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Crash Kurs

17. Juni 2015

Es gab einige Detailfragen und den Wusch einiges zu verdeutlichen. Ich greife eine der Fragen auf und versuche gleich mehrere Fragen damit zu klären. Es geht leider nicht, auf alle Fragen einzugehen – so interessant sie und ihre Antworten auch wären, mir fehlt schlicht die Zeit dafür.

Was bedeutet: „Dass einer nur eines will“ Es wird davon ausgegangen, dass beide zumindest einen gemeinsamen Punkt haben, weshalb sie überhaupt einer Verhandlung zustimmen. Bei Schuldner und Gläubiger ist das, dass so viel Geld wie möglich gesichert bzw. zurückgezahlt werden sollen. Uneinig ist man sich bei den Parametern. Einige dieser Parameter sind die Zeit, der Zins, die Höhe (evtl. Varianten) und die Dauer. Der eine hat ein Interesse daran, dass das Geld so schnell wie möglich zurückkommt, denn sonst schlägt die Inflation zu (sofern es eine gibt).

Das verbindet. Das Beispiel geht aber davon aus, dass es nur einen Gegensatz gibt. Wenn es in der „richtigen“ Welt zu dieser Situation kommt, dann hat einer nichts mehr zu verlieren. Dann ist ein „Alles auf eine Karte setzen“. So oder so kann es nur besser werden.

Die allgemeine Strategie gegen diese Argumentation (und das ist auch eine Gegenstrategie) ist aufzuzeigen, dass da einiges „vergessen“ wurde, dass es sehr wohl etwas zu verlieren gibt. Typischer weise wird die Zukunft des Kandidaten extrem düster dargestellt. Auch das gehört zu Prinzip; Grösser machen.

Zusammenfassung: Wenn zwei verhandlungsbereit sind, dann ist die Situation anders als im Beispiel, das darauf baut, dass nur in einem Punkt konträre Meinungen bezogen wird oder dass einem Punkt alles andere untergeordnet wird,

Im Fall Griechenland will dessen Regierung aufzeigen, dass die EU und IWF lediglich „Wirtschaft nach Zahlen“ machen möchte, sie aber „sinnvolle Wirtschaft nach Möglichkeiten“ umsetzen will, dazu gehört ihrer Meinung nach auch, dass das griechische Volk / Regierung ihr Gesicht nicht verliere. Die alte Regierung verstand darunter, dass sie einige Punkte selbst bestimmen kann und regelte das immer auf Kosten des Volkes – schützte die oberen 10 000, Die aktuelle Regierung wurde gewählt, weil sie genau das korrigieren wollten. Tat sie aber nicht. Im Gegenteil, so wie es aussieht forcierten sie es durch „Nichtstun“, das bringt ihr immer mehr Gewicht in den Verhandlungen, weil es immer teurer wird – so die scheinbare Grundhaltung.

Um es deutlich zu sagen: Die Regierungen hatten (nach Hören Sagen) die geforderten Freiräume um die Umsetzung zu gestalten. Allen Regierungen wurde der gewährt. Allerdings gibt es fundamentale Unterschiede zwischen den Vorgehen der Vorgänger und der aktuellen Regierung. Diese erbt Regelungen, die sie nicht tragen, die sie rückgängig machen will aber bereits formal gültig sind.

Vertragsrechtlich ist das fraglich und die meisten halten es für unmöglich. Möglich ist es jedoch: wenn man eine entsprechend bessere Lösung vorschlägt.

Diese blieben aus. Allem Anschein nach wurden jedoch Forderungen gestellt. Die Ausarbeitung der Lösung aber der anderen Seite überlassen (es wurde auf das eigene Gestaltungsrecht aktiv verzichtet).

Falls man den Aussagen der anderen Seite trauen kann, wurden die Forderungen immer dann geändert, wenn Einigung drohte. Letztes Beispiel ist, dass wegen dem Abbruch der Gespräche (offiziell waren das noch nicht einmal Verhandlungen) als „Strafe“ die Zahlungen an den IWF nicht zahlen.

Für die griechische Regierung ist das praktisch, hat doch der Rest der Welt Schuld daran, dass Griechenland nicht zahlt. Die Selbstpositionierung als Erzieher Europas zeigt ein übersteigertes Selbstbewusstsein, weit über das kritisierte Selbstbewusstsein der angefeindeten EU Staaten (und erreicht leider das Stadium, das man von tendenziell diktatorischen Staaten gewohnt ist) hinaus.

Warum verzichtet die Griechische Regierung auf ihre Gestaltungsmöglichkeiten? Dazu sagt der griechische Finanzminister folgendes: „Wir sollten der EU sagen, dass wir pleite sind und sie das Problem selbst lösen lassen“ und „Die Verwaltung setzt bestimmte Gesetze einfach nicht um“.

Damit bekannte er, dass jegliche griechische Regierung handlungsunfähig ist, und fordert indirekt die EU auf, dies zu ändern.

Kann die EU das? Meines Wissens nach nicht – aber da bin ich mir nicht sicher, wenn es geht: nur zu. Deshalb schlage ich vor, dass Griechenland die EU und den Euro verlässt und unmittelbar zum Anwärterstaat (mit Sonderstatus) wird, denn einem solchen Staat kann die EU, auf Nachfrage, helfen die nötige Verwaltung und Vorgehen gegen Korruption etc. aufbauen. Selbst der IWF könnte Forderungen aussetzen, da zum einen, sich die Bedingungen grundsätzlich geändert haben, zum anderen die Dringlichkeit der Korruptionsbekämpfung höher ist, da ein korruptionsfreier Staat wirtschaftlich wesentlich stabiler ist, ein korrumpierter aber den sicheren Ausfall bedeutet. Der IWF wird das aber auch nur machen, wenn die vorgeschlagenen Massnahmen sinnvoll sind (in wessen Augen) und vom Volk getragen werden – ohne die Unterstützung des Volkes kann Korruption nicht bekämpft werden.

Damit ändert sich der Status Griechenlands in einen zwischen draussen und drinnen. Es ist de facto ausgetreten aber auch der beste Anwärter, bzw. in Reparatur nach mit der Unterstützung von innen – in ein paar Jahren ist es zurück. Und je besser die EU gegen die Korruption und den Verwaltungssumpf vorgeht, umso erfreuter sind die Finanzwelten (solange sie davon nicht betroffen ist). Das bedeutet, dass ein echter Schlussstrich gezogen wird. Konkrete Ziele und Zeitpunkte vorliegen, die Erfolge nachvollziehbar sind und Griechenland nur formal ausgetreten ist, damit solche Unterstützung geleistet werden kann.

Diese Lösung kann von allen getragen werden, Überregagieren ist nicht nötig aber möglich. Hier könnten sich die Fähigkeiten der Politik beweisen (deren Hauptkonflikt aber sein wird, dass sie als Teil einer Gruppe, sich normalerweise vorbehält, Missstände nicht ganz zu lösen sondern sie im Hintergrund köcheln zu lassen, damit sie jederzeit wieder in die Waagschale geworfen werden können. Hier müsste sie über ihren eigenen Schatten in die Welt der tragfähigen Lösungen springen – was wohl eher unwahrscheinlich ist).

Es könnte sich etwas bewegen (doch ist der Vorschlag nur eine von vielen Möglichkeiten). Sind die Forderungen der griechischen Regierung richtig?

Meiner bescheidenen Meinung nach sprechen sie vieles an, was anders gelöst werden sollte, denn der aktuelle Hang alles zu kommerzialisieren ist verhängnisvoll. Freilich wollen die Leute Fussball spielen und ja, etliche wollen auch internationale Wettkämpfe. Sie wollen dabei aber auch im Stadion zusehen können, wenn diese Wettkämpfe im eigenen Land stattfinden und nicht nur im Fernsehen, dann ist es ihnen egal, wo die Wettkämpfe stattfinden und evtl. Aufwendungen werden vom Volk nicht mehr getragen – weniger wäre hier mehr.

In diesem Blog wurde bereits viel über die Fokussierung auf ein einzelnes Thema, das dann zu Scheuklappen für alle anderen anstehenden Dingen wird und alles andere überdeckt und sich so selbst den Boden abgräbt und den Weg irgendwann einfach uninteressant macht, weil alle Sehenswürdigkeiten bereits betrachtet und abgehackt wurden. Dieses Vorgehen hinterlässt „verbrannte Erde“, wäre man pfleglicher damit umgegangen, würde sie viele Menschen ernähren und Freude bereiten, aber dies ist für diejenigen, die neue Spielzeuge brauchen, keine Option.

Dennoch bin ich nicht gegen Wirtschaft. Sie kann ein brauchbares Instrument sein, wenn sie nicht von anderen Ansichten dominiert wird (also Wirtschaft sprich: Durch ein allgemeines Tauschmittel die Spezialisierung des Einzelnen fördert, der, eben durch die Spezialisierung neue Fragen aufwirft, die es nötig macht, alte Fragen neu zu bewerten und so zu neuen Produkten, einer kontinuierlichen Veränderung der Märkte führt und so einen Zustand herbeiführt, der von den Wirtschaftlern gern als „unendlicher Markt“ bezeichnet wird.

