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Alternativen

29. November 2015

Freunde, wenn das mit dem Post über Religion was werden soll, dann solltet ihr mich auch machen lassen, statt mich mit anderen Fragen zu löchern.

Türkei, Syrien und Irak

Aus meiner Sicht sollte, statt viel Geld in die Türkei zu stecken, diese entlasstet werden. Das geht, indem die Flüchtlinge in ihre Heimat zurück gehen können. Gesicherte Wirtschaftsinseln sind ein geeignetes Mittel, das zusammen mit einer 150er Organisation der breiten Masse auch erste Kontakte zur Demokratie ermöglicht. Auf diese Weise wird eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung gelegt: Zumindes eine kooperative Grundordnung wird nach diesen Erfahrungen einer rächenden (wie zur Zeit im Irak)  vorgezogen werden.

Politisch ist meiner bescheiden Meinung nach eine bessere, gerechtere Organisation  / Regierung im Irak die effektivste Stellschraube: Sind sich dort alle einig, dann gibt es kaum einen Grund weiter für den IS einzustehen – er würde dort schnell an Boden verlieren, auch wenn sich bereits lokale Machthaber etablieren wollen oder bereits etabliert haben.

Man kann das in einem Streifen entlang der Grenzen machen oder in einigen, leicht zu haltenden Arealen, die gut verbunden sind. Dazu ein militärisches und privates Flugverbot. Die nötigen Bodentruppen rekrutieren sich aus den aktuell vorhanden, denen allerdings die Luftunterstützung entzogen und gegen sie gewandt werden kann, sollten sie sich in Auseinandersetzungen mit anderen, benachbarten Truppen verwickeln.

Mein früherer Vorschlag bleibt bestehen: Irak politisch gerechter machen, das entzeht dem IS Unterstützung und in Syrien mit Wirtschaftsinseln der Bevölkerung in dem umgebenden Wahnsinn eine wirtschaftlich effektive Alternative bieten, die von den dortigen Truppen geschützt werden, dazu sollen die meisten bereit sein.

Übrigens, Wirtschaftsinseln bereiten auf den Wiederaufbau vor, sie zeigen, wie es geht und wie man sich (eine gewisse Zeit lang) selbst organisiert. Sie machen den Wiederaufbau leichter, auch, weil die Menschen sich wirtschaftlich etablieren konnten und nicht von Null beginnen. Und Wirtschaftsinseln sind kein Wiederaufbau oder, wie oft behauptet, gar der Versuch, einen neuen Staat aufzubauen: Wirtschaftsinseln sind und bleiben nur Wirtschaftsinseln: Ein temoräres wirtschaftlich effektives und autark machendes Refugium, das den kriegsführenden Parteien die Sinnlosigkeit ihres Treibens vor Augen führt.

Die äusseren Interessenten

Russland will seine Truppenstandorte sichern, dass es dafür bereit ist in den Krieg zu ziehen, zeigte sich bereits bei der Ukraine und der Krim. Diese Standortfrage ist zwar eine militärische Frage, bei denen ich mich nicht berufen fühle, sie zu beantworten, aber aus Sicht aller anderen Punkte, denke ich, kann dieses Übel tolleriert werden, wenn es seine Truppen nur noch im Rahmen der dann abgesprochen Befriedungsmassnahmen einsetzt und dies auch weiter einhält.

Die USA halte ich in diesem Bereich für dieselbe Aufgabe zuständig und für einen guten verlässlichen Partner. Das dürfte problemlos funktionieren.

Frankreich könnte ebenso eine wichtige Rolle bei übernehmen. Wenn es sein muss, von mir aus auch Deutschland – aber warum in den übervollen bereich noch mehr hineinstopfen?

Die EU als Ganzes untstützt vorallem die Wirtschaftsinseln, der Grund ist einfach: die Idee kommt von hier, das ist Neuland und das braucht kurze Wege, weil schnelle Reaktionen nötig sind.

Es könnte auf diesem Weg schnell (binnen weniger Wochen) eine effektive Hilfe zur Selbsthilfe angeboten werden; es würden einige neue Wirtschaftsbereiche geschaffen oder bestehenden neue angeboten werden (die Plastikfachwerkhäuser will z.B. auch ein Veranstalter haben, weil sie mehr Atmosphäre schaffen, als die aktuellen Alternativen und ein Hightecharchitekt soll auch schon nachgefragt haben, auch könnten so Forschungsstationen gebaut werden usw.).

Es wird eine funktionierende Wirtschaft aufgebaut und es wird Demokratie geübt (gerne mit den 150er). Insgesamt wird für eine friedliche Form des Zusammenlebens geworben und gezeigt, dass und wie es geht. Alle umliegenden Staaten (und die EU) würden massiv entlastet werden und die Gelder könnten direkt und kontrolliert fliessen. Wenn man es richtig machen will, dann ist das hier ein guter erster Ansatz, der ausgebaut werden kann.

Die weiteren äusseren Interesenten werden als eine Gruppe zusammengefasst. Religionskriege sind heute nicht richtig – das waren sie nie, sie waren meist nur Deckmäntelchen für andere Interessen. Heute kann man allen ein gutes Leben in einer weltumspannenden Wirtschaft bieten. Auch dort gibt es noch viel zu tun, packen wir es gemeinsam an.

 <>

Warum wird das nicht angewendet?

Vielleicht wissen sie es nicht besser, vielleicht haben sie noch nie etwas davon gehört, vielleicht ist es auch ein anderer Grund.

Es ist neu – vielleicht sind sie verunsichert. Es gibt keine Vorlage, man kann es nicht nachmachen. Vielleicht wird alles abgelehnt was nicht aus den eigenen Reihen (und oder weit oben von dort) kommt?

Vielleicht ist es auch einfach nicht das, was von Anfang an angestrebt wurde.

Diese Frage kann Euch nur jemand anderes beantworten – ich kann nur spekulieren und das tue ich nur ungern.

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