Skip to content

Was bitte ist ein Berater?

26. Oktober 2015

Es gibt zwei Obergruppen von Beratern: Interne und Externe. Interne sind meist gute Leute oft Spezialisten einer Sache. Sie fragen nach, was das Ziel ist, setzen es evtl. selbst um, oder lernen an, wie es in diesem speziellen Fall am besten zu machen ist.

Externe Berater sind z.B. Spezialisten, für die man keine Interne Berater (gerade verfügbar) hat oder, sie tragen neues Wissen in die Firmen oder sie überprüfen etwas, das intern nicht geleistet werden kann.

Am besten beschreibt man diese, selbst nicht leistbare, Aufgaben als Betriebsblindheit. Doch wie beschreibt man Betriebsblindheit? Mit der Zeit zeigte sich, dass folgende kleine Geschichte das Wort am leichtesten verständlich macht: Ich setzte mich einmal frisch verliebt an den Rechner, um ein kleines Programm zu machen. Der Compiler verweigerte die Zusammenarbeit, meldete Fehler, wo ich keine entdecken konnte. Kein Trick, keine Erfahrung half. Nach mehreren Stunden machte ich ein kleine Pause, die etwas länger ausfiel, und als ich zurückgekommen bin, erkannte ich den Fehler sofort: Der Name meiner frischen Lieben stand mitten im Code – und wurde vom Compiler verständlicherweise markiert.

Betriebsblindheit ist, wenn man z.B. einen Code ansehen kann, die, weil man die Historie kennt, weiss, dass das eine Errungenschaft war, die es zu feiern gilt, unangetastet bleibt. Es gibt weitere Gründe für Betriebsblindheit, Gewohnheit ist so einer.

Ein externer Berater schaut sich die Sache an, stellt einige Fragen, und markiert die relevanten Stellen, oft soll er Vorschläge machen, was oder wie es zu ändern ist – in vielen Fällen reicht es aber, den Finger darauf zu legen, die internen Berater erkennen die Situation und Lösung oft selbst.

Betriebsblindheit resultiert oft aus dem, was die Firma schnell macht: Gewohnte Abläufe. Vieles, was mühsam erkämpft wurde, wird dann nicht weiter hinterfragt, einmal, anfangs, um die Geschichte nicht zu X-ten mal hören zu müssen, dann aus Tradition. Diese Stellen sind tabu. Das kann sehr weit gehen: Eine Firma reichte mir ein Protokoll, das die Laufzeiten listete und konnte den Fehler eines besonders grossen Posten nicht finden. Dort war nur ein Tool gelistet, für die Mitarbeiter stand dort nichts – ein Rätsel. Nachdem ich zwei Tage hatte, um den Ablauf im Detail nachzuvollziehen und die Mitarbeiter sich auch bei anderen Werkzeugen scheinbar nicht erinnern konnten, wuchs in mir ein Verdacht und ich startete einen Testlauf ohne diese Tools mit Erfolg: Schneller und fehlerfreier Durchlauf.

Sie meinen, dass das ein extremes Beispiel sei? Als sich herumgesprochen hatte, was ich mache, bereiteten sich einige Firmen intensiv vor: Bei jeder wurde ich fündig. Bedenkt man noch, dass Arbeitsabläufe optimieren, Architektur, Design, Überarbeitung der aktuellen Fragen und die Erarbeitung derer Lösungen dazukommen, dann war jede Firma nach meinem Besuch immer gut aufgestellt.

Übrigens: Wer diese Arbeit macht, der darf nicht eingestellt oder zum Angestellen (egal ob Techniker oder Management) werden, denn dann wird auch er betriebsblind. Diese Menschen können deshalb so schnell so effektiv sein, weil sie von aussen kommen und weil die Internen bereits schnell und effektiv sind. Sie können auch dazu eingesetzt werden, neue Projekte aufzusetzen und die Firma begleiten, sie brauchen aber Zeiten, in denen sie nicht in der Firma sind und anderes machen um nicht selbst betriebsblind zu werden.

Ein Kollege meinte gerade, dass es wichtig ist darauf hinzuweisen, dass durch die Arbeit dieser Externen die Arbeitsplätze der Internen nicht gefährdet sind. Das hat mehrere Gründe: Da sie nicht betriebsblind werden wollen, sind sie schnell wieder weg. Sie geben ihr Wissen weiter; die Effekte nach ihrer Arbeit sichern in der Regel die Arbeitsplätze der Internen, da sie den Anforderungen leichter nachkommen können. In der Regel steigert das auch die Nachfrage und es werden oft nach einer gewissen Zeit mehre Neue eingestellt.

Auf etwas anderes soll auch noch hingewiesen werden: Diese Art Externe sind teuer, einmal, damit die Abteilungen sie schnellstmöglich wieder los werden werden wollen und deshalb besser kooperieren, zum anderen weil sie nicht Job an Job hängen können, weil sie viel lernen und denken müssen.

Welche Art von Berater bin ich? Externer, der Wissen, Analysen, Lösungen und Alternativen anbieten kann. Eine Festanstellung wird nicht angestrebt, Langzeitprojekte werden begleitet. In der Regel halte ich mich zu Beginn eine gewisse Zeit beim Kunden vor Ort auf, um den Betrieb kennen zu lernen, danach will ich bewusst etwas Distanz wahren.

Ausnahmen sind: Manche Lösungen und Analysen lassen sich nur vor Ort erarbeiten, manche Jobs z.B. PowerCodeing können manchmal besser beim Kunden durchgeführt werden. Das Erstellen von Analysen und Vorschläge ziehe ich vor nicht beim Kunden zu machen, das Hotel beim Kunden kann reichen um weg von der Betriebsblindheit zu kommen. Es gibt eine grobe Regel: Datenerfassung vor Ort, alles andere wo anders.

Wenn der Kunde es wünscht, dann bleibe ich vor Ort, weise aber darauf hin, dass das Ergebnis darunter leiden kann. Am besten ist es, mich nach der ersten Einarbeitungsgesprächen, einfach arbeiten zu lassen und Fragen zu beantworten. Eine dynamische Zusammenarbeit wird bevorzugt, kann mich in diesem Punkt aber gut an den Kunden anpassen – die Erfahrung macht das.

Das Ergebnis ist eine objektive Zusammenfassung des Ist, eien Ausblick auf die Möglichkeiten, wie das gemacht werden kann und nach der Entscheidung stehe ich dem umsetzenden Team zur Seite..

Ich kann auch für konkrete Aufgaben beauftragt werden, für Konzepte, Architekt, Design und Umsetzung (bevorzugt: C/C++ und Java, gerne auch andere Sprachen, von Assembler und Java nahen Sprachen oder Web). Ich kann den Kundenwunsch erfagen, aufzeigen, wie er umgesetzt werden kann und bei der Umsetzung helfen (die meisten aktuellen Projekte sind für einen allein zu gross bzw. es dauert dann zu lange).

Advertisements

From → Uncategorized

Schreibe einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: