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Wie viele Daten alles möglich machen

30. Oktober 2016

Nur wenige Fragen werden auf dem Blog noch beantwortet werden. Diese gehört dazu, denn im Blog wurde die Behauptung aufgestellt: „Zu wenige Daten haben, schadet sicher, zu viele Daten, machen einen willkürlich“. Wie kommt das?

Ein Mensch ist über max. sieben andere Menschen mit jedem anderen Menschen „bekannt“. Bei Daten geht das sehr viel schneller. Das bedeutet, dass praktisch jedes Datum mit jedem anderen irgendwie (das ist wörtlich gemeint) verbunden werden kann.

Ein bekanntes Beispiel ist, dass ein Mensch der sich beim Tippen oft korrigiert, wenig gebildet ist. Oder ausgepauert, müde, aufgekratzt, abgelenkt, in Trauer usw. ist.

Wenn ich alle Daten habe, kann ich jedes Datum mit jedem verbinden, irgendeine halbwegs logische Brücke kann immer gezimmert werden – damit kann alles, was ich erreichen will, mit Daten belegt werden.

Daten und Datenkombinationen alleine, führen zur Willkür der datengestützen Herrschaft. Kurz: Zur Willkür.

Dem kann nur durch Regeln etwas entgegengehalten werden, doch genau diese Regeln soll es nicht geben: Das wäre Wissenschaft, Meinungen sind in dieser Post-faktischen-Zeit gewünscht. Um es geschichtlich festzumachen, man will in die Zeit vor der Aufklärung zurück – war da nicht mal was? Ja – da war feudal.

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