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Flüchtlinge konkret und aktuell

6. September 2015

Also gut, ganz konkret: Aus den Flüchtlingslagern werden Wirtschaftsinseln gemacht. Das kann dazu führen, dass einige Flüchtlinge, die sich bereits auf den längeren Weg gemacht haben, dorthin zurückgehen. Wirtschaftsinseln tragen sich selbst (können sogar Gewinn machen) und werten die direkte Umgebung auf, z.B. weil es Wasser und Energie gibt und neue Infrastruktur entsteht. Diese sollte nach dem Prinzip SynErgy aufgebaut werden, das geht am schnellsten (weil es auch improvisiert werden kann und die Fahrzeuge sehr einfach gebaut werden können), ist eine umfassende Lösung und erlaubt Erweiterungen. Dort, wo es möglich ist, werden Grüne Inseln realisiert, der Grund ist einfach: Wasser ist in den Gegenden oft wichtiger als vieles andere. Die politische, gesellschaftliche Ordnung wird nach dem Prinzip der 150er organisiert, auch diese können leicht erweitert werden. Die 150er bieten sich auch an, weil die Menschen in den Lagern bereit gut durchgemischt sind, sie wenig Verwaltung benötigen und sich eben schnell etablieren lassen.

Was kostet das? Anfangs mehr als Flüchtlinge in der EU, dann tragen sie sich selbst und es ist wahrscheinlich, dass sie Überschüsse erwirtschaften. Dennoch: Beide sind eher Investments als Geldverschwendung.

Wenn es geht und (noch) wirtschaftlich ist, dann sollte vor Ort eingekauft werden, einige Dinge werden importiert werden müssen.

Welche Phasen gibt es? Anfangs wird Verpflegung und Sanitäres geliefert. Schulen sollten so schnell wie möglich (auch improvisiert) startet. Dann Materialien, damit so viel wie möglich von den Leuten vor Ort selbst gemacht werden kann (das ist auch psychologisch wichtig). Diese Phase dauert sichert ein Jahr oder länger, bis alles so ist, wie es sein soll. In dieser Zeit werden auch die 150er trainiert.

Da es sehr wahrscheinlich viele Bauern unter den Wirtschaftsinslern gibt, sollten die Gebäude mit Regalen für Bepflanzung etc. umgeben sein und regelmässig sollten Pflanztürme oder -wände aufgestellt werden, das kann das Dorf im Sommer auch kühlen und im Winter wärmen.

Es gibt dazu viele Ideen und Möglichkeiten. Packen wir es an? Wahrscheinlich nicht. Es gibt starken Gegenwind, müsste wahrscheinlich von der Wirtschaft angegangen werden, denn die Politik hat etwas dagegen, wenn es Leuten, die das Land verlassen besser geht als denen, die drin bleiben.

Das wird auch dem IS so gehen und er wird sich sehr wahrscheinlich gegen diese Lager stellen, auch, weil ihm die Leute weglaufen. Es gibt mehrere Möglichkeiten dem zu begegnen, das wurde im Blog aber bereits angesprochen.

Politisch und wirtschaftlich wird mit diesem flexiblen und leicht erweiterbaren System die Gegend befriedet und gut aufgestellt.

Es hat eine Weile gedauert, bis ich Eure Frage verstanden haben, das ist ein gutes Beispiel für „Betriebsblindheit“. Dass das so gemacht werden kann, war mir so selbstverständlich, dass ich davon ausging, dass das auch allen anderen so geht – so kann man sich irren. Aber so würde es mit den Vorschlägen des Blogs gemacht werden.

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