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Zusammenfassung

5. Februar 2017

Fast sechshundert Posts. Zeit für eine Zusammenfassung. Am Anfang gibt es einiges Neues, dann geht es um die zentralen Punkte des Blogs. Das ist eher eine thematische Zusammenfassung und erwähnt etliche Punkte mehrfach unter verschiedenen Gesichtspunkten.

Das Aktuelle will ich schnell hinter mich bringen, denn für eine Zusammenfassung bringen sie meist wenig.

Trump ist ein ewiges Thema, hier aber nicht wirklich wichtig. Im Blog taugt er max. dazu einmal über Verhandlungen und Geschäft zu reden. Er ist die Aufgabe der Amerikaner. Sicher, er wird so einiges machen, um in den Schlagzeilen zu sein – entweder beschäftigt ihn das so sehr, dass andere das Regieren übernehmen können – doch was kommt dann, – und wäre eine U-Boot Regierung rechtens? Ich überlasse diese Fragen denen, die sich mit den Gesetzen der USA besser auskennen als ich (das ist in diesem Punkt zwar nicht schwer – aber … lassen wir das hier).

Bei EU und Trump und Deutschland und Trump und Wirtschaft und Trump kann ich deutlich besser mitreden. Für eine Zusammenfassung reicht es aber noch nicht. Deshalb hier nur Allgemeines.

Trump macht es der EU leichter zu erkennen, wo die Vorteile liegen würde. Doch für wen? Der Blog hat sich für alle und alles entschieden, ruft quasi zum „universalen zuerst“ auf. IvaP und SynErgy gehen den ersten Schritt in diese Richtung. Man kann sich vorstellen, dass Trumps Ziele für den Blog nicht positiv bewertet werden, aber das trifft auf viele zu. Ist also nichts Neues.

SPD vielleicht wird es ein richtiger also ein nicht extrem populistischer / militanter sondern ein faktischer Wahlkampf in post-faktischen Zeiten (Der Post ging gut). Wer weiss. Ob das was im Sinne des Blogs wird. Politisch tut das Deutschland gut.

Auch wenn der typische Prozess der Zersetzung bei Gruppen, die meinen nicht mehr die Minderheit zu sein, der bei der Union zu beobachten war, nun (leider? Aus Sicht der Zeitungen sicher) unterbrochen ist. War es nicht spannend (rein aus gruppendynamischer Sicht), wie die grösste Minderheit sich zum „wahren Vertreter des Ganzen“ erklärte?

Wie im Lehrbuch! Wie alte Gräben und alte Feindschaften zu offenen Rechnungen wurden und kräftig nach geharkt wurde? Rache ist ein Gericht, das man am besten kalt geniest – der Spruch scheint hier zu passen. Auch wie das sich auf dem Königsmacherkampf in Bayern auswirken wird, wird es zumindest in die Regionalzeitungen schaffen. Trump ist einfach der bessere Aufmacher.

Um das Thema aktuell abzuschliessen: Es ist keine Reality-Show – man sollte das, was im Hintergrund passiert besser im Auge haben.

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Da es in letzter Zeit häufiger nachgefragt wurde, hier kurz etwas Neues. In etlichen Gesprächen stellte sich heraus, dass eine Punkt der Wirtschaft oft unbekannt ist, deshalb soll das hier einen Absatz bekommen.

Wer in frühesten Zeiten etwas Neues erfand oder machte, dann verteilte sich das neue Wissen / die neue Praxis / Technik relativ schnell weltweit. Das schadete niemandem, denn jetzt kann z.B. jeder Schmied in seinem Gebiet etwas besseres anbieten. Das war gut für die Gesellschaft und die Wirtschaft. Dieses Prinzip ist heute fasst ausser Kraft gesetzt. Der mögliche Gewinn, ist im aktuellen System höher – und das führt dazu, dass die Leute nicht mehr Ideen fördernd kommunizieren. Im Gegenteil, jetzt setzt Verheimlichen, Misstrauen und auf-die-falsche-Fährten-führen ein. Hier beginnt Stagnation. Besser wäre es, wenn das mit dem Nutzen positiv für beide gelöst würde. IvaP versucht das.

Wirtschaftlich gibt es zwei zentrale Thesen „Der Mensch geht dorthin, wo es Arbeit gibt“ und „Die Menschen sollen sich in den Städten sammeln“. Sie scheinen über Ziele wie: „immer grössere, industrielle Agrarwirtschaft betreiben“ oder „in und mit den Gebieten tun und lassen zu können, was man will“ verbunden zu sein.

Durch die aktuellen Entwicklungen scheinen sie widerlegt zu sein, denn: Die Leute bleiben lieber bei und in der Familie / Gruppe / Freunden / Region – evtl. ist das eine Vorbereitung auf schlechtere Zeiten, weil den grösseren Strukturen nicht mehr recht vertraut wird. Dennoch ist das nur eine Plausibilität, es ist kein fundiertes Wissen. Doch wenn zentrale Thesen des aktuellen „Wirtschaftsvermutungssystem“ von der Realität nicht bestätigt (zumindest erklärt) werden, dann wird das gesamte System in Frage gestellt. Man verliert das Vertrauen in es.

