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Viele Fragen kompakt beantwortet

11. März 2016

Nein, Kommunalwahlen sind nicht dafür geeignet, ein Statement zur Bundespolitik zu geben – es sei denn, man will fünf Jahre lang mit einem selbstgemachten schlechten politischen Witz leben.

Viele meinen, dass sie sich nicht entscheiden können? Kommunal kann ich definitiv nicht beraten, dazu kenne ich mich in den meisten Ländern zu wenig aus. Und eine Partei kann ich auch nicht empfehlen, denn die ist Privatsache und ich kein Politiker.

Persönlich würde ich freilich eine Partei unterstützen, die glaubhaft versichern kann, Themen des Blogs umzusetzen. Aber bei meinem Glück würde die eine Partei SynErgy und die andere die Wirtschaftsinseln, die dritte die 150er und keine alles zusammen umsetzen wollen – oder sie würden, was noch schlimmer wäre, nur Teile davon umsetzen wollen. Diesen Tipp gebe ich aber nur ab, weil keines der Themen aktuell ein Thema sind – aber alle könnten auch regional begonnen werden.

Ein Beispiel ist die Rohrpost-Mobilität, die aktuell in den USA propagiert wird. Sie sieht aus wie SynErgy aber das Gegenteil ist drin: Statt durch die Mobilität Energie zu gewinnen, wird Energie verbraten. Sie wollen auch nebenbei Energie gewinnen, die Fläche ist einfach verlockend, aber viel weniger als bei SynErgy, das noch bei vielen anderen Aufgaben Lösungen anbieten kann. Politisch korrekt und think little ist die Lösung – vor allem, weil es nur wenig ändert.

Als die Idee SynErgy aufkam wurde sie an S21 grob durchgerechnet, in mehreren Varianten: Ersatz aller Fahrzeuge und einigen Abstufungen davon. Die Planungszeiten, Baukosten und -zeiten würden erheblich reduziert, das gelingt, weil SynErgy bodenständig ist aber wenig Bodenbedarf hat. Viele der grossen Strassen könnten rückgebaut werden, alle Bahnstrecken ebenso (auch ich will das nicht, aber das ist in dem Szenario eben so). Das würde den Stadtplaner zwar Kopfschmerzen bereiten, dem Kämmerer wird es gefallen. Ebenso, dass die Energiebilanz sehr sauber wird: Der ganze Süddeutsche Bereich weisst eine Verkehrsdichte und Sonnenstunden auf, die sicherstellen, dass es viel Energie geben wird. SynErgy kann grundlastfähig sein, selbst den Bayern dürfte diese Neuerung gefallen. Und bei Stuttgart fällt die Feinstaubbelastung weg, da er gefiltert werden kann. Die Autobauer könnten auch gewinnen, denn es gibt dann noch Autos, genauer: Fahrbahre Untersätze. Man müsste es nur wollen.

Was würde das Gesamtpaket bringen? Davon mal abgesehen, dass noch nicht alles genannt wurde und es vielleicht besser wäre, eine Reihenfolge festzulegen, wie man vorgehen sollte, das Gesamtpaket würde sehr viel bringen: Die IvaP erlaubt es, dass jeder seine Qualitäten einbringen kann, er braucht sich nicht durch die Claims und Gruppendynamiken wühlen, er legt einfach los.

Da es weder Claims noch machtorientierte Gruppendynamik gibt, fallen diese Stressfaktoren nicht nur aus der Wirtschaft, sie verschwinden auch aus der Politik. Hier werden Ersatzstoffe benötigt. Die 150er unterstützten diese Entwicklung.

SynErgy kombiniert zum einen die Mobilität von Kurz- und Langstrecke. Die Kabine bleibt, der fahrbare Untersatz wechselt. So kann man von Haustür zu Haustür gelangen, kann mit hohen Geschwindigkeiten in den Röhren energiesparend in einem Radius von mehreren hundert Kilometer aktiv werden. Binnen einer Stunde an jedem Ort des Landes oder des Nachbarlandes ankommen zu können. Mehrere Termine im gesamten süddeutschen Bereich incl. Nachbarregionen könnte an einem Tag wahrgenommen werden, der Norden Deutschlands ist eine Fahrt von wenigen Stunden nah.

Wirtschaftsinseln würden das neue lokal bis regional werden, letztlich wären sie in den 150er nur eine Gruppe von vielen, denen man angehört, die in bestimmten Fällen wichtig wird, die gewechselt werden kann, je nach persönlicher Lage und der der Insel.

Das Gesamtpaket kann EU weit und darüber hinaus angewendet werden und stellt eine einfache Möglichkeit dar, viele der aktuellen Aufgaben auf solide und stabile Füsse gestellt. Es ist flexibel, kann sich selbst organisieren und Erfahrungen, die von konkreten Daten unterstützt werden, ersetzten viele Entscheidungen, die heute auf geschätzten bis gewünschten Daten basieren. Es würde einfacher und solider.

Was würde sich ändern? Vieles aktuelles unterscheidet sich nicht so sehr von dem, was vorgeschlagen wird. Heute arbeitet man in einer Abteilung und muss mit dem zurecht kommen, was die eigene Firma bietet. Morgen kann man darauf zurückgreifen, was die Welt bietet (IvaP). Die 150er und die WIn erlauben es, dass die staatlichen Aufgaben und Pflichten quasi nebenher erledigt werden können, die Selbstorganisationsfähigkeiten der 150er und die persönliche Nähe und der geringe Zeitaufwand für die Tätigkeiten, die auf so viele Schultern verteilt und digital gestützt wird, erlauben einen sehr schlanken und effektiven Staat. Das Gesamtpaket kann beliebig viele Areale umfassen und wird somit selbst etwas Globales und stellt damit eine Antwort für die aktuell rein kapitalgetriebene Globalisierung, lässt aber den Blick auf weitere lokale und regionale Strukturen zu und schafft so den Markt, der eine immer mehr digitalisierte Welt, bedienen kann: Individuelle Produkte zum Preis einer industriellen Herstellung, die Individualisierung schafft auch Arbeitsplätze, denn ein Autohändler braucht nun auch Designer, Planer und Herstellung. Das kann dann ein paar Jahrzehnte halten.

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