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SynErgy Fakten

6. Juli 2014

Es scheinen sich einige Mythen und Vorurteile gegenüber SynErgy zu etablieren. Ich möchte das hier aufklären.

  1. Funktioniert SynErgy?
    Das kann jeder gern zuhause oder bei der nächsten Autofahrt testen.

    1. Zu Hause reicht eine Autorennbahn oder eine Modelleisenbahn plus ein paar Kartons. Aus den Karton baut man die Röhre, auf den Fahrzeugen installiert man einen festen Karton, der gut in die Röhre passt. Die ganze Röhre wird auf weitere Kartonsgestellt, am Anfang und Ende die Fahrzeuge über eine Steigung in bzw. aus der Röhre geführt.
      Selbst bei Eisenbahnen entsteht ein wahrnehmbarer, deutlicher Wind.

    2. Im Auto: Fenster auf und die Hand vorsichtig raushalten (sehr vorsichtig und auf alle möglichen Hindernisse etc. achten!)

      SynErgy verwendet diese Energie wieder. Auf verschiedene Arten kann es weitere Energien sammeln: Windenergie, Druckunterschiede (vor und nach den Fahrzeugen und evtl. Wettersysteme), mit Piezotechnik in der Fahrbahn, Sonnenenergie über Algen (Wasserstoff oder anderes Produzieren lassen), Photovoltaik, die Röhren als Brennlinsen verwenden, unter der Röhre künstliche Bäume, die direkt den Kohlenstoff verwerten u.s.w. Dies ist nur ein kurzer Auszug über alle Anwendungen hinweg. Die Reihe scheint nicht enden zu wollen.
      Darüber hinaus stellt SynErgy in der voll ausgebauten Variante eine leichte Installation für Infrastruktur jeglicher Art bereit und unter die Röhren könnten noch Wohnraum wie Schwalbennester unter der Röhre hängend entstehen.

  2. Wie funktioniert SynErgy?
    Fahrzeuge bewegen sich und die Luft um sie herum. Bewegte Luft bewegt Propeller, bewegte Propeller machen Strom.

    Die Fahrzeuge bestehen aus zwei Teilen, einer Fahrgastzelle und dem „fahrbaren Untersatz“. Ein Wechsel der fahrbaren Untersatzes soll bei 30 km/h möglich sein. Dies ermöglicht unterschiedliche und gemischte Geschäftsmodelle, parallelen Einsatz der unterschiedlichsten Fahreinheiten und den Test bzw. Bereitstellung spezieller oder gewünschter fahrbarer Untersätze.
    Es zeigte sich, dass sich nicht nur viele weitere Systeme der Infrastruktur sehr gut integrieren lassen und damit kostengünstig bereitgestellt und mit wenig Aufwand direkker Zugriff ermöglicht wird, was wiederum die Wartungskosten senkt, sondern auch, dass es sehr viele weitere Energiegewinnungsarten und weitere Anwendungen sowie viel Erleichterung in vielen Bereichen des Alltags bringen könnte.
    Ein WinWin System, wenn man erst mal die rosarote Brille der Selbstbeweihräucherung beiseite legen konnte.

    1. Energiegewinnung

      1. In der Röhre durch Wiederverwendung der Bewegungsenergie durch Fahrzeuge.

        1. Wind

        2. Druck

        3. Piezotechnik

      2. Außerhalb der Röhre durch

        1. Wind- und Umweltenergie

          1. Außenform der Röhre
            Die Röhren sind rund oder oval. Es gibt immer zwei davon – bei Gegenverkehr würde das alles nicht funktionieren. Diese Röhren werden relativ eng beieinander liegen. Streicht Wind um diese Röhren, dann entsteht zwischen den beiden Röhren ein Aufwind – der kann genutzt werden.
            Je höher die Röhren stehen, umso beständiger und stärker wird der Wind. Um Geländeunebenheiten ausgleichen zu können werden die Röhren je hügeliger das Gelände wird umso höher stehen.

