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Gedanken

18. Dezember 2014

Es gibt ein paar grosse Fragen, denen sich die Nationalstaaten stellen sollten; sie werden es nicht tun, da es viele gibt, die der Meinung sind, dass das „Privatsache“ der Staaten sei. In einer globalisierten Welt – Wirtschaft, gibt es kaum Spielraum für „Privates“ bei Staaten. Denn sie sind wichtige und grosse Teilnehmer und ähnlich wie bei den grossen Aktiengesellschaften, ist ehrliche und offene Transparenz, gerade bei den Grossen, ein Pfeiler, auf dem diese Wirtschaftsform fusst. Aus wirtschaftlichen Gründen verbieten sich Nachrichtendienste, da diese die Transparenz, die Ehrlichkeit und das Vertrauen in Frage stellen. Wirtschaft, so wie wir sie betreiben, benötigt diese Unschärfe, sie wird durch Vertrauen ersetzt.

Ein einzelnes Unternehmen sieht das naturgemäss anders. Ein einzelnes Unternehmen steht aber auch im Gegensatz zu der Wirtschaft, so, wie wir sie betreiben wollen. Märkte brauchen keine Marken, sie brauchen Produkte. Produkte sollen von allen für alle auf regionale oder situative Verhältnisse angepasst werden, dadurch entwickeln sie sich weiter und sie werden zu Ideenstifter für andere Produkte. Sie sollen sich wandeln und gegenseitig durchdringen.

Einzelne Unternehmen wollen das verhindern, denn es ist ein gewaltiger Aufwand, Markt, Marke und Vertrieb etc. zu etablieren. Rechnerisch ist das nur dann akzeptabel, wenn das Produkt sich lange am Markt hält. Ein Produktmarkt hingegen, unterstützt den schnellen Wandel, zumindest die Anpassung der Ideen an die Tatsachen vor Ort und die Wünsche des Kunden. Sie durchdringen sich und eine erfolgreiche Veränderung wird gleich von mehreren Produkte aufgegriffen und von diesen wiederum angepasst, das initiiert einen Kreislauf der Verbesserungen aber auch eine „Mode“ auf vielen Märkten.

Unternehmen, im industriellen Sinne, werden bald nicht mehr benötigt werden. Sie sind nötig, solange Menschen die Waren herstellen.

Kann ein vollautomatischer Arbeitsprozess etabliert werden, dann sind alle Vorteile einer zentralen Unternehmung, die in der Belegschaft und der dort entwickelten Lösungsprozesse liegt, verspielt. Die Arbeit kann dann dorthin verlagert werden, wo es die billigsten Arbeiter gibt.

Durch Vollautomation verliert die Belegschaft ihr Alleinstellungsmerkmal und macht die Produktion vom Ort unabhängig.

Individualisierte Vollautomation ermöglicht dagegen, dass, jeder zu jedem Thema Verbesserung vorstellen kann. Sie kann von jedem auf der Welt angewendet oder umgesetzt werden. Alle haben etwas davon. Die Individualisierung der Produkte fördert auch die lokale Produktion, da die Anpassungen auch lokal durchgeführt werden.

Man kann es kurz fassen und sagen: Statt ein paar weniger Arbeitsplätze in Firmenzentralen, können viele parallel an allen Produkten arbeiten. Es wird eine ständige Weiterentwicklung und gegenseitiges Befruchten durch weitergeführte Ideen stattfinden. Jeder bekommt seinen Anteil, vielleicht wird man nicht übermässig reich werden, aber man kann gut Leben.

Firmen werden weniger wichtig, es bilden sich temporär Arbeitsgruppen um Aufgaben zu lösen, dann wenden sich die Mitglieder anderen Arbeiten zu.

Das bedeutet, dass Privatpersonen immer wichtiger werden. Es gibt nicht mehr einen oder wenige, die ein Produkt formen, es gibt sehr viele. Der Grund ist, dass nahezu jedes Produkt anzupassen ist. Dies geht nicht, wenn überall alles gleich ist.

Das aktuelle Wirtschaftssystem strebt diese Gleichmacherei jedoch an. Eine Produktwirtschaft ist bunt, der Zentralkapitalismus kennt nur Schattierungen, also nicht mal schwarz / weiss, das einen Kontrast darstellt, sondern nur noch Abstufungen derselben Farbe. In dieser Form läuft alles auf eine einfache und ans Produkt gebundene vollautomatische Produktion, auf eine Minimierung der Produktionskosten unter gewusstem Ausblenden von Alternativen, denn diese könnten effektiver und wirtschaftlicher sein, als das angestrebte Ziel, das die Alleinstellungsmerktmale, die auf den Definitionen früherer Märkte basieren, die für die zentrale Produktion stehen. Viele dieser Thesen werden für eine schnelllebige Zeit zu selten hinterfragt und neu bewertet.