Das Misstrauen in die grösseren Strukturen entstand, weil es wieder „Eliten“ gibt. Hier geht es nicht um den sozialwissenschaftlichen Begriff, der die Funktionäre der Macht umfasst. Hier geht es um die Tatsache, dass wieder eine Obrigkeit installiert wird – Geldobrigkeit, Informationsobrigkeit und Machtobrigkeit. Im Gruppengedächtnis der Menschen ist noch enthalten, was das für sie bedeutet:

Sie sind auf sich selbst gestellt und sind der Willkür derer, die über Geld, Informationen und Macht verfügen, ausgeliefert. Eliten leben in einer Echoblase, kennen und konzentrieren sich nur auf ihre Welt, bedienen sich aber an den Ressourcen, wie es ihnen gefällt. Zudem befinden sie sich in einem ewigen narzisstischen Kampfrausch in einer Arena, die nur für sie gemacht ist, die einmal das Volk schützte und den Kampf der Heere durch den Kampf Mann gegen Mann ersetzten. Deshalb wurden sie anfangs vom Volk getragen; als sie es immer bunter trieben, änderte sich das. Zuerst versuchte man es mit den Regeln für den „edlen“ Ritter, dann schaffte man ihnen eine andere Beschäftigung: Jerusalem.

Übrigens, Echoblasen und Networking sind sich sehr ähnlich, man wird unkritisch, weil alle derselben Überzeugung sind und keiner wirklich widerspricht. Die Welt, in der man dann lebt, fühlt sich friedlich und gut an, wird sie angegriffen – bereits jeder Hinweis auf nicht passende Fakten ist dann ein Angriff – ermöglicht und erlaubt die Dummen auszurotten. Zuviel „Glückseligkeit“ macht einen tödlich.

Auch in vielen Firmen kann das Phänomen beobachtet werden: Es wird versucht sehr homogene Gruppen zu bilden. Diese Arbeitsgruppen erweisen sich nicht als genug flexibel – und meistens scheitern sie gemeinsam, bei der ersten unbekannten Kurve. Sie sind gut im reproduzieren aber Ideen zu haben ist in solchen Gruppen fasst schon krank, denn sie zelebrieren, feiern das Gemeinsame – der Lehrer hat immer recht: Ideen, sofern sie nicht aus dieser Zeit stammen, werden i.d.R. abgelehnt. Sie schlagen meist dieselben Lösungen vor – das scheint homogen zu sein, ist letztlich aber nur eine Konsequenz des gleichen Weges und der gleichen Gruppen auf diesem Weg. In unbekannten Fahrwassern sind diese Gruppen zumindest zu unflexibel,

Ob der Eindruck derer, die nicht zur Obrigkeit gehören, eine gefühlte, vermutete, gewähnte oder reale Gefahr ist, spielt hier keine Rolle, soll aber kurz besprochen werden:

Digitalisierung bedeutet für sie den Verlust des Arbeitsplatzes und permanente Überwachung – das haben sie bereits akzeptiert und haben jede Gegenwehr aufgegeben. „Die haben alle meine Daten eh schon – es ist zu spät. Bislang ist es gut gegangen und was zu machen ist, wenn das nicht mehr so ist, darüber mache ich mir Gedanken, wenn es soweit ist.“ und „Sie haben uns ausgetrickst“ das bekomme ich von nahezu allen, bei denen nachgefragt wurde, zu hören.

Mann kann behaupten, dass sie dem Staat und der Wirtschaft nicht mehr trauen. Sie haben das Vertrauen durch den Missbrauch der Kommunikation, das Hereinlegen und die dahinter steckende allgemeine Verdächtigung verloren; und sie passen sich bereits an.

„Nicht am Telefon oder im Netz! Wir treffen uns. Die Sicherheitsmassnahmen sind dir bekannt.“ Das hört man geschäftlich sehr oft. Dass die Handys draussen bleiben ist mittlerweile Standard. Manchmal werden weitere Massnahmen ergriffen. Eine soll kurz erwähnt beschrieben werden: Die Firma hat viele Single-Mitarbeiter mit Hunden, die mit in die Firma gebracht wurden. In neue Halsbänder, die Handys aufnehmen können, wurde investiert und einer führt die Hunde gassie.

Und selbst die, die sich nicht über die Digitalisierung Gedanken machen, spüren, dass sich die Zeiten ändern und wollen alles „geniessen, solange es noch steht“. Manche erwarten Krieg, das sind relativ wenige, werden aber mehr; andere erwarten gesellschaftliche Änderungen – die einen wollen das gestalten, andere meinen, dass andere das zu entscheiden haben und wieder andere meinen, dass es ohne sie nicht gehen wird.

Den allgemein grassierenden Narzissmus halte ich für eine der grössten echten Gefahren, weil diese Leute nicht mehr Gruppen bilden sondern sie zerstören – früher oder später.

Das Fazit hier ist, da die Staaten mit der Wirtschaft zusammen, bewusst, gewollt sogar durchgeplant (wie es scheint) eine technische Infrastruktur geschaffen haben, allem Anschein nur, um die Bürger auszubeuten, zu kontrollieren, zu diskreditieren, zu manipulieren und unterwerfen zu können, das enttäuscht den Mitmenschen und entzieht dem Staat und den Eliten (alles „Verräter“) das Vertrauen.

Politisch merkt man, dass die Politiker selbst keine Ahnung und das Vertrauen in die von ihnen selbst erlassenen „Lösungen“ verloren haben – sie tun nur so: Erklären Krisen, die noch nicht mal richtig angefangen haben für beendet, machen einen auf „suggestiv“ und zeigen doch nur, dass sie sehr weltfremd sind.

Also springt man in die Bresche: Man vermutet, dass sie von der Wirtschaft manipuliert und gesteuert werden – wer regiert, wenn nicht die Gewählten? Funktioniert Demokratie wirklich? Oder verebbt das alles? Worauf läuft das hinaus? – Auf kleinere Gruppen, die man kennt und denen man vertrauen kann, die kein Internet brauchen und die die Sache in der Hand haben.

Kann die Politik das in den Griff bekommen? Um das Vertrauen zurück zu bekommen, müsste sie sich ehrlich machen – dies wird sehr wahrscheinlich nie geschehen. Schon eher, dass die Fehler still und heimlich behoben werden. Dass plötzlich vernünftig gesetzlich geregelt wird, wie man mit den Daten korrekt umgeht (statt die permanente digitale Hausdurchsuchung zu forcieren) und es plötzlich weit vertrauenswürdigere Hard- und Software gibt. Begründet werden wird das damit, dass sich herausgestellt hat, dass die sicherste Gesellschaft eine funktionierende und offene, eine kommunizierende statt eine codierende bzw. angepasste ist; dass Polizeiarbeit in den meisten Fällen reicht.

Dass Spionage zwar ein interessante Sache ist, letztlich aber die digitale Erweiterung nicht benötigt – Spionage funktioniert quasi analog bzw. ist eine gruppendynamische Sache, braucht den persönlichen Kontakt. Alles andere ist eine Sache der Gesetze. Dabei hilft die Digitalisierung sehr, denn entsprechend der Schwere des Delikts können die dienlichen digitalen Informationen jederzeit herangezogen werden.

Doch wie soll „digital“ sicher werden – ist das nicht ein Widerspruch in sich? Nein, es ist kein „Widerspruch in sich“ denn digital könnte – wenn man wollte – weit sicherer sein, als es heute ist. Zumindest so sicher, dass es sehr viel und entsprechend auffälligen Aufwand bedeuten würde, um die Privatheit zu hintergehen und den gewollten und absichtlichen Aspekt plus Spuren zu dokumentieren.

Widersprüchlich bei diesem Thema sind nur die Interessenskonflikte etlicher Beteiligter. Unschön, dass diese nicht offen zugegeben werden. Die Konsequenzen können fatal werden.

Es ist erstaunlich, dass über IT Lösungen so einseitig gesprochen wird. Anderes wäre möglich, wird aber tabuisiert. Es gab schon sehr viele sehr gute Vorschläge, doch sie werden nicht umgesetzt. Die Gründe sind gelegentlich erstaunlich – menschlich, scheinbar heldenhaft. Alle sind kontraproduktiv, wenn sie oft als Notwehr angesehen und entschuldigt werden.

Es gäbe Lösungen. Das Dumme ist nur, dass das selten Sache der Entwickler ist. Etliche sind Fragen des Managements, dann aber auch er Politik und der Gesellschaft. Um es kurz zu machen: Solche Aufgaben werden heute allgemein boykottiert, weil in „alten“ Kategorien gedacht und gearbeitet wird. Solange eine neue Zielsetzung, bzw. die Freigabe fehlt, wie „wir“ es machen wollen, solange wird es nicht klappen.

Genau an der Stelle greifen IvaP, das eigene Produkt, 150er, SynErgy, FAnNet etc.. Das sind Ideen, die im Blog vorgestellt und teilweise, wegen Fragen an den Blog kreiert wurden. IvaP, FAnNet und das eigene Produkt lösen den Konflikt zwischen Automation, Digitalisierung und Arbeitsplätzen indem gezeigt wird, wie durch sie Arbeitsplätze entstehen.

Praktisch jeder Arbeitsplatz kann digitalisiert werden. Dass Computer Maschinen bauen und diese Produkte und bessere Maschinen, mit diesem Gedanken sollte man sich gelegentlich beschäftigen, denn das wird kommen. Bleibt man in der ganz nahen Zukunft und in ihren Kategorien der Produktion, der Ideen und Handel, dann werden Individualisierung, Beratung und Optimierung und Ideen die letzten Arbeitsplätze sein, die die nächsten zehn bis zwanzig Jahren übrigbleiben.

IvaP nutzt die Techniken der Vollautomation, die in einer Standardanordnung gleichzeitig viele und gänzlich unterschiedliche Produkte erstellen. Es gibt Standardkombinationen, die abgeändert werden können, erlaubt ist es aber auch, eine gänzlich andere Lösung anzubieten. Produziert wird vieles ortsnah. Da alles immer gleich weltweit wirkt, reden wir immer über einen Massenmarkt und nutzen die Möglichkeiten des Massenmarkts bei individuellen Produkten.

Was sind die Vorteile?

Der Geldmarkt wird etwas entschärft, da sich die Gewinne nicht mehr an einer sondern an vielen Stellen sammeln. Man wird ausreichend Gewinn machen – aber nicht übermässig. Es gibt überall und immer alle Arten von Arbeitsplätzen. Man kann die Gruppe und die Arbeit wechseln, hat immer eine Perspektive und weitere Möglichkeiten. Wirtschaftsspionage lohnt sich kaum, denn innerhalb von IvaP gilt wann wer was wie eingestellt hat und die Abrechnungsmodalitäten sind bekannt. Was in IvaP ist, ist sicher und kann Geld verdienen. Einige Grossprojekte sind noch anfällig, in Wirtschafts- bzw. Forschungsinseln könnten sie jedenfalls besser geschützt sein.

Mit anderen Worten: Jeder bekommt seinen Anteil, jedem steht das aktuelle Wissen zur Verfügung und jeder kann sich einbringen – auf die verschiedensten Arten. Dennoch wird der Gruppenzwang in Zaum gehalten, weil es eben jedem frei steht sich zu informieren und die Gruppe zu wechseln.

Das eigene Produkt steigert die Zahl der Kunden: Jedermann – jeder Bürger – wird selbst zum Programmierer. Jeder kann mit seiner Idee im Netz punkten. Es braucht aber auch solche, die gelegentlich aufräumen bzw. optimieren. Das ist IT auf hohem Level, kann kontinuierlich betreiben werden und macht den Programmierer zum Gaspedal der Arbeit des Auftragsgebers, heute wird er meist als die Bremse als ein Hindernis betrachtet.

Wirtschaftsinseln sind ein Ableger der 150er (können aber ganz davon getrennt werden), sie beschreiben „in sich abgeschlossene aber funktionsfähige Wirtschaftseinheiten“. Wirtschaftsinseln müssen nicht räumlich getrennt werden, sie können sich gegenseitig durchdringen, das ist meist ein Vorteil. Ihre wesentliche Aufgabe ist, einen in sich geschlossenen Grundversorgungskreislauf zu garantieren und dass sie sich mit anderen Inseln zusammentun können und bestimmte Aufgaben für diese aufgreifen können, in ihrem Kontext können Regeln in bestimmtem Umfang geändert werden.

Sie können in verschiedenen Szenarien zum Einsatz kommen: Mitten in einer bestehenden Wirtschaft, dort übernehmen sie spezielle Aufgaben. Gemeinschaftszentren, Forschung, Gesundheit und Soziales manchmal besondere Produktion.

Warum passiert, was passiert? Brexit, Putin, Erdogan, Trump – „Meinungsfreiheit wird zu Freiheit von Tatsachen“ – zu: Lügen marsch! Propaganda Hellau; Renationalisierung usw.. Manche sagen, dass es am Kapitalismus hängt, andere meinen die Globalisierung, andere sehen die Banken und deren Deregulierung als Grund, wieder andere sagen, dass einfach nur die anderen Schuld sind.

Die Wirtschaft allein oder generell ist es nicht – es gibt Übertreibungen und Missbrauch, sie schaden der Wirtschaft, das ist bekannt und kriminelle Handlungen bleiben schlicht kriminelle Handlungen. Schwierig wird es, wenn die Politik mitspielt kurz: Korrumpiert oder dabei federführend ist.

Das Gute daran ist, dass aus diesen Ländern die Wirtschaft abwandert – aber wollen wir das wirklich?

Das Schlechte daran ist, dass wir (wieder) in eine Phase eintreten, die auf die simple Formel reduziert werden kann: „Wir gegen Die gleich Krieg“. Sie steht der Formel gegenüber: „Es wird leichter und besser, wenn wir zusammenarbeiten“.

Wer genau hinsieht, der bemerkt: Wer bewusst seine Welt kleiner macht, als sie ist oder sein könnte, pflegt die Probleme, er löst sie nicht. Der schadet sich, seiner Welt und den anderen (es gibt allerdings Menschen, denen die Aussicht, den anderen schaden zu können, völlig ausreicht, um es zu machen – alles andere ist ihnen egal, selbst wenn sie dabei draufgehen machen sie es.

Es gab viele Versuche, die Dinge nicht nochmal soweit kommen zu lassen, gezeigt hat sich aber, dass eine rein wirtschaftliche Umsetzung nicht reicht – eine politische Annäherung sollte es schon sein. Der Westen setzt auf die Menschenrechte und auf einen immer extremer werdenden Kapitalismus. Einzig der Kapitalismus – und je extremer, umso leichter – konnte erfolgreich exportiert werden.

Wirtschaft ist kooperativ erfolgreich; alle verlieren, wenn gegeneinander und mit Zwangsmassnahmen gewirtschaftet wird. Mittlerweile sollte sich auch herum gesprochen haben, dass Export, so, wie er lange Zeit betreiben wurde, zu einseitig ist und Ungleichgewichte schafft, was nicht überraschend ist, bedenkt man, dass dazu Ausbeutung und Dominanz gehört. Das beginnt mit dem Grundgedanke der Grösse, mit besonderem (einzigen) Fokus auf den Gewinn und eigenen Vorteil.

Ein Beispiel: Wenn die Gelder, die von den Zentralbanken in letzter Zeit eine Runde durch den Realmarkt gedreht hätten, hätten sie etwas bewirkt – heute verstopfen sie nur den Finanzmarkt und ruinieren somit indirekt den Realmarkt. Berechnungen zeigen, dass selbst eine minimale Besteuerung des Finanzmarkts (0,1% auf jeden Gewinn) bereits reichen würde, um die Staaten wirtschaftlich ins Plus zu schieben. Nun müsste auch sichergestellt sein, dass diese Gelder mit Herz und Verstand, verantwortungsvoll umgegangen wird. Dazu gehört auch, dass Dinge wie SynErgy umgesetzt werden.

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Hier im Block werden zwei weitere Thesen vertreten. Die erste These ist: Im WERDEN wird schlicht festgestellt, dass die Menschen die Dinge unterschiedlich erleben und die Menschheit seit einiger Zeit in einer „leidenden WIR“ Phase steckt.

Das WIR erkundet die Gruppen, das „leidende WIR“ ist damit überfordert, es leidet daran. Was wir aktuell erleben, entspricht ziemlich genau dem, was dort beschrieben wird. Das gute daran ist, dass das WERDEN eine Erklärung liefert. Ebenso Tipps, wie man da raus kommen kann.

Der zweite Weg liefert konkrete Vorschläge, die von mehreren Menschen erarbeitet wurden, z.T. von den entsprechenden Spezialisten – erlaubter Weise neben der Arbeit, mit Elan und richtig guten Ergebnissen. Mich erreichen solche „Projekte“ wenn es um Software geht.

Dabei wird gelegentlich auch über anderes gesprochen. Die meisten antworten auf die Frage: „Warum machst Du das privat? Warum kannst Du das nicht in der Arbeit machen?“ knapp mit „Gute Lösungen sind nicht erwünscht“ allerdings lässt man sie machen, wenn sie es anmelden – meist als „Übung“ getarnt.

Seit Stuttgart 21 Mitarbeiter einmal öffentlich sagten, dass „Gute handwerkliche Lösungen und Meinungen wenig beachtet werden“, trauen sich plötzlich viele zu diesem „Geständnis“ – was sie hier abliefern (bitte, das wird von anderen „geprüft“, die das besser einschätzen können als ich) ist jedenfalls gut.

Im Wesentlichen geht es um IvaP und SynErgy (der Blog liefert allerdings sehr viel mehr). Beide zusammen liefern Lösungen, Aufgaben und Arbeit für die nächsten zwei bis drei Jahrzehnte, europaweit. Oder auch noch weiter: Regional sind sie nicht beschränkt, können nahezu beliebig ausgebaut werden.

Sie taugen als Projekte, die Europa gut tun – man kann sie auch auf z.B. Deutschland beschränken, falls man das will.

Individuelle vollautomatische Produktion (IvaP) will die automatische Produktion nicht bremsen sondern ausbauen und individualisieren. Die Individualisierung kann jeder selbst machen, bei bestimmten Projekten, Ereignissen oder speziellen Aufgaben greift man besser auf Leute zurück, die das routiniert und gut machen können. Das schafft Arbeitsplätze (mehr als heute in der Industrie vorhanden sind), dazu kommen die handwerklichen, theoretischen und praktischen Aufgaben, die rund um die Arbeitsprozesse, deren Erweiterung und Optimierung entstehen.

SynErgy ist ein grosses Projekt, das Mobilität, Infrastruktur und Energie etc. in einem filigranen aber flächendeckenden Bauwerk kombiniert. Es entwickelte sich vor einiger Zeit, erwies sich als flexibel und dynamisch und mittlerweile gibt es viel Varianten. Näheres bitte im Blog nachlesen.

Hier soll kurz eine Frage beantwortet werden, die in den letzten Tagen häufiger gestellt wird: Was kostet das alles? Es kommt darauf an, welche Variante umgesetzt werden soll. Die einfachste Ausführung ummantelt eine Strasse mit einer steifen (durchsichtigen) Folie / Glas / Röhre. Der genaue Preis hängt vom Material und den Belastungen ab, bringt es aber bis zu einer Halbierung der benötigten Energie – wenn mit Verbrennungsmotoren gefahren wird, droht schnelle Verdunkelung. Mit regelmässigem Waschen und Austausch der Luft, lässt sich das lösen.

Die einfachste Variante ist ausgesprochen kostengünstig – senkt aber „nur“ den Verbrauch. Drehen wir es um und sehen einmal was die effektivste Ausbaustufe (Auf Ringen, in Doppelröhren wird aussen herum produziert; Energie wird aus der bewegten Luft in den Röhren und die durch Wind zwischen den Röhren kontinuierlich geerntet; dann spielt Druck und Wärmeaustausch eine grosse Rolle und in / an / bei den Röhren kann heisses Salz Energie in der Nacht liefern usw.) bringt: Ressourcen werden vor Ort geschaffen und dort direkt verbraucht. Die Gelder bleiben im Land – im Kreislauf, macht allen (lokal, regional und damit auch staatlich) das Leben leichter. Es nimmt die Energie zum Teil aus dem globalen Kreisläufen heraus.

Politische Bindung / Verquickung durch wirtschaftliche Verstrickung, mag ein erster Schritt, darf aber nicht der letzte sein. Wirtschaft heisst: Finden / bemerken, lernen, anwenden, verinnerlichen, variieren, Neues schaffen (=IvaP); bei der Politik folgt auf „lernen“ Regelwerk durchdenken – anpassen. Die Politik kann schneller als die Wirtschaft sein, will aber erst aktiv werden, wenn der wirtschaftliche Prozess beendet ist. Beides kann richtig sein. Beides muss nicht nicht richtig sein. Je enger (und auf Augenhöhe) die wirtschaftlichen Verbindungen werden, umso ähnlicher werden auch die gesellschaftlichen Eigenschaften und politischen Systeme.

Dennoch können grosse Unterschiede im Werte- oder Rechtssystem bestehen. Aktuell gibt es ein Beispiel dafür bei der Gewichtung der zentralen Punkte: Wert auf ein gesellschaftliches Zentrum wird in den nördlichen und südlichen Bereichen des Westens gelegt (allerdings unterschiedliche Werte im Norden (Gemeinschaft) und Süden (Eliten)), in der Mitte geht es mehr um Handel, Markt und Wirtschaft. Westlich (USA / England) geht es um (evtl. neoliberalen) Kapitalismus, östlich um „Soziale Marktwirtschaft“.

Aktuell haben wir es mit einem Spannungsfeld zu tun, das auf sehr alten und „edlen“ „Traditionen“ und einem diese ausgleichende oder abfedernde, durchdachten aber mit Leben zu erfüllenden Konstrukten zu tun. Der egomanen, ritterliche Kampf von Mann gegen Mann und Jedem gegen Jeden stehen dem, den Streit beschwichtigenden Konzepten gegenüber. Selbst die Wirtschaft hat Kooperation als (wirtschaftlich) effektiver erkannt. Heute ist Machtteilung und „punktuelle Lösung“ wirtschaftlich interessanter als „Produkte für die Massen“ oder das Gefälle zwischen Luxus- und Massenware (max. sollte es da einen „Individualisierungunterschied“ geben. Bei bestimmten „Produkten“ wie Gesundheit und Sicherheit darf es jedoch keinen Unterschied geben – Stichwort: „Nicht verhandelbare, aber in sich widersprüchliche Grundbedürfnisse“ Stichwort: „Von allen getragenen Regeln“).

Das (kontinentale) Europa hat die Auswirkungen bzw. „natürlichen Lösungen“ dieser Weltbilder bis vor ca. siebzig Jahre ausgiebig durchlebt – heute scheinen die USA, GB, Russland und die Türkei an der Reihe zu sein. Schade. Nur einer kann verlieren – dafür sorgen die Anderen und die gehen in die nächste Runde. Manchmal dauert eine Runde nur wenige Monate, es kann aber auch siebzig Jahre dauern. Die Dauer scheint von der Heftigkeit der vorausgehenden Auseinandersetzungen abhängig zu sein (mit ihr zu korrelieren).

Man kann davon ausgehen, dass das noch eine Weile so weitergeht. Vernünftig ist das nicht – aber ja, es hat etwas mit überhöhten Egos zu tun. Diese Art zu wirtschaften unterstützt das. Ist quasi immanent; eine andere Art wäre effektiver.

Manche meinen, dass selbst Trump sich genau auf diesem Weg befindet, dass er die Welt, die ihm durch sein Vater vorgestellt wurde, reinstallieren will, dass er ein letztes Mal „gefallen“ will, und das Richtige machen will. Zurück bedeutet jedoch nicht, dass es besser wird. Die Zukunft ist zu gestalten, nicht zu „regieren“ oder zu „beherrschen“. Jeder, der das versuchte, scheiterte. Und es gab viele, die scheiterten.

Um es kurz zu machen: Wirtschaft unterbreitet Angebote. Politik klopft diese auf Tragfähigkeit und Relevanz ab. Regeln können sich schlagartig ändern, falls sich das Wertegefüge der Gesellschaft ändert – das Wertegefüge zu pflegen ist Aufgabe der Politik, das Alte zu erhalten kann nur eines von vielen Zielen jedoch nicht das alleinige Ziel der Politik sein. Pflege bedeutet „Erhaltung“ damit aber auch: Anpassung, Erweiterung und Optimierung der Regeln – aktuell kommen wir über die „Anpassung“ bzw. „Erweiterung“ (beide in negativer Definition gesehen) nicht hinaus.

Dazu kommen die Synergie-Effekte die aus der Kombination von Infrastruktur, Mobilität, Energie und neue Produktionsräume geschaffen werden (auch an unerwarteter Stelle: Die Form der Röhren ist für den Wind zu optimieren, es entsteht nutzbarer Raum, z.B. kann das eine erhebliche Nutzfläche für effektives urban farming entstehen oder schlicht für industrielle Produktion genutzt werden.

