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An- und Einsichten

13. August 2014

Diesmal dreht es sich um mich. Einige Themen des Blogs werden angesprochen werden und erstmals auch in einen Kontext gestellt. Motiviert ist der Post aus der Frage: „Jetzt haben wir über alles möglich und meistens über Dritte geredet – was gibt es über Dich zu sagen?“ Eine zweite Motivation war, dass das Thema „Rolle / Frau / Mann“ immer wieder hochkommt – doch das wird in einen zweiten Post ausgelagert.

Mein Zukunftsbild ist schön. Einfach, weil die Alternative schrecklich wäre. Um es in einem Wort zu sagen: Werden. Veränderung. Entwicklung.

Wohin geht die Reise? Durch das Internet – oder abstrakter: durch die aktuellen Kommunikations- und Fertigungsmethoden – tun sich Möglichkeiten auf, die bis zum heutigen Zeitpunkt von vielen als Utopie und unmöglich bezeichnet worden wären und noch einige Zeit als solche bezeichnet werden werden. Der Grund ist wieder einfach: Wir befinden uns auf dem Weg dorthin – erreicht haben wir sie noch nicht. Solange sie nicht erreicht sind, wird es Menschen geben, die behaupten, dass es nicht möglich sei. Doch die gibt es immer.

Die meisten von Euch kennen mich als unpolitisch und Programmierer. Dass ich politisiert wurde, liegt daran, dass mir die Weltpolitik einige gute Geschäfte zerschlagen hat. Jedesmal, wenn ich – neben meinen Projekten – einen Geldgeber überzeugt hatte (das kann heftige Arbeit sein!), machten mit Kleinigkeiten wie eine Immobilienblase in den USA, gefolgt von etwas Bankensterben und dem Misstrauen der Banken untereinander und so weiter und so fort einen Strich durch die Rechnung. Der erste Geldgeber verlor binnen weniger Tage – schneller als er es bemerkte – sehr viel Geld und konnte seine bereits eingegangenen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. Ähnliche Ereignisse vor dem Tag der Unterschrift liessen potenzielle Geldgeber am Tag der Unterschrift abspringen.

Das weckte mein Interesse. Als ich dann feststellen musste, dass nahezu alle Banker ganz genau Bescheid gewusst hatten und ihre Einstellung dazu mit dem Satz: „es ist keine Frage ob sondern wann es passiert“ skizzierten, frug ich mich, warum das zugelassen wurde? Warum wurde nicht vorher eingeschritten?

Was machte die Politik? Sie hörte dem grossen Geld gern und aufmerksam zu, damit sie wussten, was sie zu machen hatten. Mit der Vermutung, dass sie es nicht besser wusste, wird man ihr nicht gerecht. Sie wandte sich damals an alle um deren Ideen einzuholen, wie die aktuellen Probleme zu lösen seien. Die meisten nahmen diese Frage nicht ernst – Die Politik, der Vorgeber, wird sich nach anderen richten oder auf andere hören?! – das gibt es nicht!. Diese eindeutige Reaktion, wirft ein schlechtes Bild auf die Theorie, dass der Westen demokratisch ist.

Nur der Finanzsektor ergriff die Chance und versprach: „Ihr habt Probleme den Sozialstaat (oder auch nur das nötigste) zu finanzieren? Nun, wer pokern kann, dem können wir gewaltige Gewinne machen lassen. Diese Leute nehmen dann ihren Reichtum und kehren nach hause und bauen mit ihrem Geld dort die Wirtschaft auf. Nur ein paar bürokratische Einzelheiten sind zu machen – hier.“ Die Politik nahm an und hörte weiter zu. Später hörte man oft: „Alle haben das gemacht“.

Die bürokratischen Einzelheiten bedeuteten eine Liberalisierung bis hin zur Deregulierung des Wirtschaft. In der damaligen Zeit schien das nur konsequent. Schliesslich war der Kommunismus gerade aus wirtschaftlichen Gründen gescheitert, das führte schnell zur Überhöhung des Kapitalismus. Und jeder musste mitmachen, weil jeder seinen Teil vom Kuchen haben wollte.

