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kurz notiert

19. März 2016

Zwar werden viele Fragen gestellt, aber alles führt nur zu Wiederholungen.

Grosse Akzeptanz gibt es für die Wirtschaftsinseln und die anderen Vorschläge des Blogs, die meisten sehen allerdings aus persönlichen Erfahrungen keine Chance, dass „irgendwas Vernünftiges die nächste Zeit geschehe“. „Statt Nägel mit Köpfen zu machen, werde einfach nur – und, nebenbei bemerkt: völlig  sinnlos – auf den bereits kopflosen alten Nägel eingeschlagen.“ Keiner sehe, trotz vieler guter Vorschläge, konstruktive Ansätze, alle Zuständigen, die sich dafür halten und die in solche Positionen drängenden, seien mehr oder weniger hilflos gegenüber den aktuellen Entwicklung und würden nichts vorzuweisen haben ausser kathegorische Neins.

Niemand sieht oder erwartet von diesen Menschen, dass das aktuelle „weiter so“ aufhöre und sich etwas tue, das wieder Perspektiven biete. Man bedenke, dass diese Aussagen aus der EU und aus Deutschland stammen.

Die Zufriedenheit mit der Politik und der Wirtschaft ist auf einem Tiefpunkt. Eine Aussage machte das besonders deutlich: „Jahrelang haben wir auf eine Alternative gehofft, dass sich etwas konstruktives tut, die Piraten hatten wengstens einige wichtige Themen aufgegriffen, heute ist die sich anbietende Alternative noch schlimmer und zurückgewannter ist als das, zu dem sie die Alternative sein will – verquerter und surrealer kann es wohl nicht gehen. Da geht nichts mehr.“

Die meisten erwarten, dass es mit der Konzentration der Macht weitergehen wird, wider alle Vernunft. Die meisten beklagen, dass das heute schon vieles Gutes behindere. Viele wollen es in einem ganz anderen Umfeld, autonom und autark irgendwo auf der Welt probieren. Weg von der EU, von West und Ost, von Blöcken und simpler Gruppendynamik hin zu Experiment und datenbasierten Entscheidungen und – was mich am meisten wunderte – hin zu den 150er, um nicht wieder den Fehler von z.B. Nationalstaaten zu wiederholen.

Für mich war das erschreckend schön. Bis ich merkte, dass alle anderen aussen vor gelassen werden. Sie bedauern das sehr, könnten es aber nicht ändern. Ob sie auf dese Weise den Keim des Egoismusses und die alten Fehler wieder eine Chance geben wollen, meinten sie: Nein. Gaben aber zu, dass es passieren könne. Sie werden vorbeugen.

Es gab nichts, was sie halten könnte. Sie wollen auf keinen Fall mehr zurück. Etwas, das das ihrer Meinung nach mit Sicherheit kommen wird, heisst: Über rustikale Meinungen, immer weiter in die Vergangeheit zurückgetrieben werden, bis man aggressiv und dan gewalttätig sprich kriegerisch wird.

Ich denke, das sagt viel mehr über den Stand der Dinge, als alles anderes.

 

Ergänzung: Solche Ideen sind nicht jung, im Gegenteil, sie sind sehr alt. Käptain Nemo ist so einer. Letztlich steht die Frage im Raum: Soll man alles machen, was möglich ist oder nur das, was Gewinn bringt, oder nur das, was wenige?, ein paar?, die Mehrheit oder alle wollen? Heute stehen wir wieder an der Stelle, dass wenige alles entscheiden möchten über die Köpfe vieler hinweg. Die Vielen wollen selbst entscheiden und separarieren sich. Auch Google und andere Firmen wollen diesen Weg gehen.  Es wird so kommen, falls die öffentliche Diskussion nicht zügig in Gang kommt. Es wird aber alles unter den Tisch gekehrt und nichts ist entschieden – nur, dass sie am liebsten wieder unter ihre Bettdecke kriechen oder zurück in die Vergangenheit wollen. Übrigens, ich glaube nicht, dass es umgesetzt wird, denn praktisch jeder Staat würde sie nur eine Weile allein machen lassen, dann müssten sie entweder in sehr kurzer Zeit sehr stark werden, dass sie sich wehren können oder ihre Ergebnisse werden schlicht vereinnahmt und die Leute verschwinden.

Ich denke also nicht, dass es z.Z. aufwärts geht. Ich kann es verstehen, aber ich halte es für Aktionismus.

Ergänzung 2

Nein, die meisten halten es entweder für pure Dummheit oder Absicht, weil sie denken, dass sie die „Situation beherschen“ können. Sie wissen es nicht genau, sind aber kollektiv dieser Meinung – die Rede ist von den aktuellen Entscheidern in Wirtschaft und Politik, Ähnlichkeiten mit denen, die sich separieren wollen, snd nur zufällig. Etwas „Abrüstung“ Vernungt und Verstand täten gut. Die Emotionen sind lediglich die erste Stufe der Eskallation, so war es immer, so kann es wieder kommen.

Ergänzung 3 Nein, ich denke, es ist genug beschrieben und angeregt. Meinen Teil habe ich gebracht und ich werde mich auch weiter einbringen, falls Lösungen jenseits des täglichen Wahnsinns gefragt sind. Wie man mich erreichen kann ist bekannt. Ansonsten läuft es, wie es eben läuft. Ich denke, viel zu schreiben gibt es da nicht mehr. Ausserdem macht mich dieses Programm hier ganz wuschig im Kopf, mal zeigt es Text an, mal nicht, mal ist der Cursor hier, dann dort – es werden sehr viel mehr Nerven übrigbleiben, wenn man sich das nicht mehr antun muss.

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