Je höher die Röhren aufragen, umso gerader und schneller kann die Strecke sein, umso weniger bzw. erträglichen Schattenwurf gibt es und umso effektiver wird die Nutzung des Windes. Der Preis dafür (wenn es nicht in Beton gebaut wird) (eine stabile Innenröhre von 10 bis 30 cm Durchmesser, umgeben von Verspannungen, die dünne, freischwebende Ringe benötigen) benötigen nur eine relativ kleine Fläche fürs Fundament – die Materialien der Ringe können recht billig sein (Plastik, neue oder alte Materialien bestehen), die alle gewisse Vor- und Nachteile bieten, die Nutzung (und deren Effekt) entscheidet über die Wahl der Materialien und den Nutzen: Sehr wahrscheinlich für ein paar Jahrzehnte (bei guter Pflege)) um es kurz zu sagen:

Weiteren Anwendungsmöglichkeiten steht der Weg offen, die Kosten können durch Gewinne (Strassen werden nur „verbraucht“) refinanziert werden und vor Ort genutzt werden. Zudem können die konkreten Eigenschaften der Umgebungen genutzt werden: Selbst in relativ kühlen Gegenden kann die Restwärme der Röhren urban farming ermöglichen, in anderen Ländern kann die Hitze des Sommers genutzt werden (und im Winter vielleicht etwas anderes).

Die Kosten von SynErgy sind günstiger max. gleich zu den Kosten die der Bau einer neuen Strasse, benötigt, schafft dafür aber gewinnbringende und kostensenkende Effekte auf anderen Bereichen ist insgesamt immer billiger, wenn in Gesamtkosten gerechnet wird – wirtschaftlich und gesellschaftlich ist das ausschlaggebend, politisch mag das anders sein.

Real sieht es so aus: SynErgy erlaubt eine kostengünstige, ausbaufähige und effektive Bereitstellung vieler, früher als hoheitlich bezeichneten, Aufgaben, aber auch vieler produktiver oder wirtschaftlicher Nutzungen. Es unterstützt die lokalen Kreisläufe, stärkt damit die Region und dadurch auch indirekt die überregionalen Kreisläufe. Bedenken zur politischen Befriedung durch wirtschaftliche Abhängigkeiten können mit IvaP beantwortet werden, weil IvaP umso besser wird je mehr Menschen sich beteiligen. Bleiben dennoch Bedenken übrig, dann kann auf die 150er (siehe Blog) zurückgegriffen werden.

Mit anderen Worten: Wer SynErgy auf die Bedeutung „Strasse“ reduziert, der irrt; wer SynErgy auf Energie reduziert, der irrt; wer SynErgy auf Infrastruktur und hoheitliche Aufgaben reduziert, der irrt; usw.. Wer das alles zusammen denken kann, der liegt richtig. Wer rechnen und Finanzen kann, der sieht, dass es gleichzeitig ein allgemeiner und ein optimaler Weg ist, um all das bereitzustellen – allerdings kann ich verstehen, dass aus den bislang bekannt gewordenen Informationen (ausserhalb des Chats) solche Fehler möglich sind – nötig wäre nur nachzufragen (und zu unterschreiben, welche Idee wann (wie) genannt wurden).

Auch zu City-SynErgy und Mare-SynErgy gab es mehrere Fragen, die hier beantwortet werden:

City-SynErgy baut unter den Röhren Laufbänder, auf denen man wettergeschützt und zügig bis zum nächsten Knoten (oder weiter) fahren kann darüber hinaus können nicht mehr genutzte U-Bahn Röhren wesentlich effektiver genutzt werden. Dazu kommen Lieferstrukturen und Treffpunkte, die einzelne Abschnitte der Strecke bedienen.

Mare-SynErgy ist ein netter Name für die simple Tatsache, dass einer aus dem Chat einen stabil untermauerten Vorschlag unterbreitete, dass die Röhren über oder unter Wasser schwimmend verlegt werden können. Um sie zu steuern gibt es übrigens erstaunlich viele Möglichkeiten.

Ja, es ist möglich mit der Technik auch „Mauern im Meer“ zu bauen – es sollte aber bedacht werden, dass das nur auf der eigenen Seite möglich ist, falls die Mauer nicht von beiden Seiten als bindende und nicht zu überwindende Grenze gilt. Im Rechtsstaat wäre eine durchgehende Plattform besser als eine Wand.

Darauf hin kam die Frage auf, was besser wäre: Eine Röhre quer durch das Mittelmeer, eine küstennahe oder eine etwas von der Küste abgerückte oder eben eine Überland-Röhre? In dem Rahmen wurde ein verregnetes Wochenende lang verschiedene Varianten, Meinungen, Aus- und Einsichten diskutiert.