Das warf dann rasch Verschwörungstheorien auf. Einige habe ich gelesen, aber irgendwie war für mich die Erklärung durch dem Markt und der Wirtschaft immanente Regeln und dem Faktor: Menschen-wie-sie eben-sind plausibler. Ich gehöre der Fraktion an, die meint, dass selbst wenn es da eine kleine Gruppe (oder gar einen Einzelnen) gibt, die / der meint, das alles inszenieren, lenken und leiten zu können, kann sie / er das nicht, ohne andere, ohne Mitstreiter.

Kandidaten gäbe es genügend. Sieht man sich die aktuellen Entwicklungen an, dann steuern wir auf ein dem Feudalismus sehr ähnlichen Zustand hin. Es gibt genug, die sich gern als die neue Elite bezeichnen und es zigt sich auch, dass sie sich mit ihren „Aufgaben“ und Interessen gerne von anderen abheben, etwas Besseres sein wollen. Die Tendenzen bei der Verteilung des Geldes und diese Ansinnen, laufen in meinen Augen unweigerlich auf feudale Strukturen hinaus. Ein Zar in Russland, der (überwiegend weisse) Geldadel in den USA und ein Vasallenkönig in Europa, Indien und so weiter scheinen in dieser düsteren Prognose die wahrscheinlichste Organisationsform der Zukunft zu sein.

Wir – das heisst der Westen – sind nicht ganz unschuldig an den Diktatoren in vielen Staaten. Diese werden sich da gut eingliedern, wurden doch die widernatürlichen Organisationsformen des alten Westen nur ihrer natürlichen Form angepasst. Aber viele von ihnen wurden vom Westen aus gemacht und wann immer es möglich war, wurden extreme Personen bevorzugt. Heute tut sich die – damals bereits vorhersehbare – Konsequenz auf: Es gibt wieder sehr viel Krieg.

Eine Motivation dies so zu regeln, mag das Bevölkerungswachstum gewesen sein, das damals nicht kontrolliert werden konnte und so mancher auch nicht kontrollieren wollte. Wenn es nicht zu viele Menschen gibt, dann gibt es keine Soldaten. Wenn es nicht zu viele Menschen gibt, dann gibt es keinen Mangel, dann kann man Herrschaft und heftige Massnahmen nicht mehr verargumentieren. Wenn es kein Leid gibt, dann braucht man keinen Gott! Wenn es zu wenige Menschen gibt, dann machen die das alles selbst.

Eine andere, dass sich die Nationen gebildet haben. Grössere Strukturen machen schwarz weiss Konzepte durch Vereinheitlichung der Menschen und deren Umgebung leicht.

Eine dritte sind die alten Konzepte, auf denen Kontrolle und Massregelung schon immer basierten: Man ist was Besseres (meist nur, weil man abgehoben und den Boden unter den Füssen verloren hat – aber, wer hat, der hat).

Bei all diesen möglichen Motivationen (die Liste stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit) zeigt sich das Muster sich vom anderen Unterscheiden zu können. Meist ist das der Grund um mit „denen“ das zu tun, was getan werden muss. Es dient der Erhaltung des Status Quo und zur Entschuldigung, dass das eben nötig wäre.

Alternativ wäre es, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Aber dann würden evtl. die Kaffeepreise im Westen steigen. Dies wäre unumgänglich, denn es kann nicht erwartet werden, dass an die Gewinnspanne gegangen wird! Und vielleicht wäre das mit der Bildung auch eine gute Idee – aber was soll man den Leuten beibringen? Wie man wirtschaftet? Dann kehren die doch nur den Spiess um! Dann werden die uns dominieren! Das können wir doch nicht wollen?!!!

Dieser Ausflug in die Ansichten und Einsichten mancher anderen ist leider nötig gewesen um aufzuzeigen, warum ich auf die Idee mit den 150er, der Individualisierung der Produktion und SynErgy als Infrastruktur, die es erlaubt das Notwendige mit dem Nützlichen (Infrastruktur finanziert durch den Verkauf von Energie) zu kombinieren.

Um Frau Merkel zu widersprechen, drücke ich es mal so aus: Auf die Ideen bin ich gekommen, weil es immer Alternativen gibt. Oder eben als Alternative zu den vielen Menschen, die alternativlos in der Vergangenheit stecken und erst dann reagieren werden, wenn schon sehr viel kaputt gegangen ist.

