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Kurz und fündig

Was kann die Politik in der Wirtschaft bewirken? Das kann schön an der Atomkraft gezeigt werden: Sie wurde gegen den Willen der Wirtschaft etabliert.

Was will die Wirtschaft? Gewinne einfahren, solange es noch geht. Und wenn die Gewinne gesichert erscheinen, dann geht es um die Absicherung derselben, meist durch schiere Grösse bzw. Dominanz des Marktes. Die Wirtschaft hat ständig Angst, dass bald alles kaputt geht – deshalb verhält sie sich oft so, dass alles kaputt gehen muss.

Was kann der Kunde? Solange es den Wettbewerb durch den Markt dominierende Firmen nicht gibt, hat der Kunde keine Wahl und damit keine Macht / Möglichkeiten. Ansonsten hängt es davon ab, was er weiss und Kleinigkeiten wie: Ob er in einer restriktiven Umgebung lebt.

Gibt es sichere Software? Nein.

Woran liegt das? Komplexität ist das Stichwort, das einem hier ständig begegnet. Sie wächst mit dem Faktor der Fakultät. Das ist grösser als die Potenz. Etwas vereinfachend gesagt steigt bei einem Programm nach dem Schema: Fakultät der Codezeilen. Deshalb kann nicht alles getestet werden. Das wäre aber nötig, um absolut sicher gehen zu können, zudem schreitet die Entwicklung fort und es ergeben sich täglich neue Dinge, auf die zu achten (gewesen) wäre – dafür ist es gelegentlich zu spät.

Was kann man dagegen unternehmen? Viel – aber das ist nicht gewollt.

Warum? Da gibt es unterschiedliche Ansätze: Auftragnehmer und Mitarbeiter sichern ihren Auftrag bzw. Arbeitsplatz; Politik und Wirtschaft wollen möglichst unsichere Standards und wenig Regelung; Wirtschaft und Politik wollen an persönliche Daten; die Politik will ermitteln können – und schiebt das vor, damit sie auch spionieren kann; die Wirtschaft erhofft sich weitere Geschäftsfelder, durch die Kommerzialisierung der Sicherheit der digitalen Welt usw..

Und wie sicher wäre IT, wenn alle am gleichen Strang (und daran in die gleiche Richtung) ziehen würden? Im Leben gibt es keine hundertprozentige Sicherheit. Das gilt auch für die IT. Deshalb wird Sicherheit in der IT daran gemessen, wie hoch der Aufwand wäre. Daran gemessen wäre die Sicherheit, die bei sorgfältiger Programmierung und Melden von Einfallstoren, ausreichend hoch: Selbst mit viel Hardware und Können wäre es ein fasst unglaublicher Zufall, eine Lücke zu finden und nutzen zu können.

Aber warum macht man das nicht? Man verspricht sich viel davon.

Was zum Beispiel? Die Wirtschaft meint oft, dass viele Informationen Klarheit schaffen und dass alles Wissen Allmacht bringen würde. Die Politik fürchtet sich vor Unterwanderung und beide zusammen würden gerne die Meinung im Volk steuern können.

Und was ist schlimm daran? Man nennt das auch Spionage, Stimmungsmache, Populismus, Unterdrückung und Cäsarensyndrom. Zudem führt es zu einer allgemeinen Gleichmacherei und da Gleichmacherei jede Gemeinschaft schwächt, wird das meist blutige Ende dieser Herrschaft (die definitiv undemokratisch wäre) eingeläutet. Kurz: So was geht selten lange gut (eher ein paar Jahre denn Jahrzehnte). Denn sie glauben nicht, dass der Zweck die Mittel nicht heiligt. Das kann in der Geschichte vielfach nachgelesen werden.

Und warum macht man es dennoch? Es gibt eine Gruppe von Leuten, die das seit etlichen tausend Jahren versuchen – und regelmässig scheitern bzw. sich die Sache als zu kurzlebig erwies. Die Gründe sind vielfältig: Meist können sie einer „Versuchung“ nicht widerstehen; viele geben offen zu, dass sie „das solange machen werden, bis es ihnen verboten wird“, diese Leute wollen andere erziehen und legitimieren das meist durch einen früheren Erfolg, der ja wohl den Willen Gottes offenbare, dass sie das so machen sollen. Es ist Selbstüberschätzung, Anmassung, Gier und Geiz – kurz: alle Todsünden bzw. Cäsarenwahn.

Aber lernen die denn nie etwas dazu? Es gibt heute eine nie dagewesene Verlockung, die das Unterfangen für solche Leute geradezu zur Pflicht macht: Die Digitalisierung. Bislang galt, dass einer allein weder alle Informationen beziehen noch alle Informationen verarbeiten könne, mit der Zeit wuchs die Verzweiflung, denn man scheiterte bereits an der Masse des allgemeinen Wissen und dem Aufwand und der Organisation. Die IT scheint das heute jedoch wieder möglich zu machen – und das relativ billig und exklusiv für eine sehr kleine Gruppe. Bei solchen Möglichkeiten kochen die Allmachtsphantasien über.

Und – kann das funktionieren? Nein. Wissen und Können sind stark von dem Kontext und Verhalten (u.a. Übung) einer Person abhängig. Das geht nicht parallel sondern würde eine ganz andere Person bilden – aber eben wieder nur eine.

Zu den Kontexten einer Person gehören auch deren Eigenschaften. Das führt dazu, dass es bei offenen Fragen so viele Antworten (oder mehr) gibt, wie Personen gefragt werden. Wer also alles Wissen können wollte, bräuchte schon eine ausgeprägte multiple Persönlichkeitsstörung – es ist sehr unwahrscheinlich, dass diese Person nicht effektiv handeln könnte.

Was bekommt man stattdessen? Das grosse Scheitern. In den meisten Fällen entdeckt man alles und nichts, kann sich aber eine Welt basteln, wie sie einem gefällt und die wird sehr wahrscheinlich alle Befürchtungen bestätigen, was diese verstärkt und einen selbstverstärkenden Effekt aufweist, der alles andere verdrängt – das dürfte zu tiefer Verzweiflung und diese zu Panik und Manie führen.

Was würde stattdessen helfen? Nur eine offene Gesellschaft hilft, in die sich jeder einbringen kann und die mit allen ehrlich redet.

Aber es heisst, dass der Mensch nur in der eigenen Gruppe gerne gibt! Wie offen kann eine Gruppe sein? Wie diese Gruppe definiert wird, liegt im Auge des Betrachters: Wer sich von anderen ab- und diese deshalb auch ausgrenzen muss, der wird nur innerhalb dieser selbstdefinierten Gruppe „gut“ sein, im Umgang mit Nichtmitglieder aber ausgesprochen „böse“. Aber was spricht dagegen, dass die Gruppe etwas grösser ist – sagen wir die Menschheit umfasst?

Welche Rolle spielt dabei die Globalisierung? Wirtschaftlich gilt, dass Märkte sich ausbreiten. Je erfolgreicher ein Produkt bzw. Produktionsprozess wird, umso schneller breitet es/er sich aus. Daran ist nichts schlimmes – es kommt darauf an, wie man es macht. Darüber sollte man sich zeitig Gedanken machen, denn Wirtschaft funktioniert in aller Regel umso stabiler, je grösser das Gebiet ist, das sie umfasst. Das kann Vor- aber auch ein Nachteil sein.

