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Wirkt sich der Ölpreis auf SynErgy aus?

19. Januar 2016

Im Prinzip: Nein. Die Mobilität kann als Kreislauf aufgebaut werden, der ohne Öl funktioniert. SynErgy kann weitere Energien liefern, die mit dem Öl konkurrieren können. Ökologisch sind diese Energien dem Öl überlegen.

Es gibt aber verschiedene Szenarien, die kurz skizziert werden sollen.

Grundlagen: In SynErgy bewegen sich Module in Röhren. Sie schieben die Luft vor sich her. Nachfolgende Module bewegen nur die Luft zwischen seinem und dem vorfahrenden Modul. Alle Module bewegen sich in bewegter Luft. Der Luftwiderstand ist in den Röhren gering. Nur der Reibungswiderstand ist zu überwinden und den kann man sehr gering halten. Der konkrete Wert hängt jedoch von der Antriebsart ab.

Je nach Antriebsart und Luftmenge in der Röhre, ist ein regelmässiger Austausch der Luft unumgänglich. Bei dieser Gelegenheit wird die bewegte Luft geerntet. Die Module bewegen sich immer noch mit reduziertem Luftwiderstand und „sparen“ Antriebsenergie, dennoch wird Energie erzeugt, die als Strom, Druckluft oder in anderen Energieformen geerntet werden kann.

Dazu kommen weitere Nutzungen. Die Sonnenenergie kann per Solarpaneel oder für die Biomassen Produktion z.B. in Form von Algen, die weitere Stoffe wie Wasserstoff, produzieren, verwendet werden. Die Form der Ummantlung der Röhren kann zur Gewinnung von Windenergie genutzt werden und so weiter.

Einige Berechnungen versprechen die Leistung mehrerer hundert Atomkraftwerke in Europa.

Szenario: Benzingetrieben

Da eine Flüssigkeit durch Verbrennung gasförmig wird, steigt der Druck in der Röhre. Das Verfahren wird effektiver. Allerdings dürften die Auflagen wegen der Vergiftungsgefahr gross sein. Die Antriebseinheit könnte auch z.B. magnetisch gekoppelt an der Aussenwand fahren.

Wenn der Treibstoff Öl wäre, würde der aktuelle Preisverfall volkswirtschaftlich die Kosten für Mobilität und Strom reduzieren. Steigende Ölpreise würden sie belasten. Da Preiskämpfe in der Regel nicht langfristig und sicher nicht stabil sind, sollte mit einem hochgerechneten Ölpreis kalkuliert werden.

Szenario: Wasserstoff

Er kann von Algen, die in einer Zwischenröhre rund um die Röhre wachsen, vor Ort produziert werden. Bei der Verwendung entzieht er der umgebenden Luft Sauerstoff, gegenüber neutral wäre das System weniger effektiv. Es kann aber beides „mitgebracht“ werden.

Neben Wasserstoff wird auch Biomaterial produziert. Es könnte schwerer werden, das zu verkaufen – intern nutzen kann man es aber immer.

Wasserstoffproduktion und -verbrauch in einem System ist eine Kreislaufwirtschaft. Das System ist vom Ölpreis unabhängig (es sei denn, es wird anderweitig als Produktions- oder Verbrauchsstoff verwendet).

Szenario: Elektroantrieb

Wenn der Strom mit Öl produziert werden würde, was sehr unwahrscheinlich ist, dann wirkt sich der Ölpreis aus. Ansonsten nicht.

Durch den reduzierten Luftwiderstand im System wären Batterien effektiver als ausserhalb der Röhren. Der Strom könnte aber auch induziert werden, was die Fahrzeuge leichter macht.

Es gibt sehr zurückhaltende Kalkulationen, die davon ausgehen, dass das System energetisch neutral ist, max. minimale Zugabe benötigt wird. Andere sagen Energiegewinne in der Höhe von mehreren hundert Atomkraftwerken voraus. Das Delta ergibt sich aus den verschiedenen Ausbaustufen und genutzten Energiegewinnungsmöglichkeiten. Diese Energien müssten sich dem Markt stellen.

Es fallen jedoch „nur“ Investitionen in die Anlagen dazu Verteilungs- und evtl. Kosten für die Pufferung bzw. zum Speichern an. Das SynErgy die Infrastruktur liefert, sind nur die Spezialaufwendungen zu finanzieren.

Wieder andere meinen, dass mit „Produktionsröhren“ dort produziert werden sollte, wo gerade genügend Überschüsse anfallen – ein Ende der Einsatzmöglichkeiten ist nicht in Sicht.

Der Name SynErgy zeigt, dass viele Aufgaben eines Staates profitieren und deshalb kostengünstig werden. Da sich alle mit derselben Geschwindigkeit in ebenso schneller Luft bewegen, ist wenig Antriebsenergie nötig. Nach dem Ernten können Feinstaub und andere Dinge gefiltert werden. Die Lärmbelästigung sinkt und die Ringe, auf denen die Röhren stehen, können anderweitig genutzt werden. Sie können Wasser, Hitze oder Kälte speichern.

Alle Energieformen sind wirtschaftlich und technisch Beifang, sie sind sehr kostengünstig und können, nach dem Bau der Mobilitätsröhren, die durch KM-Geld finanziert werden können. Rechnen Sie selbst: Die aufzuwendende Energie zum Fahren liegt sicher um die Hälfte niedriger als heute. Sagen wir ein Drittel aller Benzinverkäufe in Deutschland heute wären jährlich zu verdienen. Grob gerechnet sind das 10 Milliarden Euro jährlich. In Zeiten, in denen Grossinvestoren gute Investitionen suchen und diese (nahezu garantierte) Summe jährlich zur Vergütung realistisch ist,

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