Für meine Begriffe hängen wir – der ganze Westen – in den Strukturen fest, auf denen wir – die Geschichte – fussten. Die USA sagten sich von den Engländern los, weil sie deren Gebaren als Zumutung empfanden. Heute gebaren sie sich fasst wie die Engländer damals? Warum? Mit der Demokratisierung der Staaten wurde der Wirtschaft weiter erlaubt, hierarchisch und weitgehend frei über die Internas zu bestimmen. Die Wirtschaft wurde nicht demokratisiert. Daher kommen die aktuellen Tendenzen des Feudalen. Es hat sich über die Hintertür wieder eingeschlichen.

Aber da sind noch weitere Hintertürchen. Wird ein gottesfürchtiger Mann, mit Reichtum belohnt? Wie war das nochmal mit dem Reichen und dem Kamel und dem Nadelöhr? Und wo bleiben da die anderen 50%? Wo bleiben da die Frauen?

Religionen waren zu ihrer Zeit etwas, das gesellschaftliche Ordnung brachte. Angeblich wurde das Christentum zur Staatsreligion, weil die sich so gut selbst verwalteten. Ein paar Jahrhunderte davor fasste es angeblich Fuss, weil es aus „Auge um Auge“ „dann halte die andere Wange hin“ machte. Und der Islam war auch eine fortschrittlichere Lösung als die bestehenden. Jede neue Religion etablierte sich, weil sie damals fortschrittlich war. Sind sie das heute noch? Freilich ist es auch heute noch ein Fortschritt, wenn der Dieb nicht erschlagen wird, sondern die Hand abgehackt wird. Aber ist wirklich ein Fortschritt, wenn zu dieser Regelung zurückgekehrt wird, von einem Rechtsstaat?

Nichts gegen Religionen, aber die Organisation des Alltags und von Recht und Ordnung ist Sache des Staates – eines unparteiischen Staates. Denn es gibt mehrere Religionen und alle haben eine Existenzberechtigung – wird das nicht zugebilligt, dann wird man aus Niedertracht, Rachsucht und eingen anderen Menschlichen Niederungen nicht herauskommen, man wird ständig gegen die Grundsätze der eigenen Religion verstossen.

Es gibt immer wieder Menschen, die aus verschiedensten Gründen „zurück in die gute alte Zeit“ wollen. Im Irak sagen wir heute, dass das passiert, weil nicht demokratisch sondern nur scheinbar demokratisch nach unten durchregiert wird – auf Kosten ganzer Bevölkerungsgruppen, die heute von ihrer Wahl von damals auf Abstand gehen. Die Meinung vieler Betroffener ist: „Das ganz alte ist etwas anderes (Besseres?) als das, was wir h^jetzt haben – jede Änderung kann nur Fortschritt bedeuten“. Dass so viele Menschen der Politik überdrüssig sind und dass so viele nur noch gelangweilt mitlaufen und sich anschauen, was da passiert, dass sich so viele freuen, wenn „die“ Amerikaner vom „Russen“ mal ihre eigene Medizin zu spüren bekommen, das zeigt, dass es bei uns nicht sehr viel besser bestellt ist und sich so mancher über ein – vielleicht sogar wie auch immer geartete – Änderung freuen würden.

Bei der Politik stösst das auf Unverständnis. Merken die den nicht, dass das alles ganz schön kompliziert wurde? Sehen die denn nicht, dass – ?! Doch, und genau deshalb sind sie dieser Meinung.

Mein persönliches Zukunftsbild ist bei weitem nicht so düster. Ich habe die Hoffnung, dass manche merken, dass es gute, gangbare Lösungen gibt. Ich habe die Hoffnung, dass noch nicht alle so verkrustet sind, dass sie nur noch auf das Ende warten. Ich habe die Hoffnung, dass es eine Zukunft ohne Nationalstaaten und eine Wirtschaft ohne feudale dafür menschengerechte Mechanismen gibt. Ihr kennt sie alle, deshalb hier nur die kurze Liste:

Wirtschaft: Arbeitsteilung ernst genommen, befreit Firmen von den Aufgaben des Philosophierens und lässt die Menschen sich auf das Anstehende und dessen Lösungen konzentrieren. Wenn es möglich ist – und das wird bald der Fall sein – dass Automaten die Produktion vollständig übernehmen, dann ist es über das Internet (oder eine bald fälligen Alternative dazu) dies an jedem Ort der Welt in immer der gleichen Qualität zu tun. Es braucht auf diese Art keine zentrale Produktion mehr, die zu schützen wäre. Import und Export betrifft nur noch wenige Wahren und wird sehr viel einfacher handzuhaben sein. Die Löhne werden typisch für den Standort sein und damit gibt es keinen Grund, die Produktion zu verlegen.

Ich bin der Meinung, dass sich dieses Szenario aus der heutigen Wirtschaftslage fasst wie von selbst heraus entwickeln wird. Man kann versuchen es aufzuhalten, es wird aber auf Dauer nicht funktionieren. Die Frage „und wie verdienen die Leute dann ihr Geld“ ist schnell beantwortet: Individualisierung. Zwar kann man sich ein Standardprodukt aus dem Netz laden und produzieren lassen, aber es ein bisschen aufzupeppen, werden sich die wenigsten nehmen lassen. Wenn der Traktor ständig einsinkt, dann kann man dem unmittelbar entgegenarbeiten. Vielleicht braucht man Hilfe. Aber wer eine Neuerung einbringt, der kann auch davon ausgehen, dass diese von anderen aufgegriffen wird und wird dafür entlohnt werden – der Aufwand kann sich lohnen. Eine oder wenige Ideen reichen und man hat finanziell ausgesorgt. Einer weniger am Arbeitsmarkt. Der schafft sich aber irgendeine Beschäftigung und wird dadurch auch andere beschäftigen. Einer der weg ist, versorgt mehrere andere. Nicht jeder muss Ideen haben. Es reicht, wenn er sich einbringen und / oder helfen kann.

Wer genau das Produkt haben kann, das er will, der ist zufrieden. Sieht er dann bei einem anderen etwas, das er in dieses Produkt integrieren will – dann kann er das unmittelbar tun. Auf diese Weise werden ständig alle Produkte wie von selbst weiterentwickeln, weil alle Menschen daran mitarbeiten. Der Mensch verdient vor allem an der Individualisierung. Hier ein Beispiel: Wenn ihre Waschmaschine im letzten Arbeitsschritt der Wäsche einen Duft einhauchen kann – würden Sie diese Funktion dann nutzen oder nicht? Die meisten würden. Und wenn es dann in der Umgebung einen Menschen mit einer besonders feinen Nase gibt und der sich auch in Sie einfühlen kann, der wird dann genau den richtigen, individuellen Geruch für sie und / oder die Situation für die sie einen neuen Geruch haben wollen, entwickeln. Werden die Parfümhersteller deshalb arbeitslos? Nein. Einmal liefern sie die Grundmaterialien und zum anderen wird es immer bestimmte besonders gute Düfte geben – oder eben Moden. Daran wird sich nichts ändern. Die Waschmaschine verleiht der Wäsche einen Duft, das Parfüm den Menschen – das ist heute schon so und es besteht kein Grund daran zu zweifeln, dass das morgen nicht mehr so wäre.

Weil wir gerade über Waschmaschinen reden. Warum gibt es nicht eine Minimaschine, die einmal getragene Wäsche vom Schweiz befreit und bügelt? Weil diese Minimaschine gross werden könnte und die aktuellen Konzepte verdrängen würde. Jeder Waschmaschinenverkäufer würde sich verweigern dieses Produkt in sein Sortiment aufzunehmen, weil er es sich nicht mit den aktuellen grossen verscherzen will. Diese Idee hat im heutigen Markt keine Chance. Niemand wird sich die Mühe machen. Wenn aber jedes Produkt überall zum gleichen Preis hergestellt werden kann, dann wäre der Verkäufer nicht mehr von den grossen Herstellern abhängig, dann würde der Verkäufer nach einem anderen Kriterium entscheiden – und dieses Produkt allen seinen bisherigen Kunden (und allen, die es haben wollen) anpreisen und Verkaufen. Wie man sieht, ist es nicht gut, wenn Firmen philosophieren. Es kommt nicht viel dabei heraus, man bleibt stehen, der ganze Markt stagniert und alle sitzen auf variierten Ladenhüter herum.

Zur Zeit ändern sich die Bedürfnisse am Markt. Viele Kunden geben vor, z.B. öko kaufen zu wollen – sie können das aber nur selten. Nur sehr langsam tröpfeln hin und wieder halblebige Produkte auf den Markt. Im arbeitsteiligen Markt von oben, wären sehr rasch entsprechende Produkte zu haben.

Dieser Markt begrüsst Veränderungen. Der aktuelle meidet sie.

Politik 150er. Hinter ihnen steckt ein einfaches Konzept. Gesunde Gruppen sind dynamisch, halten zu anderen Gruppen Kontakt und wollen sich weiterentwickeln, tauschen sich und manchmal auch Mitglieder aus. Die scheinbar wissenschaftlich nachgewiesene maximale Gruppengrösse sind 150 Mitglieder stark. Dies können sich selbst organisieren – aber eben nicht alles organisieren. Für bestimmte Dinge werden mehrere Gruppen benötigt. 150 Mitglieder können in der heutigen Wet nicht für sich alleine sein. Sie werden, allein schon um alles erledigen zu können, was gerade ansteht, sich mit anderen Gruppen zusammen tun. Dies kann sehr dynamisch gestaltet werden. Denn eine Gruppe kann zur Klärung und Erörterung zur Ausarbeitung von Lösungen Mitglieder abstellen. Sollte die daraus resultierende Gruppe mehr als 150 stark werden, dann macht man genügend viele 150 Mitglieder starke Gruppen daraus, die wieder je einen abstellen – das ergibt eine Pyramide, die mit sehr wenigen Ebenen auskommt. Doch die Pyramide kann nur Vorschläge erarbeiten – mehrere bitte schön. Die Basisgruppen entscheiden dann für sich, was sie unterstützen wollen und bringen sich dort ein.

Es kann freilich passieren, dass sich eine Basisgruppe vertut. Oft weiss man aber im Vorfeld nicht, wie sich alles auswirken wird, dann gilt es konkrete Versuche zu starten. Einige Gruppen werden zum Vorreiter oder Versuchskaninchen und die anderen können aufgrund der gewonnen Daten sehr viel besser entscheiden. Die meisten Entscheidungen werden auf diese Art und weise getroffen werden. Es wird immer wieder eine gewisse Pluralität geben – auf Zeit, bis das Thema durch ist, dann gibt es wenige, aber tragende und meist kombinierbare – also noch offene und flexible Lösungen. Auch hier brauchen die Politiker keine Angst haben. Es wird sie noch geben. Es bleiben genug Arbeiten übrig – allerdings wird die Konkurrenz fachkundiger und pragmatischer.

SynErgy. Infrastruktur kostet viel Geld. Aber ohne gute Infrastruktur gibt es keine Wirtschaft. Jede wesentliche Verbesserung der Netze hatte zur Folge, dass die Wirtschaft leistungsfähiger wurde. Gesucht ist eine Lösung, die es erlaubt die Kosten für Infrastruktur zu reduzieren, das Angebot zu verbessern (flexibler zu machen) und nach Möglichkeit soll es was einbringen. Das ist die kürzeste, wirtschaftliche Definition von SynErgy.

Ein Fahrzeug bewegt nicht nur sich selbst sondern auch die Luft um es herum. Bewegte Luft bewegt Rotoren, die liefern Energie. In der grössten Ausbaustufe bewegen die Autos sich in einer Röhre, in von ihnen bereits bewegter Luft. Das reduziert den Luftwiderstand – diese Fahrzeuge können sehr schnell mit wesentlich weniger Kraft bewegt werden. Ein „drei Literauto“, das mit mehreren hundert Stundenkilometer unterwegs ist. Einige Berechnungen ergaben, dass alle fünf Kilometer Energie geerntet werden könnte – auf ein Land mit 1.000 mal 1.500 km Fläche umgerechnet, ergab das eine Leitung, die mehreren hundert Atomkraftwerken entspräche. Einige meinten, das sei utopisch oder fasst schon ein Perpetuum Mobile. An dieser Stelle muss ich mich entschuldigen – die Berechnungen stammen nicht von mir, sollten aber vertrauenswürdig sein, der der Mensch, der sie erstellt hat, macht den lieben langen Tag nichts anderes, sagt aber auch, dass da noch sehr viele Faktoren geschätzt sind. Man kann sehr vorsichtig rechnen und sagen, das, was heute in den Verkehr an Energie gesteckt wird, bekommt man wieder heraus.

Doch SynErgy bietet noch mehr Energiequellen. Eine ist das Dach der Röhre. Da scheint die Sonne drauf. Diese Energie kann auf mehrere Art und Weisen genutzt werden, eine ist, dass dort Algen Wasserstoff oder ähnliches produzieren. Der Wasserstoff könnte zum Bewegen der Autos verwendet werden. Damit ist der Energiebedarf der Fahrzeuge wahrscheinlich gedeckt. Ca. 30% weniger Energiekosten und eine Kreislaufwirtschaft. Für viele wäre das Grund genug, es zu machen.

Doch das ist noch nicht alles: Per Piezo Technik lässt sich angeblich ebenso viel Energie gewinnen, wie aus dem Wind. Das bedeutet, dass SynErgy 30% spart und 30% liefert. Zusammen sind das 60% des aktuellen Energieverbrauchs.

SynErgy bietet noch weitere Energiequellen, Energiespeicher und Nutzungsmöglichkeiten, wie Entlastungen im Katastrophenfall – wer sich dafür interessiert, den verweise ich auf den Blog.

Hier soll nur noch erwähnt werden, dass wir uns wirtschaftlich auf Parallelmärkte eingelassen haben und bald Schwierigkeiten haben werden, das Geld aus diesen Märkten wieder sinnvoll in die Realmärkte zu bringen, damit denen nicht zu viel Geld entzogen wird. Persönlich ist mir kein anderes Produkt bekannt, als SynErgy. In der Tat, da bin auch ich einmal aternativlos – gäbe es da nicht die Möglichkeit, dass das SynErgy, das heute geplant ist wahrscheinlich von dem SynErgy, das dann umgesetzt werden wird, sich kräftig (zumindest in den Details) unterscheiden wird – denn ich kenne keinen Bereich, auf dem SynErgy nicht helfen könnte. Wenn man SynErgy anpackt, dann wird sich vieles ändern. Man schafft Perspektiven, Chancen, Möglichkeiten und neue Nutzungen, kann Geld damit verdienen und sogt gleichzeitig für eine gute, flexible Infrastruktur.

FAnNet. Fair Anonymes Netz. Grundlage für oben skizzierten die wirtschaftlichen Aussichten ist ein funktionierendes Internet, oder eben sein Nachfolger. FAnNet bietet alle Möglichkeiten, die heute schon gesetzlich möglich sind, allerdings, bleiben die Daten verschlüsselt und im Besitz des ursprünglichen Besitzer. Ohne diesen Schutz sollte man sich nur sehr vorsichtig im Internet bewegen. Allerdings ermöglicht FAnNet durchaus den Zugriff auf private Daten – aber immer durch die Betreiber des FAnNet und damit Leuten, die sich mit allen Ecken und Kanten dieses steinigen Themas auskennen – sie stehen zwischen (und damit vor) dem Endkunden und den Anbieter und achten darauf, dass alles mit rechten Dingen zugeht.

Alles zusammengenommen ist meine Welt optimistisch, pragmatisch und lösungsorientiert. Einer meinte, dass er mich nun wiedererkennt – danke. In diesem Zukunftsbild gewinnen praktisch alle. Die Menschen sind direkt mit sich und ihrer Welt verbunden, gestalten sie mit, dazu benötigen sie Informationen, die sie aus einen sicheren und nicht missbrauchten, nicht manipulierten Netz bekommen können, sind mobil (jeder Punkt in ein Umkreis von ein paar hundert Kilometer ist an einem Tag aufsuchbar. Einstiege gibt es alle 20 bis 50 Kilometer) viele der anstehenden Aufgaben, wie Lärm, Feinstaub und andere Belastungen aus dem Verkehr oder Wartezeiten bei Verkehrsmitteln, oder die Umweltbelastung, Infrastruktur und so weiter können so effektiv gelöst werden.

Wer WinWin haben will, der kann es jetzt machen. Es gibt einige Dinge, die noch zu klären sind, aber der Aufwand hält dich in Grenzen. Die meisten offenen Punkte können auch aussen vor gelassen werden, die Grundkonzepte sind tragfähig, unmittelbar umsetzbar und alles in allem recht konstengünstig. Diese Konzepte können Länder verbinden, nehmen den Fokus von den Unterschieden der Nationalstaaten hin zu einem Areal, in dem jeder seine Möglichkeiten hat, es aber kaum sehr grosse gibt. Das ist der Garant, dass es auch so bleiben kann – auch, wenn es sich entwickeln wird, kann und soll.

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