Welche Vorteile? Nichts geht immer gut, Rückschläge kommen schlicht vor. Wenn der Hagel mein Feld niedergemacht hat und ich gut mit den Nachbarn kann, wird es nicht leicht aber es wird gehen. Grösse ist manchmal auch eine Versicherung. Gerät sie ins Wuchern, dann schlägt sie ins Gegenteil um.

Welche Rolle spielt Grösse? Im Wirtschaftlichen bedeutet Grösse letztlich nur Versicherung. Sie kommt spätestens ins Wuchern, wenn der Markt dominiert werden kann.

Wenn der Gewinn als gesichert gilt, sichert man sich den Markt – u.a. verhindert man dadurch Innovation und führt den Markt in die Stagnation, leitet den eigenen Untergang selbst ein, weil: Je länger ich einen Markt dominiere, umso gesättigter wird er, das wird an Absatzschwächen deutlich und der Markt wird irgendwann entweder untergehen oder von einem anderen, der mehr oder weniger zufällig, auf die notwendige Entwicklung gestossen ist und sie umsetzen kann, übernommen.

Wirtschaftlich sollte Grösse ein Warnsignal sein? Oft. Weil Zusammenbrechende Märkte zuvor kumulieren, da wird einer ganz gross und übrigbleiben – und einen Pyrrhussieg erringen bzw. die Asche hüten. Aber auch, weil Grösse mit viel Aufwand aufrechterhalten werden will, das führt schnell zu Rechtsbrüchen und Ungerechtigkeiten, immer aber auch zu einer Schädigung der allgemeinen Marktlage führt, denn sie wird eingeschläfert, bewusst geschwächt.

Was kann man dagegen unternehmen? Die Wirtschaft / der Staat sollte darauf achten, dass Innovationen immer und ohne Rücksicht auf bestehende Märkte gemacht werden können. Eine erste Massnahme wäre es, z.B. in Zusammenarbeit mit den (Hoch-) Schulen, Umsetzungszentren zu etablieren. Sie greifen Ideen auf, prüfen sie auf Machbarkeit, auch in Kooperation mit anderen Ideen, und setzen sie um. Das kann als „Start-Up Geburtsstation“ bezeichnet werden. Firmen können die Produkte kaufen, doch gehen die Rechte nach relativ kurzer Zeit wieder zurück, wenn die Produkte nicht auf den Markt kommen.

Und wie würde das wirken? Entweder führt das dazu, dass die Firmen auf diese Zentren setzen und die Eigenentwicklungen komplett einstellen oder dass sie die Eigenentwicklung hochfahren.

Was wäre wahrscheinlicher? Dass sie mit dem Auslagern beginnen – weil viele Konzerne sowieso der Meinung sind, dass ihre Produkte nicht zu verbessern seien, bzw. dass sie sich zurückhalten und sich die Sache erst mal ansehen. Wenn sich die Zentren als effektiv erweisen, was ein oder zwei Jahre dauern kann, dann werden sie versuchen Leute abzuwerben, gelingt das, dann werden sie versuchen den lästigen Markttreiber auszutrocknen und kaputt zu kriegen. Gelingt das nicht, werden sie in die Schubladen greifen und versuchen den Markt mit Neuerungen zu fluten um so den alten Zustand wiederherzustellen. Gelingt das nicht, werden sie die Eigenentwicklung hochfahren und zum Teil in die InnoCents auslagern. Letztlich verlagert sich die Grob-Entwicklung in die Zentren und die Firmen kümmern sich dann um die Detailarbeit, die ja auch firmenspezifisch ist. Etliche Produkte werden aber auch zu neue Firmen führen.

Wie sähe eine Wirtschaft aus, die auf dem Stand der Zeit wäre? Wie oben bereits angedeutet: Die einzelnen Komponenten, die heute unter einem Dach sind, werden getrennt und selbstständiger: Idee und Umsetzung separieren sich von der Produktion, der vom Handel und Wartung. Wenn die Produktion quasi vollautomatisch abläuft, dann sinken auch die Preise für kleine Serien und einzelne Produkte, wenn diese dann auch noch individualisiert werden könnten, dann würden sich um die Produktionsstätten herum Handwerker ansiedeln, da diese Stätte fleissig Aufträge liefern.

Die Stichworte für den Blog sind IvaP und ForschungsInseln.

Weil wir gerade dabei sind: Wie viele arbeiten aktuell an City-SynErgy? Keiner. Angestellte gibt es nicht und die Arbeiten daran sind soweit, dass es bereits Lösungen / Umsetzungsmöglichkeiten für jede Aufgabe gibt, die nun zusammenarbeiten müssten, damit es klappt. Bei CSE braucht es die Leitschiene, die etwas vom Antrieb abhängt, dafür gibt es mehrere Kandidaten, die Pfeiler und die Kabinen sind nahezu trivial – es geht um die Massenproduktion. An der scheinbar niemand ein Interesse hat

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Deutungshoheit – geht mich das was an?

Definitiv: Ja. Eine Aufgabe kann das klären: „Einfach eine Zeitung aufmachen und sich zu jedem Thema die Frage stellen „Habe ich eine Meinung dazu – und wenn ja, welche?“. Ehrliche Menschen (egal ob klug oder dumm!) stellen schnell fest, dass sie zu vielen Themen keine solide Meinung haben – können, denn niemand kann alles oder vieles tief genug wissen, dass er eine dazu eine solide und begründete Antwort geben kann.

Ohne Menschen, denen man in bestimmten Fragen vertraut und diese das Thema laiengerecht diskutieren, geht es nun nicht mehr. Kennt man nur einen, der in diesem Fall vertrauenswürdig erscheint, sollte man sich parallel dazu selbst schlau machen und weitere Stimmen suchen.

Solche Prozesse dauern. Vieles bleibt liegen. Ohne Vertrauen geht nur das, was ein Mensch allein an einem Tag schafft. Das ist nicht viel – jedenfalls gemessen an dem, was zu machen wäre. Es wird schnell einseitig, gerät in Schräglage und droht zu kentern – so oder so:

Die Dinge funktionieren dann nicht und deshalb wenden sich die Menschen ab und regeln die Dinge selbst, irgendwie, aber es ist geregelt. Auch diese Regelungen funktionieren nicht, falls sie überhaupt zustande kommen. Schnellschüsse fördern Gewohnheits- und Vertragsrecht, auf die Dauer ist rechtsstaatliches Verhalten kaum möglich.

Wenn einer oder eine Gruppe allein die Deutungshoheit hat, passiert genau das: Andere Meinungen sind dann bereits diskreditiert, der Schritt zur Kriminalisierung, ist dann nicht weit. Eine Gesellschaft, in der es nur eine Meinung gibt, kennt auch nur eine Möglichkeit sich „zu wehren“, diese Gesellschaft wird unterdrücken und auf Zwangsmassnahmen zurückgreifen, letztlich bleibt ihr immer nur die Gewalt – sie kann nicht mehr reden, sie kann nur noch zwingen.

