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SynErgy – wo kommt die Energie her?

15. September 2014

Hierzu gibt es immer wieder Fragen, es scheint nicht ganz klar zu sein, deshalb versuche ich das hier zu verdeutlichen.

Es gibt mehrere Bauarten, hier wird von der „grossen“ Umsetzung ausgegangen. Die kleineren sind:

  • Ummantelte Strasse (normale Strasse, normale Autos, gut für erste Tests)
  • Röhrensystem, das bodennah erstellt wird. Das bringt mehr, weil die Form der Fahrzeuge der der Röhre angepasst sind. Ausserdem kann auch die Röhre verwendet werden und weitere Energien gewonnen werden.
  • Röhren auf Kreisstelzen. Kosten sinken und Zusatznutzen steigen.

Der Wind bewegter Fahrzeuge

Er kann kontinuierlich geerntet werden oder in bestimmten Abständen oder beides zusammen. Die Möglichkeiten sind vielfältig, die Kosten / Nutzenanalyse weisen mehrere Kombinationen als rentabel aus.

Es ist wichtig zu verstehen, dass die Fahrzeuge die gesamte Luftsäule in der Röhre vor sich herschieben (etwas verzögert). Es ist relativ wenig aber schnelle Luft. Die bewegte Luft reduziert den Energieaufwand des einzelnen Fahrzeuges, da der Luftwiderstand quadratisch ansteigt, wird das berühmte Drei Liter Auto und gleichzeitig hohe Geschwindigkeiten möglich. Je höher die Geschwindigkeiten, desto mehr Energieausbeute. Hier bringt Geschwindigkeit allen etwas.

Die Fahrzeuge bilden in den Röhren einen Verbund, was erneut Energie spart. Dadurch steigt auch die Kapazität der Röhre, sie kann wesentlich mehr Fahrzeuge aufnehmen und mit höheren Geschwindigkeiten fahren lassen als jede Strasse das könnte. Weitere Kriterien für die Fahrzeugkapazität der Röhre sind: Länge der Fahrzeuge (R: 2 Meter, aktuell: 4 Meter), Abstand der Fahrzeuge auf einen Kilometer (und in einer Richtung) gerechnet (R: 500, A: 20), Geschwindigkeit (R: kontinuierlich zwischen 60 – 100 im Nahbereich und mehreren hundert im Überlandverkehr, A: chaotisch) usw.

Ein Doppelrohrsystem um eine Stadt kombiniert mit einem Stern hat zwanzig Mal mehr Kapazität als eine aktuelle einspurige Strasse und braucht nur einen Bruchteil der Fläche, kann leicht ausgebaut werden und reduziert die Lärm- und Feinstaubbelastung. Ruhige und staufreie Innenstädte sind möglich.

Wie viel Energie kann gewonnen werden?

Die ersten Berechnungen gingen davon aus, dass die Fahrzeuge einen kontinuierlichen Luftstrom erzeugen, der in gewissen Abständen (damals: alle 5 km) geerntet wird. In der Regel ist der Luftstrom zu schnell für die aktuelle Technik und wird durch Vergrösserung des Durchmessers verlangsamt. Geerntet wurde damals um der Röhre herum im erweiterten Durchmesser. Die Werte waren beeindruckend. Da aber sehr viele Parameter offen sind, sind das alles nur Schätzungen (die sehr schnell verifiziert werden können). Realistisch scheint ein Betrag zu sein, der bei 2/3 der Energie liegt, die heute im Strassenverkehr aufgebracht wird.

Etwa dieselbe Energie scheint durch Piezotechnik im Fahrbahnbelag gewinnbar zu sein. Diese macht sich die ständig vorhandene Gravitation zu nutze und darf somit nicht in das Paket der durch den Vortrieb geleisteten Arbeit eingerechnet und verwechselt werden.

Da die Fahrzeuge in der Röhre sehr viel weniger Energie zum Fahren benötigen, bei den aktuellen Berechnungen aber von den heutigen Aufwänden ausgegangen wurde, kann man davon ausgehen, dass dieses System sicher effektiv ist.

Zusätzliche Energiegewinne

Sich bewegende Fahrzeuge drücken die Luft auch zur Seite. Das kann kumuliert werden. Druckluft steht zur Verfügung. Sie kann mannigfaltig genutzt werden, auch zur Klimatisierung der Röhren oder Wohnräumen.

In den Röhren kann kontinuierlich Windenergie abgezogen werden. Dies steigert die Aufwände der Fahrzeuge etwas, nutzt aber auch die Energie, wenn nur wenige Fahrzeuge die Luft der Röhre bewegen.

Eine Nutzungsmöglichkeit soll genannt werden, ist aber noch umstritten (weil es scheinbar schwer ist, das bautechnisch in den Griff zu bekommen). Da SynErgy sich über einen ganzen Kontinent über Berge, Täler und Ebenen erstreckt, könnten auch grössere Drucksystem wie die des Wetters oder systematisch bedingte Druckunterschiede genutzt werden. Dies würde die Grundlastfähigkeiten von SynErgy belastbarer machen.

Decke und Wände der Röhre können weitere Energien liefern. Sonnenkollektoren aber auch Biomasse oder Wasserstoff aus Algen (die auch Biomasse sind) liefern. Die Berechnungen sind hier nicht sehr einfach, weil ständig andere Zahlen geliefert werden und Parameter wie die Dicke der verwendeten Schichten, massive Unterschiede aufweisen. Welche effektiv sind und ab wann der Aufwand für die Bauweise zu gross werden, sind hier offen (und weil sich das gerade in der Forschung befindende Energieliefernaten sind). Es kann aber davon ausgegangen werden, dass zumindest die für die Mobilität benötigte Energie gewonnen werden kann.

Damit wäre die Mobilität unabhängig von externer Energiezufuhr, weil Sonnenlicht und Gravitation weitere Energien liefern und das über grosse Flächen, die auch in bewölkten und nördlichen Bereichen effektiv funktioniert.

Biomasse in geschlossen Systemen herzustellen erlaubt es, den CO2 Gehalt im System zu steigern. Das wirkt wie Dünger, das steigert die Ernte. Doch woher den CO2 nehmen? Es gibt die Künstlichen Bäume, die wie gemacht dafür sind, denn in trockenem Zustand nehmen sie CO2 aus der Aussenluft auf und in nassem geben sie ihn ab – direkt in die Biomassebehälter.

SynErgy ist damit CO2 neutral oder kann CO2 aus der Luft abziehen (das hängt davon ab, was mit der gewonnen Biomasse gemacht wird. Als Energieträger eingesetzt ist SynErgy „nur“ neutral, wird die Biomasse fern von Sauerstoff gelagert, dann kann CO2 der Luft entzogen werden).

Jeder Ring, auf dem SynErgy aufgestellt wird, hat eine Mindestgrösse. So wie es aussieht, gibt es eine grobe Regel um die Mobilität bequem und schnell zu machen, aber auch der Statik gerecht zu werden. Sie lautet: Höhe über Grund gleich Höchste Erhebung * 2. Bereits in hügeligem Gelände erreicht man die interessante Höhe von 150 Meter, ab der die Winde kontinuierlicher wehen. Mit SynErgy bringt man ein zwei Röhrensystem in diese Höhe.

Einige Anpassungen der Form (die auch die Fläche für die Nutzung der Sonnenenergie vergrössern) ermöglichen es die nun aufsteigenden Winden zwischen den Röhren zu nutzen. Einige wollen sie direkt in die Röhren umleiten und damit die Fahrzeuge unterstützen, andere wollen sie konventioneller nutzen.

SynErgy kann bodenständig, auf Ringen über Grund oder Wasser, schwimmend oder versteckt gebaut werden. Letzteres lässt es zu auch Wasserströmungen zu nutzen, was wiederum die Grundlastfähigkeiten verbessert.

Überschüssige Energie kann das wasserbefüllte Röhrensystem mit Wasser versorgen. Wahrscheinlich überversorgen. In hügeligem oder gebirgigem Gebieten können grosse Fallhöhen und enorme Wasserspeicher erreicht werden. Die Grundlastfähigkeiten sind nun sehr gut.

Zusammenfassung:

Die Mobilität wird durch SynErgy umweltfreundlich (Lärm-, Feinstaub-, staufrei) verbessert, wird unabhängig von externen Energien und hat die Kapazitäten, Überschüsse zu liefern. Allein diese Eigenschaften sprechen durch die Entlastungen und gewonnene Planungssicherheit bei Mobilitätsfragen der Bürger und des Staates für die Umsetzung. Des weiteren:

Vorsichtige Schätzungen sagen ca. 50% des aktuellen Energiebedarfs kann kontinuierlich geliefert werden. SynErgy kann auch Stromleitungen (im Faradayschen Käfig und nahe beieinander, leicht wartbar) aufnehmen, es unterstützt / liefert das Verteilernetz). Die gesamte Infrastuktur wird zusammengefasst und erhält eine solide Basis für die nächsten Jahrzehnte.

SynErgy kann Europa zusammenwachsen lassen. Weil es als ein gemeinsames grosses Generationenprojekt ist.

Einige rechnen mit Geschwindigkeiten von 400 und mehr km/h in den Überlandröhren. Angenommen, es werden nur 200 km/h, dann hat jeder Europäer einen Durchmesser von 400 km zur Verfügung, den er binnen einer Stunde erreichen kann, dort z.B. Arbeiten kann. Ganz Brandenburg wäre akzeptables Einzugsgebiet von Berlin. Da die Röhren sagen wir in 150 Meter über die höchsten Erhebungen sichere Funkverbindungen ermöglichen, kann auch ländliches Gebiet mit schnellem Internet versorgt werden – mal wesentlich einfacher, als das aktuell ging.

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From → Politik, Wirtschaft

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