          2. Sonnenenergie
            Die Röhren stellen eine erhebliche Oberfläche zur Verfügung. Diese kann verwendet werden. Photovoltaik aber auch als Zuchtbassin für Algen, die z.B. Wasserstoff oder sonstige Stoffe produzieren und selbst Biomasse liefern.

          3. Kohlenstoffaufnahme und -verwertung
            Es gibt sogenannte „künstliche Bäume“ die Kohlenstoff der Luft entnehmen können. In die Algenfarmen eingeleitet, kann dieser direkt umgesetzt werden. Einige Pflanzen vertragen höhere Dosen Kohlenstoff sehr gut und wachsen sehr viel besser. Wie die gewonnene Biomasse verwendet wird, bleibt offen. Sie könnte wiederverwendet und somit ein Kohlenstoffkreislauf aufgebaut werden oder gelagert werden. Tiefe Wasser ohne Sauerstoff und hohem Druck oder in ehemaligen Stollen u.s.w.

  3. Warum sollen die Röhren so hoch oben arbeiten, wäre es in der Nähe des Boden nicht billiger und besser?

    1. Ein wichtiger Grund ist die Möglichkeit alles etwas billiger zu bauen. Große bodennahe Infrastrukturbauten benötigen Unterstützung, z.B. Zu- und Abfahrten für LKWs etc. Wenn diese nicht vorhanden sind, dann wird diese Zuarbeit recht teuer.
      Für SynErgy wurde eine Bauweise entwickelt, die sich selbst unterstützen kann, es werden keine weiteren Straßen benötigen. Diese geht seriell vor. Sind Straßen vorhanden, dann kann parallel gearbeeitet werden, was die Sache etwas beschleunigt.

    2. Ausgleich von Bodenunebenheiten. Statt mit viel Erdarbeiten den Boden für die schnelle Fahrt eben zu machen, ist es einfacher die Straße höher zu legen. Die spezielle Bauweise hilft auch hier die Kosten zu reduzieren.
      Die optimale Höhe ergibt sich aus der Mindesthöhe plus der höchsten zu überwindenden Erhöhung des Gelände.
      Aus anderen Gründen scheint es eine Faustregel zu geben: die größte Erhebung mal zwei.

    3. Wind. Ab ca. 150 m Höhe, weht der Wind stetiger und stärker. Die Außenform der Röhren können sehr viel besser unter diesen Umständen arbeiten.

    4. Der Kamineffekt kann durch Wind unterstützt werden. Dies ist eine weitere Energiequelle. Ein Spezialist meinte, dass es evtl. möglich wäre durch eingebaute Sperren und stark verengte Stellen könnte „gepulster“ Unterdruck und dieser in einen kontinuierlichen Überdruck zu wandeln. Damit könnte dann heiße (dreckige) Luft und saubere kalte Luft mit geringem Aufwand produziert werden. Diese Temperaturen könnten dann zum Klimatisieren der Röhre oder der Algentanks oder zu anderen Zwecken verwendet werden.

    5. Die Bauweise verwendet bekannte Prozedere aus dem Brückenbau. Es werden aber keine Pfeiler aufgestellt sondern Ringe (aufrecht). Leichtbauweisen durch z.B. Verspannungen und andere Materialien (es wird nur sehr wenig Beton etc. in den Fundamenten benötigt) außerdem verteilen Ringe die Belastungen besser (weil großflächiger und rund) im Boden und sie können besser stabilisiert werden. Sie sind belastbarer und brauchen weniger Fläche und Material.

    6. Geringere Höhen werden in Stadtringen und -nähe oft besser sein, aber die schnellen Überlandstrecken werden besser hoch gebaut, da so Unebenheiten immer unwichtiger werden und die Röhre sehr gerade geführt werden können.

    7. Je höher die Röhren umso weniger / geringere Effekte für die Umgebung wie z.B. Schattenwurf.

  4. Kann es bis vor die Haustür funktionieren?
    Selbst die am wenigsten ausgebaute Variante leistet dies bereits. Es gibt eine Fahrgastkabine und die „fahrbaren Untersätze“ sind austauschbar. Präzisiert man die Frage auf: „Werden die Röhren eines Tages bis vor die Haustüre führen?“, dann kann das für neue Wohngebiete sicher bejaht werden, manche Gebiete werden außen vor bleiben – bautechnisch bedingt, theoretisch kann jedes Haus von unten bedient werden – es sollte also gemacht werden können.

  5. Was für aktuelle Probleme löst SynErgy?
    SynErgy macht die Mobilität von der (externen) Energie unabhängig, liefert selbst Energie, reduziert Lärm und Feinstaubbelastung in Städten, liefert und unterstützt die Infrastruktur (das macht sie billig) usw. und zuletzt noch: Es bringt Geld statt welches zu kosten.
    SynErgy ist modular, leicht erweiter- und ausbaubar. Somit lassen sich nicht alle späteren Anwendungen heute nennen – es zeigte sich aber, dass egal, was man in diesem Zusammenhang andenkt, SynErgy immer eine Bereicherung darstellt – zum Teil die Dinge erst ermöglichte. Es gibt Überlegungen zum Hochwasserschutz, Wohngebäude könnten wie Schwalbennester angehängt werden. Ständig neue Möglichkeiten Energie zu gewinnen und die Infrastruktur zu liefern. Um es kurz zu machen: SynErgy hilft wo und wannimmer es kann. Und es kann oft helfen – das ist auch ein Nachteil. Politisch löst bzw. vereinfacht es auch viele Aufgaben, das reduziert die Selbstdarstellungsmöglichkeiten der Politiker, für sie ist SynErgy als unattraktiv außerdem befürchten viele, dass die gewohnten Verteilungsmechanismen betroffen wären und alles durcheinander bringen würde. Aus diesen Gründen sollten die Bürger genau informiert und gefragt werden.

  6. Wie viel Energie liefert SynErgy?
    Ca. 25 bis 30% des Gesamtbedarfs werden je von Verkehr, Industrie und Haushalte benötigt. Dienstleistung und Gewerbe benötigen ca. 15%. Ca. 1/3 der Energie entfällt auf Mineralöl. Auf fossile Energie insgesamt ca. 80 Prozent, der Rest war 2003 12 Prozent waren Kernenergie. Heute entfallen etwa gleichviel Prozent auf Erneuerbare Energie.
    SynErgy kümmert sich zunächst um die Energie, die im Verkehr verbraucht wird. Etwa 70% kann wiederverwendet werden. Zu den 30% Mineralöl kommen 20% wiedergewonnene Energie. Wahrscheinlich kann die Energie, die für den Verkehr benötigt werden aus der Nutzung des „Dachs“ der Röhre (Sonnen- und Windernegie) gewonnen werden können. Favorit sind derzeit die Algen, die Wasserstoff herstellen – SynErgy liefert sich selbst (zumindest nahe am Verbraucher) die benötigte Energie. Die Berechnungen gehen hier leider etwas auseinander, wahrscheinlich wird es Überschüsse geben.
    Mit der Piezzotechnik soll ähnlich viel Energie bereitgestellt werden können. Nun sind wir bereits bei 80% der deutschlandweit benötigten Energie. Der Begriff „Energiewende“ bekommt so eine ganz neue Bedeutung.
    Weitere Energiegewinnungen sind zum Beispiel die Druckunterschiede, die von vorbeifahrenden Fahrzeugen erzeugt werden, sie liefern Druckluft. Diese kann u.U. dazu verwendet werden, kalte und heiße Luft zu produzieren. Die kann entweder zu Klimatisierung verwendet werden oder anderweitig.
    Der Feinstaub sollte aus der Luft gefiltert werden, dazu könnten Luftwirbel verwendet werden. Auch sie können theoretisch Energie liefern, aber das wäre nur ein Zubrot und die Wirbel müssten zunächst erstellt werden (da die Luft bereits bewegt ist, sollte das kein Problem sein).

    Die wiedergewonnene Energie kommt planbar an. Es kann sein, dass diese Energien nicht gleich verwendet werden können. Ein Zwischenspeicher wird nötig. Die Ringe könnten das erledigen. Es gibt Stoffe, die Wärme sehr gut speichern können und die Energie kann gezielt abgefragt werden. Auch Wasser könnte verwendet werden, wäre aber schwerer, als die Wärmespeicherpallets.
    Das „Dach“ der Röhren ist bereits mit den Tanks für die Algen gefüllt, die Infrastruktur wäre nur zu erweitern, ein wichtiger Punkt.

  7. Kann es direkt umgesetzt werden?
    Ja. SynErgy gibt es in verschiedenen Ausführungen. Es kann schnell und einfach auf Effektivität getestet werden. Erste Erfolge stellen sich schnell ein. In der letzten Ausbaustufe zeigt sich dann, dass es für ein kontinetweites System etwas Zeit brauchen wird. Da mit SynErgy aber Geldverdient werden kann, finden sich investoren.

    1. Einfachere (Test-)Systeme
      Eine Röhre aus Plastik oder Glas um eine Straße reichen um die eingesetzte Energie wiederzugewinnen. Zum Test würde sich ein Lärmschutzzone anbieten. Doch es geht noch einfacher: Einfach neben einer Strasse ein paar Rotoren aufstellen.

    2. Variantenreichtum
      Es gibt fasst keinen Bereich , der von SynErgy nicht unterstützt werden kann. Das bedeutet gleichzeitig, dass das System nicht so schnell altern kann. Es kann jederzeit auf neue Anforderungen angepasst werden. Manche Berechnungen gehen davon aus, dass mehr Energie produziert als benötigt wird. Aber selbst für den Fall, dass das sich bestätigt, haben einige bereits Konzepte erarbeitet, die diese Energie sinnvoll einsetzen können.

    3. Forschungsaufwand
      Initial wenig. Der TÜV dürfte anfänglich der grösste Arbeitgeber sein. Für die grossen Konzepte ist dann etwas Arbeit an den eingesetzten Materialien nötig und Optimierungen kann man ständig machen.

  8. Wie wird es finanziert?
    SynErgy liefert Energie, die verkauft werden kann. Energie ist ein allgemein benötigter Rohstoff. SynErgy liefert Infrastruktur und Mobilität zum Nulltarif und wirft Geld ab. Selbst wenn die Staaten dafür Kredite aufnehmen würden, würden diese gern gegeben (gerade heute). Man kann aber auch Fremdfinanzieren und man könnte den Bürgern ein Angebot machen.

  9. SynErgy und die Autoindustrie.
    Sie wird nicht begeistert sein. Neuerungen geben Dritten die Chance sich auf einen bereits verteilten und umkämpften Markt zu etablieren. Die Politik sollte sich sicher heraushalten und keine Garantien liefern, dass der Autoindustrie dieser Bereich zugesichert wird.
    Dennoch ist das ein lohnender Markt, da es auch für die Autoindustrie Potenzial gibt. Erster Grund für ein Engagement ist genau das, was sie immer tun: Sichern der eigenen Patente. Der fahrbare Untersatz, der außerhalb der Röhren verwendet wird, kann auch mit herkömmlicher Technik betrieben werden. Einige Vorsichtsmaßnahmen vorausgesetzt, könnte auch in der Röhre mit Öl gefahren werden (manche sagen, dass das die Effektivität sogar steigern würde, weil das vorher flüssige Öl den Aggregatzustand ändert und gasförmig sehr viel mehr Raum einnehmen wird). Die Autoindustrie hat also die Möglichkeit den Markt entscheiden zu lassen und sich eine Zukunft für ihre Technik zu sichern und sich auf einem anderen zu etablieren – mit einer Übergangsphase. Fairer geht es nicht.

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From → Politik, Wirtschaft

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