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Wahl 2013 das grosse Duell

2. September 2013

Gut geschlafen? Na, dann hat es ja was gebracht!

Meine Fragen wurden mit einem der wenigen kurzen Sätze von Frau Merkel beantwortet: „In diesen Punkten sind SPD und wir gegenüber den dort vertretenen Meinungen anderer Staaten so ähnlich, dass es da keine Unterschiede gibt“ – und keine weiteren Ausführungen. Das Wichtigste war abgetan. Gute Nacht.

An dieser Stelle möchte ich nur darauf hinweisen, dass die Themen in und für Deutschland geregelt werden könnten. Wie geht man damit um, wenn dem (Real-) Markt zu viel Geld entzogen wird. Geradzu fahrlässig ware es, die Frage was zu tun ist, wenn das Finanzmarktgeld am Stück auf den Realmarkt drängt, unbeantwortet zu lassen. Und wer sich dieser Frage einmal gestellt hat, der weiss, dass es da durchaus Situationen gibt, auf die ein Land vorbereitet sein sollte. Und wer sich dieser Frage stellt, der stellt sich auch bald der Frage, ob dem – gerade eben erst gefundenen: – Neuland ein paar wichtige Regeln gegeben werden sollten. Es ist nicht (alles) international. Aber international ist einfacher (weniger Arbeit) und bequemer. Ausserdem gibt Merkel hier den Friedrich und sagt: „Ich habe es schriftlich von den Finanzmärkten (bei ihm war das NSA …), die wissen von nichts. Warum soll ich ihnen nicht trauen?“ Ganz einfach: Weil es hier um Fragen der Gesellschaft geht, bis hin zu sozialen Unruhen. Deutschland hat es nicht so hart erwischt, sagen wir, das war glücklich, Deutschland ist statt mit einem blauem Auge mit ein paar violetten Scheinen – bis lang – aus der Sache gekommen (und auf Kosten der Sparer – wir zahlen bereits, der Bürger mehr, der Staat weniger. Sollte es heissen: Bürger – Staat – Wahlkampf – Partei – Politiker?). Jede neue Rettungsaktion kann Deutschland schnell in ähnliche Schwierigkeiten bringen wie Irland, Griechenland … Also, was macht Deutschland, im Falle eines Falles? Und was macht Deutschland, dass es gar nicht so weit kommt?

Technisch kann ich Ihnen weiterhelfen. Beauftragen sie mich und Ende der Woche liegt ein tragfähiges Konzept vor. Wenn wirklich der Staat vor Politik geht, dann geht er auch vor Wahlkampf. Ein Vertagen bis nach dem Wahlkampf bringt in meinen Augen nur, dass man sich gegebenenfalls damit brüsten könnte: „Wenn ich das gemacht hätte, dann wäre es anders gegangen“. Zeigen Sie Verantwortung. Zeigen Sie, dass es nicht nur leere Worte waren, sondern dass Taten folgen.

Aber wenn man nicht darüber redet, dann wacht der Bürger auch nicht auf.

 

Schlaf Bürger schlaf.

Die Dienste hüten`s Ländelein,

Mutti schüttelt `s Köpfelein, herunter fallen Träumerein

Schlaf Bürger Schlaf.

 

Bitte nicht missverstehen: Ich bin weder für die SPD noch gegen die CDU/CSU. Aber ich mit Verdrängungstechniken kommt man hier nicht weit. Auf Sicht fahren ist sehr gefährlich. Denn jeder, der ein bis zwei Züge vorausdenken kann, der ist im Vorteil – und es gibt im Finanzsektor genug davon.

 

Das Politische ist damit abgearbeitet. Es bleiben also nur die HighLights. Erstaunlicherweise kommt die beste Frage von Herrn Raab. Ausgerechnet von Herrn Raab. „Was muss ich wählen, wenn ich die grosse Koalition haben will“? Er, der gern den Kämpfer gibt, fragt den, der gerade kämpft, wie man den Willen eines anderen – Aktiven – erfüllt. Man könnte auch sagen: Wie nehme ich Einfluss auf den Schiedsrichter? 😉 Das hat was. Aber ausgerechnet Raab? Naja, sei `s drum. Gönnen wir ihm das.

Aber wie beantwortet man diese Frage? Mit: Koalitionen sind die Sache der Parteien, die Stärke der Parteien, die des Wählers? Im Blog gab es schon einmal so eine Frage (eine Lösung war, eine Negativstimme, wenn ich mich recht erinnere). Meine Antwort war: Mit den 150er braucht es das nicht mehr. Schau ma mal, wie es ohne ging: Der Wahlzettel würde grösser werden:

  • Partei
    • Koalitionen
      • Partei
        • Vize
      • Partei
        • Vize

Ich möchte zu gerne wissen, was ein Statistiker zu dieser Aufstellung sagt (vor allem, weil hier schnell deutlich wird, wie interpretierbar komplexere statistische Aussagen sein können).

Eine weitere Alternative wäre, statt Parteien Sachfragen wählen zu lassen. Das gäbe eine Stimme pro Sachfrage und eine für ein bis zwei Parteien.

Die einfachste Variante wäre, man hat zwei / oder mehr Parteienstimmen, für die Koalitionspartner. Die erste Stimme bestimmt die Stärke der gewählten Parteien, die zweite dient als Tipp für die Parteien – wäre aber wohl unwirksam. Eine Negativstimme würde bedeuten, dass die Partei die Stimme verliert, wenn sie diese Koalition eingeht. Rechnerisch wird das schwierig und was passiert mit der Stimme? Wird sie verteilt?

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From → 150er, Politik, Wirtschaft

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