Skip to content

Wichtige Themen 2013

3. September 2013

Lange waren sie verschwiegen worden. Nicht nur ignoriert sondern sie wurden bagatellisiert, herunter gespielt und diskreditiert bis zur Verschwörungstheorie. Das Dumme ist nur, dass es nicht mehr geleugnet werden kann, da die ersten Auswirkungen spürbar werden.

Zur Wahl steht nicht nur ob sondern auch wie und wann man reagiert. Persönlich ziehe ich es vor so früh wie möglich zu agieren und damit auch so wenig wie möglich eingreifen zu müssen. Andere ziehen es vor, sagen zu können: „Das hat man nicht absehen können“.

Mir ist durchaus bewusst, dass es zur Zeit sehr viel Rhetorik gibt und auch, dass meine der der SPD und Grünen ähnelt. Dies liegt daran, dass ich etwas ändern will, weil es dort – in meinen Augen – die dringende Aufgaben gibt und dass die genannten Parteien was zum Anpacken sucht, sich aber an die grossen Themen kaum heranwagen. Das kann parteieninterne Gründe haben, aber auch daran, dass sie diese Probleme nicht als ihre Aufgabe sehen bzw. nicht sehen wollen. Das seien Europa oder Internationale Themen – dass sich Deutschland darauf vorbereiten sollte, wird in diesem Kontext zum „nicht machbar“ Thema und deshalb werden sie verschwiegen. Für die CDU/CSU ist ein grauer Schatten am Rand der Welt nur ein bisschen Morgennebel. Sie muss das sagen, weil sie ja mit „Alles ist Gut“ argumentieren will.

Es scheint so, dass sich die CDU/CSU einen Persilschein für die nächsten 4 Jahre holen will. Einfach weil sie nicht wissen (oder nicht sagen wollen!), wie sie reagieren wollen / werden. Deshalb wird immer gleich nachgeschoben; „was zu machen ist, das bekommen wir in der ersten Phase, gleich nach der Wahl, heraus“. Vor der Wahl wäre besser – fpr den Wähler, sonst hat er keine echte Wahl. Da schaut sich die Partei wohl was von den Piraten ab. Ob das klappen wird – einmal ist es bei den Piraten gut gegangen.

In diesem Artikel will ich die Themen skizzieren und Lösungen mit Vor- und Nachteilen aufzeigen.

 

 

Wirtschaft

 

Es gibt heute internationale parallele Märkte. Grob kann man sie unter Real- und Finanzmarkt unterscheiden. Dabei sind die Finanzmärkte nicht den Gesetzen der Realmärkte unterworfen. So, wie es aussieht, werden alle Gelder des Finanzmarkts nicht in den Berechnungen des Realmarktes berücksichtigt – sie gehen diesen aus guten Gründen verloren. Denn würden sie berücksichtigt, dann hätten wir mit den HighSpeed Märkten Geldumläufe, die allein für eine Hyperinflation reichen dürften. Das Grundproblem ist nicht nur der Entzug der Gelder sondern auch, dass es sehr viel Geld in diesen Märkten gibt – so viel, dass es gefährlich wäre, diese Gelder am Stück zurück in den Realmarkt zu bringen.

Die einfachste Lösung wäre, diese Gelder einfach zu streichen. Das ginge, weil man es so machen kann, dass die Verhältnisse beibehalten aber die absoluten Werte reduzieren würde. Vielen würden das aber nicht gefallen.

Eine andere Möglichkeit ist, die Gelder mit Grossinvestitionen den Rückfluss über eine längere Zeit zu streuen und zu steuern. Warum sollten „sie“ das machen? Nun Rendite sollte es schon geben. Aber wie schafft man das? Nun, eine wichtige Aufgabe des Staates ist für die Infrastruktur zu sorgen. Auch Energie gehört zu diesen Netzen. Jede Verbesserung dieser Netze – und vor allem, jedes neue Netz – beflügelte die Wirtschaft.

Mit jeder Leistung kann man Geld verdienen, die Infrastruktur sollte es jedoch für kleines Geld und flächendeckend geben. Ist das nicht der Fall, dann sammeln sich die Menschen in den Zentren, den kostengünstigen Bereichen. Der Staat nutzt dann nur einen Bruchteil seines Landes und die Konzentration der Menschen ist auch ein wichtiges Kriterium für soziale Unruhen. Eine Verteilung über ein grösseres Gebiet ermöglicht auch eine bessere Auswahl und Gestaltung des privaten Raums. Funktionieren die flächendeckenden Infrastrukturen investiert man die Vielfalt. Das bringt die aufs Parkett, denen es im Moment ganz gut geht und somit jede Änderung als Gefährdung ihres Claim ansehen – und bekämpfen werden.

Es braucht nicht lange, bis sich potenzielle „Gegner“ einstellen. Die Kunst ist, auch ihnen aufzuzeigen, dass dieses Neue auch ihnen eine neue aber planbare Zukunft liefert. Wie geht das?

 

SynErgy – hier im Blog öfters erwähnt – stellt eine solche Möglichkeit dar. Es kombiniert die Notwendigkeiten der Flächendeckung, der Energiegewinnung und stellt eine Plattform für viele weitere Infrastrukturen, so können in Röhren, mit faradayschen Käfigen Stromkabel aller Art nahe beieinander verlegt werden. Aber auch Wasser, Gas und … Daher auch der Name, SynErgy setzt sich aus Synergie und Energie zusammen, weil neben Energiegewinnung auch andere Infrastrukturen – überirdisch und flächendeckend – in einer Umgebung zusammengefasst werden. Energiegewinnung bringt gute Rendite, es sind einfachste – kostengünstige – Bauwerke, die über Strassen und Bahnen gebaut werden können. Es wird somit auch wenig Ressentiments aus der Bevölkerung geben. Die „alten“ Infrastrukturen können parallel zu der neuen betrieben werden. Es gibt einen gut planbaren Übergang zwischen den Systemen, selbst die Energiewende wird planbar und durch die leichte Erweiterung weit über Landesgrenzen hinweg, es ist internationalisierbar und je mehr mitmachen, desto besser läuft es für alle beteiligten Länder.

Ganz nebenbei, es wird Kritiker geben, die behaupten, diese Infrastrukturen seinen kriegswichtig und dürften nicht so exponiert werden. Je flächendeckender das Netz ausgebaut wird, desto weniger ist es angreifbar, weil es immer sehr viele „alternative“ Wege gibt – das ursprüngliche Prinzip des Internets. Dieses Argument zeigt aber auch, dass Dezentrales noch einiges zu bieten hat, was von allgemeinem Interesse sein könnte.

 

Für SynErgy gibt es unendlich viele Erweiterungen – zumindest mein Bekanntenkreis hat Feuer gefangen. Eine dieser Erweiterungen möchte ich hier skizzieren. Wenn es Tidenanschluss gibt, kann durch die Tide die Strömung in den Röhren auch ohne Fahrzeuge aufrechterhalten werden, einige meinen, dass fliessende Gewässer auch dabei helfen können und je grösser das System sei und es luftdichte Röhren gäbe, dann könne man sogar atmosphärische Unterschiede Nutzen und und und … Die Chance, dass das System grundlasstfähig ist, stehen gut.

 

SynErgy ermöglicht es, viele der wichtigsten Infrastrukturaufgaben des Staates zu bündeln und in einem grossen – aber machbaren und planbaren – Projekt, das rentable ist statt nur zu kosten. Besser kann man es nicht lösen. Wer dagegen ist, der kann entweder nur schlecht rechnen oder meint etwas zu schützen. So konservativ kann man aber fasst nicht sein – zumindest nicht, wenn man Kaufmann ist.

 

Wie effektiv die die SynErgy ist, soll anhand ein paar Beispielen gezeigt werden. Man hat es mit einem landesweiten „Bauwerk“ zu tun, in dem von Anfang an Rohre für die unterschiedlichsten Güter verlegt werden. Stromkabel können in faradayschen Käfigen nahe beieinander und geschützt von Wettereinflüssen aber leicht wartbar. Den Stromhighway kann man günstiger nicht bekommen. Noch dazu gibt es ein enges Netz, man kann sowohl dezentral als auch zentrale Konzepte übergangslos realisieren.

Ein anderes Thema ist der Katastrophenschutz. In der grössten Ausbaustufe (die Fahrspuren werden in einer Röhre geführt, die statt auf Säulen auf grossen Kreisen stehen. Das hat einmal den Vorteil, dass man in Leichtbauweise gut vorfertigen kann, das Logistikproblem wird kleiner und man kann die Teile gut der aktuellen Situation anpassen. Die Röhren können, wo dies möglich ist, im Boden teilweise versenkt werden, was sich als statisch sehr sinnvoll erwies.

 

In den Röhren wird eine stabile zentrale Konstruktion benötigt. Diese kann wieder ein Rohr sein. In diesem Rohr können Stoffe eingelagert werden. Zum Beispiel Wasser.

