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Kurze Fragen und Antworten

23. Oktober 2015

Flüchtlinge in der EU

Auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole: Wirtschaftsinseln sind ein Werkzeug um Massen mit geringer wirtschaftlicher Belastung, da sie vieles selbst machen können, und aktiv an sich und ihrem Werdegang arbeiten können. Zudem gibt es viele Freiheiten, die ideal für Forschung und Entdecken und eben auch Lernen sind, sie liefern ein innovationsfreudiges Klima, es können sich Perspektiven erarbeitet werden etc..

Wirtschaftsinseln sind keine Lager sondern Bereiche, die wirtschaftlich weitgehend autonom sind, um sich selbst entwickeln zu können und sich auf den normalen Markt vorzubereiten. Dabei sind sie nicht isoliert, sondern interagieren und integrieren sich in die bestehenden Strukturen, sie haben aber auch die Möglichkeit, eigene aufzubauen.

Etwas mehr Konkurrenz könnte gut tun, reiner Protektionismus schadet auf Dauer der Flexibilität der Wirtschaft. Dadurch haben Politik und Wirtschaft immer weniger Optionen, die Schlinge zieht sich zu. Wirtschaftsinseln geben auch der aktuellen Wirtschaft neue Chancen. Wirtschaftsinseln sind auch ein Weg, wie wir uns wieder ehrlich machen können.

Zu kleine Wirtschaftsräume benötigen mehr Protektionismus als kleinere, da, wenn ein Stein fällt, die ganze Struktur gefährdet ist. Welche die minimale Grösse ist, kann ich nicht sagen, aber vielleicht ist die USA, da innovationsfreundlicher, eine plausible Referenzgrösse; die EU ist fast gleich auf. Es gibt also Chancen, wie man Innovationen macht, das müssen wir jedoch noch lernen.

Flüchtlinge, Inländer (EU), die sich eine neue Perspektive aufbauen wollen, und Menschen, die einfach nur arbeiten, forschen und entwickeln wollen, für alle sind Wirtschaftsinseln ideal und sie können alle in denselben Wirtschaftsinseln zusammen ihre Perspektiven finden und / oder verbessern.

Wie viele Flüchtlinge schaffen wir?

Wie viele wir schaffen können, hängt davon ab, was das „Wir“ ist und ob die Verwaltungen und die Politik mitmacht.

Mit Wirtschaftsinseln schaffen wir sehr viel mehr und binnen weniger Monate können sich diese selbst tragen und weitere wenige Wochen später werden erste Wirtschaftsinseln in den normalen Markt integriert werden bzw. werden die Ersten, gut vorbereitetet, die Wirtschaftsinseln verlassen und Steuern zahlen.

Für alle, die rechnen wollen (und können): Anfangs ist eine Investition zu tätigen, dann eine relativ kurze Zeit eine gewisse Unterstützung, die ständig abnimmt, nach einer Pause, in der fast kein Geld ein oder abfliesst, werden sie zu normalen Marktteilnehmer, dies steigert die Nachfrage und Produktvielfalt. Der Gesamtmarkt steigt und offener, er wird bereichert.

Mit anderen Worten: Je schlechter wir das machen, umso mehr kostet es, umso weniger können aufgenommen werden.

Finanziell und organisatorisch sind die Hürden hoch gesteckt. Enger gesteckt werden die Grenzen bei Gesellschaft, Politik und Verwaltung sein. Man will es nicht und da könnte ja jeder kommen.

Ab welcher Zahl ändert sich die Gesellschaft?

Eine Gesellschaft, die sich nicht ändert, ist bereits gestorben. Ohne Änderungen geht nichts. Die Frage sollte anders gestellt werden: Wann übernimmt eine Gesellschaft eine andere – gibt es einen Schwellwert?

Es gibt Beispiele die zeigen, dass sich eine Gesellschaft sehr schnell ändern kann, ganze Völker schwenkten um bzw. änderten ihre Kultur drastisch. Das kann aus äusseren Gründen passieren oder, wenn es einen Änderungsstau gab oder weil sich die Religion bzw. Überzeugungen änderten. Heute wären Einsichten in der Lage, einen solchen schnellen Wechsel einzuleiten.

Friedlich entscheidet die Zahl der Kinder darüber, welche Gruppe schneller wächst und ob sich die Verhältnisse ändern (die USA sind ein Beispiel dafür).

Wenn nur eine Gruppe in eine andere wechselt, so geht sie – im Massstab von Generationen – in der anderen auf. Es bleiben andere Namen und gelegentlich ein anderes Aussehen, eine gewisse Zeit gibt es Mehrsprachigkeit und eine gewissen Zerrissenheit, ein zwischen zwei Kulturen sitzen, viele entscheiden sich für eine und wechseln gegebenenfalls das Land.

In einigen Fällen soll es vorgekommen sein, dass eine Minderheit die Mehrheit „übernommen“ hat, wenn Verhaltensweisen als „irgendwie adäquater“ eingeschätzt werden. Dies kann aus verschieden Gründen passieren: Gesellschaften können „fade“ geworden sein oder die Jugend entscheidet sich für die andere Kultur. Ein Gegenmittel gibt es nur, wenn die Gesellschaft attraktiv bleibt.

Plastik?! Kann man darin „wohnen“?

Ausprobiert habe ich es nicht, mir wurde jedoch zugesichert, dass Plastik heute nicht mehr so schweisstreibend und künstlich ist, wie es einmal war und dass mit Klimatisierung viel erreicht werden kann, Klimatisierung kann auch mit Plastikrohren umgesetzt wird.

Atemnot, heiss und stickig – so stellt sich mancher den Wohnraum vor. Anfangs war ich auch skeptisch, doch die Einwände wurden schnell beiseite gewischt: Ob und wie klimatisiert wird, ist Sache der Bauweise. Übrigens: Ja, es gibt auch Fenster! Bilder oder Verkleidungen kann man an eingebauten Halterungen anbringen, tapezieren soll auch gehen. Theoretisch können auch die Möbel aus Plastik gemacht werden, gibt es genug Holz in der Gegend, dann sollten Möbel und Innenausstattung vor Ort von den Menschen selbst hergestellt werden.

Hitze

Plastik kann, wenn es heiss wird, schmelzen. Der Bekannte meinte, dass das heute kein Problem mehr sei, wiess aber auch darauf hin, dass die Gebäude „begrünt“ werden sollen und so der Hitze nur wenig Plastikflächen ausgesetzt wären, die entsprechend ausgestattet werden können.

Arbeit

Das Prinzip Wirtschaftsinseln besagt, dass alles, was vor Ort von den Leuten selbst gemacht werden kann, von ihnen selbst gemacht wird. Damit wird eine Basiswirtschaft aufgebaut, die sich nach und nach fit für den regulären Markt macht, auch, indem es Produkte sucht und aufbaut, die auf dem regulären Markt bestehen können. Helfen würde etwas nach dem Vorbild von FairTrade.

Was sind die aktuell drängenden politischen Frage?

Die zentrale Frage ist: Wie führen wir Auseinandersetzungen? Ist es möglich, Leute, die zurück in ältere Verhaltensweisen gefallen sind, wieder zu den wirtschaftlichen, statt kriegerischen Lösungen zu animieren? Wie ist unsere Wirtschaft zu verändern, dass sie ihren eigenen Ansprüchen gerecht wird?

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