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Plastik-Fachwerk-Bauweise

7. März 2016

Wie war das nochmal? Kurz: Ein Kollege hatte eine Idee, mit der aus Plastik ein solides und stabiles Fachwerk und Schalungen, alles zusammen ganze Häuser, erstellt werden können. Die Bauteile können beliebig (mit Dämmung für Temperatur oder Lärm usw.) gefüllt, und später gegen andere Materialien (konventionellen wie Beton etc.) ausgetauscht werden.

Die Vorteile waren: Stabile Gebäude können vor Ort von ungelerntem Laienpersonal leicht und schnell aufgestellt werden. Die Kosten sind gering, die Möglichkeiten sind gross.

Neben schnell, stabile und schützende Gebäude von den Menschen vor Ort für erste Wirtschaftsinseln in Katastrophen- und Fluchtszenarien zeitnah aufbauen zu können, ermöglicht die PFW neue Gestaltungsmöglichkeiten bei Veranstaltungen, Grossereignisse und Feiern oder z.B. beim Messebau oder um Nebenbauwerke „ausprobieren“ zu können.

Er stellte das auf den üblichen Wegen (mit Ämtern kennt er sich – normalerweise – gut aus) allen Zuständigen vor, um in den Ländern vor Ort, z.B. im Rahmen von Wirtschaftsinseln und anderen Vorschlägen aus dem Blog, kostendämpfend aber gute Hilfe leisten zu können. Der Schritt war nötig, damit die Patentierung schnell durchgeführt werden kann, andere Interessenten wollten die Sache erst für ihre Bedürfnisse optimieren und dann, lang verzögert, sie zu patentieren. Bei den Institutionen fühlte sich niemand zuständig, und auch sie verschleppten das Verfahren. Der Erfinder zog sich daraufhin (und aus weiteren, uns nicht genauer beschriebenen Gründen) zurück und vernichtete alle Unterlagen und Beispiele. Ein paar Wochen später hatte er einen irgendwie merkwürdigen Unfall, dessen Umstände nicht geklärt werden konnten und sie werden wahrscheinlich nie geklärt werden.

Fazit: Es gab eine gute Möglichkeit, eine neue Bauweise für, hierzulande, temporäre Gebäude, im Katastrophenfall oder um Flucht so kurz wie möglich zu halten. Es wäre etwas teurer als Zelte oder Container, dafür erhält man dann aber eine sich schnell entwickelnde Wirtschaft – diese lasst die Investition schnell rentabel werden. Es würden keine Städte für die Betroffenen gebaut werden, es würden Materialien und Werkzeuge zur Selbsthilfe zur Verfügung gestellt – ein Flugzeug, dass diese abwirft würde reichen. Nepal hätte effektiv binnen Wochen geholfen werden können. In Kombination mit weiterer Unterstützung entstehen schnell eigenständige und zunächst autarke, dann sich im Umfeld engagierende, dann national oder international aktive Märkte – wirtschaftlich ist das besser als purer Zuschuss. Doch Wirtschaft setzt zur Zeit auf Klassen und Unterscheidung, und die Politik befürchtet, um den Krieg als letztes Mittel gebracht zu werden. Wer kämpft schon, wenn nur ein bisschen weiter, quasi nebenan, ein Leben, ein richtiges Leben gelebt werden kann?

Manchen Sie einfach mal die Probe aufs exempel: Stellen sie die Frage an alle um Sie herum. Wer sich für „Krieg“ entscheidet, ist entweder Mitglied der „Elite“ oder will es werden. PFW in Kombination mit Wirtschaftsinseln und den 150er entwaffnen den Krieg, weil sie zeigen, dass er nur eine Entscheidung ist, es gibt keinen Zwang dazu. Meist gibt es Alternativen – auch zum Krieg.

Theoretisch könnte man das Ruder noch herumreissen, aber dazu fehlt allem Anschein nach der Wille der Politik und der Wirtschaft.

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