Ein wichtiger Punkt ist die Konkurrenz und der propagierte „Kampf“. Es zeigt sich, dass Gesellschaften (aber auch Firmen), in denen dieser Konkurrenzkampf überbewertet wird, stagnieren. Dies liegt daran, dass Leistung nur dann erbracht werden, wenn sie risikolos sind und die Konzentration auf die Fehler anderer verhindert, dass diese selbst erbracht werden, man eignet sich die Leistungen anderer an. Dieses Unrecht wird kompensiert, indem diese anderen diskreditiert werden, genauso, wie der Konkurrent. Dies geht so weiter, bis es nur noch einen gibt.

Dataminding

Darunter versteht man handelbare Auswertungen aus willkürlich zusammengewürfelten Daten. Das klappt zwar recht gut, solange alle Informationen zusammengeführt werden, kann man – ähnlich wie mit Umfragen – Tendenzen und neue Entwicklungen erkennen. Vieles kann jedoch erst im Nachhinein verifiziert werden, manches erlaubt Prognosen.

Dies ist nichts Neues, es werden nur bestehende Techniken (wie eine gute Menschenkenntnis) auf neue Informationsquellen angewendet. Eine echte Entwicklung des Marktes wird es aber nicht bis kaum geben. Spricht man mit den entsprechenden Statistikern, dann zeigt sich, dass allein schon die Entwicklung der aktuellen Verfahren sehr langsam ging und die meisten Arbeiten bislang nicht abgeschlossen sind. Dies liegt vor allem daran, dass keine geordneten bzw. gesicherte Daten vorliegen, sondern einfach nur BigData. Eine Datengemenge, aus dem zunächst die relevanten Daten zu filtern sind.

Wie das gehen soll, darüber rätselt noch die gesamte Branche. Wortfilter haben bekannte Grenzen: Worte haben oft mehrere Bedeutungen, manche Begriffe können auch Kosenamen oder Spitznamen sein, und selbst, wenn es gelingen würde, einen, auch fehlerhaft formulierten, Satz grammatikalisch in eine konkrete Information zu übertragen, bleiben oft so viele Unschärfen übrig, dass die meisten so gewonnenen Informationen nach den Regeln der Wissenschaft, nicht verlässlich genug sind, um daraus stabile Schlüsse ziehen zu können.

Zunächst, was geht? Sehr viel. Die meisten belastbaren Informationen bezieht man z.Z. aus den Metadaten. Aus Ihnen können Bewegungsmuster erstellt werden und wenn Freunde, Bekannte, Arbeit und Hobbies bekannt sind, dann kann ermittelt werden, ob Sie ein Multiplikator (ein Mensch, an dem sich sein Umfeld orientiert) sind oder ein Mitläufer (sich an einem oder mehreren Multiplikator(-en) orientieren).

Multiplikatoren werden hoffiert, sie erhalten kostenlose Produkte und werden zu (Werbe-) Events (das ist eine neue Form der Kaffeefahrten) eingeladen, Mitläufer finanzieren das.

Was geht nicht? Viele Menschen werden schlicht falsch eingeschätzt. So kann ein Mensch beim Alter leicht Sprünge machen. Ein frisch gebackener Rentner zieht in die Nähe der Enkel, er stellt andere Fragen, als der Rentner, der sich immer noch so verhält, als sei er noch berufstätig. In solchen Fällen kann das Alter leicht um mehrere Jahrzehnte verschätzt werden.

Selbst die Einschätzung des Geschlechts ist durchaus wandelbar. An Familienrechnern sei es oft schwer Mutter und Vater zu unterscheiden, da viele Fragen sich einfach nur um die Verwaltung und / oder die Kinder drehen, ausserdem sei man an solchen Rechnern „vorsichtiger“.

Alle Gemeinschaftsrechner machen es den Einschätzungen schwer, da zunächst die verschiedenen Personen zu identifizieren sind.

Werbung. Das Problem bei der Werbung ist, dass zwar versprochen wird, zielgerichtet zu werben, doch effektiv wird weiter mit der Giesskanne geworben. Bei der Vielzahl der Produkte, ist das auch nicht anders möglich. Zudem: nach welchen Kriterien wird ausgewählt?

In der Regel werden die „lukrativen“ Produkte schneller und weniger geprüft angeboten. Allen ist es bereits passiert, dass sie – manchmal über Monate – nur noch eine Werbung zu Gesicht bekommen haben, dann sind sie auf ein lukratives Produkt gestossen. Es gab schon Parties, auf die man eingeladen wurde, weil die Werbung endlich nicht mehr kommt.

Auf der anderen Seite, kann man es sich mit seinem Kunden auch schnell vertun. Das ist dem Produzenten für Spezialprodukte während der Schwangerschaft gleich mehrfach so gegangen.

Aus den Einkäufen kann sehr viel gelesen werden. In der Schwangerschaft werden Gewohnheiten geändert, andere Produkte sind typisch. Manchmal ist der Schluss auch trivial. Es wurde ein Schwangerschaftstest gekauft, ein paar Tage später Informationsmaterial für Schwangere usw.

Da Schwangerschaft sehr einfach und zuverlässig bereits aus dem Warenkorb abgelesen werden kann, nutzte der Hersteller das neue Instrument massiv. Ein Erfolg war: die Familien erfuhren indirekt von der Schwangerschaft. Das war bei der 14 jährigen genauso heimtückisch, wie bei der Frau, die die Schwangerschaft verheimlichen und das Kind abtreiben wollte.

Ein Kollege sagte einmal, dass er die spezifische Werbung gut findet, denn es genüge im meist ein Blick auf die Werbung, die bei einem Kollegen erscheine, das sage mehr über den Menschen aus, als der Mitarbeiter selber sagen würde. Auch wüsste man sofort über die Internas der Mitbewerber informiert, denn jeder bewirbt, was weg muss.

Dies ist einer der wenigen Profis auf diesem Gebiet und er sagt selbst, dass er sich das Wissen hart erarbeiten musste. Dass es sich aber lohne. Bei der Personalplanung z.B. ist Schnupfenmittel an einem Freitagabend auf seinem Schirm, fehlt er Montags. Ein andere überlegt, ob er, zu deren Schutz und um Ablenkung zu verhindern, den Mitarbeitern Werbebanner vorschreiben sollte. Die Werbung würde im Hintergrund weiter geschickt, sie würde nur nicht angezeigt (stimmt technisch nicht immer!), er könne diese dann (heimlich?) auswerten.

Auch hier gilt, jede dieser Informationen bekommt man auch auf „normalen“ Wegen, das Netz ist nur eine weitere Quelle und oft eine unzuverlässige. Schneller als man denkt, gerät man an oder über die Grenzen des geltenden Rechts. Aus vielen Gründen wird nicht alles, was möglich wäre auch gemacht. Deshalb gilt:

Spezifische Werbung wird meist auf den berühmten Satz reduziert: „wer sich das angesehen hat, der hat sich auch für dies interessiert“.

Die Kriterien der Werbung sind heute bereits zurückgefahren. Viele Informationen sind als vorläufig und nur (begrenzt) wahrscheinlich einzustufen, auch, wenn man es anders aussehen lassen kann. Unter diesen Umständen kann man alles „nachweisen“. Man gibt sich wissenschaftlich, verschweigt aber, dass es letztlich nur Experimente und Gefälligkeiten geliefert werden. Mit anderen Worten: man setzt sich selbst Scheuklappen auf und vergrössert diese oder man stochert im Dunkeln mit beliebigem Ausgang.

Vertrauenswürdig sind diese Auswertungen zur Zeit nicht.

Bislang wird mehr im Nachhinein verifiziert. Prognosen, bis auf das Triviale, sind kaum möglich und nach Ansicht vieler Statistiker wird sich das auch erst dann ändern, wenn gesicherte Daten aus BigData gefiltert werden können. Die meisten sind skeptisch, dass das je passieren wird, weil zu jedem Gespräch auch das Vorgespräch, Ironie und Gefühle gehören, die nicht erkannt werden und damit die Bedeutung vieler Sätze schlicht um 180° daneben liegen.

NSA & Co. Angst und Furcht sind schlechte Ratgeber. In der Regel wird stark überzogen reagiert. Statt die Werte mit Leben zu füllen und klar zu sagen, dass es die absolute Sicherheit nicht geben kann, dass das zum Leben gehöre, man aber das sinnvoll machbare mache, mehr aber nicht, schliesslich will man ja die Werte leben, die gibt es weil es eben keine Garantie gibt, ausser der, dass man damit bislang ganz gut gefahren ist. Wer also Mehr braucht, sagt indirekt: Das haben wir nicht mehr in der Hand, das ist stärker als wir. Dies ist so ziemlich die schlechteste Nachricht, die in so einer Situation vermeldet werden kann.

Die USA haben es in diesem Punkt einfach übertrieben. Weder Folter, noch Rasterfahnung, weder digitale noch reale, halten, was man sich davon versprochen hat und ja, man kann es sich schön reden, aber die Fehler sind schon viele früher gemacht worden, das kann man daran erkennen, dass die Produkte bereits so aufgebaut wurden, dass man immer eindringen, spionieren kann. Das war weit vor 9/11, ist damit also nicht entschuldbar. Er wird aber instrumentalisiert. Warum?

Nötig wäre es also, die gesamte Technik ein weiteres Mal, diesmal aber mit Privatsphäre, zu entwickeln. Nötig wäre es, das staatlich umzusetzen, da die Firmen, die dies machen würde, alle global agieren und irgendwie immer mit den Staaten arbeiten, die, wie viele Firmen, keine Regeln in Bezug auf Daten einhalten wollen. Doch selbst dem deutschen Staat wäre in diesem Fall nicht zu trauen, denn auch er will an diese Daten heran kommen, ist Interessensträger und damit nicht neutral.

Nötig wäre dementsprechend eine überstaatliche, eine übereuropäische, eine überinternationale Lösung, die Staaten und Firmen gegenüber in Sachen Datenschutz bis in die Geheimdienste hinein prüfungs- und weisungsberechtigt sind. Als Arbeitsname schlage ich GoVi (Global Village) oder ViVi (virtual Village) vor.

Diese Einrichtung ist essentiell für die Erhaltung unserer Standards, Wirtschaft und Gesellschaften. Für die Erhaltung von Flexibilität und Entwicklung, ebenso, wie für die Erhaltung tragfähiger Werte. Um wieder Vertrauen in Staaten und Wirtschaft zu bekommen. Ansonsten wird das immer verdächtiger werden und die meisten werden entweder nur noch phantasieren (brav sein) oder sich schlicht zurückziehen – wie gewonnen, so zeronnen.

Wirtschaft fusst auf Unterschiede des Wissens. Wirtschaft, so, wie wir sie wollen, funktioniert nur, wenn es Unterschiede gibt. Egalisiert man diese Unterschiede, indem es einen Teilnehmer gibt, der „alles weiss“ bzw. über alle Informationen verfügt, dann kann „unsere“ Wirtschaftsform nicht mehr arbeiten, sie stellt alle Aktivitäten ein, denn ein Engagement lohnt sich nicht, es würde sofort abgegriffen werden.

Aus wirtschaftlichen Gründen ist die Privatheit von Ideen, Konzepten und Umsetzungen in allen Bereichen von Strategie bis zu den Arbeitsprozessen nötig. Da Leistungen in Zukunft immer individueller werden und von kleinen bis kleinsten Teams geleistet werden, ist auch die Privatperson aus wirtschaftlichen Gründen, unter diesen Schutz zu stellen.

Ein Informationsvorsprung ist keineswegs immer von Vorteil, im Gegenteil. Denn aus allen Informationen kann man auch auf alles schliessen. Über alle Informationen zu verfügen, bedeutet nur, dass auch alle Informationen auszuwerten sind, je nachdem wie man diese Daten auswählt, bestimmt man auch den Ausgang der Auswertung. Das Ergebnis steht von vornherein fest und es kann jedes beliebige Ergebnis in Auftrag gegeben werden. Dies unterminiert den Rechtsstaat, das Vertrauen, die Zuversicht und die Bereitschaft Risiken einzugehen. Es ist nichts weiter, als der neue am esoterischen Markt, ist beliebig. Insofern völlig ineffektiv und trügerisch. Selbstbetrügerisch.

Eine Information allein, macht noch kein Wissen (dies wird erst durch These und Experiment im Labor erreicht und kann auch danach noch falsch sein). Viele Informationen machen die Ergebnisse beliebig. Eine Truppe, die in diesen Daten nach „Verrätern“ sucht, wird überall solche finden. Nach ihrer Meinung, ist es nur eine Frage der Zeit, wann einer zum Verräter wird. Und man wird auch immer Material finden, das beweist, dass es gut ist, was man macht. Überprüfungen halten diese Angaben in der Regel nicht stand.

Damit ist die Hauptaussage bereits gegeben und wir sollten prophylaktisch alle einsperren, bei den Wächtern rollieren wir dann.

Schafft dieses Wissen Sicherheit? Sicher nicht. Im Gegenteil. Jeder versucht noch rasch seine Schäfchen in Sicherheit zu bringen und seine letzten Geschäfte zu machen – die dürfen dann gern auch ohne Regeln ablaufen. So schafft man Endzeitstimmung. Ja, einer ist der Starke, aber alles ist wie tot. Niemand bewegt sich mehr.

Was für ein Unterschied ist dazu ein Staat, indem es Meinungsfreiheit und Engagement des Bürgers gibt. In dem es eine aktive Gesellschaft gibt, die zusammen entscheidet. Die braucht auch keinen Bürger zu fürchten, denn es ist bekannt, was wer denkt, das braucht nicht ermittelt werden. Man hat die Möglichkeit diese Dinge aufzufangen. Im übrigen gilt: Wer mit der Gestaltung seines Lebens beschäftigt ist, der kämpft nicht gegen Staaten. Eine Wirtschaft, in der sich jeder einbringen kann, ist eine weitere Garantie für Sicherheit, die ein Staat schaffen kann – was für ein Unterschied, ist dieses Fair, gerecht, zuverlässig Bild gegenüber dem der allmächtigen Obrigkeit, mit umfangreichen Möglichkeiten der Unterdrückung – die von vielen sofort vermutet werden, wenn die Manipulationsmöglichkeiten der aktuellen Nachrichtendienste gelobt werden.

Es werden Instrumente benutzt, weil man Aktion zeigen musste. Es wurden Potenziale geschaffen, über die sich jeder Diktator bedankt. Es wurde ein Apparat installiert, der selbst nahezu rechtsfrei agieren kann und schon aus Eigenschutz heraus, seine möglichen Kontrolleure als erstes in Augenschein nimmt und kontrollieren kann – durch Informationsauswahl und gezielte Desinformation, Manipulation der Kommunikation und Diskreditierung durch kapern der Identität im Netz und klicken auf Sites, die diese Person nie aufsuchen würde.

Die Dienste sind leider im rechtlichen Freiraum aktiv und sie unterminieren den Rechtsstaat. In diesem Umfang braucht das weder Staat noch Firma. Kontrollsucht ist nichts anderes, als, in Anlehnung an einen 5 Jahresplan, ein 5 Minutenplan. Das führt zu Stillstand und Rückkehr, in ehemals dunkle Zeiten. Das hat nichts mit Wirtschaft und mit heutigen Werten zu tun, das ist einfach nur eine Mittelalternostalgie weniger, die gerne wieder gottgewollte Elite vieler, eher nutzloser Untergebener, die man bei Langeweile auch gerne mal töten darf.

Ein wichtiges Hauptthema des Blogs ist es, darauf hinzuweisen, das Mass nicht zu verlieren. Wer, um wiedergewählt zu werden, alle Wähler und sich selbst zu Verdächtigen macht und nicht versteht, dass er damit nur die Angst vor dem eigenen Volk, seine eigene Abgehobenheit und seine These von der Überlegenheit der Elite demonstriert, wer darin nicht die Ironie und Absurdität erkennt, der dürfte nicht am richtigen Platz stehen. Wer nicht sieht, dass er argumentiert, wie alle, die nur an der Macht hängen und diesem persönlich Vorteil alles, auch das Volk, opfert, der wäre in Deutschland nach dem Grundgesetz durch die Mittel des Staates – und wenn der nicht kann, durch die Bürger – von diesem Platz zu entfernen.

Es geht bei allen hier angesprochenen Themen nur darum, dass erkannt wird, dass es auf die Dosis ankommt. In jeder Arbeit kann man Regeln finden und diese auf deren Essenz eindampfen und diese anwenden. Meist hat man dann die Dosis übertrieben. Ja es ist richtig, es gilt einen Gewinn zu erwirtschaften. Aber was macht man, wenn es zu viel Gewinn gibt? Das Problem ist alt, damals wurden Bank und Zinsen erfunden. Es gäbe Alternativen, wenn man sie sehen und zulassen will. Aber wer im System drin ist, der erkennt die Notwendigkeit nicht mehr, der sieht nur, dass es noch ein paar Möglichkeiten mehr gibt, Gewinn zu machen – meist auf Kosten anderer, zunehmend, weil so die schnellsten und einfachsten Gewinne zu machen sind. Man hält sich die Tür offen und predigt den anderen Ehrlichkeit.

Ladies and Gentlemens, das bringt nichts, das ist schädlich, das ist übertrieben, das ist eine Überdosis, das ist der falsche Weg. Kommt runter und arbeitet an sinnvollen Themen. Vorschläge wurden hier mehrfach gemacht.

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