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Fragen und Antworten

22. November 2015

Was bringen Wirtschaftsinseln?

Sie sollen Menschen, die nach einer Perspektive suchen, eine echte Chance geben, sich fit für di Umgebung machen. Zum Teil ist das, eine Arbeit zu finden, die sie gerne machen. Dazu ist es nötig, alles einmal auszuprobieren. Wirtschaftsinseln bieten diese Gelegenheit anfangs, denn jeder hilft, wo Hilfe benötigt wird. So gibt es (einheimische) Handwerker, die zeigen was wie gemacht wird, Doch woher soll die Arbeiten kommen, die diese Handwerker umsetzen sollen? Dazu baut die Wirtschaftsinsel einen Teil des benötigten Wohnraums und Infrastruktur selbst auf bzw. um. Im normalen Markt könnte das nicht gemacht werden, denn der dort herrschende Wettbewerb lässt diese erste Sondierung der eigenen Möglichkeiten nicht zu. Aus diesem Grund werden bestimmte Teile des normalen Markts zeitweise ausgeschlossen – weil nicht nur eine Arbeit sondern mehrere Aufgaben parallel zu bewältigen sind. Dennoch geht das zügig, wenn alle sich an diesem Prozess beteiligen. Es wird sich für jeden etwas finden, was er gut kann oder machen will. In der zweiten Phase wird diese Arbeit und die dazugehörigen (hiesigen) Regeln vertieft. Da es in dieser Zeit viel zu reden gibt, lernt man auch die neue Sprache schnell, da auch andere Dinge zu lernen sind, geht das einfacher.

Wirtschaftsinseln schaffen für eine gewisse Zeit Distanz zur Umgebung. Sie bieten Orientierung und Perspektiven. Zudem können sie Dienste anbieten, die an anderer Stelle dringen benötigt werden; damit senken sie die Kosten, die sie für ihre Umgebung bedeuten, sie geben zurück, noch während sie unterstützt werden. Wirtschaftlich spricht alles für die Wirtschaftsinseln, sie sind eine Investition, bieten die Möglichkeit zur Selbsthilfe und Neuorientierung. Das funktioniert bei Flüchtlingen und bei Arbeitslosen, aber auch bei Menschen, die es nochmals wissen wollen.

In den Heimatländern der Flüchtlinge kann schnell Wohnraum im Niemandsland zur Verfügung gestellt werden (z.B. mit Fachwerk- und Modulbau) und es kann mit Solaren Verdampfer Energie und Trinkwasser in einem ansonsten dürren Landstrich bereitgestellt werden. Bei den Verdampfer wenden manche ein, dass das keine erprobte Technologie sei. Wieder andere meinen, dass man das nicht machen könne, weil das zu sehr die bestehenden Geschäfte mit dem Wasser durcheinanderbringen würde und so weiter und so fort.

Der erste Punkt soll kurz entkräftet werden, zum zweiten ist nicht viel zu sagen ausser, dass das ein Fall für Schiedsgerichte wäre. Die Kombination ist nicht erprobt, das kann man aber nachholen, denn die Komponenten sind erprobt, es gibt also einen Erfahrungsschatz, auf den zurückgegriffen werden kann. Eine optimierbare Technik stellt für ein Technologieland nur eine gute Möglichkeit dar, die genutzt werden kann und sollte. Zudem ist auch ein improvisierte Version bereits sehr nützlich, denn Energie und Wasser wird immer gebraucht – gerade in diesen Ländern. Auch würden bislang ungenutzte Inseln und andere Areale besiedelbar. Es erschliesst neue Wirtschaftssektoren und Märkte. Es nicht zu machen wäre so gesehen einfach nicht wirtschaftlich gedacht (nur eine Wirtschaft, die bestehende Märkte zu sehr schützt, fände das Seinlassen besser).

Vollautomatisiertes Management

Viele Zuschriften kamen zu diesem Punkt, etliche wiesen schlicht darauf hin, dass es selbstverständlich hier wie dort Regeln gibt, die einzuhalten sind, dass man das Ganze aber nicht auf diese Regeln reduzieren könne: Management sei darüber hinaus Kommunikation, Netzwerken und strategische Entscheidungen. All das, kann man nicht automatisieren.

Den meisten trieb der Post jedoch das erhoffte Lächeln ins Gesicht. Einer meinte, dass das Bild vom sich, aus wirtschaftlichen Gründen, selbst abschaffenden Manager sie tagelang immer wieder zum Lächeln brachte – wohl wissend, dass es nie passieren würde, denn sie werden immer eine Begründung finden, warum es an dieser Stelle Menschen braucht, Menschen wie sie und nur sie. Aber das Winden von ihnen in dieser Situation, das wäre köstlich, die Vorstellung allein schon sei derart demaskierend, dass es nichts köstlicheres geben könne.

Das ist etwas mehr, als ich mir dachte. Aber Butter bei die Fisch: Derjenige, der das Material für diesen Post lieferte, sollte auch antworten, die Umformulieren hat er mir dann überlassen. Versuchen wir es:

Diskussionen um das Was und Wie gemacht werden soll, dazu braucht es kein Management. Der Kundenwunsch wird an die Firma herangetragen und Neuentwicklungen werden prototypisch, evtl. technisch simuliert getestet, dann kann man (oder der Kunde) das entscheiden. Seiner Meinung nach, werden in den Firmen viele Vorschläge vom Management schlicht überhört oder ignoriert oder derart zerredet, dass nichts mehr davon übrigbleibt.

Um das Ganze mal von meiner Warte aus zu kommentieren: Der Mann hat sicher einige Erfahrungen gemacht und auch bei anderen Firmen tief blicken können: Neues ist nicht willkommen, weil es das Alte durcheinander bringt. Viele fürchten um ihre Wohlfühlzone, Dazu gehört, dass Neues meist höher gehandelt wird, als das Alte. Im Umkehrschluss bedeutet das: Wer Neues zulässt, verliert an Status.

Das sind typische Konzern- und Schutzprobleme. In den Blog wurde es aufgenommen, weil es ein weiteres Beispiel für Wir-Dilemmata liefert.

Sicherheit und Geschäft in der IT

Wie ist das nochmal mit dem Gegensatz von Sicherheit und Geschäft? Ich habe nichts gegen Big Data, im Gegenteil, als Programmierer bin ich sehr interessiert und engagiert. Es kommt nur darauf an, wie man es macht. Zut Zeit wollen alle, alle Grenzen überrennen, angeblich weil die aktuellen Regeln geschäftsschädigend seinen. Im Realfall ist es einfach nur so, dass man noch nicht einmal weiss, was man alles mit den bereits verfügbaren Daten machen kann, die Forderungen sind meist nicht aussreichend begründet, es ist nur eine Mode und Motto und die sind gefährlich, weil sie eine ganze Branche in Verruf bringen können. Etwas ähnliches war die dot com Blase.

Der Gegensatz entsteht, weil Sicherheit (zumindest in einer Demokratie, die, genauso wie ihre Regeln, von den Modedesignern offen für überflüssig und unnötig bezeichnet werden – was sagt eigentlich der Verfassungsschutz zu diesen Äusserungen?) immer auch Teilung der Macht und Kontrolle der Aktivitäten bedeutet – bei den propagierten Geschäftsmodellen, entfällt das. Werden sie umgesetzt, dann gibt es keine Sicherheit. Entweder diese Geschäftsmodelle oder Sicherheit.

Ich wiese hier ausdrücklich darauf hin, dass das nicht gleichbedeutend mit Technologie oder Sicherheit, Internet oder Sicherheit, Computer oder Sicherheit, Mobilfunknetze oder Sicherheit ist, behauptet wurde nur, dass „wenn diese Geschäftsmodelle“ umgesetzt werden – es gibt auch andere. IT macht vieles möglich, aber man muss nicht alles machen.

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