Zum Inhalt springen

Die Vorschläge des Blogs kurz zusammengefasst

18. September 2020

Seit 16.9.2020 Nachmittag stehen die Telefone nicht mehr still, es geht immer um die Ideen des Blogs, denn die Politik habe behauptet etwas für die neuen Technologien und hoffentlich bald neuen Exportartikel Deutschlands tun zu wollen. Da seien C/SE, IvaP und „framing farming“ (der Name wurde kreiert und steht für das „Ummanteln von Häuser zur Verbesserung der Energiebilanz und um „urban farming“ betreiben zu können) wohl die ersten Kandidaten.

Meist soll ich dann zur Aufbesserung des Gedächtnisses alles ganz kurz zusammenfassen.

C/SE steht für City/SynErgy und das wiederum für Synergien bei Infrastrukturen, Energie und Mobilität.

Ein paar Pfeiler an denen ein Leitsystem montiert ist, das Kabinen bewegt, um damit Menschen in Ballungsräumen von Haustür zu Haustür emissionsfrei und meist ohne Zwischenstopp zu befördern und das erstaunlich schnell: zwischen 60 und 120 km/h sollten auf den größeren Straßen möglich sein (kleiner Tipp: Einfach mal nachschauen wie weit es in der eigenen Stadt von Stadtrand zu Stadtrand ist, bei 60 km/h fährt man einen Kilometer in der Minute).

Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind alles, was Kabel oder Rohre benötigt, sowie Mobil- und andere Funknetze.

An, zwischen oder über den Pfeilern kann man Erweiterungen anbringen. Photovoltaik, aber auch überraschendes wie Bassins, in denen z.B. Fische gezüchtet werden oder Algen, die liefern nicht nur Biomasse sondern können so einiges produzieren u.a. auch Wasserstoff und anderes chemisches und medizinisches.

IvaP steht für Individualisierbare vollautomatische Produktion. Am besten stellt man sich das als ein riesiges Gewusel von Roboterarmen, Werkzeugen und Werkstücken vor. Jedes Produkt kann individuell gestaltet werden (entweder macht man das selbst oder beauftragt jemanden damit), produziert wird es dann aber vollautomatisch und in der gewünschten Qualität und mit den gewollten Materialien.

Vollautomatisch kann man heute bereits Dinge machen, die man manuell nicht herstellen kann. Dennoch würde IvaP das Handwerk aufwerten, da nun alles perfekt, schnell und kostengünstig überall erstellt werden kann, werden die Eigenschaften manuell erstellter Produkte für Liebhaber und zum Luxus tendierende Menschen sehr interessant. Zudem wird das Handwerk zu einem Testfeld der Produktionsschritte werden und Ideen ausprobieren.

IvaP sollte dezentral betrieben werden, um vor Ort zu produzieren. Eine solche Fabrik benötigt nur wenig Menschen, aber da es so viele Fabriken (überall) gibt, wird IvaP mehr Menschen in Lohn und Brot stellen, als das in der Industrie heute möglich ist. Zudem werden die Löhne ortsüblich sein, dadurch fallen sie im Preis nicht auf.

IvaP schafft neue Arten von Arbeitsplätzen, der Produzenten hat mit den Produkten nichts zu tun, ein neues Produkt setzt nur eine Spitze in der Produktion. Doch je mehr Produkte zugleich und wie schnell es geht. Das ist bei so einem Gewusel und den sich ständig ändernden Kombinationen der Produkte – das benötigt kontinuierliche Weiterentwicklung und Optimierung der Produktion. Das kann knifflig werden, da werden Menschen eingestellt werden.

Da überall auf dieselbe Art produziert wird, können gute Ideen auch überall eingesetzt werden, jeder Einsatz bringt etwas Geld und da es weltweit und praktisch ab der Sekunde, in der sie freigegeben wurden, passieren kann, ist das eine weitere Einnahmemöglichkeit für den Produzenten und den Entwickler.

IvaP verschiebt das Risiko von der Kette Investor-Betrieb-Mitarbeiter auf das Produkt. Da sich der Produzent nicht mehr um die Produkte selbst kümmert, können das nun andere machen, neben Designern, Statiker, Materialwissenschaftler usw. werden mehrere weitere Menschen wieder lokal oder regional involviert.

Jeder kann jede Idee aufgreifen, nutzen oder weiterentwickeln – wie gesagt, das Produkt trägt das Risiko. Und jeder, dessen Idee benutzt wird, verdient daran, zudem sind viele Ideen auch die Lösung in anderen Situationen, die der Ideengeber selbst wahrscheinlich nie gefunden hätte. Und da alles auch in Massen produziert wird, reichen Anteile aus, die Masse macht es.

Doch das funktioniert nur, wenn man sich darauf verlassen kann – ein sicheres Netzwerk, Hard- und Software sind Grundbedingungen, die heute leider nicht immer und überall vorhanden sind.

Während IvaP erst durch Automation und Digitalisierung möglich wird, ermöglicht C/SE das framing farming“, da heute weder Blumen noch Lebensmittel, die an einer mit Autos vielbefahrenen Straße, gewachsen sind, verkauft werden könnten, wegen den Emissionen, das wird erst möglich, wenn die Emissionen reduziert wurden, dann kann man das machen – und C/SE kann das.

Framing Farming ummantelt ein Haus, um die Flächen für die Agrarproduktion zu nutzen. Es gibt einige praktische Nebeneffekte: Das Haus wird sommers wie winters gut isoliert, das reduziert die Heiz- und Kühlkosten, bringt aber etwas Geld ein. Da die Isolierung nun vorgelagert ist, kann man sie beim Hausbau herausrechnen ebenso den Wetterschutz und das Aufputzen. Pflanzen verdunsten Wasser, die dabei entstehende Verdunstungskälte kühlt die Umgebung evtl. die ganze Stadt ab.

All diese Vorschläge greifen ineinander und / oder bedingen bzw. begünstigen sich gegenseitig. Ein weiteres Beispiel für Synergie. Es gibt noch viele interessante Vorschläge im Blog.

Zum Schluss noch ein Wort zu Autos und Fliegern. In den meisten Gesprächen reagiert das Gegenüber auf die Ankündigung von C/SE mit der Aussage: „Nutzen werde ich es sicher – aber vorher kaufe ich mir nochmal ein richtiges Auto“. Zudem liefert C/SE viel Biomaterial, das in Bio-Treibstoff gewandelt werden kann, das könnte dem Auto helfen. Zudem kann C/SE, sollte es zum Exportschlager werden, neue Märkte erschließen, denn C/SE kann den Verkehr von und zwischen Ballungsräumen bestens bedienen, aber auf dem Land wird das Auto weiterhin eine Option sein – und (unerschlossenes) Land gibt es vieles auf der Welt. Kurz, so schlecht sieht es gar nicht aus, aber Änderungen wird es geben.

C/SE kann nicht über längere Distanzen über Wasser geleitet werden. Eurasien und Afrika etc. könnte komplett von C/SE bedient werden, aber auf so mancher Langstrecken-Reise wäre der Flieger schneller, wahrscheinlich einige Mittel- sicher aber die Langstrecke sollten erhalten bleiben und Düsen können auch mit Wasserstoff betrieben werden. SE allerdings wäre in der Lage, den Flieger komplett zu ersetzen. Die Bahn hat den Vorteil, dass man mit größeren Gruppen in ihr reisen kann aber auch viele Güter transportieren kann.

Fazit: Ja, es wird sich so einiges ändern – meistens zum Guten. C/SE verbessert die Mobilität und ganz allgemein die Infrastruktur, was immer ein Anschub für die Wirtschaft ist; es bringt Geld in die Kassen der Kommunen; wirtschaftlich sorgt die dezentrale Ausrichtung aller Vorschläge dafür, dass jeder Euro in der Region mehrfach zirkuliert, auch das ist gut für die kommunale Wirtschaft. IvaP sorgt für Arbeitsplätze in der Industrie und schafft viele neue Jobs. Framing farming schafft weitere Arbeitsplätze in der Stadt, ebenso der kontinuierliche Umbau der Städte, Straßen etc. Bei C/SE kann es schnell gehen, eine Stadt kann in einem Jahr mit festen Ein-/Ausstiegsstellen umgestellt werden. IvaP wird etwas länger dauern. Bis die Städte wissen, wie sie es zukünftig machen wollen und es umgesetzt ist, werden zwei Generationen beschäftigt sein – weiter kann man nicht sehen, aber auch nicht mehr Sicherheit und Perspektiven reichen.

Kommentar verfassen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: