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Kurze Fragen

17. Juli 2014

Ich weiss leider nicht wirklich wer da wann was gesagt hat. Menschliche Stärke kommt aus dem Menschen, er strahlt Zuversicht und Wille aus. Zudem ist er offen und geht sogar auf andere zu. Neues interessiert. Altes wird gepflegt aber nicht um jeden Preis. Ein Starker verkrampft nicht, er hat immer noch Optionen offen. Er kann das, weil die Leute kennt, auf sie zugeht; wer spioniert beweist, dass er verkrampft und nicht offen ist. Er tut maximal so.

Wird man durch Waffen stark? Diesem Irrtum unterliegt man immer, wenn man in einer nicht geregelten Umgebung unterwegs ist. Wer im Faustrecht lebt, der wird durch Waffen stark, wenn er damit umgehen kann. Ist er wirtschaftlich interessiert, wird er versuchen, seine Bevölkerung zu anderen Argumenten zu bewegen. Wenn der Lebensraum – z.B. weil jederzeit ein Eisbär um die Ecke kommen kann – es nicht zulässt, Waffen aus dem gesellschaftlichen Leben zu verbannen, dann wird zumindest der Einsatz gegen Menschen geächtet.

Was ist der Unterschied zwischen Faustrecht und Rechtsstaatlichkeit? Im Faustrecht hat der stärkere (oder als Drohgebärde auch der stärker Bewaffnete) Recht. Im Rechtsstaatlichen Bereichen, einigen sich der Starke und der Schwache auf bestimmte Regeln. Das ist gute für die Wirtschaft etc. Selbst die Mafia hat das begriffen.

Es gibt aber auch Völker, die dem Faustrecht sehr nahe stehen oder bei denen die „Entwaffnung“ nicht möglich ist, weil sie zur Kultur gehört. Auch hier gilt es, dass die Waffen nicht mehr gegen Menschen eingesetzt wird. Es ist bezeichnend, dass Waffengewalt oft nur wenigen in der Gruppe zugebilligt wird. Der Polizei in der Regel. Alle anderen bekamen das Recht durch Macht über andere. Die kann man auch anders ausüben – da es aber allgemeine Regeln gibt, braucht man das in der Regel nicht. Leute, die es dennoch (z.B. aus Gewohnheit oder so) tun, dann stören diese Menschen die Entwicklung gewaltig. Das machen sie, um Privilegien zu schützen. Das ist dann wie bei den Interessen von Vielen, die irgendwas schützen – man kommt nicht heraus und muss weitermachen, es immer weiter treiben, bis man weiss, dass man übertreibt, aber man kann halt nicht anders.

Aktuell ist das Problem auch bei der Gesetzgebung. Gesetzlich wird die IT gern als Neuland beschrieben und darauf hingewiesen, dass es deshalb zur Zeit einfach noch nicht alles geregelt ist. Bei einigen Themen ging es sehr schnell, in Deutschland: Anonyme Accounts im Netz wurden verboten, weil einige Politiker beschimpft wurde. Damit es keinen Verdacht gibt, dass es Gesetzgebung für das Internet geben könnte, wurden die Fernsehsender verpflichtet, die Namen der Privatpersonen einblenden. Vorher wurde immer gesagt, dass so was nicht geht, weil ein hübsches Mädchen dadurch verfolgt werden könnte. Beschimpfte Politiker gehen vor dem Schutz der hübschen Mädchen – sollte das der Schluss sein, den man daraus zeihen muss?

Da die Politik selbst ein Nutzniesser evtl. unspezifischer Gesetzgebung sein kann (oder warum war in England so plötzlich ein Notgesetzgebungsverfahren nötig, weil …?). Aus demokratischer Sicht, reicht es nicht mehr, dass die Politik selbst und allein diese Dinge regelt. Es braucht eine weitere Einrichtung, die hier zwischen den Aufgaben und Pflichten und den „gerade so, wie benötigt“ Argumentationen zu neutralisieren und die fachlich und Sachlichkeit wieder einzuiführen- statt zu verführen und letztlich Gefahr zu laufen, alles zu riskierten.

Sollte es in den USA zu einem Aufstand kommen, dann werden die Nachrichtendienste wie NSA sicher auch in Amerika aktiv werden, sie haben die Mittel und es muss schnell gehen. Dann fallen auch in den Staaten die letzten Bedenken und das Provisorium wird etabliert. In Deutschland dürften sie heute schon „helfen“.

Es gibt eine Dauerrasterfahndung in der alle zunächst einmal verdächtig sind. Selbst als Deutschland unter dem Linksterror litt, war das hierzulande nur für kurze Zeit und örtlich begrenzt erlaubt. Man kann getrost von: Leicht übertrieben reden.

Es sind 10 Jahre Rasterfahndung. Kaum Ergebnisse, viele Ausreden und alles ist sehr geheimnisvoll. Man rettet sich in die Hoffnung, dass es bald passieren wird, oder dass man herausfindet, was man mit den ganzen Daten machen könnte. Neben zu wetteifert man mit Firmen, denen diese Informationen scheinbar gescheckt werden. Der Neid war schon immer eine grosse Triebkraft.

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