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Endlich: Ruhe im Blog!

27. Juli 2015

Es ist vollbracht: Es gibt einen neuen Schriftführer! Der wird nicht diesen Blog nutzen, es wird hier ruhiger werden. Gelegentlich melde ich mich vielleicht, aber versprochen ist nichts.

Einiges ist noch offen und soll kurz beantwortet werden:

An die Schüler: Danke! Es war aber ein surreales bis destruktives Erlebnis. Normalerweise bin ich froh, wenn ich so einen Text halbwegs erstellen kann, ihn selbst auseinander zu nehmen – das war heftig,

Griechenland: Nicht alle Argumente waren schlecht. Schlecht war aber, dass der alte Kampf „Links gegen Rechts“ reanimiert wurde. Somit wurde den Verhandlungen von keiner Seite – durch die Reduzierung auf Ideologien und die daraus resultierenden Verhärtungen – eine Chance eingeräumt. Fachlich sachlich geht da gar nichts. Schade. Der (Initial von Griechenland) angedrohte Grexit, die martialische Wortführung, die fatal an Kriegsrhetorik erinnert, der ab einem bestimmten Punkt in den Verhandlungen schlicht zur Option wurde (ob wegen der häufigen, mantraartigen Wiederholung des Begriffs, oder einfach, weil es wirtschaftlich billiger geworden wäre, das sei hier nur erwähnt aber nicht diskutiert). Wer eine Waffe zieht, muss sie auch gebrauchen, ansonsten verliert er. Und das heisst hier: Da die griechischen staatlichen Vermögen in Euro ähnlich hoch sind wie die griechischen Schulden, sind weitere Kredite nur gegen Sicherheiten möglich (wohlgemerkt: gegen Sicherheiten, die alten Krediten sicherten).

EU und Euro Es wird am Stuhl von beidem gesägt, es kommt darauf an, ob das aufgefangen werden kann. Mit den aktuellen Prozedere bin ich da skeptisch. Wirtschaftlich wäre es ernsthaft zu bedenken, festzulegen, wie ein in Schwierigkeiten geratener Staat innerhalb der EU und des Euro gehandhabt wird. Da die alten Vorstellungen nicht funktionierten, gibt es nur ein „weiter so“ in einem völligen Missklang zum „normalen“ Sinn des Begriffs nämlich: vorwärts statt rückwärts. Das im Detail auszuarbeiten – das lohnt sich nicht, aufgegriffen wird das von der Politik nicht, also wäre es nur eine Zeitverschwendung sich tiefer in das Thema einzuarbeiten.

Weltweit: Es sieht ganz danach aus, dass die Arbeitssuche der Dienste und der Militärs erfolgreich war: „Die guten alten Zeiten des kalten Kriegs lassen sich reaktivieren! Wir sind nicht mehr überflüssig! Wir werden noch gebraucht!“ Menschlich leicht verständlich, aber ein grosser Rückschritt für die Menschheit (Ich hoffe, dass die Parallele zum Original erkennbar ist).

Partei: Eine Partei oder eine aktuelle politische Aktivität ist leider ein Wir-Erlebnis sehr klassischer und damit leidender Art. Dieses Wir lebe ich nicht. In einer Partei habe ich kaum etwas zu suchen – maximal Berater, aber mit den dort gepflegten Mittel will ich nichts zu tun haben. Eine Ihr Partei (so widersprüchlich das auch ist), da könnte ich mitmachen. Wie die allerdings im aktuellen Kontext aussehen würde, da habe ich keine Idee von.

Politisch dafür bin ich, dass allgemein vom Weg der Zentrierung der Macht und Gelder sich abgekehrt wird und andere Organisationsformen wie die 150er eine Chance bekommen. SynErgy halte ich für sehr hilfreich in beinahe allen Fragen der Energie und Infrastrukturen. Dennoch ist es ein sehr grosses Projekt, bei dem mit Übergangszeiten von mehreren Jahren aus den aktuellen Strukturen in die neuen zu rechnen ist. Aktuelle Strukturen sind somit nicht unmittelbar betroffen und können sich auf das Kommende vorbereiten:

Ein bis zwei Jahrzehnte geplanter Übergänge – planbarer kann Erneuerung nicht sein. Wer sich gegen das stellt, stellt sich gegen alles und erkennt keine Chance, denkt, dass es nur schlechter werden kann.

Ich lasse den Blog eine Weile stehen. Dann entscheide ich, ob ich ihn weiter betreibe, einfach ruhen lasse oder lösche.

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