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Trump President of USA

21. Januar 2017

Nu schau. Da ist er ja! May – ist er nicht goldig!! Ja was macht er denn? Bist du mein Guter? Usw..

Mit anderen Worten: Viel Glück Mr. President. Mögen Weisheit und „Qualität statt Quantität“ ihre Ratgeber sein.

Viel mehr fällt mir zu dem Thema nicht ein, was nicht schon gesagt worden wäre. Die wurden von ihm sogar direkt bestätigt: er wird die USA nun als seinen Besitz (und den seiner Familie) ansehen („ … für viele, viele Jahre beginnt heute etwas…“, „dies ist eine Bewegung“ usw.).

Sicher, da reden andere ein Wort mit. Doch welches dieses Wort sein wird, bleibt noch offen. Vielen an der Macht, geht es um ihren Machterhalt (da ist er aber auch nicht anders – deshalb kann er, bis zu einem bestimmten Punkt, gut mit solchen Leuten umgehen), der für einige bereits in zwei Jahren ansteht. Übersteht Trump diese Zeit, dann werden sich die Reihen hinter ihm formieren und schliessen.

Im Prinzip hat er dann die Politik hinter sich. Mit dem Bewegungsgedanken, mit Druck von der Strasse, wird er es die ersten paar Jahre probieren. Dann hat sich seine Mannschaft gebildet und gefestigt, dann wird er beginnen (müssen) seinen Truppen etwas von dem Kuchen abzugeben (mit anderen Worten: Es wird nicht mehr viel für andere übrig bleiben – spätestens dann).

Unter diesem Aspekt liegt es auf der Hand, was er wie machen wird: Obamacare wird zu TrumpCare, die Regeln werden letztlich nur seinen Anhängern zu gute kommen – die anderen sind selber schuld.

Geschäft und Gegengeschäft – jeder Art, ganz so, wie er es gelernt hat – , das dürften seine Taten sein. Öffentlichkeit kann er da nicht brauchen und Gerichte ebenso wenig.

Und wie wird eigentlich seine Steuerprüfung ausfallen? Ich meine jetzt – als President? Für wen wäre ein Makel an der Steuerprüfung schmerzlicher? Gut, der President hat Zeit, er kann prüfen lassen, sooft er will? Zugegeben, das Recht der USA wird in diesem Punkt nicht zitiert (das kenne ich nicht so gut), hier sollte seine Haltung / Einschätzung zu dem Thema skizziert werden.

Aber vielleicht liegen hier alle schief und er wird der Beste von allen! Wer weiss es schon. Es ist nicht sinnvoll darüber zu diskutieren und zu spekulieren. Lasst Euch nicht ablenken. Bereitet Euch vor, bleibt ruhig – früher oder später bekennt er Farbe. Wartet es ab, stellt Eure Fragen so, dass er sich bekennt, führt von mir Strichlisten, oder macht Buchführung über seine (widersprüchlichen) Angaben (@England: Wetten!).

Bildet Euch aber eigene Meinungen (immer weniger über das Internet bitte) zu den Themen, verhandelt indem ihr Eure Ziele kennt, selbst nach Verhandlungsmasse sucht und eben auch im Aussagelosen verschwindet, gelegentlich. Variiert es aber, lasst Euch nicht in die Karten schauen, überrascht ihn, geht weg, kommt vielleicht wieder, sucht die direkten und indirekten Wege auf – er kennt, liebt und lebt diese Regeln und nur diese Art.

Er ist ein Spieler, einer der auf Wirkung, nicht auf Fakten setzt. Es hat seinen Grund, warum solche Leute etwas gegen Künstler haben: Sie greifen beide zu denselben Mittel (mit dem Unterschied, das es die einen zur Ausübung von Macht (im Sinne von „Macht: Andere dazu bringen zu können, etwas zu tun, was sie eigentlich nicht wollten“) tun während die anderen etwas authentisch erzählen wollen und dadurch auf solche Leute vorbereiten (andere sagen es schlichter: Sie stehlen ihnen die Show (-effekte)).

Bereitet Euch vor. Kennt die Wege, Ziele und Möglichkeiten. Verhandelt spät. Spielt. Das Beste

an Trump ist, dass es nun essenziell für jeden Kunstfremden wird, sich selbst in diesem Bereichen etwas fitter zu machen.

Es ist nicht gut, sich in Spekulationen bei solchen Leuten zu verlieren – man verliert eher sich und die Verhandlungen, spielt der Gegenpartei in die Hände, statt aus dieser Stressreaktion mit dem ewigen Aktionismus zu antworten. Sucht einfach gute Lösungen – für alle. Doch kann man es auch nicht jedem recht machen, manche wollen auch gar nicht, dass man es ihnen Recht machen kann – wenn etwas nicht geht oder eine andere Meinung habt, dann positioniert euch dazu fundiert.

Äussert Euch dazu, nachdem ihr euch dazu Gedanken gemacht und auch mit allen, mit denen geredet werden kann, redet – lernt aber auch, mit so viel wie möglich unterschiedlichen Menschen reden zu können. Wir wissen heute aus dem Netz, dass keiner alleine ist. Bestätigung bekommen wir schon lange genug. Schlaft nicht ein! Die andere Meinung ist immer interessant, weil sie einem die Welt aus einer anderen Perspektive zeigen. Viele Geschäftsideen wurden erst durch solche Situationen möglich. Und praktisch alle politischen Erfolge wurden erzielt, weil man sich den Dingen, Interessen und Konflikten stellte – weil sich alle Seiten der Situation stellte. Und als Letztes: Nur weil es euch gut (oder auch schlecht) geht, braucht ihr nicht aufs Eis gehen. Das Sprichwort beschreibt die Bereitschaft nicht kalkulierte Risiken einzugehen und sich und andere dadurch in Gefahr zu bringen. Das ist nicht in allen Lebens- oder beruflichen Bereichen nötig. So manches hat seinen Grund: Zur Risikokalkulation gehört hin und wieder die Recherche auch dessen, warum jemand etwas sagt.

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