Es gibt Weltbilder, in denen es „nur einen geben kann“. Sie befürchten, erwarten und führen im Fall des Falles das absolute Chaos herbei, wenn gegen diese Regel verstossen wird. Begründet wird das mit: „Was sein muss, muss sein. Sie werden es schon lernen. Und wenn nicht, ist es nicht schade um diese blinden, dummen, aufmüpfigen Besserwisser, die doch nichts wirklich wissen und ausser sinnlosen Experimenten nichts können.“

Sie sind aus Überzeugung Bewahrer. Solche Menschen halten an den absurdesten Momenten fest und halten sie aufrecht, sie achten das Gesetz, sagen aber auch, dass es für sie bei ihrer Aufgabe nicht wichtig sei, das andere stehe über allem und überhaupt: Sie sind und machen das Gesetz.

Solche Überzeugungstäter und Missionare gibt es überall, wie es dazu kommt – eine Einführung kann man sich im Blog über das Stichwirt „WERDEN“ holen. Für sie ist es selbstverständlich, dass nur sie die Deutungshoheit haben, dass die Welt und jedermann sich nach ihren Ansichten zu richten hat und sie achten darauf, dass das so bleibt.

Die Deutungshoheit von Lehrer und Ausbilder steht auf einem anderen Blatt, steht aber oft auch für einen schlechten Ausbildungsstil. Die Deutungshoheit von Hierarchien steht nur einen Schritt vor dem Abgrund, die oft geforderte Durchsetzungsfähigkeit steht zwei Schritte vor dem Abgrund. Viele von diesen wollen weiterkommen und -machen.

Heutzutage gehen wir sehr fahrlässig mit der Deutungshoheit um. Es gibt da den Spruch „Wissen ist Macht – ich werde noch Präsident“. Ganz abgesehen davon, dass wer viel oder alle Informationen bzw. Daten hat, noch lange nicht über Wissen sondern maximal über Interpretationen verfügt, überlassen wir einigen Wenigen die Deutungshoheit über unsere Daten. Diese Wenigen müssen nicht zu den gerade genannten Überzeugungstäter gehören, sie laufen aber Gefahr zu solchen zu werden. Das nennt man dann einen Cäsarenwahn usw..

Wenn der Begriff „Elite“ als Bezeichnung einer gesellschaftlichen Schicht benutzt wird, dann wird oft auch gefordert, dieser „Elite“ die Deutungshoheit zu überlassen. Die Geschichte ist voll von Berichten darüber und je unfreier eine Gesellschaft wird, umso mehr Wert wird auf die angebliche Deutungshoheit gelegt. Sie ist ein Mittel der Stimmungsmache zur Unterdrückung und Steuerung aller anderen. Sie ist schlicht ein Machtmittel. Und sie dient der Selbstüberhöhung.

Alle sind davon betroffen, Gruppen fordern mindestens in einem Thema die Deutungshoheit für sich und je unsicherer man sich ist, umso häufiger requiriert man die Deutungshoheit für sich. Wie kommt das? Wenn man nur einen Weg kennt, um etwas zu machen, dann behauptet man schlicht, dass es andere Wege nicht gibt. Dann kann das nichts werden. Man meint, dass man sich sicher ist und kennt das andere nicht und will es nicht, weil es da doch eine bereits lang praktizierte Lösung gibt. Man ist sich selbst sicher, dass das alles nicht nötig ist – die anderen sollen sich anpassen.

Aber wie kann es Unsicherheit sein, obwohl diese Menschen nur darüber sprechen, dass sie doch so sicher wie kein anderer zu sein scheinen? Ein Mensch, der in sich ruht, schaut sich um und probiert mal was aus, weil er lernen will und nicht, weil er Experimente liebt. Wer sich seiner Selbst sicher ist, ist neugierig, wer nicht, der sagt schnell „das haben wir bislang immer so gemacht, da könnte ja jeder kommen“. Oder mit anderen Worten: Wer eine gewisse Selbstsicherheit aufweist, kann sich neuen Dingen stellen, der andere kämpft noch mit sich und dem Altem, es sagt meist: Da ist noch viel drin – auch, wenn dem nicht so ist.

Deutungshoheit ist ein zentrales Mittel über das diejenigen, die ihr unterworfen sind, effektiv gesteuert werden können. Sie macht es dem Machthaber leichter, besteht man darauf, dann kann der politische Meinungsgegner kriminalisiert werden.

Wenn die Gesellschaft aber alle Fähigkeiten, nicht nur die einer Einzelperson und dem daraus resultierenden Schema F, aller Mitglieder nutzen will, diese Gesellschaften werden miteinander konstruktiv reden. In Gesellschaften mit Deutungshoheit wird nur übereinander gesprochen bzw. geurteilt.

Krieg und Frieden, Weltfrieden ein Kommentar zur zeit-online Diskussion

Auf Zeit-online wurde heute über Krieg und Frieden und ob der Weltfrieden möglich ist diskutiert. Da das Thema im Blog einige mal angesprochen wurde, hier eine Zusammenfasse der Meinung des Blogs:

Der erste schriftlich dokumentierte Krieg wurde scheinbar im Zweistromland geführt, dort rühmte sich ein Herrscher „als erster aus dem ritualisiertem Kampf einen echten gemacht zu haben“. Krieg gab es schon vorher, war aber ritualisiert, weil echte Tote zu teuer waren – dass man sich echte Tote „leisten“ konnte, dürfte daran gelegen haben, dass es nun „genug“ oder gar „zu viel“ Menschen gab.

Die Basis liegt jedoch viel tiefer: Der Mensch kennt einen Flucht-oder-Kampf-Modus, als Individuum verfällt er in diesen, wenn Gefahr-für-Leib- und-Leben besteht. Das Individuum identifiziert sich jedoch auch mit der Gruppe und so greift auch der Gruppe gegenüber dieser Modus.

Um die Gruppe selbst bilden zu können, ist eine friedliche Grundeinstellung nötig. Wenn aber der Kampf/Flucht Reflex des Individuums die ganze Gruppe erfasst und es ein Feindbild gibt, dann kann es Krieg werden.

Aber ist das Krieg? Wenn es rein affektiv ist, dann neige ich dazu es als gewaltbereiten, aggressiven Schub zu sehen, denn das Organisierte fehlt. Wird für den Kampf jedoch trainiert, dann kann es als organisierte Gewalt betrachtet werden – was, wenn auf die Jagd in der Gruppe Trainierte die Waffen gegeneinander richten? Ein Graubereich – denke ich.

Grundsätzlich: Mit der Gruppe in Kombination mit dem Kampf/Fluchtreflex, kamen Aggressionen zwischen Gruppen in die Welt, die irgendwann zur organisierten und geplanten Gewalt, zum Krieg werden kann. Affektive Gewalt sollte zur Unterscheidung lediglich als „kriegsartig“ bezeichnet werden, sie zeichnet sich durch übermächtige Gefühle, Chaos und Unüberlegtheit aus – zumindest am Anfang.

Wenn zwei Gruppen von Jäger-und-Sammler aufeinandertreffen, dann kann es gut sein, dass gegenüber Menschen der Fluchtreflex bevorzugt wird, auch, weil jeder Tote der eigenen Gruppe fehlen wird.

Mit dem Besitz und der Sesshaftigkeit wurde Flucht immer seltener möglich – die letzte Ausfahrt war dann Krieg. Doch die Gruppen können Eskalationsstufen einführen und so auf der Autobahn in den Krieg ein paar weitere Ausfahrten anbieten.

In aller Regel werden diese Angebote angenommen werden, doch bei Ressourcenmangel und / oder Überbevölkerung steigt die Bereitschaft zum Krieg – einfach weil der Druck im Kessel immer grösser wird. Dabei reicht es, wenn das Gefühl oder die Befürchtung von derartigem vorhanden oder genutzt werden kann.

Ein weiterer Grund für Krieg bzw. Gruppenaggressionen ist, wenn eine Gruppe sich so richtig sauwohl fühlt, meint, dass alles bestens sei und die Augen vor den sich abzeichnenden und sich aufdrängenden Problemen zumacht – oft, weil sie gedenkt, genau diese Welle reiten zu wollen, den gewünschten eigenen Vorteil bewusst nutzen will, koste es das Volk, was es wolle. Ein Vorsicht des politischen Gemütlichkeit / Narzissmus / Selbstüberhöhung. Da „die anderen“ die Zeche zahlen, mag es stimmen: Einem selbst, geht es gut, wenn nicht besser – doch die, die die Zeche zahlen werden sie einem in Rechnung stellen.

Fazit: Aus dem Kampf/Flucht-Reflex kann in der Gruppe Krieg werden, die Flucht wird unter Menschen wahrscheinlich vorgezogen. Wer sesshaft ist, kann nicht mehr flüchten, es sei denn, es gibt Eskalationsstufen und eine ritualisiert Auseinandersetzung – Aussterben ist die andere Option.

Demnach ist eine kriegerische Gruppe, eine, die das evolutionäre Ziel, das Überleben der Art, auf die eigene Gruppe (wahrgenommen Individuen der eigenen Art) reduziert haben. Da gibt es sozusagen noch Luft nach oben.

Mensch, Politik, Wirtschaft, Gruppe, Arbeit, Freizeit – wie gehört das zusammen?

Da brühtet man über einer digitalen Aufgabe, wird unterbrochen und braucht eine ganze Weile, bis sich das Gehirn auf diese überraschende Frage eingestellt hat: „Mensch, Politik, Wirtschaft, Gruppe, Arbeit, Freizeit – wie gehört das zusammen?“.

Solche allgemeinen Fragen lassen einem, der sie beantworten soll, kurzfristig das Herz in die Hose rutschen zumindest, wenn man gerade an seinen Terminkalender denkt. Dann erinnert man sich aber an eine einfache Technik: „Fragen stellen, bis die Aufgabe kleiner geworden ist.“ und beginnt damit sich mit allgemeinen Hinweisen und Vorschlägen herauszureden oder eben mit Fragen, die Frage in den Griff zu bekommen. Doch der Fragesteller kennt diese Technik scheinbar auch.

Selbst Bücher zu nennen, die das Zeug dazu haben, die Frage zu beantworten, hilft nichts. Da wird mit ganz harten Bandagen verhandelt und die letzte Frage: „Willst Du, dass ich dazu ein Buch schreibe?“ nehme ich selbst nicht ernst, soll aber zeigen, was für ein Volumen eine Antwort auf diese Frage einnehmen würde, wird beantwortet mit: „Ich dachte eigentlich an eine kürzere Antwort“.

Eierlegendewollmilchsäue-Fragen haben den Vorteil, dass jeder weiss, dass es nur Teilantworten gibt und so trete auch ich auf die Bremse und antworte: Gemein ist den Fragen, dass es um den Menschen geht. Gedanklich lege ich nun auf, doch der Folterer fragt schnell noch und leider deutlich hörbar: „Plattitüden bin ich von dir nicht gewohnt.“

Wie stellt man das Telefon nochmal ein, dass bestimmten Anrufer immer vorgespielt wird, dass keiner da ist? Aber den Gedanken verwerfe ich schnell wieder, das wäre auch keine Lösung. Also wieder Fragen stellen: „Wie kommst Du auf die Frage?“. „Ist mir eben mal eingefallen.“ „Bei welcher Gelegenheit?“ „Ich habe mich gefragt, was sind die grossen Strukturen, die von Menschen aufgebaut wurden – und warum tun sie das und wie hängt das zusammen?“ „Mit anderen Worten: Die Frage war eine jungfräuliche Empfängnis?“ „Ungewöhnlich für einen Mann, aber im Prinzip: Ja.“ „Und was glaubst Du, was die Antwort sein könnte?“ „Dich fragen.“

So wird das nichts. Ich drohe damit, ab Freitagnachmittag nicht mehr ans Telefon zu gehen – dazu meint er nur, die Antwort wäre das Risiko wert. „Du weisst also, was Du da fragst?“ „Ich weiss, dass ich am ehesten von Dir eine halbwegs fassbare Antwort bekomme.“ „Warum glaubst Du, dass ich zaubern kann?“ „Du warst es doch, der uns Tolkien und Harry Potter vorgestellt hat.“ „Das eine war als Jugendlicher und das andere, weil das Kind einer Bekannten -“ „Also wenn es einen für so ein Thema gibt, dann Du. Wie es dazu gekommen ist, ist nicht weiter wichtig. Wie hängt das nun zusammen: Mensch, Politik, Wirtschaft, Gruppe, Arbeit, Freizeit.“. Ich gebe nicht auf, ich nenne es Notwehr, was nun folgt.

Im Prinzip ist das gemeinsame Thema die „Organisation“. Je mehr Menschen auf engem Raum zusammenleben und je spezialisierter sie sind, umso höher wird der Organisationsgrad und der Interaktionsmuster der Menschen. Dabei gibt es ein Schema, das sich wiederholt: Es beginnt zentral bzw. an einem Punkt und wird dann dezentral, weil es sich ausweitet bzw. herumspricht.

Kants Kategorischer Imperativ wird dabei zum evolutionären Selektionsmechanismus, der irgendwann zu einem stabilen Gebilde wird, dessen Stabilität durch Veränderung irgendwann nicht mehr flexibel genug ist und deshalb oft komplett ersetzt wird. Es gibt viele Beispiele von Kulturen, die in kürzester Zeit zu neuen Erklärungen und Systemen wechselten. Die aktuelle Hausaufgabe für den Menschen ist es, zu erkennen, dass die Welt nicht zusammenbricht, wenn von hierarchischen Systemen zu selbstorganisierten übergegangen wird, im Gegenteil, dass das sogar Vorteile schafft.

Das Hauptthema ist die „Organisation“ von Menschen, die sehr viel unterschiedlicher sein kann, als das die „Weltbilder“ der Menschen vorgaukeln. Der erste Schritt ist, mehrere Weltbilder zuzulassen und zu erkennen, dass sie erklärbar sind, dass sie wechseln können und letztlich nur ein Narrativ sind, das mehr oder weniger zur aktuellen Situation passt und das es erstaunlich einfach sein kann, es zu wechseln, wenn es Zeit dafür wird.

Alle diese Weltbilder sind nur temporär und immer zumindest ungenau bis fehlerhaft. Letztlich kann es passieren, dass von den Begriffen nur der Mensch übrigbleibt und sich völlig andere Organisationen etablieren.

Unser Begriff „Arbeit“ basiert sehr auf einem hierarchischen Unterbau, das lässt sich leicht daran erkennen, dass Begriffe wie Faulheit und „sich einordnen“ mit ihr fest verbunden sind und der „Egoismus“ (das Verfolgen eigener Interessen) in die „Freizeit“ verbannt wird.

Der zukünftige Ersatzbegriff könnte „Beschäftigung“ sein, der betont, dass das Thema selbstgewählt und eigen motiviert verfolgt wird, dass die Ziele bekannt sind und immer auch gewählt wurden, um der Gesellschaft etwas zurückzugeben und um seinen Teil beizutragen.

Politik umfasst das Setzen, Überprüfen und Umsetzen von Gesetzen. Sie regeln das Zusammenleben – immer nach dem aktuellen Weltbild. Die Politik steht dabei oft zwischen den zwei Stühlen: Religion und Wirtschaft. Wenn Religion ohne weltliche Macht (-missbrauch) betrachtet wird, dann weisst sie dem Gläubigen den Weg, wohin er sich entwickeln kann und sollte. Die Wirtschaft, speziell, wenn sie auf Gewinn (oder irgendeinen anderen ihrer Unterbegriffe) reduziert wird, zeigen ihm woher er kommt, sie fördert Urängste und befreit Extreme von ihrem zivilisatorischen Unterbau. Sie singt in dieser Ausformung das Hohelied des Egoismus, die Religion und Gesellschaft (immerhin 80% der Bevölkerung), solange sie kein Interesse an Macht haben, das des Altruismus.

Macht ist für unser aktuelles Weltbild das alles dominierende Thema. Sie ersetzt geradezu den Begriff „Organisation“ und zeigt, dass wir uns z.Z. in einer „zentralen“ Phase befinden, aus der wir herauskommen könnten, wenn wir Bildung nicht mehr als „gerade soviel, dass er auf Zuruf etwas machen kann“ verstehen würden sondern als etwas, das einem Menschen eigenständiges Verstehen und Denken ermöglichen sollte. Die aktuelle Entwicklung bei Schulen und akademischen Instituten geht in die andere Richtung bis auf wenige Ausnahmen, die fasst ausschliesslich, wie in ganz alten Zeiten, der Schicht zur Verfügung steht, die meint gerade das Sagen zu haben.

Fazit: 80% der Menschheit wäre in der Lage sich in einer sehr dynamischen Selbstorganisation ohne Machtzentren und -interessen frei zu entwickeln. Von den 20% von der die eine Hälfte sich über das aktuell Errungene weiterentwickeln will und die andere Hälfte sich irgendwie zurückentwickeln (am liebsten wieder in Muttis Schoss zurückkriechen) wollen, die verursachen den Ärger und halten die 80% auf Trab. Wenn die 80% zu träge werden und sich z.B. regieren lassen, dann setzt sich die eine oder die andere Hälfte der „Entwickler“ durch und tun so als ob sie das Sagen haben. Falls es ihnen gelingt die Massen weiter an ihrem Gängelband zu halten.

Du meinst: Mensch, Politik, Wirtschaft, Gruppe, Arbeit, Freizeit hängen über den Begriff „Organisation“ zusammen, wobei Politik, Wirtschaft, Gruppe, Arbeit und Freizeit lediglich Spielformen und aktuelle Ausprägungen sind, die vergänglich und letztlich frei definierbar sind?

Wenn man es ganz kurz mag – ja.

Und wie war das mit der Religion?

Letztlich versteht sich der Mensch und hat den Willen dazu, als Teil von etwas Grösserem. Gleichzeitig will er Teil des Grösseren sein anderseits fürchtet er das Grössere – wird er einfach untergehen, sich im Grösseren verlieren oder wird es fair und gerecht zugehen, wird er seinen Teil beitragen können oder wird er gar ausgeschlossen sein? Die Religion versucht diese Fragen zu klären: Ja, Menschen sind Teil von etwas Grösserem (oft sogar Teil von Gott); ja, das Ganze hat einen Sinn weil …; und ja, es wird fair und gerecht zugehen. Das jeweils vorherrschende Weltbild sagt, was fair und gerecht ist.

Also macht das Weltbild die Religion?

Zu einem guten Teil ja. Doch macht auch die Religion das Weltbild, denn eine ihrer ureigenen Eigenschaften ist, darauf hinzuweisen, dass es eine Entwicklung geben kann und wohin die Reise gehen wird, dass der Mensch über sich hinauswachsen kann und es eines Tages fair und gerecht sein wird. Ohne die Möglichkeit zur Entwicklung wäre jede Religion im Kern nichtssagend und unglaubwürdig. Sie versucht oft diese zentrale Eigenschaft zu kaschieren, z.B. indem sie behauptet, dass die Entwicklung bereits statt gefunden hat und wir heute und jetzt und für immer in der gottgewollten Welt leben und daran nichts ändern sollten.

Ist dann jede Religion erstunken und erlogen?

Die Narrative ja, der Kern, dass es Entwicklung gibt, sicher nicht. Aber da die Narrative auf dem jeweiligen Weltbild beruhen und es bilden, sind sie es, die die Lügen wahr werden bzw. für den Gläubigen absolut plausibel machen.

Und alles andere wird von Macht dominiert!

Auch die Religion kann von der Macht dominiert bzw. missbraucht werden, dann wird sie für den Gläubigen und für seine Nachbarn schnell gefährlich. Wie das die Macht nun mal so an sich hat.

Und alles endet, wenn wir die zentrale und hierarchische Organisation hinter uns lassen?

Nein, dann beginnt es erst, dann kommen wir in eine Zeit, in der sich Menschen ergänzen und sie in Gruppen lediglich zu Besuch sind und sie sich einbringen können, statt sich unterwerfen zu müssen.

Das hört sich fasst nach einem Paradies an!?

Da irrst Du Dich, denn wenn eine Aufgabe überwunden wurde, wurde mit ihr auch schon die neue Herausforderung gemacht. Für die hat die Menschheit dann das nötige Werkzeug, aber die Möglichkeit zur Entwicklung wird nicht aufhören – es geht immer weiter.

Und wohin?

Da wir dort noch nicht angekommen sind, bleibt das notgedrungen offen. Aber Ken Wilber hat in „Halbzeit der Evolution“ ein paar Thesen dazu beigetragen.

Und was beschreibt er da?

Letztlich nur, dass wir uns die Welt schaffen, von der wir meinen, wie sie sein sollte und dass wir es dadurch und letztlich selbst (als Menschheit) in der Hand haben, eine Welt zu schaffen, die – nun, wie sie vielleicht sein sollte, wer weiss das schon?

Kompakter

Um es einmal kompakt zu sagen: Es geht schlicht und einfach darum, dass es lokale, regionale, überregionale ( nationale ) und globale Märkte gibt, das selbe gilt für Berufe, Gruppen und Interessen.

Heute wird versucht alles nur global zu machen – das bereitet uns einige Schwierigkeiten. Doch begann es nicht mit der Globalisierung sondern es beginnt damit, dass beides, Politik und Wirtschaft, zu grossen Strukturen tendieren. Die Wirtschaft macht das, weil der Markt immer leichter und stabiler für dominierende Firmen ist, die Politik ist von Domination ebenso fasziniert.

Beide irren sich, bzw. denken zu kurzfristig – zu kurzfristig als dass sie mit den Prädikaten „stabil“ und „zukunftsorientiert“ werben dürften. Politisch scheint der Verfall spätestens nach zwölf Jahren einzusetzen, Wirtschaftlich gibt es mehrere Zyklen, der grösste dürfte bei sechzig Jahren liegen.

Wenn wir das berücksichtigen, wie müssten unsere Regelungen dann aussehen? Wenn es ein Merkmal für eine langfristig stabile Wirtschaft ist, dass es verschiedene Märkte und Ebenen gibt, auf denen gewirtschaftet wird, dann sollten Übergriffe ausgeglichen werden. Das kann auf vielen Wegen erreicht werden, einer wäre, dass, wer zu aggressiv in einen Bereich eindringen will, den anderen Markt unterstützen muss. Da jeder, der ein Standbein der Wirtschaft angeht, dieses Bein stützt, werden solche Versuche unwirksam – dennoch wird es weiter Überlegungen und Versuche geben, denn das Ziel bleibt verlockend.

Damit die Politik sich nicht den Vorwurf einhandelt, dass sie willkürlich in die Wirtschaft eingreift, ist es besser, wenn diese Regeln einmal festgelegt werden und zwar in der Form, dass Ursachen und Reaktionen in Bereichen vorgegeben werden.

Ein weiteres wichtiges Merkmal einer stabilen Wirtschaft ist, dass es Bereiche gibt, die dynamisch sind und die Änderungen zulassen. Warum ist Wirtschaft nur dann stabil, wenn sie instabile Momente aufweist? Jedes Produkt verallgemeinert. Dabei werden Kompromisse gemacht. Irgendwann werden sie zu gross und es ergeben sich mehrere neue Möglichkeiten die Lücken zu füllen – Nischenprodukte entstehen. Falls man das zulässt. Die gängige Praxis ist, dass solche Möglichkeiten unter den Teppich gekehrt werden, was zur Folge hat, dass der Markt kleiner wird.

Wenn ein Produkt nicht den gesamten Markt bedienen kann, dann macht es Platz für Wettbewerber. Weil die Produzenten das auch wissen, verschweigen sie die Möglichkeit von Nischenprodukten bzw. tun alles, dass diese sich nicht auf dem Markt etablieren können. So scheint es in der Autoindustrie eine Regel zu geben, die ungefähr so aussieht: Kein Produkt, das in einem Fahrzeug verbaut wird, darf unter einem Patent von einem Aussenstehenden (kein Mitglied der AI) stehen. Aber das dürfte auch in anderen Industrien gängige Praxis sein.

Warum sollte die Politik darauf achten, dass es neben dem lokalen und regionalen – tut mir leid, ich bin es leid das ständig auszuschreiben, vereinbaren wir eine Abkürzung „LoRInGl“ überregional und national werden hier verschwiegen aber die sind in der wirtschaftlichen Theorie nur Unterpunkte von regional und international – LoRInGl Wirtschaft gibt?

Hier nur die wichtigsten Gründe: Wettbewerb und Innovationen entstehen oft, weil eine bestimmte Aufgabe lokal aufkeimt und nach einer Lösung strebt – ohne die Möglichkeit diese lokal umzusetzen, wird die Idee max. in irgendeiner Schublade verschwinden.

Auf der anderen Seite: Eine reine lokale Wirtschaft schafft unnötige Beschränkungen: Um die lokale Versorgung sicherzustellen, werden beispielsweise eine Tonne Weizen benötigt, der Acker gab 1,2 Tonnen her – was machen wir mit dem Überschuss?

Zudem gibt es Fertigungstechniken, die die Kosten und Preise senken, auch hier gilt, wenn es nur den lokalen Markt gibt, was machen wir dann mit den Überschüssen? Letztlich verdrängt aber jede Produktion jenseits von lokal, die Produktion vor Ort. Das bedeutet u.U. dass vor Ort die Arbeitsplätze knapp werden. Eine Lösung könnte IvaP sein (näheres bitte im Blog nachlesen) wie immer: Das ist nur ein Vorschlag, es gibt auch andere Möglichkeiten – aber bitte selber denken, wenn ihr wieder die Wirtschaft (welche denn?) fragt, werden ihr wieder vorgeführt werden.

Klärung keiner Kleinigkeiten

Es geht bei den meisten Vorschlägen keineswegs darum „alles anders“ zu machen oder „etwas durch etwas anderes“ zu ersetzen. Es geht vielmehr darum zu erkennen, dass genau dieser Fehler nicht mehr wiederholt werden muss, weil es jedes Ding auf verschiedenen Ebenen in verschiedenen Ausprägungen geben kann. Ein übertriebener Konkurrenzglaube verdrängt gerne die kleineren Varianten, die soviel Ärger bereiten, weil sie der Ort sind, die ständig Änderungen liefern – je grösser eine Struktur desto unflexibler wird sie – für sie werden „die“ Kleinen zu „hektischen Unruhestiftern“.

Erste Regel: Wenn es grosse dominante Strukturen gibt und die lokalen Märkte verdrängt werden, dann tendieren die Märkte zur Stagnation. Ein Merkmal eines gesunden Marktes ist es, wenn es lokale, regional, überregionale, (nationale,) und globale Märkte gibt.

Man kann das auch mit der alten Optimierungsregel von 70 / 30% erklären: Optimierung wirkt sich positiv auf alle Aspekte der Produktion / Effektivität aus, wenn bis zu 70% der Aktivitäten gut durch optimiert wurden. Wer die restlichen 30% optimieren will, der verzichtet entweder auf einen grossen Teil seiner potenziellen Aufträge (das kann über 50% werden) oder hat mehr Arbeit mit der Optimierung allein schon, weil er die ständigen Änderungen einarbeiten muss.

Übrigens: Das heisst nicht, dass innerhalb der restlichen dreissig Prozent nicht optimiert werden darf, das darf man durchaus und es hat auch seine Berechtigung. Ausgehend einem Volumen von hundert täglichen Vorgängen, die von zehn Mitarbeitern bewältigt werden, und weiter angenommen, dass nach der Optimierung jeder Mitarbeiter zwanzig Vorgänge täglich leisten kann, würde für den grossen Bereich bei weiteren hundert Vorgängen nur noch die Hälfte der Mitarbeiter benötigt, doch bei den würde nach der Optimierung nur ein Mitarbeiter eingespart. Apropos „einsparen“, wenn das richtig gemacht wird, geschieht das selten von heute auf morgen sondern es gibt eine Übergangszeit in der mehr Arbeit zu leisten ist als vorher. Wirkt die Optimierung, dann werden die Mitarbeiter zuversichtlicher und effektiver, das bemerkt auch der Kunde, ebenso, dass das Geschäfte machen jetzt wesentlich besser geht, die Folge ist die Zahl der Aufträge steigt – wenn nun auch weitere Varianten zugelassen werden, dann kann es passieren, dass bald neue Mitarbeiter einzustellen sind – nicht selten wird dann auch neu optimiert. Bei den meisten, die erfolgreich optimierten, lief das so – das ist kein Geheimnis.

