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Kurz und bündig

9. April 2017

Was hältst Du von „starken Männern“? Sie entstehen ihm Chaos und sie brauchen das Chaos – besser wird es nicht, denn sie verstecken (bestenfalls organisieren sie) das Chaos nur; zumindest die Korruption bleibt. In diesem Umfeld muss Wirtschaft chaotisch bleiben – besser würde es mit einem funktionierenden Rechts- und Gesellschaftswesen werden.

Könnte das die Türkei, Ungarn, Polen und Russland etc. ? Diese Frage sollen andere beantworten. Dazu kenne ich die Länder und die Menschen dort zu wenig.

Kann das Referendum in der Türkei als Indiz – und wenn, für was – gesehen werden? Ein demokratisches Referendum könnte das vielleicht leisten – aber da in der Türkei keine Meinung sondern Stimmungen, die durch Gruppendynamiken die Menschen vor die Wahl: „Vielleicht Ruhe im Staat oder sicher weiter Krieg – kann ich mich für ‚Ruhe‘ und ‚Frieden‘ tief genug und lange genug ducken und verleugnen?“ stellen, ist das Ergebnis nicht weiter relevant für dieses Thema.

Was folgt auf das Referendum? Einige meinen, dass, egal wie es ausgeht, die Unterdrückung in der Türkei weitergehen und intensiviert wird – sie meinen, dass das Referendum so oder so nur die Rolle eines Sündenbocks spielt. Andere meinen, dass es aufhört, wenn er es gewinnt, wieder andere antworten darauf, dass es dann erst richtig losgehen wird. Die meisten sind der Meinung, dass das Referendum nur ein Auftakt ist. Manche hoffen, dass es sich auf die Türkei begrenzen wird – aber wie? Gegner, die er ja braucht, um es weiter eskalieren zu lassen, gibt es in der Türkei selbst kaum noch. Die müssen – seiner Ansicht nach – schon von aussen kommen. Das wird auch in den anderen Staaten, die autoritär geführt werden, so gesehen.

Du äusserst häufiger die Meinung, dass es das Auto weiter geben wird. Warum? Weil der Mensch mehr als nur Mobilität will; z.B.: Repräsentation und Spass. Auf dem Land wird sie Pate stehen. Auch bestimmte Innenstädte oder Ballungsräume, werden sich für (Elektro-) Autos entscheiden statt für City-SynErgy. Dazu kommen Rennen und Touren. Ebenso wird es Traditionalisten geben und, – vielleicht das Wichtigste – es dauert eine Weile bis die neue Mobilität überall angekommen ist.

USA und Trump? Wozu jemanden kommentieren, der nur an Taten zu messen ist? Der Tag ist lang und Trump redet viel. Er hat keine Meinung, weil er offen für alles und nicht taxierbar sein will und dadurch am offensten für Manipulation wird. Interessant wäre an ihm nur, wer bei ihn gerade das Sagen hat. Aber ich denke das ist klar: Er wird ein Getriebener der Entwicklungen sein, nachhinken und hinterherrennen und die Lösungen von vorgestern liefern. Mehr als Kontrapunkte wird er nicht setzen können. Die USA verlieren unter ihm an Einfluss und die meisten sind bereits daran, den Kuchen neu zu verteilen.

Wann kommt SynErgy? Und wovon träumst Du nachts? Die Politik und die Wirtschaft sind zu feige. Ausserdem befürchten sie, die „Kontrolle“ zu verlieren (dabei zeichnet sich heute schon klar ab, dass in Zukunft die Autoindustrie von anderen Ländern (USA und China) betrieben werden wird, sie machen sich aber noch Hoffnungen bzw. Illusionen). SynErgy kommt erst, wenn sie es als ihre Idee verkaufen oder sie sich als die Macher darstellen können.

Warum machen es die Macher nicht? Mal sehen, zwei hatten merkwürdige Unfälle, einer liegt seit langem im Koma. Andere bekommen keine Aufträge mehr und werden geächtet – was zumindest vermuten lässt, dass sie bekannt sind. Darüber hinaus haben sie sich bei den Ämter gemeldet und wurden abgewimmelt – da sie es vorher mit denselben Leuten zu tun hatten und damit Erfolg hatten, kann das mit Fug und Recht behauptet werden. Da wundert es nicht mehr, dass sich niemand an sie gewendet oder mal nachgefragt hat. Es fehlt etwas am Geld und zwei oder drei Tests müssten noch gemacht werden (um die staatlichen Anforderungen zu erfüllen). Es ginge schnell – zu schnell, nach deren Geschmack.

Aber ist SynErgy nicht disruptiv? Kann man das handhaben? Was soll an SynErgy (und IvaP etc.) disruptiv sein? Die Konzepte zeichnen sich ja genau dadurch aus, dass sie die aktuelle Situation mit minimalen Mitteln so umbauen, dass es wirtschaftlich und gesellschaftlich weitergehen kann und sich Perspektiven – für alle – öffnen.

Arbeitsplätze? SynErgy schafft an Knotenpunkten wirtschaftliche Zentren – Arbeitsplätze. Es ist zu bauen und damit ändern sich auch die Gesichter der Städte – auch das ist Arbeit. Das ist so viel Arbeit, dass wir Maschinen dazu brauchen werden. Dezentrale Produktion schafft Arbeitsplätze. Selbst die durch die neuen Techniken gefährdeten Arbeitsplätze würden schlicht ersetzt werden können: Motorenbau wird abgebaut? Kein Problem: Da SynErgy viele Berührungspunkte mit der Erde hat und die Umgebung dort – weil sich die Dinge ändern – umgegraben wird, können etliche von diesen für Erdwärme genutzt werden (einer hat ausgerechnet, dass im Sommer zusammen mit „grünen Fassaden“ die Temperatur in den Städten unter der des umgebenen Landes liegen könnte). Erdwärme können Sterling-Motoren antreiben, die sehr kontinuierlich Energie liefern (aber auch gesteuert werden können), die SynErgy grundlastfähig machen kann. SynErgy und IvaP schaffen Arbeitsplätze – die aktuellen Vorgehen schaffen sie ab. Vorsichtige Schätzungen zeigen, dass die EU eher die umgekehrten Probleme als heute mit Arbeitsplätzen hätte (wenn es ohne IvaP, das mit der Arbeit, die die Menschen vor Ort liefern können, auskommt, umgesetzt wird).

Warum macht man es nicht? Aktuell fehlt eigentlich nur der politische Wille. Der fehlt vielleicht, weil sie sich an den Transrapid und andere Infrastrukturprojekte erinnern, die nicht gut gegangen sind. Sie trauen sich nicht und werden darin von denen bestätigt, die bereits den Abgesang auf Industrie und Arbeitsplätze mit ihrem: „Weiter so – Gewinne machen, solange wir das noch können. Auf die kommende Sintflut dann mal Prost“ singen.

Wie wichtig wäre Europa und der Westen dann noch? Ideal umgesetzt ist mit IvaP und SynErgy jeder Ort, an dem sich Menschen zusammenfinden und arbeiten, wichtig: Regional, für die Menschen dort selbst; überregional, weil auch sie regelmässig Beiträge zur Erneuerung der Märkte und Produkte liefern.

Macht, Waffen und Nationen? Diese Art von Zusammenarbeit schafft Frieden. Ich weiss, das sind schlechte Nachrichten für „starke Männer“ – aber es gibt da ein paar Wettbewerbe, die extra für sie eingeführt würden, damit sie sich ihren Teil vom öffentlichen Jubel abholen können – wir denken doch an alle.

Was sagst Du zur Lage in Deutschland? Dass ich nicht an die Konstruktivität vieler Politiker glaube (am wenigsten den Politikern der AfD) – wen wundert das, bei den Erfahrungen mit SynErgy und IvaP? Sie wollen wiedergewählt werden, nichts anderes. Dass die CDU nun, wie die CSU das schon länger macht, die Bürger fragen muss, was die Politik machen soll, zeigt, dass sie keine konstruktive Beziehung zur Bevölkerung pflegen und ihrem Auftrag aus dem Grundgesetz: Meinungsbildung nicht nachgehen – sondern nur Eigeninteressen () Wiederwahl und gut in der eigenen Sippschaft dastehen) verfolgen. Deutschland, selbst das von ihnen am meisten angesprochene zentrale Thema: „Ruhe und Ordnung“ sind ihnen weniger wichtig, Terror ist willkommen (als Ausrede um Überwachung statt einer lebenden Gesellschaft (mit Meinungsbildung usw.) zu etablieren) – im Gegenteil: Je chaotischer es zugeht, umso wichtiger wähnen sie sich.

Gilt das für alle? Das gilt für alle, die das „leidende WIR“ leben – also falsch verstandene Gruppendynamik ala Nationalisten und Sendungsbeauftragte (Missionare mit Grabenkriegen), für sie sind diese Aktivitäten typisch – und das sind selten gute, positive, führende Menschen, sie sind Traditionalisten, die regelmässig die Zukunft verpassen – und darauf auch noch stolz sind. Aber es gibt andere: Also nein, das gilt nicht für alle. Da darf sich jeder aussuchen, wo er steht und wohin er eigentlich will.

Und wo ist der Unterschied zu den anderen, den schlechten Staaten? Dass alleine schon diese Frage gestellt wird, zeigt, dass das „leidende WIR“ gelebt wird – langweilige, schlechte Zeiten sind das, in denen wir leben – müssen.

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