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Erpressbar durch fingierte Geschäfte weil man arbeitet – Nachtrag

21. Juli 2013

Zunächst der Text fasst mehrere ähnliche Gespräche zusammen, ich denke die einzelnen Personen sind „nicht erkennbar“ gemacht. Alle wurden gefragt und jeder hat es so gesehen.

Fingierte Geschäfte. Man leiert einen Auftrag an, den man aber nie in dieser Form durchführen will. Ein solches „Geschäft“ bindet Ressourcen und kann sich erheblich auswirken. Wer das zu befürchten hat, wird nur noch Aufträge annehmen, die geringe Risiken bringen. Dauert die Phase an, dann verschwindet die Firma in der Belanglosigkeit. Um das von der Firma abzuwenden, wird mit einem Verkauf der Firma gespielt. Da so ein Verkauf schlecht zu begründen ist, sinkt der Preis der Firma und der Verkauf zögert sich hinaus, was den Preis wieder drückt und die Zahl der Aufträge gehen zurück, weil man ja nicht in die Zukunft schauen kann.

Solche Geschäfte können nur „durchgezogen“ werden, wenn man die Absprache und den Betrug verschleiern kann. Wenn Dinge wie Mollath in Bayern möglich sind und wenn man weiss, dass sich in den Führungsbereichen ein Filz bildet, dann ist das überall möglich. Allein die Möglichkeit der Rechtsbeugung verunsichert die, die nicht in dem Filz stecken – oder drängt sie dazu, ernsthaft daran zu denken, dort einzusteigen.

Aber ist Euch klar, worüber wir hier reden? Finanzkrisen und … all das hat uns eher angespornt – aber der Verdacht, dass sie Gesetzgebung, -sprechung und -durchsetzung über die Interessen der Geheimdienste, die sich mit denen der Wirtschaft decken, mit eben den „grossen“ und … zusammentun – das lässt uns von 100 auf 10 herunter bremsen. Wir ziehen die Reissleine.

Jetzt aber mal Butter bei die Fisch. Gelauscht wird seit 10 Jahren intensiv. Das Potential ist da, wir haben es gewusst bzw. geahnt und was neu ist, ist, dass sich alle zusammen getan haben. Wir begreifen schön langsam, dass wir uns selbst in eine Gefahr manövriert haben – immer in der Meinung: So kriminell, das wahrscheinlich nicht. Wir wissen auch seit einiger Zeit, dass die Netzwerke wichtiger sind als die Einzelleistung. Was in der DDR eine Seilschaft war, ist nun eben ein Netzwerk. Solche Entwicklungen entsprechen einem konsolidierenden oder einem sich bildenden Markt.

Viele haben gedacht, dass es der sich neu bildende Markt ist, der Markt des DataMinding und der Werbung. Die Parallele zum Finanzmarkt, die Gefahr der Blasenbildung hat die meisten von uns davon abgehalten, uns da stärker zu engagieren. Immer sehr genau wissend, dass da etwas verpasst werden kann – aber Werbung allein?, ich meine, ohne Produkte kann die auch nichts. Also machen wir Produkte.

Trotz 10 Jahre abhören. Ich wiegle sicher nicht ab. Ihr wisst, dass gerade ich das Thema bei Euch immer wieder angesprochen habe. Und es ist sicher, dass da etwas – endlich – anzupacken ist. Und ja, es ist auch richtig, dass der Verfilzung entgegen zu treten ist – aber das ist eine demokratische Grundaufgabe. Und ja, auch mich erschreckt die „alternativlose“ Wahlmöglichkeiten. Eine CDU, die sich zum „Wir können alles“ aufplustert, eine SPD die so wenig profiliert ist, dass man es ihr wünscht, dass sie nicht regieren muss. Eine FDP die Mantra artig ihre Fehler wiederholt … und die Neuen? Piraten, aus technischer Sicht haben sich da ein paar gefunden, die sich der Realität stellen können – was zeigt, dass sich die CDU hier wirklich nur aufplustert. Eine Frau Merkel, die einfach nichts damit zu tun haben will und sich hinter ihrem Personal versteckt, aus einem Grundrecht Thema eine Aufgabe der Bürokratie macht. AfD – nun, einfach nur zurück ist für keinen eine Option; für uns ist die bessere Welt machbar, also vorne, nicht hinten.

Und ja, wir alle wissen, dass der Staat der Meinung ist unbedingt spionieren zu müssen, also stecken sie da alle unter einer Decke. Können weder in die eine noch in die andere Richtung – vielleicht sollten wir das alles nochmal überdenken. Vieles können wir selbst machen, können auf die Politik verzichten, schaffen wir Fakten. In wichtigen Dingen hinkt der Staat nur noch hinterher und lässt sich beschwatzen, für uns sollte das bedeuten: Neue Märkte

Gehen wir es an und machen wir es anständig – das ist der Verkaufsslogan der nächsten Zeit. Gute Produkte, transparent mit fairem Preis und Leistung. Man kann auch mit Anstand verbindliche und gute Geschäfte machen.

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