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F&A zu Corona

7. April 2020

Ansteckung Über kleinste Tropfen, die den Weg in die Augen oder Atemwege finden. Diese Tropfen können in der Luft je nach Virus unterschiedliche Distanzen überwinden, deshalb gilt: Umso näher umso ansteckender. Fremde Hände oder Lippen im eigenen Gesicht, sind aktuell nicht zu empfehlen.

Die Tröpfchen finden sich in der Luft oder auf Oberflächen, auf denen sie sich sammeln oder auf die sie übertragen wurden, z.B. weil sie von Hand zu Hand weitergereicht und infizierte Stellen von anderen Händen berührt wurden und dann im Gesicht verteilt werden.

Wann ist man ansteckend? Ein völlig Gesunder kann Viren verteilen ohne sich selbst anzustecken, wenn er die Viren an der Hand hat, sich nicht ins Gesicht fasst und die Hände zeitnah gründlich wäscht. Ein Erkrankter verteilt in den unterschiedlichen Phasen der Erkrankung unterschiedlich viele Viren.

Schutz vor Ansteckung Impfung wäre das beste Mittel. Bis zwei Meter Distanz halten und keinen direkten oder indirekten Kontakt zu Personen oder Gegenständen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören: Am besten bleibt man im eigenen Haushalt und besucht keine Haushalte, weder von Freunden noch von Verwandten. Vor und nach dem Verlassen des eigenen Haushalts intensives Händewaschen und draußen überall häufiges Hände waschen zur Not könnten auch alkoholhaltige Reinigungstücher oder gegen Viren wirkende Handdesinfektionsmittel helfen. Weder sollte man Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören, die Hand schütteln noch sich mit Küsschen begrüßen oder Gegenstände von Hand zu Hand weiterreichen.

Stoff vor dem Mund Etliche einfache Mittel können die Zahl der ansteckenden Tröpfchen in der Luft effektiv reduzieren – solange sie richtig angewendet werden und klar ist, dass die anderen Regeln dadurch nur unterstützt aber nicht ersetzt werden. Übrigens, wenn durch durchfeuchteten Stoff geatmet wird, verteilt das die Tröpfchen sehr effektiv – es kann also genau das Gegenteil erreicht werden.

Zumindest als symbolische Wertschätzung oder Gruppenschutz können sie sinnvoll sein, sie sollten aber nicht über lange Zeit getragen werden (austauschen und den trockenen nehmen!) und unter freiem Himmel sollten sie nur getragen werden, wenn die Distanz gebrochen wird oder man sich quasi direkt ins Gesicht spricht. In sie zu niesen oder husten ist nicht gut, zumindest sollten sie danach ausgetauscht werden (oder bei Schals, eine andere Stelle vor dem Mund platziert werden).

Masken Es gibt verschiedene Arten von ihnen, die bekannten OP Masken sollen die Weitergabe von Krankheiten verhindern, sie schützen nicht den Träger. Andere Maskenarten schützen beide Seiten. Diese sollten den Profis und den Menschen, die besonders geschützt werden sollen aber in die Öffentlichkeit gehen (manchmal einfach, weil man das gelegentlich braucht, dann aber auch, wenn man keinen hat der einkaufen geht, aber auch, wenn man zu Arzt geht oder …) vorbehalten sein.

Die Herstellung von Masken und Schutzkleidung ist in bestimmten Bereichen anspruchsvoll, weil bei Gesundheitsprodukten besondere Regeln gelten, ansonsten ist der Prozess der Herstellung einfach und er kann gut automatisiert werden. Zwar ist Stoff im Spiel, aber solange nicht genäht wird, was beim Schutz vor Viren sowieso eher Lücken reißt (Verschweißen ist besser), kann die zusätzlich Herausforderung bewältigt werden. Neben rechtlichen Fragen gibt es auch den Moment, dass manche die Gelegenheit nutzen wollen um sich zu bereichern.

Technisch wäre eine wiederverwendbare Maske bei der der Filter nur selten getauscht würde und die einfach zu beatmen wäre, die beste Lösung: Hydrophobe Oberflächen leiten den Luftstrom, ein paar Änderungen der Durchschnitte der Wege können zu einer weitgehenden Entwässerung der Atemluft führen, in der Regeln wurden damit auch die Viren ausgespült. Ein letzter Filter verhindert dann, dass durch die Atemluft evtl. mitgerissene Tröpfchen den Weg nach draußen oder, in einem zweiten System nach drinnen, filtern. Das kontaminierte Wasser, das gesammelt wurde, wäre dann die eigentliche Herausforderung; aber auch bei Wegwerf- oder Einmalprodukte ist die Entsorgungen das Problem – nur das Volumen variiert.

Durchseuchung Sie gibt an wie viele Erkrankt sind oder waren bzw. wie viele gerade Antikörper haben oder produzieren. Sie wird aber gern auch synonym für das Ziel „einer schnellen 100% Durchseuchung“ verwendet.

Was hilft wie? Es gibt einen Antikörpertest, der zeigt ob sich der Körper gegen die Virenkrankheit wehrt oder bereits gewehrt hat. Da bei vielen die Krankheit unbemerkt bleibt oder mit einer einfachen Verschnupfung verwechselt werden kann, würde dieser Test gleich an mehreren Stellen helfen: Man bekommt genauere Daten zum Grad der Verteilung der Seuche („Durchseuchung“), das wäre gut, weil dann besser abgeschätzt werden kann, in welcher Phase eines Seuchenverlaufs man sich befindet, und die positiv Getesteten könnten sich freier bewegen, da sie nicht mehr angesteckt werden können (zu testen wäre aber noch, ob sie noch ansteckend sind).

Welcher Test steht auf Nummer zwei? Sichere, schnelle Massentests, die einen akute Erkrankung signalisieren und die in Massen durchgeführt werden können.

Gibt es andere Wege, die wie Tests wirken könnten bzw. selektiveres Testen ermöglichen könnten? Bienen könnten helfen, denn sie können sehr gut riechen und trainiert werden auf spezielle Stoffe (Rauschgifte z.B.) zu reagieren. Da der Corona Virus eine Erkrankung der Atemwege darstellt, ändert sich der Geruch des Atems, die bei jeder Erkrankung unterschiedlich ausfallen und sogar anzeigen können wo der Virus gerade aktiv ist und welchen Grad diese Aktivitäten erreichten. Der Mensch kann das selten sicher riechen, aber Bienen können das und sie können trainiert werden bestimmte Gerüche zu signalisieren zudem können sie das sehr lange und sicher tun. Reagieren dann die Bienen, dann sollte getestet werden. Übrigens, das Training der Bienen soll recht schnell gehen und die nötigen Bau- und Betriebsstoffe sollten in ausreichendem Maß vorhanden sein.

Wie könnte man das organisieren? Überall wo Schlange gestanden wird, kann ein Rahmen aufgebaut werden, der die Biene beheimatet und die Gerüche pro Mensch (z.B. durch Gebläse) isoliert und zuordenbar machen, die Bienen melden den jeweiligen Geruch z.B. durch Flügelbewegungen, die von Kameras und Software erkannt werden und signalisiert werden können. Oder eben bei Eingängen, da Abstand gehalten werden soll, gehen die meisten Menschen eh einzeln durch.

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