Skip to content

Software Idee, Investition und Umsetzung

4. August 2015

Frage: Als Investor, wann kann ich in eine Software Idee investieren, wann lasse ich es besser?

Kurz: Wenn der Algorithmus bekannt ist oder wenn einer im Team ist, der diesen entwickeln kann.

Am längsten dauert es herauszufinden Was dann Wie gemacht werden soll. Die Umsetzung an sich ist das kleinere Problem. Aber sie ist Arbeit, sie ist viel Arbeit. Das ist nicht jedermanns Sache und da jedes Stück Code nur genau einen Punkt löst, aber tausende oder Million anstehen, ist der Erfolg davon abhängig, wie gut das organisiert werden kann.

Dabei können und werden viele Fehler gemacht werden. Die Grundsätzlichen sind: Mitarbeiter Quartett Spiele im Management (wer hat mehr Mitarbeiter? Und ähnliches), Durchsetzer statt Teamplayer, zu homogene Gruppen (die sind sehr ruhig – doch mehr als gesunder Büroschlaf kommt da nicht heraus). Die Liste kann nicht abgeschlossen werden.

Also, wenn einer das organisiert und die richtigen Hebel erwischt und Arbeit (statt Karrierestreben und Selbstdarstellung) sich wieder lohnt, dann wird das schon.

Ich weiss, viele von Euch sind nun enttäuscht, und tatsächlich, das Thema kann unterhaltsam aber unendlich in die Länge gezogen werden, obwohl nicht mehr gesagt wird, als das, was bereits gesagt wurde – nur ausführlicher und anekdotenreicher. Die können wir bei Gelegenheit nachholen.

Als Investor oder Arbeitgeber, der von den Mitarbeitern ein Projekt vorgeschlagen bekommt, ist das Hauptkriterium, wie weit das Was und Wie (evtl. bis zum Algorithmus?) gediehen ist. Alles andere ist machbar. Ob die Idee sinnvoll ist, Kunden findet oder … das sollte geklärt werden, bevor es in die Umsetzung geht.

<>

Viele haben ein ganz anderes Problem: sie bekommen eine Programmidee nicht visualisiert, können sich nichts darunter vorstellen und – für sie ist und bleibt das alles nichtssagend.

Diesen Teil habe ich sehr oft neu geschrieben, der Grund ist: In der Regel bin ich nicht zimperlich bei diesem Thema, denn es gilt die Leute aufzurütteln. Es ist schon vorgekommen, dass ich in dieser Phase aus dem Haus geworfen (und vom Chef etwas später zurückgeholt) wurde. Es geht darum, dass man auf das bisher Erreichte zu stolz ist und weiss, dass nicht alles so rund läuft, wie es sein könnte, aber gemessen an den Problemen von damals ist das doch nichts! Damit kann man leben! Sollen sie nicht so empfindlich sein. Was gut genug für uns war, ist auch gut genug für die anderen! Schluss jetzt.

Das mit dem ändern geschieht dann urplötzlich wenn man sich über etwas ärgert oder wenn man es selbst „erlitten“ hat. Dann stellt man sich der Sache – und erlebt, wie es immer ist und warum man es so lange nicht wollte: jede Änderung ändert den gesamten Prozess. Es dauert, bis alle Auswirkungen erkannt, aufgefangen und alles wieder rund läuft. Aber es lohnt sich! Die nächsten Änderungen macht man noch später.

Die Angst vor Änderungen ist nur sehr schwer zu neutralisieren. Beim einen hilft es, jede Woche etwas zu ändern, beim anderen ist es besser ganze Blöcke zu ändern und wieder andere sagt man, dass sich nichts ändert, formal das nun aber so gemacht wird. Ist die Angst weg, kommen die Ideen. Kommen die Ideen, sollte erlernt werden, wie man Änderungen plant, kommuniziert und umsetzt. Jetzt sind Ideen – auch die von anderen – willkommen.

Advertisements

From → Uncategorized

Schreibe einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: