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Mobilität, Auto, Verkehr und Alternativen

30. Juli 2017

Aktuell rumort es im Automarkt und so mancher scheint nach einer Alternative zu suchen und trifft dabei auf SynErgy (SE) und City-SynErgy (CSE). Beide setzen ganz auf Leichtbauweise und bekommen den nötigen Halt durch Verankerung im Boden. Sowohl Kabinen als auch das Antriebs- und Leitsystem wurden ganz in Leichtbauweise gehalten, doch ein Statiker meinte, dass es bei CSE ein paar Stahlpfeiler, an denen das Antriebs- und Leitsystem montiert werde, auch tun würden.

SynErgy verfrachtet die Kabinen in eine Röhre, anfangs um sie vor Wind und Wetter zu schützen später dann, um das bisschen Luft, das vor der Kabine durch die Röhre geschoben wird, wie Windenergie zu nutzen. Da sich so eine (Glas/Plastik) Röhre in der Sonne schnell erwärmt, sollte auch diese Energie genutzt werden. Das geht auf mehrere Arten und es gibt noch etliche weitere Möglichkeiten, dieses Grundgerüst zu nutzen, ganz allgemein ist es gut für Mobilität, Energie und Infrastruktur.

Je nach Ausbaustufe kann SE sogar grundlastfähig werden, das bedeutet, dass andere Kraftwerke lediglich in den Zeiten benötigt werden, wenn Spitzenverbräuche beim Strom anstehen. Energie und Mobilität können damit eine Brücke zwischen Ökologie und Ökonomie errichten.

Einer, der für gewöhnlich Strassen baut, meinte zudem, dass C/SE billiger sei als Strassen zu bauen, schon allein, weil keine Hilfsstrassen für Erdarbeiten und schweres Gerät benötigt werde, sondern alles durch die Röhren selbst hin und weg gebracht werden könnte – ganz zu schweigen vom geringeren Materialverbrauch. Werden die Röhren an Pfeilern montiert, dann können Höhenunterschiede leicht ausgeglichen werden, Menschen und Fahrradfahrer können sich frei darunter bewegen – vielleicht etwas beschattet, aber Sonne wird es auch in den Strassen geben.

Neben der Verbesserung der Bilanz bei der Mobilität wird, durch die gemeinsame Nutzung des Grundsystems, auch die Bilanz von Energie und Infrastruktur verbessert. Da es Einnahmen gibt, könnten die, nach der Finanzierungsphase, dem Ort gutgeschrieben werden, an dem sie erbracht wurden: den Städten und Gemeinden. Vielleicht könnte diese dann die Steuern senken.

SynErgy selbst setzt auf Mittel- und Langstrecke und auf Bahnhöfe, die hier meist Knotenpunkte genannt werden. City-SynErgy transportiert die Menschen und Lasten in der Stadt. Da hier die Anforderungen sehr unterschiedlich sein können, wurde es auf das Nötigste reduziert (Pfeiler und Antriebs- / Leitsystem) und alles andere wurde optional. Während SynErgy die Röhren mit einem Wasserbecken beschattet und sie so vor dem Wetter schützt, setzt man bei CSE wahrscheinlich auf urban-farming, falls der Schatten gewünscht ist. SE dürfte sich an Algen halten, die Biomasse und nebenbei z.B. Wasserstoff produzieren, der die Energie für den Betrieb in den Röhren stellt. Zudem dürften Wärmeüberschüsse mit Hilfe von Erdwärme von Sterling-Motoren in Strom gewandelt werden und die Druckunterschiede, die bei der Vorbeifahrt entstehen entweder per Piezoelemente oder Druckakkumulatoren genutzt werden. Aber da ist man frei, nur die Situation setzt den Rahmen.

C/SE ist für den Bürger und den Staat eine wichtige Verbesserung bei zentralen Fragen, wie Infrastruktur und Energie. Die Wirtschaft honoriert das allgemein mit Wachstum. Doch nicht alle in Politik und Wirtschaft sind froh über solche für ihre Interessen disruptiven Veränderungen.

Heute wird immer gefragt: „Kollabiert dann die Autoindustrie?“. Ich kann nicht für die AI sprechen, sie hat einen eigenen Kopf und Mund, aber kollabieren muss sie nicht, denn sie könnte z.B. die Kabinen und das Antriebssystem (für das sich auch Siemens interessieren dürfte) bauen, sie kann weitere Neuerungen rund um C/SE nutzen, z.B. könnte die Biomasse zu Treibstoff aufbereitet werden oder sie könnte Sterling-Motoren für die Wärmetauscher bauen, die die Wasserbecken der Algen tagsüber mittels Umgebungs- und bodennaher Erdwärme kühlen und im Winter leicht heizen. Zudem wäre die Situation für die AI plötzlich planbar, denn sie wüsste, was wann auf sie kommt und kennt die Chancen und Risiken.

Und, obwohl ein Bekannter sich vorstellen kann, eine Maschine zu bauen, deren vorderes Ende die Strasse über ihre gesamte und variablen Breite abbaut aber z.B. Bäume stehen lassen kann, aber die Beleuchtung demontiert und die Infrastruktur bis in einige Meter tiefe in der Mitte zu erneuern und hinten die neue Strasse und alles, incl. Platten und Grünzeug, wieder vollständig aufbaut, wird es wohl eine Weile dauern, bis die ganze Stadt umgebaut wurde. In dieser Übergangszeit werden noch Autos benötigt werden. Ebenso kann es Lücken geben, die von C/SE nicht bedient werden, auch hier werden es wohl Autos sein, die die Mobilität schaffen.

Der Markt wird bunter und die Konzerne, wenn sie es denn (richtig) angehen, können besser aus der Sache herausgehen als sie hineingegangen sind – die Frage ist nur, ob sie das wollen. Zur Zeit sieht es nicht danach aus. Aber sie könnten, wenn sie wollten und es versuchten.

Es wird Kinderkrankheiten geben, aber das führt nicht zum Stillstand oder Stau, weil, wenn die Kabinen sich weder beim Antrieb noch in der Röhre selbst verkeilen können, können sie immer passiv bewegt werden – das wird oft nicht einmal bemerkt werden, weil die Kabine in der Mitte durch die bewegte Luft von der Kabine vor ihr gezogen und von der hinter ihr geschoben werden.

Ein solches System hat eine erstaunlich Kapazität, die zunimmt, je schneller gefahren wird. Davon ausgehend, dass eine Kabine selbst eine zwei Meter lange Röhre mit einem Durchmesser von zwei Meter ist, dann können auf hundert Meter ca. fünfzig Kabinen geparkt werden und sie können diese Formation beibehalten, wenn sie bewegt werden, denn es wird automatisch gesteuert Wann immer die Kabinen zwei Meter pro Sekunde schneller fahren als zuvor, dann verdoppelt sich die Zahl der Fahrzeuge, die im jeweiligen Bereich bewegt werden können. In zehn Stunden kann in einer Röhre dann zwanzigtausend Kabinen pro Röhre / Richtung transportiert werden. In Europa dürften max. vier bis sechs Röhren reihen, um selbst die befahrensten Gegenden staufrei zu machen – und die passen an einen Pfeiler, erst dann braucht es eine neue Linie.

Zwischen München und Stuttgart wäre man nur knapp eine halbe Stunde unterwegs – von Haustür zu Haustür. Bei München Berlin ca. eine Stunde. Berlin – Paris dauert etwas mehr als anderthalb Stunden. Von Paris nach Moskau dauert es ca. fünf Stunden. Vom Nordkap wäre man in gut zwanzig Stunden am anderen Ende von Europa in Italien.

Man stelle sich vor: Staufrei durchs Ruhrgebiet und durch und zwischen den grossen Städten Europas meist in wenigen Stunden und von Haustür zu Haustür. Mehr Termine an einem Tag können kaum gemacht werden. Die Wirtschaft wird angekurbelt. In den Röhren kann per Glasfaser schnelles Internet angeboten werden, drum herum bietet sich entweder Funk oder City-SynErgy an,

Die Wirtschaft wird sicher keinen Schaden nehmen, wir sind relativ gut aufgestellt und könnten Europa ein Projekt bieten, mit dem es zusammenwachsen kann. Zusammen mit IvaP hätten wir eine Wirtschaft, die nach wirtschaftlichen Kriterien, nicht nach Gewinn optimiert wäre, das bringt Kontinuität ins Arbeitsleben, weil man lokal bleiben kann auch, wenn man wechselt, denn alles gibt es vor Ort, Ideen und Innovationen wirken sich jedoch weltweit und schnell über alle Branchen aus. Doch das stört niemand, im Gegenteil, denn diese Dinge beleben das Geschäft: Der Produzent produziert, der Verkäufer und Berater, verkaufen bzw. beraten, die Buchhaltung hält das Buch usw. und so fort.

SynErgy bringt Mobilität, Energie und eine gute Infrastruktur, IvaP befreit die Wirtschaft vom Zwang zu grossen Strukturen und Machtkämpfen um auf eine kontinuierliche und fliessende Wirtschaft. Wer sich dem Bürger und nicht Macht und Markt verpflichtet sieht, weiss, was zu tun ist. Doch sie warten ab. Warum?

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