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Wie kann man schnell auf eigenen Beinen stehen?

21. April 2017

Allgemeine Regel: Wer einen Bedarf ausmachen und ihn bedienen kann, der kann daraus ein Geschäft aufbauen.

Eine erste Regel ist deshalb: Kontaktfreudigkeit sein und zuhören! Wer drei voneinander unabhängige Menschen / Gruppen sich über das selbe Moment lustig machen und / oder beschweren hört, der hat etwas gefunden, worüber es sich nachzudenken lohnt. Wer eine Lösung anbieten kann, hat in der Regel gute Chancen am Markt.

In der Wirtschaft gilt meist die Regel: Die Idee ist nichts wert, solange sie nicht umgesetzt werden kann. Und in der Tat, an diesem Punkt scheitern viele. Auch, wenn es oft nur an Kleinigkeiten fehlt, wie z.B.: Wie oder Wer kann das produzieren?

Hier könnten lokale Politik, Wirtschaft und Kammern helfen, neben Beratung auch bei der Umsetzung (doch Vorsicht: Der Schutz der eigenen Produkte geht bei allen diesen Beteiligten leider oft vor.

So mancher hat schlechte Erfahrungen gemacht: Ideen wurden gehört, nur um mit den Worten: „Damit ist die Idee öffentlich und kann nicht mehr patentiert werden“ zu schliessen. Wieder andere wurden mit tausend anderem beschäftigt – während andere die Idee umgesetzt haben, wieder anderen wurde gesagt dass es nicht geht, im Gespräch mit einem Studenten erwies sich dann das Gegenteil. Leider scheint das alles sehr mit Vorsicht zu geniessen zu sein man merkt es auch daran, dass der rechtliche Hintergrund schlicht verschwiegen wird.

Wesentlich besser wäre eine unabhängige Firma (eine: InnoCent kurz für „Innovations Center“) bis hin zu einer Innovations-Wirtschaftsinsel wäre meist besser. Auch weil dies z.B. als Verein nur den Ideen verpflichtet ist, aber auch Kooperationen etc. mit entsprechendem (rechtlichen und verhandlungssicherem) KowHow begleitet werden kann.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass es eine der interessantesten Situationen ist, ein Produkt darauf zu testen, ob und wie es umsetzbar wäre, eine erste Marketingkonzeption zu erstellen und potenzielle Partner zusammenzubringen. An ihr kann man aber auch verzweifeln, wenn es nicht vorwärts geht – speziell dann, wenn man handwerkliche, technische oder fachliche Unterstützung benötigen würde, aber einfach nicht an sie herankommen kann.

Übrigens, Deutschland baut komplett auf der Automobil-Industrie auf und die entgleitet uns demnächst: Elektro-Autos werden heute (fast weltweit, nur in China gibt es andere Namen (und ein bisschen in Indien)) mit Tesla synonym gesetzt. Wohl gemerkt: Das Auto – das in das man sich setzt, nicht der Motor, nicht der Antrieb, das ist nur willkommenes, seit langem überfälliges, technisches Beiwerk. Und Tesla steigt in jedes Segment ein. Weder Google noch die anderen wollen nicht ernsthaft Autos bauen, Und Tesla ist offen für Zusammenarbeit. Der nächste Schritt it logisch, dass sie versuchen bei den Maschinen gleichzuziehen.

Eine Wirtschaft, die derart abhängig ist, volkswirtschaftlich weiterhin in dieser Abhängigkeit zu halten, ist grob fahrlässig. Deutschland braucht dringend neue Produkte – und diesmal bitte breiter gestreut und technisch aktuell. Aus der Industrie wird das nicht kommen – sie will dass die Dinge so bleiben, wie sie waren, bzw. hoffen sie auf einen goldenen Reiter, der sie erlöst – aber sehen sie ihn, fürchten sie die Änderungen und tun alles, dass er nicht werden kann, was er sein sollte – weil er sich nicht in der alten Garde hochgedient hat, sie vielleicht kritisierte und „anders“ ist (jede kleinste Äusserlichkeit reicht als Ausrede – und wird voller Ernst vorgetragen), und deshalb muss er ein Fremder und ein Gegner sein.

Diese Wirtschaft und leider auch diese Gesellschaft geht sehenden Auges in jede Falle, nur weil sie hofft, dass es nie ein goldener Ritter schaffen wird (von dem sie heimlich sehen, dass er nötig ist, doch jeder würde als Königsmörder betitelt, der ihn zulassen würde) damit alles so bleibt, wie es ist.

Es wäre also eine der interessantesten Arbeiten, die es heute gibt, die es aber nicht geben wird, weil sie es schlicht nicht wollen. Wer sich auf diesen Weg wagt, der sollte mit so einigen merkwürdigen Aufgaben und Widerständen rechnen. Doch es geht auch anders.

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Wer das nicht machen kann oder will, der kann sich in das stürzen, was immer gefragt isst: Essen, Getränke, Lebensmittel herstellen, liefern oder beraten und darüber dann in andere Bereiche hineinwachsen. Wichtig dabei ist, dass man sich unterscheidet und immer ein oder zwei alternative Wege oder Erweiterungsschritte parat hat.

Viele Firmen sind schlecht versorgt. In machen Firmen sind nicht einmal Getränke organisiert. Für einem Getränkemarkt lohnt sich das Geschäft meist nicht, aber es findet sich in den meisten Gegenden ein Plätzchen, auf dem Getränke im lieferbaren Umfang gelagert werden könnte. Von dort aus, reicht meist ein Fahrrad oder kleines Lieferfahrzeug aus.

Wenn nun noch ein paar Lieferanten für Zwischen-, Mahlzeiten, Süssigkeiten oder anderem Nützlichem aufgetrieben werden, ist für die meisten Industriegegenden ein attraktives Angebot geschaffen worden. Dieses Angebot kann dann ausgebaut werden um z.B. Abteilungsfeste wie Geburtstage oder „Küchenfeste“ etc. zu organisieren.

Wie im Privaten so auch im Geschäft: In der Küche treffen sich alle und sie treffen aufeinander, tauschen sich aus und dort werden viele Ideen und Lösungen geboren oder das erste mal besprochen und skizziert. Oft ist die Küche der „Meetingraum der Angestellten“. Oft der einzige „creative point“ und meist die einzige Brücke zwischen den Abteilungen.

Allein schon wenn die Brücke mit einfachsten Mitteln wie: Heute gibt es das Essen in der Abteilung / im Stockwerk XY oder den besonders guten Kaffee bei Z oder dass nur bei A die Apfelsaftschorle und bei O der Orangensaft wirklich gut ist, reicht aus, um den Dialog zwischen den Abteilungen zu verbessern, was verschiedenen Studien zufolge zehn Prozent und mehr an Innovationskraft der Firma bringt.

Nimmt man das als Kalkulationsgrundlage, wäre die Dienstleistung eine Lizenz zum Gelddrucken. Viele „creative companies“ haben ihre eigene entsprechende Versorgung, die kann man vielleicht unterstützen, andere benötigen so etwas, wissen das aber nicht. Aber bei Firmen, die nicht mal Getränke organisieren, sind die Mitarbeiter fleissige Besteller. Manchmal darf man nur bis vor die Tür liefern – aber das kann man organisieren.

Mit belegten Brötchen, heissem Leberkäse und Würstchen, aber auch mit kurz Angebratenem und Eintöpfen oder vorbereiteten Sachen wie Salate und Ähnlichem kommen sich die Parteien Schritt für Schritt näher, über die absolute Notausrüstung „Sekt und Selters“ genannt, empfiehlt man sich für die Überraschungs- und Feiermomente und das Angebot Kaffee und Teeküchen auszustatten und zu warten und sie bei Ereignissen professionell und reibungslos zu bedienen, für Nachschub und / oder Deko etc. zu sorgen und täglich gutes, abwechslungsreiches Essen anzubieten rundet das Angebot ab und schafft einem den Einstieg private und geschäftliche Ereignisse zu organisieren.

Eine Fahrradküche ist eine Miniküche an und rund um ein Fahrrad, die weit mehr als nur einen Grill bietet, man kann sie als den „Bauchladen des Küchenchefs“ betrachten, der selbst dem Feinschmecker gerecht werden kann. Mehrere können sich in einem Industriegebiet ergänzen, das ist weit mehr als sich ein Gebiet teilen, denn da das Angebot abwechslungsreich ist steigt die Zahl der Kunden an und die der Anfragen, ob man auch dort oder dort anbieten könnte.

Mittags im Industriegebiet, abends vor den Tanzpalästen oder in einer belebten Fussgängerzone oder bei Veranstaltungen usw., die Möglichkeiten sind breit gefächert. Wenn die Qualität stimmt, dann kann das funktionieren, vor allem dann, wenn man sich mit einen der Fahrer und Lieferer zusammentut.

Mit solchen Tätigkeiten, kann man sich eine solide Grundlage schaffen, die genutzt werden sollte: Wer es gut macht, kann sein Wissen weitergeben und entweder einstellen oder ausbilden oder verkaufen. Damit können auch die Qualifikation für viele Bereiche als Veranstalter, Restaurant etc. nachgewiesen werden, und der Übergang kann etwas entkrampft werden. Machen kann man das, solange man gelegentlich (die Kunst heisst: Immer rechtzeitig) die Position wechselt.

Wer das nicht will, der besorge sich einen Gewebeschein und gehe im Grosshandel einkaufen, nehme Einkäufe über den Tag im Netz an und liefere diese Abends aus. Zusammen mit einer Fahrradküche oder dem Industriecatering kann das was werden. Der eine geht einkaufen, andere Kochen und wieder andere verteilen und sind vor Ort. Zwischen den Runden ist vielleicht noch Platz für Post oder Päckchen oder andere Kundenaufträge von Kopieren über Kurier bis zum Helfen am Telefon oder so.

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