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Flüchtlinge ein Gesamtkonzept

6. April 2016

Konzept: Rechtlich unter ein internationales Recht gestellte, geschützte Areale können in Ländern eingerichtet und untereinander verbunden werden, in denen Flüchtlinge sich weitgehend selbstständig eine neue Wirtschaft aufbauen können. In solche Areale kann auch rückgeführt werden, falls, statt vor Ort (und an anderen Stellen) Asyl oder Einreise zu beantragen, in bestimmte Länder (per Schlepper) einzureisen.

Im Rahmen des Konzepts kann auch ein internationaler Katastrophenschutz organisiert werden.

Warum sollten Staaten solche Areale zulassen? Wenn es gut gemacht wird, dann wächst in diesem Land die Wirtschaft, Zufriedenheit und die Perspektiven. Zudem können aus diesen Arealen Leute kommen, die wissen, wie es geht und anpacken können. Zudem entsteht neben Wachstum auch Infrastruktur.

Wer sollte die Areale schützen? Einmal die strategische Position, dann die regulären Truppen erst dieses Landes, dann der umgebenden Länder oder international bzw. von allen Ländern, die die Genfer Konventionen unterschreiben habe oder ähnlich.

Wie werden diese Areale finanziert? Da gibt es mehrere Möglichkeiten, doch zuerst soll der heutige und erwartete Umfang der Aufgabe aufgezeigt werden:

Aktuell: Vollfinanzierung von Lager, Gesundheit, Materialien und Nahrung. Evtl. Schulen und Infrastruktur.

Erwartet: Es wird Hilfe zur Selbsthilfe geleistet. Was die Flüchtlinge selbst organisieren und leisten können, sollen sie auch leisten dürfen. Das senkt die andauernden Kosten zwischen 30% bis 70%. Nach entstehen der lokalen Wirtschaft (erwartet binnen Jahresfrist) können die Kosten auf Null sinken.

Das Hauptmittel ist die Initialinvestition, gefolgt von einer i.d.R. temporären Unterstützung. Im allgemeinen kann davon ausgegangen werden, dass sich binnen Jahresfrist ein Markt entwickelt hat, der es den Bewohnern ermöglicht, die nächste Jahre aus eigener Kraft sinnvoll zu leben und sich eine gute Lebensperspektive aufbauen zu können.

Die Unterstützung besteht am Anfang aus Nahrung und Material (evtl. entstehen Arealketten, die diese Aufgabe bei Erweiterungen grösstenteils selbst stemmen können). Wie teuer das wird, hängt auch davon ab, wie innovationsfreudig die Organisatoren sind. Im Blog wurden sehr kostengünstige Möglichkeiten vorgestellt.

Für weitere Aufgaben sollte eine synergetische Lösung gesucht werden. Z.B. kann neben den Ärzten ohne Grenzen auch Ärzte in Ausbildung, meinetwegen auch die mit militärischer Ausbildung, Zudem ist es wichtig, dass es nicht immer nach hiesigen Standards gehen muss, es sollten die Wünsche vor Ort berücksichtigt werden.

Übrigens, es gibt eine Berechnung, die besagt, dass alle bisherigen Aufwendungen von Staaten und Schlepper, gereicht hätten, um die Initialinvestition (auf Basis von PFW) für den gesamten aktuell betroffen Bereich aufzubringen.

Worin unterscheidet sich das vorgestellte Konzept vom praktizierten? Vor Ort Hilfe vor lange Wege zur Hilfe. Effektive Hilfe und dadurch auch „Entwaffnung des Krieges“. Sinnvolle Aktivitäten statt Untätigkeit. Wirtschaft und Entwicklung statt Last für sich selbst, die helfende Region und international.

Eine internationale Absprache, die schnell und effektiv organisiert und (auch im Katastrophenfall) helfen kann, statt viele Einzelverträge, die jederzeit zu überprüfen und zu aktualisieren sind.

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