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Werden und Personen

23. Dezember 2014

In „Werden“ wurde das Werden einer Idee beschrieben. Kann das auch auf Personen übertragen werden?

Ja. Generell entwickelt sich eine Person wie alles, was von Menschen gemacht wird. Diese Ähnlichkeit zeugt für die Allgemeingültigkeit aber auch dafür, dass man es mit einem Prinzip, keineswegs mit einer Regel, die auch auf Details anwendbar sein könnte, zu tun hat.

Der Unterschied ist, dass ein Prinzip nicht auf Regeln zurückgeführt werden kann und somit entweder zu einem Axiom werden müsste oder es gründet ein neues Regelwerk. Für beides ist es noch zu früh.

Ein zweiter Unterschied ist, dass Regeln ohne Kontext gültig sind, das Werden jedoch vom Kontext abhängig ist. Die Initiation kennt vier Kontexte, lässt man Kreise (bzw. Spiralen) zu, dann gelten wieder neue Kontexte für alle 4*3 Schritte (die Zahlen sind übrigens frei definierbar).

Auf eine Person übertragen werden die vier grosse Schritte zu: Selbst; Bezugspersonen, Familie, Freunde und Bekannte; Öffentlichkeit.

Die drei kleinen Schritte zu: Erkennen, Möglichkeit, Umsetzung. Die Initiation ändert sich zu Erkennen, sonst bleibt alles gleich. Erkannt werden neue Eindrücke, Empfindungen, Gefühle und Eigenschaften. Es beginnt immer von Vorne, wenn etwas neues entdeckt wird. Bei der Geburt ist der Topf, in dem dieses Neue gesammelt wird und in dem er sich auswirkt, relativ leer. Der Punkt soll hier aussen vor bleiben, er wird aber stark diskutiert.

Sicher ist nur, dass der Mensch Ideen produziert. Wie in Werden bereits angesprochen, ist es für eine Person relevant, wann welcher Eindruck verarbeitet wird. Durch die Vielzahl der Kombinationsmöglichkeiten und „Entwicklungsstände“ werden bestimmte Menschen zu initialen Ideengeber. Deren Ideen verbreiten sich und werden irgendwann zu Eindrücken, die jeden Menschen formen. Deshalb ist es wichtig, dass so viele Menschen wie möglich Zugang zu den aktuellen Entwicklungen haben, denn nur so kann sich das Prinzip auch auswirken. Reduziert man das Potenzial, indem nur wenige Menschen Zugang bekommen, dann verliert z.B. jeder Markt seine Entwicklungsmöglichkeiten. Jetzt kann man nachvollziehen, warum Protektionismus, schlecht für den Markt ist und die oft dem Markt zugeschriebenen Mechanismen unser eigenen Willen darstellen, bzw. den Willen derer, die aus einer Idee eine Doktrin machen wollen.

Auch hier sei darauf hingewiesen, dass eine konkrete Anwendung für den Laien nicht ratsam ist, denn die Sache ist zum einen nicht genug ausgearbeitet und die Kombinationsmöglichkeiten sind derart hoch, deren Interaktion dann exponentiell höher und es kommt auf jede Kleinigkeit an, dass selbst unter Einsatz eines Computers, der Sache aktuell nur auf allgemeiner Ebene bei gekommen werden kann. Das Thema ist nur etwas für Masochismus in Kombinatorik.

Als Schema und Verständnisgrundlage ist das aber hilfreich. Viele Dinge, die man als „nicht überprüfbar“ einschätzt, können so zumindest taxiert werden. Kann ein bestimmter Mensch Urheber dieser oder jenen Idee sein? Kann er sich so oder so entwickeln? Welche Entwicklungen unterstützten sich, welche streiten, welches Entwicklungspotenzial ergibt das? Es scheinen nur soziologische bzw. psychologische Aspekte zu sein, aber genug, um einen ersten Eindruck zu bekommen und Entwickler von Spielen, Personensimulationen etc. Sogar ein Krimiautor hat sich über das Werkzeug gefreut.

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