 

Radius (Innenröhre): 50 cm

Kreisfläche: 7.850 cm2 Formel: r2 pi

Kreisumfang: 314 Meter (bei 50 Meter Radius)

Volumen: 246490000 cm3

Liter: 246.490 (245 Tonnen)

4 dieser Ringe bringen ca 1 Mio. Qm

kleiner Polder: 4,5 Mio. qm

 

In Hochwasser gefährdeten Gebieten könnten dieser Röhren eine echte Entlastung bringen. Auch plötzlich auftretende Regenmassen können so aufgefangen werden. Fragen Sie mal in den asiatischen oder in Monsumgegenden, was das für sie bedeutet.

 

Warum soll man Strassen in flachem Land auf 50 Meter Höhe bauen? Einmal, weil man dann mehr Wasser speichern kann. Zum anderen, weil so leichter Bodenunebenheiten ausgeglichen werden können. In Bergen wird man also höher bauen als im Flachland. Auf diese Weise entsteht ein Gefälle, Wasser kann stetig in Richtung Meer abfliessen. Und statt die Strasse und Lärm vor Augen und Ohren zu haben, sind die Anwohner entlastet – und die Grundstückpreise steigen.

 

 

Arbeitsmarkt und Gesellschaftsstruktur

 

Einer der Grundsätze der aktuellen Auffassung von Markt ist, dass der Wert des Geldes von der Produktion eines bestimmten Zeitraums abhängt. Mit anderen Worten: Wenn nichts produziert wurde, ist das Geld wertlos. Ist der Markt gesättigt, dann bleibt nur, die Lebensdauer des Produktes zu verkürzen, damit weiter Produziert werden kann. Alternativ kann man mit Varianten und Ausstattung und … den Markt stimulieren … es hat sich aber gezeigt, dass dies meist nicht ausreicht. Bislang konnten lokale gesättigte Märkte nicht mehr die nötige Nachfrage liefern, man suchte sich neue Märkte, erst im benachbarten Osten, dann im Nahen und jetzt auch im fernen Osten. Weiter geht es dort nicht, dann sind wir in Amerika. Der letzte Ausweg wird die südliche Halbkugel sein.

Sprich Afrika wird kommerziell entdeckt und befriedet. Es hat sich gezeigt, dass „Neuland“ sich schneller als gedacht die Standards anpasst.

Manche sagen voraus, dass es nur noch wenige Jahre mit diesem „Trick“ weitergehen kann. Mancher rechnet damit, dass Afrika nicht zur Verfügung gestellt wird, weil der Grund für Nahrung und Rohstoffe vorgesehen wird.

Übersetzt in die politisch Zeit, rechnet man mit ein bis zwei Legislaturperioden. Die Auswirkungen dieser Änderung der Wirtschaft, die globale Gründe aber lokal wirksam sein wird, ist also ein Thema, das besser heute als morgen behandelt werden sollte.

 

Die Produktion wird immer mehr automatisiert. Das bedeutet auch, dass immer weniger (Mit-) Arbeiter benötigt werden. Die Produkte werden zwar billiger, aber der lokale Markt kann sich immer weniger leisten. Man sucht sich neue Abnehmer. Was passiert mit den Arbeitskräften? Aus dem Betrieb aus dem Sinn. Der Staat wird sich schon kümmern. Der kommt dann aber auf merkwürdige Ideen wie: Überschüsse, die in der Region erwirtschaftet wurden, müssen in diesen zurückfliessen. Das kann durch eine Steuer geschehen und das Geld wird über allen Bürger ausgeschüttet. Das läuft auf ein bürgerliches Grundgehalt heraus, das über die staatliche Produktivität finanziert wird und das vom „Arbeitgeber“ aufgestockt wird. Das wird dann die Verwaltung von Kindergeld, Rente und Arbeitslosengeld erübrigen bzw. sehr vereinfachen, sogar das Finanzamt wird es leichter haben. Wahrscheinlich sinken auch die Produktionskosten.

 

Die Tendenz zur Automation wird sich nicht rückgängig machen lassen und es ist fraglich, ob das sinnvoll wäre. Die Entwicklung geht klar in Richtung dezentral, vollautomatisiert und (voll-) individualisierte Produkte, die Beratung und / oder Unterstützung um das beste Ergebnis zu erzielen, benötigen. 3D Drucker und folgende Techniken in diese Richtung werden es bald ermöglichen, dass sehr viele Produkte variiert und vor Ort hergestellt werden. Benötigt werden mehrere Roboter, die ihre Kenntnisse von Produktionsplanern erhalten. Dadurch kann ein und dasselbe Produkt weltweit in verschiedenen Qualitätsstufen produziert werden. Einige standardisierte Bauteile und die nötigen Absprachen bei Einheiten etc. werden genügen. Die Politik kann abwarten oder initiativ werden. Die Vorteile einer Initiative sind eindeutig: Die Politik würde mal nicht den Bewegungen des Marktes hinterherrennen und könnte es gesellschaftsfähig und -verträglich umsetzen, die grossen Verwerfungen des Marktes, die bei einer solchen Umstellung wahrscheinlich sind, sollten gestaltend angegangen werden. Ansonsten werden sich mehrere starke Gruppen etablieren, die extreme Lösungen vorschlagen müssen um sich leicht von den anderen zu unterschieden. Dies betrifft Patente, Lizenzen und die Trennung von Idee, Design und der Trennung von Planung, Optimierung und Anpassung an lokale Gegebenheiten der Produktion, Vertrieb und Lieferung.

