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Klartext

20. Juni 2016

Die Aufgaben sind aktuell:

  • Es gibt zu viel Geld im Markt, weil die sinnvollen Investitionen fehlen und die Massen immer weniger Geld in den Kreislauf geben können.
  • Geld technisch werden diese irrelevant, dafür rücken die, die noch Geld haben ins Zentrum. Die Märkte ändern sich und richten sich nun nach dem Geld, Investitionen und Spekulationen. In diesem Spiel spielen viele keine Rolle mehr.
  • In früheren Zeiten waren die Massen auf dem Land, damals spielte für sie der Geldmarkt keine Rolle, damals etablierten sich diese Regeln. Heute geht ohne Geld bei den Massen nichts. Heute wirkt sich das auch auf diese Märkte aus. In der Regel dann Schwarz- oder Regionalmärkte (die massiv bekämpft werden, da Parallelmärkte nicht zu akzeptieren sind).

    Was daraus wird, kann man an der Mafia sehen, die in die Machtlücke, die sich bei wirtschaftlich uninteressanten Märkten ergeben und Ländern wie Griechenland, in denen die Korruption und Parallelmärkte blühten.

Um es deutlich zu sagen: Die aktuellen Aufgaben entstehen, weil wir den Fehler zulassen, das Geld überbewertet wird und wir dadurch Zuständen entgegenstreben, die lange als überwunden galten.

Wir befinden uns in einer Situation, die dazu geeignet ist Eliten und ein Faustrecht des Geldes zu etablieren. Wann immer es diese Gelegenheit gab, wurde sie genutzt.

Und es ist immer dasselbe: Immer gibt es einen äusseren Feind, der extreme Anforderung an die Sicherheit rechtfertigte, dadurch wurde Sicherheit käuflich und das betoniert die „Allmacht“ des Geldes.

In einer funktionierenden Gesellschaft ist Sicherheit schlicht gegeben, weil die Menschen miteinander reden und leben. Je mehr Geld es gibt, umso mehr reden nur die miteinander, die ähnlich reich sind. Die Gesellschaft zerbricht.

Entgegen der allgemeinen Annahme sind solche Entwicklungen nicht an Verschwörer gebunden. Die Gelegenheiten ergeben sich und werden ergriffen. Sollte es welche geben, die die „grosse Verschwörung“ planen, dann sind das Trittbrettfahrer, die sich grösser wähnen, als sie sind.

Es muss nicht alles in Geld berechnet und aufgewogen werden. Anerkannt sind Nahrungsmittel, Gesundheit und früher Erziehung und Pflege. Ich sage nicht, dass das bessere Zeiten waren, ich sage nur, dass all dies frei definiert werden kann und dass es von Zeit zu Zeit zur Disposition steht und die allgemeinen Regeln überprüft werden sollten.

Wirtschaft und Gesellschaft sind Definitionssache und das sollte gemeinsam und einvernehmlich geschehen.

Zum Aneignen der Macht gehört zwingend, dass alle anderen Gruppen kleiner und zerstrittener als die eigene. Zur Zeit wird eine alte Lageretablierung reaktiviert, Links und Rechts soll wieder wichtig werden – weil es an sich unwichtig und unwirksam beim eigentlichen Thema ist und von diesem ablenkt.

Mein Fazit in diesem Punkt ist: Es mag durchaus (wie auch immer geartete) Unterschiede zwischen Links und Rechts geben, wichtiger ist, dass beide instrumentalisiert werden, damit sich die Massen um Belangloses streiten und vom eigentlichen Geschehen abgelenkt werden soll – und von den eigentlich gemeinsamen Interessen.

Die Vorschläge waren:

  • die 150er sind organisatorisch interessant, da sie selbst in schwersten Zeiten funktionieren und in guten Zeiten die nötige Nestwärme liefern und Gruppenbedürfnisse befriedigen.
  • Die Wirtschaftsinseln erlauben auf engem Raum verschiedenste wirtschaftliche Standards zu pflegen und zu verzahnen, wodurch wieder eine gemeinsame Wirtschaft entsteht.
  • SynErgy ist ein gewaltiges Projekt, das hilft die Gelder aus dem Finanzmarkt sinnvoll einzusetzen. Darüber hinaus werden viele allgemeine Aufgaben belastbar und für ein paar Generationen gelöst.

    Übrigens ist SynErgy auch gut für die Automobilwelt, da ein neues Konzept auf die Beine zu stellen ist und diverse Antriebe getestet und erforscht werden können – das mag nicht gut für die Rendite sein, ist aber sehr gut für die Wirtschaft und Gesellschaft.

  • Es gibt weitere, aber das soll für hier reichen. Übrigens, nahezu alle Vorschläge sind relativ weit entwickelt und stehen an dem Punkt, an dem aus Prototypen Produkte und Firmen werden.

Zum Schluss nochmals die Frage nach Optimismus und Pessimismus: Noch ist es möglich, noch kann man es (gemeinsam) ändern. Lassen wir es treiben, dann geht es wahrscheinlich, wie schon so oft (und) wie oben beschrieben weiter. Ich packe lieber mit an und bin deshalb eher Realist.

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From → 150er, Politik, Wirtschaft

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