Dieselben Wirtschaftler propagieren aber gerade die Unterdrückung dieser Mechanismen, weil die Wirtschaft noch viel zu sehr auf Streit und Krieg und Kampf (Stichwort: Wir) ausgerichtet ist, sie wäre flüssiger, wenn fliessendere Übergänge und dynamischere Prozesse – z.B. weil Neuerungen und neue Produkt dem Markt direkt angeboten werden, satt sie wie heute durch Abteilungs-, Firmen- und Konzernphilosophien, Marketing und anderen Interessen gefiltert anzubieten -. Das ist definitiv nicht der Markt von dem die Wirtschaft geredet hat, den sie gegenüber der Allgemeinheit vertritt, das ist so ziemlich das Gegenteil davon).

Wirtschaft also ja, gefilterte Wirtschaft, im oben genannten Sinn, nein. Es gibt vieles, was zu beanstanden wäre.

Doch denke ich nicht, dass die Vorgehensweise der griechischen Regierung richtig ist. Es mag dem einen oder anderen wie ein Weckruf erscheinen und ja, die EU und so manch anderer Staat bzw. Gesellschaft braucht sicher einen solchen, doch wird nur „Nein“ gesagt, die vermeindlichen Stärken der Beteiligten gemessen und weder Diskussion noch Vorschlag zugelassen. Das ist eine Zerrüttungstaktik. Mancher begrüsst sie, sieht in den Akteuren den Messias, der den Römern einheizt und sie in die Knie zwingt. Vielleicht ist das so – führt aber zu nichts.

Die Taktik baut auf den Erhalt des (im Blog vorgestellten) „Wirs“, der konfrontierten Gruppendynamiken, Ziel ist jedoch das „Ihr“, das weit verfehlt wird. Manche sagen: „Sie verstehen keine andere Sprache“. Das Ihr sollte sich jedoch auf andere Art und Weise Gehör verschaffen. Aktuell hat sich das einfach noch nicht genug herumgesprochen. Es bietet weit mehr Lösungen als weitere Verstrickungen im Wir – aber lassen wir das an dieser Stelle.

Mein Fazit ist, dass die griechische Regierung aus mehreren Gründen, die zum Teil selbst gemacht sind und denen sie sich aus welchen Gründen auch immer verpflichtet sieht, mit dem Rücken an der Wand sieht. Dem kann ich zustimmen. Die angewendeten Mittel kann ich nicht unterstützen. Weder, dass Verhandlungstaktiken angewendet werden, von denen jeder weiss, dass sie darauf zielen, eine Einigung zu verhindern – obwohl die angestrebten Ziele bereits erreicht worden sind (das lässt auf verborgene Ziele schliessen, die im Machtkalkül und Destruktivität enden), wenn man der einen Seite der Akteure Glauben schenken darf, noch die Diskussion angestossen wurde sondern im Gegenteil durch die ständig neuen Forderungen verwaschen wurden und der Punkt, an dem die Zustimmung selbst des eigenen Lagers – zumindest in der EU – längst am schwinden ist und sich beinahe jeder bereits fragt, was das eigentliche Ziel ist und beinahe jeder darauf antwortet: „Nur kaputt machen“, toppt man es mit immer fadenscheinigeren und scheinbar willkürlichen Forderungen – eine Linie, eine Verhandlungsbereitschaft zeigt das nicht. Das ähnelt eher dem Streit eines Paares, bei dem die eine Seite sich dominiert und unverstanden fühlt und mit eben solchen Forderungen selbst Macht zuschreiben will und sich selbst diese Macht bestätigt, indem sie eben nicht kooperiert. Das geht nur eine gewisse Zeit lang gut und ist für kein Ziel als Zerstörung brauchbar.

Bei der griechischen Regierung gesellen sich Handlungsunfähigkeit durch die eigenen Apparate zu einem Verhandlungsstiel, der eine Partnerschaftsberatung dringender nötig hat, als Verhandlungen. Dieser Stil fällt auf das griechische Volk zurück, diskreditiert es auf viele Jahre, weil es jedes Entgegenkommen nach einem Vertrauensbruch mit einem weiteren Vertrauensbruch beantwortet.

Ob tatsächlich die simplen, unter Androhung von Gewalt und Vertragsrecht und anderen Erzwingungsmassnahmen, die den Blick auf die Realität längst verloren haben und die anfänglich von vielen als wahrscheinliche Verhandlungsmethoden angenommen wurden und jeglichen Gegenwind willkommen hiessen, dieses Verständnis hat die griechische Regierung längst verspielt – zumindest nach ihrem Bekenntnis, dass auch sie der Korruption nicht Herr wird. An dieser Stelle wird heute das Hauptübel gesehen. Wird es angegangen? Von der griechischen Regierung jedenfalls nicht. Die Griechen – ich kenne da zufälligerweise ein paar und die sind alle sehr dafür – würden es gerne, wenn auch die meisten zugeben, dass das fremd und gewohnt sein wird, aber dass es wesentlich besser wäre, wenn es ohne Korruptionsraub und Willkür weiterginge.

Von der griechischen Regierung ist wenig zu erwarten – leider auch wenig konstruktives von der EU. Sie wird wahrscheinlich einen weiteren faulen Kompromiss suchen. Wenn sie etwas Sinnvolles findet, wäre Zufall und Unabsichtlich die ersten Eigenschaften, die mir dazu einfallen. Aber warten wir es mal ab – mir ist dennoch nicht wohl bei dem Gedanken, dass da jemand auch für mich verhandelt, der so gar nichts konstruktives verspricht sondern nur ein „weiter so“ und „schlaft gut“ und „macht `s die EU nicht, dann macht `s Russland, China zur Not vielleicht die USA“.

<>

Ich weiss, vielen von Euch geht es auch so. Das ist schade. Auch, weil ich weiss, dass Ihr alle Euch hocheffektiv einbringen könntet, dürftet ihr denn; heute wird jeder Versuch in diese Richtung gleich mit Verlust des Arbeitsplatzes bedroht. Für viele von Euch ist es heute schon so, dass ihr Euch für das bisschen Geld prostituiert und schwankt zwischen „Machen wir etwas dagegen“ und „Rückzug in die Familie und ins Kleine“.

Einige von Euch meinen, dass es da beste wäre, selbst eine Partei zu bilden. Das ist sicher eine gute Möglichkeit. Das bedeutet auch, dicke Bretter zu bohren und dass der Erfolg erarbeitet werden muss und nicht geschenkt werden wird. Wenn ihr dazu bereit seit, dann listet auf, was ihr ändern wollt, was welche Prioritäten hat, woran was festgemacht und verdeutlicht werden kann, versucht nicht alles auf einmal zu erreichen sondern sucht Euch einen gangbaren Weg. Schreibt das nieder. Sucht Euch Unterstützung. Im direkten Umfeld, dann immer weiter weg. Sucht das Gespräch mit den Menschen. Hört zu, lasst die Menschen sprechen. Fragt nach. Versucht die Themen einzubauen und zu berücksichtigen. Versucht nicht alles alleine zu machen. Sucht immer nach Leuten, die Euch ergänzen und entasten können. Wenn ihr ein Konzept fertig habt, dann geht in die Breite, sucht nach den Massen, die unterstützen wollen. Und zeigt den Leuten, dass Ihr deren Probleme aufgreift und lösen könnt. Ich weiss, das hört sich an, als würde man in einer Firma ein grosses Projekt beginnen – und genauso langwierig wird das auch werden. Aber ihr kennt das und ihr könnt das. Auch, wenn ihr genau wisst, dass der Erfolg erst Jahre, vielleicht Jahrzehnte später kommen wird, macht den Anfang, denn das könnt ihr gut. Und wenn in ein paar Jahren oder -zehnten sich der Erfolg einstellt, dann gibt es zwei Gewissheiten: Ja, die Erde steht noch und Ja, sie und die Menschen bewegen sich doch. Lasst Ihr es unversucht, dann steht die Welt bald wieder näher am Mittelalter als im 21 Jahrhundert. Und die Jahresangaben beziehen sich auf Zaren, Könige, Päpste oder Finanzjongleure.

Ihr habt es in der Hand, ob die Jahre in guten Jahren für Menschen oder schlechten gezählt werden. Ob Aufbau oder Abbau zählen, Menschen oder Finanzen. Aber vergesst auch nicht, dass dazu gute Konzepte und Vorschläge zählen.

Einiges findet ihr hier im Blog. Bei Fragen stehe ich zur Verfügung. Es ist nicht sicher, dass es funktionieren wird, aber der Versuch lohnt sich, denn jeder Versuch spricht auch andere Menschen an und wenn davon ein paar aktiv werden, dann hat es sich bereits gelohnt.

Sollt ihr wählen gehen oder nicht? Kann jemand eine andere Partei wählen, als die eigene, selbst, wenn es diese noch nicht gibt? Diejenigen, die bislang wählen gegangen sind, werden weiter wählen gehen und ja, das ist auch gut so – zur Not wählt ungültig. Die anderen sollten Wählen gehen, sich die Inszenierung ansehen und eine Meinung dazu bilden.

Immer hübsch konstruktiv kritisch bleiben, dann wird das schon.

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