Die Frage, wie man allgemein mit Leuten speziell mit Flüchtlingen umgehen soll, die den Röhren zu nahe kommen oder an diesen Röhren festmachen wollen, wurde intern nur wenig diskutiert, von aussen kam da scheinbar viel mehr. Deshalb hier zur Erinnerung:

Im Chat ist man sich in Sachen Flüchtlinge relativ einig: Salz/Wasser/Energie (SWE) für Wohn- und Arbeitsinseln, anfangs am besten in der Plastikbauweise, erbaut, und untereinander und mit der Küste per SynErgy verbunden, wäre das beste, um schnell und vor Ort Hilfe zur Selbsthilfe plus europäische Botschaften und Ausbildungszentren aufzubauen. Solche Zentren könnten rund ums Mittelmeer quasi in der Wüste (und diese begrünend) aufgebaut werden. In den Inseln gilt ein eigenes aufgeklärtes, rechtsstaatliches Recht (man kann es SynErgy-Recht nennen); die Infrastruktur, Schulen und die Institutionen können von allen, die sich an dieses Recht halten, genutzt werden.

Im Chat geht man allgemein von dieser Lösung aus. Da in den Röhren jedoch Menschen befördert werden, sollten Unfälle und Kollisionen zumindest erkannt evtl. sogar vorgebeugt werden. Sicherungsmassnahmen von akustischen oder lichtbasierten Leitsysteme unter den Röhren durch wurden hauptsächlich diskutiert, dann der Notfall und in diesem Zusammenhang kurz Flüchtlinge.

Um es deutlich zu sagen: Im Rahmen von SynErgy können diese Inseln, für diese Länder eine Bereicherung auf ungenutzter Fläche darstellen; den Schleppern die Suppe versalzen; einen kontrollierten Zuzug erlauben und Verfolgten das Asyl erleichtern – die Inseln sind an sich schon sicher, besondere Härtefälle können dann auch anders gelöst werden. Zudem kann ähnliches weltweit incl. Katastrophenschutz aufgebaut werden. Diese Inseln sind Wirtschafts- und Bildungszentren, die helfen, wenn sie können.

Dazu gehört selbst verständlich auch, dass man Asyl beantragen kann, aber auch, dass man sich für eine Migration aus wirtschaftlichen Gründen vor Ort fit machen kann. Gleichzeitig ist es eine Angebot an die Bevölkerung etwas anderes kennenzulernen und nicht allein gelassen zu werden, wenn Brücken zwischen den Welten geschlagen werden sollen – falls das erwünscht ist. Der Schwerpunkt liegt auf Hilfe zur Selbsthilfe.

Doch auch wenn SynErgy hilft und sicher noch ein paar Fragen zu diskutieren wären: Einfach wird das nicht. Weder politisch, wirtschaftlich noch organisatorisch. Aber es wäre eine gute Lösung, die gleichzeitig mehrere Aufgaben effektiv und kostengünstig angeht. Und der Einwand, dass das alles dauern würde: Es dauert sicher länger, wenn man es verschiebt oder bekämpft, allerdings könnte es zügig gemacht werden – nicht optimiert aber funktionierend, soweit, dass es hilft. Wenn unbedingt nötig, kann man in einem verlassen Dorf etc. starten – Energie und Wasser braucht es dennoch. Nicht Reden – machen! Zumindest: Lasst die Leute es machen!

Geschenkt, verlagert oder kolonialisiert wird da nichts. Einen stabilisierenden Faktor könnte in den Ländern nicht schaden. Wenn wirklich Hilfe zur Selbsthilfe geleistet wird, ist das an sich eine gute Sache und wenn Leute in einer stabilen Umgebung Europa „testen“ oder „erleben“ können, ist das sicher kein Fehler.

SWE verdampft Wasser per Sonnenenergie, es wird dadurch gesäubert und entsalzen (das geschieht in mehreren Stufen z.B. Brauchwasser, Agrarwasser, Trinkwasser aber mit relativ einfacher (nicht hoch optimierter) Technik), und es liefert Energie (Wasserdampf / Turbine neben der puren Sonnenenergie). Die Entsalzung ist nicht einfach und um sie vollständig durchzuführen braucht es Wissen, sie gelingt jedoch – trinken kann man das Wasser jedenfalls (wobei der Geschmack leidet: Wer es genauer wissen will, destilliertes Wasser, das man an Tankstellen und z.B. Baumärkten kaufen kann, schmeckt genauso).

Wird das Salz geschmolzen und mit in den Energiekreislauf genommen, dann kann ein 24h / 365 Tage Grundversorgung realisiert werden (Bürger und evtl. Handwerk – Industriebetriebe werden mehr brauchen).

Wie viel chattest Du eigentlich? Obwohl der Output relativ gross ist (da sind oft auch direkt Fragen an mich dabei), stammt vom Chat meist nur, wenn etwas hochkochte und ich es zusammenfasse – in den wenigsten Fälle chatte ich mit. Das ist einer der Gründe, warum ich lange Zeit das „Protokoll“ hatte: Weil meine Protokolle meist von allen Seiten „anerkannt“ wurden. Ich hatte einen Dialog vor mir und fasste ihn zusammen (meist kopierte ich die interessanten Passagen und formulierte die dann um – dabei passiert es schnell, dass Fehler nicht mehr auffallen, weil man weiss, was gemeint wurde – und das dann auch liest (unglaublich, wie schnell das geht)). Gelegentlich werde ich auch als Schiedsrichter gefragt, manchmal auch einfach mit der Frage: „Wenn wir das machen, was bedeutet das für die Software?“.

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From → 150er, Politik, Wirtschaft

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