 

Hier wartet ein grosses organisatorisches Projekt. Die Gelegenheit, die Zukunft zu gestalten. Und mit Sicherheit auch die beste Möglichkeit organisatorische, juristische und gesellschaftliche Aspekte zu koordinieren. Die Politik wird sich diesen grossen Fragen nicht entziehen können. Wenn sie sie ignoriert, dann wird es eines Tages massiv auf sich aufmerksam machen, denn die Lösungen vpn heute reichen nicht mehr für die (rechtliche) Situation, in der man.dann stecken wird: Jeder kann mit 3D Scanner (nichts weiter als ein Drehteller, eine Lampe und eine Kamera oder zwei Kameras) und dem 3D Drucker – dazwischen etwas Software – jedes Produkt jederzeit rekonstruieren und produzieren können.

 

Auch aus dieser Situation kann FAnNet helfen. Die Konstruktionen werden zentral gespeichert, gescannte Produkte darüber identifiziert und die entsprechenden Gebühren können erhoben werden. Das kann in einem Nationalstaat entwickelt und getestet werden. Wird sicher ein Exportschlager.

 

Mit FAnNet wurde eine einfache Brücke geschlagen zu dem, was aus dem NSA Skandal folgt: Der Datenschutz – auch in Deutschland – und die Rechte und Pflichten der Geheim- bzw. Nachrichtendienste sind neu zu ordnen und gegebenenfalls sind Anbieter (und / oder Staat) zu Schutzmassnahmen zu verpflichten, da heute das Wohnzimmer global ist, man sich aber nicht mehr in der Öffentlichkeit bewegt, sondern eben im Wohnzimmer bleibt.

 

In allen angesprochenen Fällen kann man sich „stur“ stellen und sagen, dass das alles alte Hüte sind, das ist geregelt und es würde schon reichen. Tut es aber nicht. Das gesamte Patent, Schutz- und Besitzrecht ist den neuen Umständen anzupassen.

 

FAnNet kann helfen die neuen Regelungen umzusetzen – aber auch schon davor, bis es soweit ist, kann FAnNet helfen, die Situation etwas abzumildern.

 

Was bedeutet das, dass Idee, Design, Produktionsvorbereitung, Individualisierung, Verkauf, Produktion und Lieferung getrennt werden? Es bedeutet eine massive Verbesserung eines offeneren Marktes, da jeder sich darauf konzentrieren kann, was er am besten machen kann.

Nicht jeder, der eine gute Idee hat, kann sie (allein!?!) umsetzten. Er beschreibt seine Idee. Sie wird in einem Internetkatalog vorgestellt. Jedem, dem die Idee gefällt, kann das bekunden. Auf die Idee folgt das Design. Hier werden auch erste technische Standards beachtet. Wenn alles gut geht, dann kann jetzt produziert werden. Manchmal werden aber Änderungen oder Varianten nötig werden, die sich auf die Produktion auswirken. Diese Änderungen benötigen Fachwissen, das die Vorbereitung der Produktion liefert. Sollten beim Produzenten lokale Eigenheiten zu berücksichtigen sein, dann können auch dort noch Anpassungen gemacht werden – und endlich wird produziert.

Muss dann alles aus dem Internet bestellt werden? Nein, sicher nicht.

 

Gleichzeitig bedeutet es aber auch, da man „nur“ seinen eigenen Bereich in der Hand hat, dass man keine grosse Strukturen mehr braucht. Firmen mit marktbeherrschenden Tendenzen, werden sehr viel dagegen haben, denn es gibt kaum noch Kontrollmöglichkeiten über die anderen Glieder in der Kette.

Dennoch wird es ein schleichender Prozess sein und genug Möglichkeiten geben, den besten Weg zu finden. Es ist ein politischer Prozess, denn die Gesellschaft, Recht und Gesetz, deren Umsetzung und Einhaltung … alles ist neu zu regeln.

Advertisements
Schreibe einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: