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Ansichten und Innovationen

3. Januar 2017

In ihrer Neujahrsrede hat Frau Merkel sich dazu bekannt, dass Innovationen und Entwicklung allein Sache der Hochschulen, den ihnen angeschlossenen Institutionen und der Firmen sei. Was das bedeute, ist die häufigste Frage, die seitdem an mich gestellt wurde. Die Antwort ist, dass das eine klare Absage an so ziemlich jede anstehende Veränderung ist. Mit anderen Worten, das ist eindeutig identisch mit „weiter so“, wie einige meinen, und „schiebt den Karren weiter in den Dreck“ wie andere meinen.

Weiter-So will Pfründe pflegen, weil alles andere nur schlechter sein kann, die anderen wollen gegen diese absehbare Entwicklung halten. Wenn heute von einer Spaltung die Rede ist, dann ist auch immer von dieser, zwischen den Fatalisten, die alles noch nutzen wollen, solange es noch geht; und denen, die die Welt retten wollen, die Rede.

Weiter-So beinhaltet, dass alles käuflich wird (von der Jungfräulichkeit ihrer Tochter und deren Sicherheit), dass die Gesellschaft zerstört und ein allgemeines Jeder gegen Jeden entstehen wird (bitte: Ein Blick in die Geschichtsbücher werfen, bevor das angezweifelt wird).

Die Welt retten bedeutet, dass man es gleich mit mehreren Schwierigkeiten zu tun bekommt: Den ewig Gestrigen, von denen etliche boykottieren und sabotieren werden; dem „noch nicht ausformulierten Morgen“, das sich gelegentlich nicht wirklich greifen lassen wird und einige Male Neuanfänge erfordern wird.

Weiter-So scheint zu meinen: Irgendwann geht das mit dem Versuch und Irrtum los – gönnen wir uns noch ein paar ruhige Tage in der Wellness.

Die Weltretter wollen die Wellness nicht aufgeben sondern reparieren oder, falls schon zu viel kaputt ist, es durch etwas Besseres zu ersetzen. Man kann es auch so formulieren: Weiter-So ist mit einer kaputten und sich auflösenden Welt zufrieden, will nichts sehen und bemerken, will nicht aktiv werden, wartet, bis es zu spät ist. Sie redet sich (solange) die Welt schön.

Und genau das ist einer der Gründe, warum das Ergebnis absehbar ist: Sie wollen Diesel, akzeptieren Umweltverschmutzung (haben aber ganz saubere Westen), Smog und sterbende Menschen, statt sich den neuen Aufgaben (und die neue Welt liefert viele) zu stellen und die Welt zu gestalten wollen. Sie warten ab, auch um den Untergang zu geniessen.  Die meisten hoffen, dass das nach ihnen, also frühestens ihren Kindern, passiert. Menschlich scheint das nicht astrein zu sein.

Bei den Weltretter stellt sich die Frage, was wie weit kaputt ist und was der Sanierungsplan wäre. Die extremen Positionen sind: Die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft liegt darnieder bzw. läuft unvermeidlich auf den GAU zu. Und: Die Welt verschafft mir und meiner Gruppe zu wenige Vorteile. Letztere verstehen unter Weltrettung ihre Welt und sind somit nicht sehr weit von der Weiter-So Brigade entfernt. Das andere Extrem vergisst, dass die Welt ganz gut ohne die Menschen leben kann – vielleicht sogar besser. Wenn also der Mensch ganz und gar schlecht ist, dann sollte man ihn einfach Weiter-So machen lassen, das regelt sich dann fasst wie von selbst.

Auch die Ideen des Blogs (bzw. der Gruppe, die den Autor gern als Schreiberling missbraucht) stellen sich diesen Fragen und suchten nach Lösungen und bietet die ersten Schritte in die richtige Richtung an. Es bleibt darüber hinaus noch einiges zu tun.

CitySynErgy ist in Metropolen leicht zu installieren, schafft frische Luft weist eine grosse Kapazität auf, die leicht ausgebaut und erweitert werden kann (weit höher als das mit Autos (egal ob selbstfahrend oder nicht), öffentlichem Verkehr etc. je erreicht werden kann). Es ist sauberer und verbraucht weniger Energie als jede andere Mobilität, zudem bietet es die nötige Infrastruktur für Lieferservices, Energiegewinnung und dient als Basis für weitere Infrastrukturen, die dadurch kostengünstiger und wartbarer werden können. Ein Kollege hat über die Feiertage errechnet, dass in den meisten Metropolen bei den aktuellen Grundstückspreisen, allein durch die Aufwertung und die durch SynErgy freiwerdenden Grundstücke finanziert werden könnten.

Flüchtlinge. Auch wenn die EU sicher nicht alle Staaten wirtschaftlich für ihre Bürger attraktiv machen kann, wird sie Staaten finden, die Areale zulassen, die Schulen und Organisation nach anderen Standards zulassen. Gefunden werden diese Staaten aus zwei Gründen: In vielen Gebieten kann Energie, Wasser und Infrastruktur angeboten werden. Infrastruktur via SynErgy. Energie und Wasser falls genügend Sonne da ist, ist das einfach, in anderen Fällen wurden bereits Vorschläge unterbreitet, die tragfähig erscheinen (zumindest wissen die Leute was sie machen, denn sie sind vom Fach (vielleicht nur Wissende und die waren Macher, also keine Entscheider, aber eben Leute, die wissen, was sie machen).

In der Tat scheint ein SynErgy-Mittelmeer-Ring (einer ununterbrochen im Meer ein unterbrechbarer an Land) für alle Anrainerstaaten sehr interessant zu sein: Der ununterbrochene Ring auf dem Meer ist energetisch unabhängig und bietet eine Landschaftsschonende aber schnelle Überlandverbindung zwischen den Küstenstädten des Mittelmeers.

Eine kleine Verlängerung in die Wüste erschliesst sonst ungenutzte Areale, die aber autonom sind, bewirtschaftet werden und für die weitere Umgebung interessant sind, weil sie Ärzte und andere für die Gesellschaft wichtige Anlaufstellen bieten. Unter anderem kann man dort auch Asylanträge stellen, die Landessprache des Ziellandes und die dortigen Gepflogenheiten etc. lernen evtl. auch einen entsprechende Ausbildung machen. Wenn diese Institutionen auch helfen, sich dabei aber nicht in den Vordergrund drängen sondern versuchen früher übliche Wirtschaftsformen zu erforschen und aktuelle Umsetzungen zusammen mit den Leuten vor Ort zu entwickeln, sollte sich keiner beschweren können. Finanziert wird das u.a. durch evtl. Erlöse und den Mittelmeerringen.

Übrigens: Wer mit einem Boot flüchtet und es nur bis zum Ring vor der Küste schafft, bekommt eine Gratisfahrkarte zurück in eine der Inseln, wird dort erfasst und hat sich eine verschärfte Prüfung bei einem evtl. Asylantrag eingehandelt, da dieser Weg unnötig war. Andere, die es schafften, wurden beide Male beim Unterqueren registriert, sie werden entsprechend in Empfang genommen und ebenso zurück geschickt, da sie sich bei der ersten Unterquerung bereits in Sicherheit befunden haben, gilt dieser Punkt als Aus- und Rückreiseland.

Das ist freilich nicht ausgereift, denn alles hat seine Grenzen – aber eben auch seine Möglichkeiten: Wasser und Energie in der Wüste, neue Areale erschliessen, den Leuten dort und denen aus der Umgebung im Fall einer Fluch helfen können, wirtschalftlich und politische Auswege aufzeigen und den Krieg entwaffenen. All das wäre möglich – doch sie setzten auf Krieg. Ist das nicht etwas wenig?

Wirtschaft. Die angebotenen Änderungen schaffen viele Arbeitsplätze. Varianten von SynErgy erlauben es SynErgy grundlastfähig auszubauen und erlauben es Kenntnisse, die angeblich in D. bald herumliegen, weiter nutzen zu können. Es gilt Varianten zu erforschen und aufgebaut und erweitert werden will. Zudem sind neue Bereiche geplant, die neben purer Funktion auch soziale und gesellschaftliche Aufgaben übernehmen, es soll geholfen werden neue Anwendungsmöglichkeiten usw. zu erschliessen.

Wirtschaftlich ist es relativ einfach – allerdings wird sich etwas ändern, das lässt sich nicht verhindern, sonst müsste man das Leben verhindern. Genau so, wie es momentan anderen angetan wird. Man kann es aushalten – ein gesellschaftliches oder menschliches Aushängeschild ist das nicht, nur innerhalb der Gruppe (in die man meistens erst noch will), wird das „gewürdigt“, schliesslich hat man sich für die Gruppe korrumpiert. Letztlich ist das erbärmlich, zerstörerisch und kontraproduktiv. Sie verhindern bewusst und gewollt Veränderungen, die relativ gering sind, für den eigenen Vorteils und zum Nachteil aller anderer (de selber schuld sind). Manchmal denke ich, dass diese Leute näher an kriminell sind als an gesellschaftstauglich. Aber das ist wohl Ansichtssache.

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