche hätten wir zur Verfügung?

Orientieren wir uns an den Automahnen in Deutschland, das Netz ist 12.000 km lang. Angenommen, die Breite der Röhren sind zwei Meter und ein Meter zwischen ihnen kann von 50.000 qkm ausgegangen werden. Insgesamt der zehnfache Energieverbrauch Deutschlands.

Das Zehnfache des jährlichen Energieverbrauchs Deutschlands?

Ja. Wenn die Daten stimmen und ich mich nicht verrechnet habe – schon. Dazu können weitere Energieernten kommen, weil z.B. die Hitze aus den Becken genommen werden sollte usw..

Ein Energie-Eldorado wird kommen!

Es „sehr wahrscheinlich grundlastfähig“ zu nennen wäre besser. Das sind Überschlagsrechnungen und produziert werden würde flüchtiger Wasserstoff, der irgendwie zwischengelagert werden sollte, dabei ist mit Verluste zu rechnen und es bleibt die Frage offen, was man im Winter macht denn, wenn die Algen nicht genügend Hitze selbst produzieren, kann es in kalten Nächten zu Verlusten kommen – dann müsste man heizen, was die Bilanz schmälert oder man stellt in der Zeit die Produktion ein. Etwas Vorsicht mit der Porzellankiste ist angebracht – aber grundlastfähig wäre es, schon allein wegen der anderen Energieernten, die SynErgy ermöglicht.

Und was bringt City SynErgy?

In die ca. 2 Meter langen Kabinen, die alle benötigten Radien noch halbwegs schaffen sollten, passen vier bis sechs Personen, die praktisch von Tür zu Tür ohne Zwischenstopp oder Ampeln mit ca. 60 km/h in der Stadt transportiert werden: Pro Kilometer eine Minute – so schnell schafft es nicht mal der Individualverkehr.

CSE ist sicher, schnell, staufrei, leise, keine Emissionen und es werden lediglich ein paar Pfeiler benötigt, an denen das Leitsystem der Kabinen in einigen Meter Höhe montiert wird, deshalb ist es billiger als Strassenbau und kann zügig installiert werden.

Zudem kann CSE auch mit SE kombiniert werden, dann bewegen sich die Kabinen in ungefähr mit Schallgeschwindigkeit, das vergrössert den Bewegungsradius auf ca. fünfhundert Kilometer Radius (pro halber Stunde).

Aber die Arbeitsplätze?

Ja, die Arbeitsplätze der Autoindustrie – die könnten erhalten bleiben, wenn man C/SE mit dem Auto gemeinsam exportiert, denn SE produziert jede Menge Biomasse, die in Gas oder Brennstoff gewandelt werden können, und so werden die Autos umweltfreundlicher (die Luftverschlechterung bleibt aber zu bedenken).

Es stimmt: Hier in Deutschland würde der Absatz in die Knie gehen, aber es viel versprechende Exporträume, die C/SE und Autos haben wollen – insgesamt: Nach einem Sturm im Wasserglas könnte vieles so bleiben wie es ist.

C/SE rettet die Autoindustrie?

Ich wollte nur die wichtigsten Aufgaben lösen – scheinbar wurde dabei auch Perspektiven für die AI geschaffen. Aber eben auch viel Raum für Innovationen.

Gehört die Globalisierung auch zu den „wichtigsten Aufgaben“?

IvaP macht das. Die „Individuelle vollautomatische Produktion“ globalisiert lediglich die Ideen und die Produktionsoptimierung, die Individualisierung dagegen schafft Arbeitsplätze vor Ort und die da vor Ort produziert wird verteilen sich / fliessen die Gelder besser, heute ist alles darauf ausgelegt, dass Geld sich anhäuft. Das ist gut für wenige, IvaP ist besser für alle.

Willst Du eigentlich alles ändern?

Wie kommst Du darauf? Sehen wir es mal so: CSE verlegt die Mobilität in einige Meter Höhe und beendet einige Emissionen, IvaP Entkoppelt ein paar Dinge mit Hilfe des Produktionsareal. Das eigene Produkt macht das mit der IT etwas einfacher. Das ist alles was ich ändere. Eigentlich nur drei Dinge. Dass die dummerweise an Stellschrauben drehen und diese Drehungen weitere Änderungen – möglich machen, ist eine andere Sache, denn diese Änderungen müssten die Gesellschaften machen, weder ich noch die Produkte können das. Die Produkte könnten aber strak missbraucht werden, falls die Gesellschaft sich der Sache nicht annimmt. Ich ändere also sehr wenig und alles im Prinzip fachliche Lösungen. Aber wenn sich die Gesellschaft den Aufgaben nicht stellt, dann werden diese Änderungen sie relativ schnell überrollen.

Was ist Dein Fazit?

Man steht vor der Wahl: Werden sie es schaffen oder nicht. Zur Zeit denke ich, dass sie es nicht schaffen werden. Wenn C/SE ihnen ein rasches Ende ermöglichen würde, dann wäre das eine Option, die sie vielleicht lernen lassen würde, aber das ist C/SE nicht. Sie würden nicht bemerken, dass sie zügig in die Versklavung und Domination taumeln. Da würde es nicht einmal helfen, wenn man Engel mit ihnen reden würden.

SynErgy, Autos und Wirtschaft

Kurz: Mobilität wird leichtgewichtig, schneller, umweltfreundlicher und effektiver als Autos das je können. Zudem werden die Beschaffungs- und Wartungskosten bei Mobilität, Energie und Infrastruktur gesenkt. Gelder bleiben im Land und der Bewegungsradius des Einzelnen wird grösser.

SynErgy beschützt und beschattet die Röhren, in denen gefahren wird. Diese Fläche kann genutzt werden: In Wasser schwimmende Algen nutzen die Sonnenenergie zur Vermehrung und zur Produktion von Stoffen, z.B. Wasserstoff. Biomasse und Wasserstoff zusammen können ökonomisch und ökologisch sinnvolle Energie liefern, das kann durchaus grundlastfähig werden.

SynErgy lässt uns die Klimaziele schnell erreichen, da Mobilität und Heizen in einem Zyklus klimaneutral geliefert werden können. Europaweit – und wer will, der kann mitmachen. Zusammen mit IvaP hätten alle wieder eine Perspektive und Möglichkeiten – gerne auch für den nahen Osten und Afrika usw..

Aber zerstört SynErgy die Autoindustrie? Es könnte auch das genaue Gegenteil eintreten: Aus der Biomasse kann Treibstoff und / oder Gas gemacht werden. Dieser würde nahezu klimaneutral gewonnen und verbraucht werden. An dieser Stelle nimmt SynErgy einen der grössten Kritikpunkte von diesen Produkten.

Dennoch würde ca. dreissig Prozent des Automobilverkehrs in Deutschland wegfallen. SynErgy ist auf die Mittel- und Langstrecke ausgelegt und konkurriert hier eher mit der Bahn und dem Flugzeug als mit dem Auto. Dennoch wäre auch das Auto betroffen – doch was bedeutet das? Durchreisende würden SynErgy fahren: Weniger Staus und weniger Belastungen. Geschätzt wohl dreissig Prozent aber die Reduzierung der Belastungen läge höher denn staufrei macht vieles aus, ebenso Ampelphasen.

Geht die Autoindustrie dann daran kaputt? Nein. Die afrikanischen, indischen und chinesischen etc. Märkte, die noch viel Wachstum versprechen, könnten die Lücke, zusammen mit SynErgy jetzt ökologisch und ökonomisch sinnvoll, stopfen. Die Reduzierung wäre spürbar aber verkraftbar. Ob das Vertrauen wieder gewonnen werden kann oder ob nur noch Ausländer gekauft werden – man wird sehen.

City-SynErgy nutzt die Mobilitätseinheit von SynErgy, setzt beim Gerüst auf Stelzen statt auf Leichtbauweise und lässt alles andere optional. Der Vorteil ist, dass es beides: Individual- und öffentlichen Verkehr in Ballungsräumen vollständig ersetzen kann und das stau-, abgass- und feinstaubfrei. Dabei ist es schneller und, da das Auto aus den Ballungsräumen verschwindet, schafft es viel Platz – der Mensch gewinnt die Strasse als Lebensraum zurück.

City-SynErgy kann Geschwindigkeiten bis zu 400 km/h erreichen. München und Nürnberg wären in einer halben Stunden gegenseitig erreichbar, sie würden aus Sicht der Mobilität zusammenwachsen und ca. 100 km im Umkreis das Land als Wohnort interessant machen.

Aber ruiniert nun City-SynErgy die Autoindustrie? Nein, die Bio-Betriebsstoffe retten das Konzept, doch kann SynErgy und City-SynErgy einiges besser als das Auto z.B. Stadt-, Pendelverkehr ebenso die mittleren und längeren Fahrten – ganz zu schweigen von digitalisierten Fahren. Die nun möglichen, weltweiten und jetzt zusätzlichen Absatzmärkte sind immer noch sehr viel grösser und gleichen das mühelos aus.

Aber ist Pendeln nicht schlecht? Man kann aus verschiedenen Gründen pendeln, muss man pendeln, weil man sich an dem Ort, an dem man arbeitet, keine Wohnung leisten kann, dann ist es sicher schlecht, kann man sich aber über das Häuschen auf dem Land freuen, dann machen es viele gerne.

Fazit: C/SE reduziert den Autoverkehr dort, wo C/SE es besser kann und macht für die Bereiche, in denen der Autoverkehr besser sein sollte, eine Türe auf, die bislang geschlossen war, weil es den Treibstoff nahezu umweltneutral liefern kann.

Wie wirkt sich C/SE auf die Wirtschaft insgesamt aus? Jeder Ausbau der Netze förderte bislang die Wirtschaft, C/SE fördert drei Netze: Mobilität, Energie und Infrastruktur. Diese Aspekte fördern die Wirtschaft. Trotz des Rückgangs der Autos auf den westlichen Märkte, steigen die Absatzchancen im Ausland und auf dem Land, weil das Auto nun so umweltfreundlich wie noch nie eingesetzt werden kann.

Zusammen mit IvaP und der vorläufigen Organisationsform den 150er kann der Westen politisch stabilisierend eine wirtschaftliche Organisation liefern, die ökonomisch und ökologisch der bisherigen weit überlegen ist. Kurz: Weltweiten wird es besser gehen – wenn man es richtig macht.

Wie wirkt sich C/SE wirtschaftlich auf den kleinen Mann aus? Positiv. Wenn jemand alle paar Jahre ein neues Auto gekauft hat, dann wird er sich etwas Neues suchen, das könnte eine Immobilie oder Boote oder so sein. Oder einfach etwas mehr Konsum oder sparen. Wer das genauer wissen will, kann es nachrechnen: Alle Mobilitätskosten (Auto, Motorrad, Fahrrad, öffentlicher Verkehr etc.) addiert minus geschätzt 100€ / Monat und das übers Jahr gerechnet – gut, es kann auch ein schöner Urlaub dabei herauskommen.

Die 100€ pro Monat sind nur grob geschätzt und basieren darauf, dass die Kabinen und das Gerüst sich durch den Energieverkauf finanzieren und täglich zirka sechs Fahrten anfallen.

Kurz und bündig

Abschiebungen

Ist ja gut und schön und recht, aber letztlich stehen wir früher oder später (wieder) vor der Fragen: „Was, wenn der vermeidliche Attentäter ein Deutscher ist?“. Die Zahl derer, die es zum Schluss noch mal richtig krachen lassen wollen, die beiseite Geschobenen, die, die auch mal am Ruhm teilhaben wollen, die, die sich denken: „Ein mal! Das letzte mal! Es ihnen mal zeigen, dass man auch rücksichtslos sein kann – und dann sterben. Es ihnen einmal so richtig zeigen! Tot ist man irgendwie eh schon.“ nun, diese Zahl steigt und sie sind zu einem guten Teil selbstgemacht.

Gesellschaften, die solche Leute produzieren, haben ein Gesellschafts- und Wirtschaftskonzept, das sagen wir hier einfach nur dem „leidenden WIR“ entspricht. Je stärker diese Dinge verfolgt werden, umso mehr Menschen, die sich so oder so dagegen auflehnen wollen, werden produziert.

Wir können das alte Spiel: „Komisch, egal wie oft man aufräumt, feindlich bleibt diese Welt immer – und sie rücken immer näher und näher, keinem kann man trauen, alle sind sie gegen mich usw.“ wieder und wieder spielen, es hört nur auf, wenn die Menschen ihre Gruppe erweitern, weil sie verstehen, dass erst alle zusammen das alles schaffen. Stell einen allein hin und lass es ihn machen – wie weit kommt er?

Etwas mehr als diese Art von WIR sollte es schon sein. Das ist sich die Menschheit schuldig.

Autoindustrie

Mir wird dieses Thema ständig aufs Tapet gebracht und eigentlich bin ich nicht gewillt, näher darauf einzugehen. Wir alle wussten, dass was im Buschen ist und dass das mit den Arbeitsbedingungen noch nie wirklich was war und dass sich das nicht so schnell ändern würde.

Ihr alle seid dort, weil ihr Eure Familien behalten wollt, kaum einer ist wirklich glücklich – ein paar gute Zeiten bei jedem ausgenommen, überwiegend war „Dienst nach Vorschrift um die Vorschriften zu vermehren“ angesagt.

Alternative

Es geht auch anders und ihr wisst das. Die Dinge, die einigen von Euch durch den Kopf gehen, könnten Wirklichkeit werden. Sie sind gut und noch aktuell. Aber ja – es ist klar, Ideen sind keine Produkte. Doch viele dieser Ideen haben mehrere Gemeinsamkeiten und wenn wir das gemeinsam angehen, dann klappt das bei ein paar der Produkte und es dürfte gut für alle sein. Ich bringe IvaP und das andere mit.

Wenn Ihr wollt – es kann losgehen. Aber bitte: Jammern tun nur die Bosse und ihre „Freunde“.

Trump

Ist gut zum Stopfen vom Sommerloch, vielleicht sogar etwas unterhaltsam. Aber ich denke, dass er mittlerweile seinen Krieg (welchen anderen Grund sollte er wohl haben Präsident zu werden? Nur der darf offiziell Kriege führen) vorbereitet und meint, wie Bush, dass er mehr oder weniger dazu gezwungen zu sein. Ob Amerikas Demokratie funktioniert – das wird sich zeigen, aber ich denke, der Preis wird höher ausfallen, als gedacht.

Nein, das ist nur eine persönliche Meinung, Panik will ich damit nicht machen. Stimmung machen die andern schon viel zu viel. Mir geht es nur darum, dass ich auch in der Sommerpause nicht gerne über Trump rede – zu viel Aufmerksamkeit tut ihm nicht gut, und zu wenig bekommt er nun sicher nicht. Da wird er auf mich verzichten können.

Weil es immer so schön war „leidendes WERDEN“

Trump, Erdogan, Putin etc. wir fallen in alte Zeiten zurück. Tut mir leid, aber dorthin will ich sicher nicht. Und ja, der Spruch „und das sagt einer, der aus Bayern kommt“, den kenne ich schon. Hier geht es zu einem guten Grad lediglich um eine Gruppe, die sich einem Ziel verschrieben haben, das sie lieber verschweigen und im Geheimen installieren (ja, das versteht man unter einem „U-Boot“). Im Grunde ist das wie bei Erdogan, der schon recht früh sagte, dass er anfangs mitspiele, bis er die Macht habe um einen „Islamistischen Staat“ (tut mir leid, das steht so in der Übersetzung von damals) zu installieren.

Die ersten Schritte in Psychologie und Soziologie um das leidende WIR zu verstehen, wurde bereits erläutert, im Chat gibt es welche, die das fachlich besser erläutern können. Ja, es stimmt, das wird dann fachlicher – meins war ein Einstieg, die einführende Geschichte,, danach wird es immer fachlicher. Bremst sie etwas, sie haben versprochen, dass sie keine Vorträge sondern Erklärungen liefern, dass aber die Pferde auch mit ihnen durchgehen können und dass sie auf „Brrr“ nicht reagieren werden, auf alles andere wohl schon.