Skip to content

Aktuelle Anfragen

22. Februar 2016

Es kommen viele Anfragen zur aktuellen Politik. Aktuell geht es in Richtung Wahlkampf. Das bedeutet, dass sich sehr viele Menschen sehr schnell zu Wort melden – und sich selten vorher die nötigen Gedanken machen. Ausserdem kommen Gefühle auf und es wird negativ.

Wirklich zu kommentieren gibt es da selten etwas. So mancher lehnt sich zurück und geniesst die „Show“, andere sehen gelangweilt weg. Das ist wie beim Fasching oder der Wiesn: Mancher geht hin andere in Urlaub. In Sachen Wahlkampf will ich das nicht kommentieren – es mag Ausnahmen geben, aber ich bitte Euch, selbst von dem Gesagten das Bierzelt und die Äusserungen zu Dingen, die den Rednern letztlich zu wenig bekannt sind, zu relativieren. Und die Dinge nicht all zu ernst zu nehmen.

Gerade in den aktuellen Zeiten. Viele finden sich nicht mehr vom Staat vertreten und beginnen dies zu artikulieren. Dass Politiker den Bürger bashen und diese zurück, das wäre eine Kernfrage, die zu klären jeden Aufwand wert wäre. Doch da müsste man ehrlich und offen auf einander zu gehen – auf den politischen Gegner einzuschlagen ist publikumswirksamer. Es gibt einfach Themen, die besser für den Wahlkampf geeignet sind als andere.

Zum anderen spielt heute die weltpolitische Lage eine Ventilrolle. Und dort wiederum gibt es viele, die meinen, um ihre Existenz zu kämpfen, diese werden risikobereiter sein, als es klug wäre. Man kann nur hoffen, dass das, was wir zu sehen bekommen, genau die schlechte Show ist, von der wir uns so angewidert abwenden, dass aber im Hintergrund sinnvoll gearbeitet wird. Lasst mir bitte die Hoffnung.

Wenn es schlecht läuft, wird es soviel zu kommentieren geben, dass ich nicht hinten nach komme und ich hoffe, dass andere diesen ihren Job machen. Einige Tipps scheinen sie verstanden zu haben.

Für mich scheinen die wesentlichen Punkte folgende zu sein:

Der Mensch sucht Halt in kleineren Gruppen. Das kann gut oder schlecht sein. Tut er das, weil er finanziell kein Auskommen mehr erwartet, dann scheint mir das ein schlechtes Zeichen zu sein. Tut er das, weil er schon immer einen grösseren Partner brauchte, aber keine Wahl hatte und nun meint, die Wahl zu haben (z.B. die EU statt eines EU Staates), dann scheint das eher ein Kompliment an die EU zu sein, eines, das Kopfschmerzen bereiten kann. Wenn es aber so ist, dass die Menschen die Gesellschaftsverträge als gekündigt betrachten, deshalb die Gruppe bilden, die sich offen gegen den Staat wendet, dann denke ich, dass es eher ein Alarmzeichen ist, eines in einer ganzen Reihe, deren Vorgänger alle ignoriert wurden. Das wäre dann keine gute Leistung.

Die Flüchtlingsfrage über Grenzen zu „klären“ ist keine gute Idee – eher ein Mechanismus aus mechanistischen Zeiten. Es wurde schon im Blog ausgebreitet: Die Konsequenzen sind massive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, sehr zu Gunsten derer, die nur Geld und sonst nichts haben. Es wird Schwarzmärkte für Flüchtlinge geben und Schleusen wird eines der wichtigsten und lukrativsten Geschäfte werden – das sind keine Märkte, das sind keine Rechtsstaaten mehr, das ist Faustrecht. Kombiniert mit den aktuellen digitalen Möglichkeiten, sind das keine guten Aussichten.

Auf der anderen Seite wird es für die meisten noch schwerer: Man müsste sich ehrlich machen, müsste den arbeitsreichen Weg gehen statt den bevorzugten einfachen usw.. Der harte Weg ist allgemein unbeliebt. Und so mancher hat einfach etwas dagegen, plötzlich mit dem ehrlich zu sein, den er gerade eben noch locker über den Tisch ziehen durfte – und ich denke, das könnte auf Gegenseitigkeit beruhen. Es stellt sich also die Frage, ob wir das richtige Personal haben und ob wir welches finden könnten.

Kann es Krieg geben? Viele, die massgeblich daran beteiligt sind, würden es begrüssen, denn die meisten erkennen, dass sie so Druck auf andere ausüben können – und das freut sie. Dass Menschen dabei sterben, scheint egal zu sein. Sicher wäre es interessant die Frage zu klären, ob und wenn wer wen warum soweit getrieben hat oder ob das andere Gründe hat – doch die eigentliche Frage ist: Wie kann man das beenden? Vorschläge wurden unterbreitet, Hilfe angeboten – mehr kann man nicht anbieten. Wird das nicht angenommen – selber schuld.

Weltpolitisch und im Land gibt es viele Unwägbarkeiten, viele wollen die Welt da draussen einfach ausschliessen – das geht nur nicht und das werden sie, wenn es zu spät ist, erkennen. Wie immer, wenn derartige Auseinandersetzungen möglich sind. Zur Zeit gibt es leider genug, die zu dieser Lösung tendieren.

Nehmt mir die kleine Pause nicht übel. Wenn etwas wirklich wichtiges passiert, das im Rahmen des Blogs relevant ist, werde ich mich melden.

Advertisements

From → Uncategorized

Schreibe einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: