Skip to content
Tags

Zusammenfassung

27. August 2016

Bin aus dem Urlaub zurück – wie war das alles nochmal?

Eine der wichtigsten Aussagen ist und war immer: Eine gute Führung lässt sich nicht delegieren, das geht nur, wenn alle ihren Teil beitragen.

Als Keimzelle vieler Schwierigkeiten wurde im Block die Gruppendynamik ausgemacht. Wer ihre aggressiven Phasen und Doktrinlastigkeit in die Hand bekommt, hat schon viel erreicht.

Wirtschaftlich wird die Tendenz der aktuellen Wirtschaftstheorie, die Wirtschaft als Kampf (und damit auch zu ewigem Wachstum verdammt) anzusehen, als zweite Keimzelle der aktuellen Schwierigkeiten verortet.

Diese können in der Reduktion des gesellschaftlichen Phänomens Wirtschaft auf die Grundregeln der Geldwirtschaft verortet werden oder in der typischen Geisteshaltung, die offen und offiziell das letzte Mal von den Rittern und feudalen Landadel vertreten wurden (die kriegstechnisch längst überholt wurden aber in der Wirtschaft eine ewige Renaissance erleben).

Als Beispiel für die Schwierigkeiten der Gruppendynamik können die „Eliten“ dienen. Werden sie z.B. als das Personal der „Leitung der Dinge“ definiert, dann ist das ihr Unterscheidungsmerkmal und sie ziehen konsequent alle Regeln daraus: Niemand anders als sie darf etwas Neues einbringen oder rechtlich oder wirtschaftlich etwas ändern.

Die Konsequenzen sind massiv. Dann gibt es keine echte Wirtschaft mehr, sondern nur noch eine gesteuerte, propagierte oder geplante Wirtschaft – die selten lange halten (Beispiel: Da alles wirtschaftlich verflochten ist, ist bald alles zu 100% zu planen (statistisch ist das unmöglich!) – und geht bei der kleinsten Abweichung kaputt). Diese Gruppe wird sich immer intensiver mit sich selbst beschäftigen und Entscheidungen nach den eigenen Interessen statt den öffentlichen treffen. Und gerade die Abspaltung vom Normalbürger treibt den Keil des Nichtverständnisses mit allen Konsequenzen zwischen Bürger und sogn. „Elite“.

Da die Wirtschaft nur eine relative Fehlertoleranz aufweist und auf Vertrauen basiert, verträgt sie nur ein gewisses Mass an Egoismus bzw. Bevorteilung. Der vom Kapitalismus gewünschte Egoismus treibt den Handelnden dazu an, die Bedürfnisse seiner Umgebung zu analysieren und zu bedienen. letztlich ist das Altruismus pur  – nur pervertiert ausgedrückt. Eine Bevorteilung (aus anderen Gründen als der Erste zu sein, dem dies auffiel) sieht er nicht vor, aber gerade der wird offiziell propagiert (weil der geringste Aufwand den grössten Nutzen bringt).

Diese „Eliten“ stellen dann die Regeln auf und haben die Wirtschaft in der Hand. Da die „Elite“ eine (mächtige) Gruppe ist und Gruppen sich von anderen unterscheiden müssen, setzen sie sich von den Bürgern ab, diese werden entweder zur Handelsmasse, zur Kriegsmasse oder sonstwie zum Spielball. In „ihrem“ Mentier der Politik und der Wirtschaft, gelten dann andere Regeln als für die Bürger. Um es hier kurz zu halten: Das kann man bereits wieder (negativ) spüren.

Eine Bevorzugung einer Gruppe innerhalb eines wirtschaftlichen Kontextes kann diese Wirtschaft auf lange Zeit kaum bewältigen. Eine privilegierte Gruppe schafft genau diese Situation und diese stellt sich aus Gründen der Gruppendynamik mit schöner Regelmässigkeit ein. Das können wir noch so oft ausprobieren, das wird nie anders laufen.

Wirtschaftlich ist noch anzumerken, dass das aktuelle System zu sehr den (irgendwie, es ist nicht so wichtig wie aber dass er erreicht wird und deshalb) Erfolg schätzt. Es ist ganz einfach: Wer den Erfolg überschätzt, der denkt schnell in Freund / Feind Szenarien. Gegen Feinde ist alles erlaubt. Man kämpft statt zu wirtschaften.

Hier wird Wirtschaft als ein gesellschaftliches Phänomen begriffen und Dinge wie Zusammenarbeit und gemeinschaftliches erreichen von Zielen – vielleicht auch in konkurrierenden jedoch nicht kämpfenden Gruppen.

<>

Als sehr wahrscheinlich wird erwartet, dass sich durch Digitalisierung und Automation eine Situation ergeben wird, in der Maschinen Maschinen produzieren (und anderes) und der Mensch fasst ganz aus dem Arbeitsprozess verdrängt wird. Für diesen Fall wird die „Individualisierte vollautomatische Produktion“ (IvaP) vorgeschlagen (andere machen den Vorschlag, die Menschheit in diesem Fall auf ein paar hundert Millionen Menschen zu reduzieren – mehr Menschen brauche es dann nicht, um den Laden führen zu können).

Handwerk und Technik gibt es noch, so, wie wir es kennen, doch ob Kreativität von den Maschinen der ersten Stunden geliefert werden wird ist fraglich, auch will ich nicht ganz auf die grösste Stärke des Menschen verzichten: Seine Tendenz Fehler zu machen und daraus etwas lernen zu können, ebenso soll der Zufall erhalten bleiben.

Die IvaP schafft Arbeitsplätze, weil die Produkte individualisiert werden können. Das betrifft nicht nur die Farbe des Lacks und welche Reifen es haben soll, im letzten Schritt können dann auch komplexe Maschinen wie Autos (incl. TÜV) produziert werden. Letztlich alles – am besten in einer Kreislaufwirtschaft. Hier wird das als Langzeitziel formuliert, das kann die Wirtschaft aber sehr viel schneller umsetzen (oder erreichen) als es der Politik lieb sein wird.

Nicht zu vergessen sind Wirtschaftsinseln. Sie können als wirtschaftliche Konsequenz der 150er angesehen werden, denn diese schaffen vieles im Alltag: Es gibt gute (überwiegend regionale) Lebensmittel aber beim Strassenbau schaffen sie vielleicht nur fünf Meter – alleine wird das nichts werden. Die direkte Umgebung wird in solchen Fällen eingebunden.

Ein Wissenschaftler meinte, dass ca. 7.500 Leute benötigt werden, um eine funktionierende Wirtschaft aufbauen zu können. Die Zahl hängt sicher von vielen Faktoren ab und kann diskutiert werden, als Daumenregel aber reicht sie. Eine wichtige Möglichkeit ist, dass innerhalb der Wirtschaftsinseln (freilich gut begründet) Regeln des Marktes (und / oder der Verwaltung) ausgesetzt werden können. Das wäre z.B. hilfreich um Innovationen zu entwickeln oder wenn Menschen eine Neuorientierung durchlaufen. Sie können sich an vielem ausprobieren und Lernen, in der Wirtschaftsinsel sind sie zusammen jedoch produktiv und kosten unterm Strich etwas Lehrmaterial. Würde das wie heute üblich gemacht, wäre das zu teuer.

Im wirtschaftlichen Bereich sollte noch auf SynErgy hingewiesen werden, denn sie verbindet im besten Fall Mobilität, Infrastruktur und Energie. Das spart einen Haufen Geld, schafft klare verlässliche Verhältnisse und erlaubt Innovation, die auch durch die bessere Mobilität unterstützt werden: Irgendwo in einer Hälfte Deutschlands zu leben und überall in dieser Hälfte arbeiten oder Kunst und Kultur konsumieren zu können, ist ein starker Motor für die Wirtschaft. Auch in anderen Bereichen ist sie recht wirksam, aber das führt hier zu weit. Auch auf die Plastikbauweise im den Bereichen Notfall und Veranstaltungen sei hingewiesen.

Um die Aggressionen und Doktrinlastigkeit der Gruppendynamik in den Griff zu bekommen, werden die 150er angeboten. Ihre Grösse übersteigt nicht die Zahl 150. Das ist gross genug um einen Grossteil des (politischen) Alltags zu organisieren aber zu klein bei grösseren Fragen. Um grösser Fragen klären zu können, tun sich die betroffenen 150er zusammen. Da nun jede Gruppe auf andere angewiesen ist und sich die Bündnisse jederzeit ändern können – genau wie die Parameter – haben aggressive Auswüchse keine Chance in der Gemeinschaft der Gruppen. Und da es ständigen Kontakt und Mitgliederaustausch zwischen den Gruppen gibt, haben aggressive oder doktrinlastige Gruppe keine Attraktivität (in der Jugend gibt es bestimmte Phasen, in denen diese bevorzugt werden, aber dafür gibt es andere Lösungen).

Zusammenfassung: Die Zukunft kann rosig sein. Nationalstaaten, die aus Effekten der Gruppendynamik heraus gerne Krieg spielen und führen, gibt es in dieser Form nicht mehr, die Revolution erwuchs aus der Wirtschaft die IvaP genannt wird. Sie lösste den bislang als unvermeidbar empfundenen Hang zu Grösse und damit zur Gruppenbildung in grösseren Gruppen auf, übertrug das (persönliche und politische) Bedürfnis des Menschen, zu einer Gruppe zu gehören den 150er, und entwickelte die Produkte den sich stetig ändernden Bedürfnissen vor Ort weiter. Liefert damit Ideen, die zu neuen Produkten oder relevante Varianten bestehender Produkte führen. Die Kosten für Wartung, Erhalt und Ausbau der Infrastruktur und der Mobilität wurden reduziert, durch den Bau von SynErgy wurden die (damals sprich heute) riesigen Geldmengen, die nicht eingesetzt wurden sinnvoll und massvoll wieder dem Realmarkt zugeführt, die Erkenntnis, dass mit diesem Geld nichts erreicht werden kann, blieb den wirtschaftlich Aktiven dieser Zeit erspart.

Advertisements
Schreibe einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: