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F&A zu Obama und TTIP

25. April 2016

Gibt es ein Resümee zu Obama? Nur das altbekannte: Amerika zieht sich von allem zurück. Europa soll sich in der neuen Rolle „Weltpolizei“ (oder „macht eure Sachen selbst“) evtl. mit Hilfe (wahrscheinlich abnehmender Hilfe) der USA. Allem Anschein nach, will die europäische Politik das nicht glauben und verweigert es schlicht.

Warum will sich die USA zurückziehen? Das Selbstbewusstsein der USA leidet seit Jahren. Die Illusionen, denen man nach dem Zusammenbruch der UDSSR und 9/11 folgte, bewähren sich nicht, sie schaffen das Gegenteil von dem, was beabsichtigt / verkauft worden war! Ausserdem sind die letzten Aktionen seit Bush eine einzige Katastrophe – man will nicht mehr.

Und jetzt? Jetzt bekommen alle kalte Füsse.

Und was passiert, wenn die Füsse wieder warm wurden? Das hängt davon ab, wie die Füsse wieder warm werden. Es kann sein, dass es ein kleines Feuerchen gibt – dann werden die Füsse schnell wieder warm. War es aber nicht das Lagerfeuer, an dem das alles besprochen werden sollte, sondern die EU in Flammen, dann – ist es dann zu spät.

Und was, wenn sie früher reagieren? Das wäre fasst schon wieder agieren! Das ist nicht zu erwarten. Z.Z. wird alles noch hinterfragt und wieder verworfen. Ist doch alles gut – so, wie es ist! Das wird uns mehrfach und fasst wütend immer wieder vorgesagt. Dass einfach nur alles verschleppt wird, das sagt niemand.

Jetzt raus mit der Sprache: Wie kann man das hinbekommen? Ach, das willst Du wissen. Vorschläge gibt es z.B. im Blog.

Komm zum Punkt: Punkte. SynErgy für Energie, Mobilität und Infrastruktur und um der EU ein gemeinsames Projekt zu geben. Zudem können wir energetisch autonomer werden, können die Infrastrukturen besser und kostengünstiger aktualisieren und warten. Die nationalstaatlichen Organisationen bleiben bestehen, parallel dazu werden die 150er und Wirtschaftsinseln etabliert. Sie erlauben den Menschen einen Neuanfang und sind gleichzeitig eine Warnung, dass das, was erreicht wurde, nicht von Dauer sein muss, dass wir es verantwortungsvoll pflegen und aktualisieren. Ausserdem wird so simuliert, was einen erwartet, sollte all das auseinanderbrechen. Die 150er sind eine gute Sache, sie zu bilden ist aber Stress, weil alles neu und ungewohnt ist. Neben den Wirtschaftsinseln für Innovationen, (Weiter-) Bildung, Sozialisierung, Sabbatjahr (etwas Mittelalter gefällig? Ich meine „feudal“ und so?) und Neustarter. Ein weiteres grosses Ziel sind die IvaP.

Und Du meinst das hilft was? Das dürfte die Antwort auf 90% der anstehenden Dinge sein: Die EU braucht Ziele und Aufgaben, diese Änderungen ändern gerade so viel, wie nötig, lösen aber viele Dinge bei denen es z.Z. hackt.

Glaubst Du das wirklich? Ja. Mach einen Test, wirf ein aktuelles Thema auf.

Arbeitslose. Wirtschaftsinseln schaffen neue Chancen, geben eine Orientierungszeit und geben Perspektiven. Das Konzept reguliert fast automatisch den Arbeitsmarkt, das beruht aktuell darauf, dass die Menschen arbeiten müssen – für immer weniger Geld und bei Krankheit oder Ausfall immer abhängiger von Arbeitgebern werden. Sie beherrschen dann alles – das ist eine Konsequenz des extremen Kapitalismus, das ist damit auch beabsichtigt. Wirtschaftsinseln nehmen diese aus dieser Art Wirtschaft heraus, damit fehlt dieser ein Machtmittel und die Mitarbeiter können nun freier und nach anderen Kriterien entscheiden. Der Arbeitsmarkt insgesamt ändert sich.

Autoindustrie. SynErgy. Der Automarkt ist stark unter Druck. SynErgy wirkt sich auf diesen aus. Bislang wollten sie SynErgy nicht, eben weil sich viel ändert. Mittlerweile sollten sie sich das überlegt haben, denn es wäre ein geschenkter Neuanfang.

Energie. Wieder SynErgy. Zumindest die, für die Mobilität benötigte, Energie kann direkt vor Ort gewonnen werden, wahrscheinlich mehr; dazu kommt die Energie der regelmässig auszutauschenden Luft in den Röhren, die der Nutzung der Biomaterialien, Photovoltaik und Windenergie, Piezzoelektronik, Druckluft und evtl. Wetternutzung. SynErgy ist grundlastfähig und liefert mit den Biomaterialien auch Lösungen für Spitzen anbieten, die relativ schnell hochgefahren werde können. Alles kann gemischt gefahren werden, zwischen zentral und dezentral.

Das wird alles überfordern! Klimawandel! Warum sollte es das? Wieder SynErgy. Im oberen Teil der Röhren werden Biostoffe produziert – zum Sonnenschutz, ebenso wird es dort Photovoltaik geben. Biostoffe wachsen besser, wenn mehr CO2 in der Umgebungsluft ist – das wirkt wie Dünger. Es gibt künstliche Bäume, die CO2 direkt aus der Luft aufnehmen und das dann „ausgewaschen“ werden kann. Wasser brauchen die Biostoffe auch – das CO2 kann vor Ort verwendet werden. Wenn die Biostoffe Algen sind, dann können sie in diesem geschlossen System z.B. Wasserstoff, Medikamente und so weiter produzieren. Einige wolle unter den Röhren eine Fischzucht betreiben. Die CO2 Bilanz wäre glänzend! Würde das Biomaterial nicht weiter verwendet sondern „verbuddelt“, dann könnte die Bilanz nicht nur neutral sondern negativ (hier im Sinn von positiv) sein.

Dir ist nichts „heilig“? Warum sollten mir Aufgaben heilig sein? Sie sind ja keine Triumphe sondern schreien nach Lösungen. Lösungen sind mit lieb – aber heilig? Bist Du religiös?

Nein, aber niemand kann alles lösen! Sollen wir nur zur Aufrechterhaltung dieser These auf Lösungen verzichten? Ausserdem löse ich ja nicht alles sondern biete nur ein paar Lösungen an, die sich als erstaunlich flexibel erweisen. Und wenn Du ohne ein Gegenbeispiel die Lösungen nicht annehmen kannst: Gegen Mord aus Profitgier habe ich nichts anzubieten und spezielle religiöse Probleme habe ich auch nichts anzubieten.

Doch, das Werden! Das zeigt nur, wie es sein kann, gibt uns ein grobes Schema, wie alles zusammenhängen kann. Für spezielle theologische Fragen kann das Werden bzw. was sich daraus ergibt, Werkzeuge liefern, aber die Lösung muss dann schon noch selbst erdacht werden.

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TTIP – wie stehst Du dazu? Neutral mit einer Tendenz zu negativ, da nur über das, was durchgesickert ist, spekuliert werden kann, das kann erschreckend sein, denn es ist ein Relikt der letzten neoliberalen Phasen, die heute längst in Frage gestellt werden – wenn es so kommt, wie die Gerüchte sagen.

Was Du schreibst liest sich anders? Das gleicht die ganze Schönrederei aus. Fachlich sachlich ist mein Ziel, aber das geht nur, wenn die Emotionen herausgehalten werden, die angewendeten „Mitnahmetechniken“ emotionalisieren es wieder.

Gut sachlich. Kannst Du zusammenfassen, wie Du zu TTIP stehst? Sachlich? Sagen wir es so: Wer einmal verhandelt hat, der weiss, dass man eine schlechte Position hat, wenn die Zustimmung bereits im Vorfeld gegeben wurden. Obama und Merkel tun das aktuell. Angeblich sind das erfahrene Verhandlungsführer. Solchen Menschen passiert das nur, wenn es um etwas anderes geht, es nur ein Mäntelchen für anderes, das bereits abgesprochen ist. Oder, wenn sie die Sache nicht ernst nehmen. Alles Punkte, die hellhörig machen.

Hast Du „Angst“ vor TTIP? Im Prinzip ist TTIP der Versuch „gute, heile Welt“ zu spielen. Die scheinbar erfolgreichen Regelungen der Vergangenheit sollen betoniert werden. Ich bin der Meinung, dass sich die Zeiten geändert haben und wir andere Regeln benötigen. Diese werden von TTIP nicht berücksichtigt. Es geht an den eigentlichen Themen vorbei. Ist deshalb doppelte Zeitverschwendung, einmal die aktuelle Arbeit an sich und weil wir mehr Zeit werden aufwenden werden, um die Fehler zu korrigieren.

