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Arbeit und Leistung II

1. Dezember 2016

Arbeit und Leistung hat einige zu Kommentaren verleitet, die deutlich zeigen, dass sie das kennen, sich das aber auch schönreden. Schliesslich seien die Prozesse gewachsen und, wie man auch immer wieder im Blog lesen könne „Teil des Kapitals der Firma“. Das stimmt so nicht. Richtig ist, dass die Arbeitsprozesse einer Firma ihr Kapital sein können – oder ihr Untergang. Eines von beidem, manchmal auch beides gleichzeitig. Es grundsätzlich zum Kapital zu erklären – nun, das kann so sein, das muss nicht so sein.

Mit der Zeit wird das auch immer weniger wichtig, denn Automatisierung und Digitalisierung der Arbeitsprozesse setzen neue Anforderungen und Rahmenbedingungen, die alten Prozesse werden meist verabschiedet. Auch deshalb wird alles getan, diese Dinge nicht einzuführen. Es schaut fasst so aus, dass die IT Branche sich sehr erfolgreich gegen den Einsatz der eigenen Möglichkeiten stemmt.

Aus der Sicht des Einzelnen mag es nachvollziehbar sein; aus allgemein wirtschaftlicher Sicht ist das schlecht, denn die IT gehört heute im Grunde zur Infrastruktur, ist nicht mehr „zauberhaft“, elitär oder universitär sondern gehört zum Grundwissen, wurde verallgemeinert, wurde zum Allgemeinwissen. Jede Verbesserung der Infrastruktur stärkt die allgemeine Wirtschaft. Jede Schwächung trifft beides, die Wirtschaft trifft es härter.

Auch haben sich die Werkzeuge geändert, es gibt noch Rechenzentren und Batchjobs (und es wird sie auch weiterhin geben) aber diese werden Teil von Diensten oder Netzen, sie werden zur Ressource. Software wird kleinteiliger, koordinierter und kooperativer. Die Art zu Arbeiten wird eine ganz andere gegenüber früherer Arbeitsschritte und Organisationen sein.

Wer sich in diesem Umfeld gut zurechtfindet, der kann einen Vorteil daraus ziehen – falls alle anderen in der Firma auch einen guten Weg findet. Ich kann sehr gut verstehen, dass das erschreckt oder Angst macht. Ja, es geht um etwas. Genau deshalb sollte man sich dem stellen – wegducken hilft nicht und sich in die Rente zu retten, kann die Firma alles kosten.

Ich kann hier nur wieder anbieten: Es ist alles vorbereitet, es liegen die Werkzeugkonzeptionen incl. Prototypen vor, die Arbeit des Teams (fünf Mann sind schneller als einer und können mehr Spezialwissen und -fälle gleichzeitig bedenken und einbringen (das ist eine Qualitätsmassnahme) kann direkt beginnen. Binnen drei Monate kann das Produkt das erste Mal auf sich selbst angewendet werden (dann geht es schneller als in den aktuellen Prozessen). In den nächsten drei Monaten werden die nötigsten Ergänzungen bereitgestellt. Nun werden bereits die ersten grösseren Produkte exemplarisch erstellt werden – auch der eigene Internetauftritt. Spätestens jetzt kann auch der Laie erste Erfahrungen sammeln. Die beteiligten Programmierer werden schon nach wenigen Tagen begeistert sein.

Es ist möglich diese Dinge konstruktiv anzugehen. Das Angebot, Konzept, incl. Arbeitsplan und Marketing etc. ist vorhanden. Von mir aus, kann es morgen losgehen. Wichtig ist aber, dass es eine eigene Firma geben wird. Denn eine Firma allein kann das Potenzial nicht nutzen. Dafür kann diese Firma dann Dienste umfassender und effektiver liefern, als das eine Firma alleine könnte.

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