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Aufregung: Haben wir die richtige Wirtschaft und Personal?

22. Februar 2016

Und können die überhaupt Wirtschaft? Beide Thesen scheinen nahe am Politiker- und Management- Bashing zu stehen. Bei beiden geht es im Kern darum, dass es in einer Zeit richtig sein kann, was in einer anderen Zeit streng verboten ist – was macht man mit dem Personal?

Die Frage scheint berechtigt, denn in einigen Ländern wird die Frage mit Lynchjustiz, Auftragsmorden und politischen Prozessen beantwortet, einige regeln das mit juristisch korrekten Verfahren, wieder andere wechseln die Elite die Fahne und gut ist. Da es verschiedene Antworten gibt, ist die Frage berechtigt, stellt sich aber erst, wenn es „so weit“ ist.

Irrtum – die Frage entscheidet darüber, wie risikoreich sich mancher den Veränderungen entgegen stemmen wird.

Bei der Frage zum Personal geht es darum, ob wir es dem aktuellen Personal zutrauen können, die anstehenden Aufgaben gerecht zu werden, dass sie sie schaffen wollen (und nicht boykottieren werden) und ob ihnen der Wechsel abgenommen werden würde. Das ist eine normale Frage bei einer Änderung der Firmenphilosophie.

Die, denen es nicht abgenommen werden würde, kämpfen dagegen und sind dann plötzlich fort (in der Regel sammeln sie sich in einer oder wenigen anderen Firmen, meist Zulieferern).

Die Boykottieren sind oft Menschen, die einfach schnell in gewohnte Fahrwasser geraten. Es sei denn sie wollen die Änderung nicht, dann ist es Vorsatz, mit entsprechenden Folgen aber auch Schaden, deshalb ist es wichtig diese Kandidaten zu finden und viele entscheiden im Zweifel gegen den Kandidaten um Schaden von der Firma anzuwenden. Diese Position ist umstritten.

Wieder andere können der Aufgabe nicht gerecht werden. Die Lösung widerspricht schlicht ihrem Naturell, ihrer Philosophie oder ihrem Netzwerk. Andere sehen die Notwendigkeit nicht ein und wollen einfach nur aufzeigen, dass die Risiken den Nutzen übersteigen.

Die Frage ist kritisch und etliche reagieren empfindlich – für den, dem sich diese Frage stellt, ist das ein zuverlässiger Indikator, um die zu finden, die prinzipielle Probleme damit haben. Von denen, die wirklich gefährlich werden könnten, sind viele schnell weg – sie wollen nicht kämpfen, verlassen das sinkende Schiff und arbeiten an ihrer Kariere. Doch das betrifft nur die Operativen, die mit taktischem oder strategischem Auftrag bleiben. Schläfer gibt es überall. Sie arbeiten mit – nur nicht im entscheidenden Moment. Auch das ist ein Grund für Gewaltenteilung, der Schaden, der verursacht werden kann, wird minimiert.

Konkret wurde gefragt, ob das aktuelle Personal eine ganz andere Art zu wirtschaften vertreten kann. Diese Frage ist berechtigt und sie ist ganz normal. Wer sich darüber aufregt (gerade auf diesem Entscheidungslevel) kennt die normalen Vorgänge nicht oder will, dass notwendige und normale „Härten“ nicht bei ihm angewendet werden – er hat das schliesslich nicht verdient oder oder oder.

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Im Rahmen der Ungleichheitsfrage (die heute in derselben Zeitung von einem anderen ähnlich beantwortet wurde – klar, es gibt verschiedene Statistiken, letztlich wurde an mich aber eine andere Frage als die nach Statistiken gestellt) wurde gesagt, dass Ressourcenmissbrauch etc. vorliegt, wenn man so, wie wir das heute tun (versuchen, durch Mangel zum Glück zu zwingen und die „Versager“ (die, die sich dem System versagen) durch Härte zu filtern), wirtschaftet.

Das wird als Legende bezeichnet, weil die These aus einer Zeit stammt, die Gründe für Härte suchte und die Mechanismen der Evolution dazu missbraucht. Diese „kämpferische“ Einstellung stammt aus sehr alten Zeiten und wurde schlicht durch die folgenden Systeme durchgereicht. Es wurde darauf hingewiesen, dass es andere Systeme gibt und eines der anderen Kriterien wurde aufgezeigt. Im Vergleich zu dieser Art, ist der heutige Umgang mit Ressourcen etc. eben so, wie beschreiben. Hier nochmals im Klartext: „Jeder hat (mindestens) eine Frage, die er besonders gut beantworten kann, arbeiten wir so weiter, bleiben wir der Welt und der Wirtschaft diese Antworten schuldig.“.

Es gibt nun ewig Gestrige, die unbedingt, wollen, dass das „alte System“ wieder und wieder wiederbelebt wird. Meinungsfreiheit. Argumentativ aber nicht mehr haltbar. Man kann es verstehen, dass manche glauben wollen, dass es doch noch nicht so schlimm ist, dass das alles noch im Rahmen der Schwankungen ist – es wurde aber auch skizziert, dass das andere System weit weniger Schwankungen benötigt. Es wäre besser zu handhaben. Normalerweise ist das Bessere des Guten Feind – es sei denn, das Gute wird, aus welchen Gründen auch immer, behütet.

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Mir ist durchaus klar, dass diese Umstellung für viele viele Änderungen verlangt und dass sie das nicht wollen. Es zeigt sich aber die aktuelle Alternative ab: Krieg. Und ja, es gibt auch bei dieser Wahl noch Leute, die nur ihren eigenen Vorteil sehen und solange weitermachen, solange es noch geht.

In diesem Fall kommen wir um den Krieg nicht herum. Wir hätten aber die Wahl: Etabliere ein Wirtschaftssystem, das ohne Übervorteilung und die anderen negativen Gruppendynamiken auskommt, das nicht die wirtschaftlich vorteilhafte minimale Lösung bevorzugt (Mangelwirtschaft erlaubt höhere Preise) usw..

Hier wurden viele Vorschläge gegeben. Man kann sie ignorieren – wenn man letztlich für Krieg ist oder ihn riskieren möchte.

Was würden die Änderungen den bringen, wie ändern sie das „Weltsystem“? Es braucht keine grossen Strukturen mehr, da jeder alles vorschlagen, entwickeln, anpassen, optimieren, verkaufen darf. Keiner geht leer aus, jeder kann aber gut davon leben.

Mit SynErgy und IvaP evtl. die 150er dazu entsteht ein Gesamtsystem, das beliebig erweitert und verschiedenste Persönlichkeiten und Gruppen in einer simplen Form das Zusammenleben ermöglicht, mit fliessenden Übergänge. Nur noch Naturkatastrophen können Menschen verjagen, doch das kann vorbereitet und organisiert werden. Ansonsten gibt es das, was wir gerade erleben nicht mehr. Stattdessen kann überall auf der Welt jeder so leben, wie er will, wenn er eine entsprechende Gruppe findet.

Es setzt auf Kontinuität durch ständigen Wechsel, bei Produkten und Ideen. Wie man derzeit erleben kann, setzt das aktuelle System auf Zwang, Gewalt, letztlich auf Krieg.

Wir haben die Wahl. Wählen wir?

 

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