Kannst Du auch etwas gutes an TTIP erkennen? In dieser Form: Nein.

Hast Du etwas gegen Kapitalismus? Es gibt nicht den Kapitalismus, es gibt nur Ausprägungen. Einige sind mehr oder weniger brauchbar, andere nicht.

Hast Du etwas gegen „die“ Amerikaner? Bitte die obere Aussage kopieren, hier einfügen und entsprechend anpassen.

Kannst Du sachlich gegen TTIP argumentieren? Nur, wenn an dem, was durchgesickert ist, etwas dran ist. Fachlich sachlich kann man nur warnen: Wenn die Leute, die verhandeln, ihr Geschäft verstehen, dann lanciert man solche Sachen selbst, meist richtig dicke Kröten, damit die gewünschte Kröte nur mit „noch mal Glück gehabt“ kommentiert wird.

Ein solches Abkommen ist zudem wichtig, denn die Dinge, bei denen die beiden Partner, die schon eng zusammenarbeiten, sich einig waren, sind schon gelöst. Sicher, einiges ist noch offen, wird immer offen sein, aber das könnte zügig abgearbeitet werden. Dafür braucht es kein TTIP.

Was könnte „hinter“ TTIP stecken? Jetzt sind wir im Bereich der Spekulationen: Der Investorenschutz ist reaktionär und wirtschaftlich kontraproduktiv ausser für eine Branche, die gerade entstanden ist, die ihr Geld damit verdient, Staaten nach diesen Regeln zu verklagen. Das ist ein Geschäftsmodel, dem nicht Vorschub geleistet werden sollte. Allein schon, weil die alten Investitionen geschützt werden, statt neue zu fördern. Das ist kontraproduktiv.

Das ist ein Geschenk an die Finanzwelt, das ist nicht nötig und es geht auf Kosten der Staaten und Bürger und damit absolut gegen die Interessen von Staat, Bürgern und Gemeinschaft. Ausserdem bringt es die Firmen auf falsche Gedanken: Microsoft und Google vereinbarten gerade, dass sie Streitigkeiten aussergerichtlich lösen wollen. Dazu benötigen sie intern ein eigenes Verfahren, das nicht öffentlich kontrolliert werden kann. Das Beispiel wird Schule machen. Und man wird bald die Vorteile nutzen, denn es kann jederzeit alles vereinbart werden.

Ein Staat, der die Wirtschaft aus der Justiz entlässt, ist ein sehr schwacher Staat. Ein Staat, der seine Justiz nicht so pflegen kann, dass bestimmte Streitereien zügig geklärt werden können, ist ein Staat, der bereits von der Wirtschaft über den Tisch gezogen wurde. Ein Staat, der seine Ungerechtigkeiten nur noch durch Abhören und Diskreditierung durchsetzen kann, bzw. sich darauf vorbereitet, ist auch ein schwacher Staat, der seine Bürger unterdrückt (Angst vor dem eigenen Bürger ist definitiv nicht stark).

Hinter TTIP stehen vor allem schwache Staaten – dieser Eindruck wird jedenfalls erweckt.

Das ist jetzt zu traurig und trocken geworden. Jetzt mal mit Gefühl! Was ist TTIP? Die AfD der Neoliberalen.

Und wie steht es um unser Land? Macht ruhig so weiter – es ist eh schon zu spät.

Und um Europa? Macht es wie der Präsident der USA – besucht es nochmal.

Jetzt nochmal ernst. Was kann man machen? Vorschläge wurden im Blog und Post bereits gemacht. Man müsste es nur umsetzen. Das will man aber aus verschiedenen Gründen nicht – die meisten sind narzisstischer Natur. Und haben etwas mit Gewinn zu tun.

Wer würde gewinnen, wenn es umgesetzt werden würde? Das ist einfach: Die Finanzmärkte und Versicherungen suchen verzweifelt nach Investitionen, SynErgy ist perfekt dafür. Diese Investitionen zusammen mit den Firmen und den Kleinanlegern (Ihr Stadtgrundstück wird wertvoller durch SynErgy, weniger Lärm, Stress und Feinstaub – was ist ihnen das wert? Übrigens, das ist eine Anlage, genauer eine Investition, die vollständig und mit Zinsen über bestimmte Zeiträume (ein, zwei oder fünf Jahre) getätigt werden kann, die Zinsen werden in einer Beteiligung an den Gewinnen des Verkaufs der gewonnen Energie und / oder Maut ausbezahlt).

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