Aber warum sind die lokalen Bereiche so umtriebig? Es liegt an ihren Kunden. Das ist gemeint, wenn die Sprache vom „vernünftigen Handwerker“ die Rede ist, der sich an seinen Markt anpasst – einfach, weil er sein Betrieb verbessern und weitere Produkte anbieten können will, achtet er auf den Kundenwunsch und entwickelt seine Produkte weiter. Da er selbst alles macht bzw. im kleinsten Massstab arbeitet, kann er schnell reagieren und flexibel auf den Kundenwunsch eingehen. Je grösser der Betrieb wird, umso wichtiger wird der Verkäufer, dessen Aufgabe in diesem Fall immer mehr zum „Anpasser des Kundenwunsches an das Produkt“ wird.

Zweite Regel: Je grösser die Strukturen, umso grösser wird die Tendenz, den Kundenwunsch zu steuern – ihn firmen- oder marktgerecht zu manipulieren.

Beispiel: Ein Kleinwagen ist besonders hässlich geraten und zieht den Spott des Marktes und der Kunden auf sich. Kurz danach findet sich überall ein Plakat mit einem selbstbewussten, wenig angepassten Mann, den bewusst zu diesem Auto steht, und gefragt wird „Wie ihn sein Sohn nennt, seitdem er dieses Auto fährt?“ „Immer noch Papa“ antwortet er. Die Verkäufe überstiegen den erwarteten Absatz weit.

Werbung kann so einiges. Der „echte Händler“ will jedoch zum „individualisierten Preis“ und dem „individualisierten Information“ kommen. Das ist nicht neu, das wollen sie schon immer. Der Hintergrund ist einfach: Es geht darum, was der Kunde bereit ist zu zahlen. Ab einem bestimmten Reichtum, kann das auf einen Anteil des gefühlten Vermögens des potenziellen Kunden reduziert werden. Mit anderen Worten: Ein Promille von einem Armen ist weniger Geld als ein Promille eines Reichen – selbst die Reichen werden nun wieder unterscheidbar, doch hier wird dann eher nach bestimmten Luxusgütern unterschieden: Der Reiche, der zuhause der Reichste ist; der Reiche, der sich ein teures Hobby leisten kann (er fährt dann nicht einfach Ski sondern nimmt statt dem Lift einen Hubschrauber, oder er sammelt Bilder etc.), dann folgen die Luxuswohnungen in den Metropolen und so weiter – übrigens: Da mit dem Reichtum die Preise inflationär steigen, wird das gelegentlich unter dem Begriff „Reicheninflation“ zusammengefasst).

Kann einer nun den konkreten Zielkunden einschätzen, dann kann er individualisiert angesprochen werden und es kann ihm ein individualisieren Preis genannt werden – besonders gut funktioniert das, wenn immer verhandelt werden muss. Doch das war früher, heute wollen sie das über den Rechner erreichen.

Dass es das Phänomen schon früher gab, zeigt, dass die Begründung schon immer den Heilern zugeschrieben wurde: „Wenn ein Reicher viel zahlt, dann kann ich auch vielen Armen helfen“.

Dritte Regel: Wenn Verkauf zur Kundenmanipulation benötigt wird um den Kundenwunsch durch das eigene Angebot zu erfüllen, dann verliert der Anbieter den Kontakt zum Kunden – und der Markt wird mittel- oder langfristig stagnieren.

Wie oben bereits angesprochen: Ein, vom Kapitalismus idealisierter, Markt, funktioniert wenn, dann am besten in einen lokalen Kontext, weil der Produzierende ein echtes Interesse am Kundenwunsch hat. Je grösser sein „Lieferbereich“ wird, desto weniger kann er die einzelnen Wünsche erfüllen.

Die Industrialisierung der Produktion hatte zur Folge, dass „jede Farbe geliefert werden kann, solange sie Schwarz heisst“. Heute haben wir eine Tendenz dazu, die zentrale Produktion wieder zu verteilen. Es wird schlicht einfacher, wenn bestimmte Kriterien, die weit verbreitet und damit zumindest zu eine „regionale Besonderheit“ wird. Beim Bau von Verkehrsmitteln spielt die Grösse und das Gewicht von Personen eine entscheidende Rolle. In einigen Bereiche Asiens wurden z.B. keine Autos eines bestimmten Typs verkauft, es stellte sich heraus, dass die Personen dort schlicht zu klein waren und nichts sehen konnten – obwohl alle europäischen Standards eingehalten wurden. Ein anderer Autohersteller stellte den Vertrieb in bestimmten Ländern ein, weil das Durchschnittsgewicht der Personen dieses Areals das Fahrwerk und die Stossdämpfer zu sehr belasteten.

Man kann sich vorstellen, dass dieser Hersteller sich wünschen würde, etwas gegen dieses „ungesunde“ Übergewicht zu unternehmen. So gibt es z.B. auch die Anekdote, dass Google das autonome Fahren nur will, damit die Insassen noch länger im Internet gehalten werden. Aber die Beschreibung wollte auf etwas anderes hinaus:

Vierte Regel: Je grösser ein, zur Individualisierung tendierender, Markt, wird, desto weniger kann er die individuellen Bedürfnisse erfüllen.

Das ist jetzt die Gelegenheit, für Kritiker an City-SynErgy: Ein paar Pfähle in den Boden rammen, ein Leitsystem dran geklatscht und mit ein bisschen Elektrik(!) die Steuerung machen – wird da nicht der ganzen Welt ein sehr einfaches, nicht individualisierbares System aufgedrückt?

Die Antwort ist: Die Verkehrsregeln und das Prinzip, dass auf Strassen Autos gefahren werden, ist an sich ebenso wenig individualisierbar. Beim Auto ist es das Fahrzeug selbst. Doch, man sieht es z.B. bei den ePost Autos: Selbst ein Posten für die Post deutschlandweit rechnet sich scheinbar für die Autoindustrie nicht, selbst, wenn weitere Liefermärkte mit bedient werden können. Diese Individualisierung wird heute von einem Fachfremden Konzern betrieben, der heute schon schwärmt, dass der diese Fahrzeuge deutschlandweit für sich und die eigen Konkurrenz aber auch für alle Interessierte anbieten werde. Die Anzeichen, dass sich die AI kräftig verkalkuliert und sich zu lange „in sicheren Märkte“ wähnt, sind gewaltig – es entstehen viele Alternativen, normalerweise ist das das erste Zeichen, dass sich der Markt kräftig verändern wird.

An dieser Stelle ist Raum um darauf hinzuweisen, dass C/SE Kabinen durchaus individualisierbar sind. Jeder der will und der sich einen entsprechenden Parkplatz leisten will, darf sich gerne eine solche Kabine bestellen. Es ist nicht ganz im Sinn von C/SE, das dadurch brilliert, dass man schnell von A nach B kommt, es geht darum so wenig wie möglich Zeit (im Vergleich zu heute) für diese Aufgaben investieren zu müssen, aber ja, wenn einer dann den überwiegenden Teil seiner Arbeitszeit in der Röhre verbringt, dann können bestimmte Ausstattungen gut sein.

Politisch ist C/SE (City-SynErgy) für D von grosser Bedeutung, denn es stellt ein Produkt dar, das es erlaubt alles nötige wie Wasser, Energie, Mobilität und für Infrastruktur kostengünstig auch in bislang unerschlossene Gebiete bringen zu können. C/SE ist ein zentrales Produkt um in der Entwicklungshilfe Hilfe zur Selbsthilfe leisten zu können. Wie in anderen Posts jedoch auch gezeigt wurde, hilft es der Autoindustrie, hält Geld in der Gegend, birgt neue Möglichkeiten und löst alte Probleme. Allein der Ring ums Mittelmeer, würde Flucht über das Mittelmeer unnötig machen, bietet aber auch die Möglichkeit an den Zugängen geschützt Areale anzubieten, die, falls gewünscht, gerne auch zu Wirtschafts-, Gesellschafts- und Bildungszentren ausgebaut werden können.

An dieser Stelle breche ich hier ab – es gäbe noch viel zusagen, aber für heute reicht es.

Es brodelt im Land und Chat

Erst waren alle erstaunt, ob dieser „direkten Umsetzung“ der Meinung des Chats: „Die grossen Parteien so klein wie möglich zu halten“. Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass da wohl jeder seinen eigenen, privaten Grund hat – im Land wie im Chat.

Doch für die meisten war viel wichtiger: „Was haben die Parteien verstanden?“. Es scheint: Jeder etwas anderes. Aber „Die CSU hat offenbar nichts und die CDU noch viel weniger dazugelernt“ war die häufigste Antwort.

Liegt es wirklich am berühmten rechten Rand? Um die AfD zu übertreffen müsste man sie rechts überholen. Das nennt man auch: Öl ins Feuer giessen. Und das scheint irgendwie in die falsche Richtung zu gehen. Bedenkt man dazu, dass die AfD als Denkzettel gewählt wurde und nicht wegen ihrer (kaum vorhandenen) Inhalte, dann könnte einem auffallen, dass es um etwas anderes als rechts oder rechter geht, es geht schlicht darum einmal die Aufgaben zu lösen zumindest sie anzugehen, die anstehen. Zum einen wäre das: Einmal einfach eine solide (und eben keine Lager) Arbeit abzuliefern. Sich zu erinnern, dass zu dem Job „zuhören“ und überlegen gehört. Und statt alles abzuwarten und max. zu verwalten, es zu gestalten – wobei: Ziele wie „der Rechner wird es schon alles richten“ greifen nicht. Einmal tun sie das weder heute noch morgen nicht, denn „wer mit einem Schraubendreher eine Wand einreissen will, wird nur den Schraubendreher klein kriegen“. Zum anderen wollen solche „Umbrüche“ gesellschaftlich diskutiert werden – damit die Bürger und Menschen es mittragen können. „Mitnahmereden“ oder „die Massen begeistern oder zu dominieren“ allein reichen da nicht – wirkt eher lächerlich. Zumal es für die meisten immer sichtbarer wird, dass „die Ernte von vorgestern vielleicht für morgen oder übermorgen nicht mehr reichen wird“. Mit anderen Worten viele befürchten, dass Europa wirtschaftlich bald überholt wird (nein liebe CSU und CDU das hat nichts mit rechts oder links zu tun, bitte: seit nicht so fixiert). Viele sehen zudem, dass der Sozialstaat einem übertriebenen und gesellschaftsgefährdendem Kapitalismus geopfert werden soll – das wollen viele schlicht nicht, weil es Alternativen gibt, etliche wurden im Blog vorgestellt aber stellt Euch vor: Es gibt noch viel mehr davon!

Um es einmal deutlich zu sagen: Nein, es geht nicht um rechts oder links, es geht um eine gute Arbeit. Es begann anno dazumal mit den Grünen, die unter Wirtschaft nicht mehr Ausbeutung der Natur verstehen wollten und Allmachtsphantasien von Wirtschaft und „Herrschern“ eher angewidert wurden statt dass sie begannen „Hurra“ zu schreiben. Sehr viel später signalisierten die Piraten, wo es brennt, der CCC war nur eine der warnenden Stimmen, die es schon lange vorher gab. Und statt sich in den vielen Kleinigkeiten zu verheddern wollen viele, dass man die richtigen Stellschrauben anders einstellt.

Da gibt es heute z.B. ein Internet, das die Kommunikation vom aktuellen Ort (nahezu) unabhängig macht. Privat fährt man deshalb nicht mehr herum – man hat ja alle Freunde immer dabei. Deshalb wechselte vieles, was früher mit dem Auto verbunden war, zum Handy. Ausserdem wollen viele einfach nicht im Stau stehen, die Luft verpesten oder stundenlang im Auto sitzen wenn man es mit dem Handy binnen Sekunden auch haben kann. Allein schon wegen der nervigen Parkplatzsuche, ein Kollege, der für gewöhnlich mit dem Auto unterwegs ist, kam neulich zurück, weil er seine Monatskarte vergessen hatte; er erwiderte dann „Dort wo ich jetzt hin will, bekomme ich so gut wie nie einen Parkplatz und muss meist weit weit weg parken, ohne die Öffentlichen müsste ich lange laufen“.

Zudem kommt das Sharing. Mit dem Sharing ändert sich auch so einiges: Die Autoindustrie wird sich verändern und die Baumärkte werden einen guten Teil an Leihgeschäften verlieren usw.. Die Deutsche Wirtschaft baut darauf, dass all das noch lange nicht kommen wird und wenn, dann wird es schon nicht so heiss gegessen werden, wie es gekocht wird. Das machen sie schon lange so, das nennt man „seine Märkte sichern“ – andere nennen es Stagnation, volkswirtschaftlich ist das nicht sinnvoll.

Für die meisten ist es klar und deutlich zu sehen (nur „die Oberbonzen wollen noch an die ganz alte Welt glauben): Wir stehen vor wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen, zur Zeit geht es noch irgendwie, aber lange kann das so nicht weitergehen. Sie wollen es endlich angegangen sehen und sie würden ja gerne mitmachen – wenn es denn Angebote geben würde.

Ein Mitglied des Chats drückte es so aus: „Was kostet es (City-)SynErgy zu testen? Ein paar Millionen. Etwas mehr gilt für IvaP, das aber von der Industrie so bzw. gewinnoptimiert bereits angestrebt wird. Auch das ist relativ billig. Ebenso dein Produkt und etliche der Ideen der anderen Mitglieder. Wir stehen in der Startaufstellung – aber die Ampel bleibt seit Jahren auf rot. Verdammt noch mal: Ohne Anschubfinanzierung geht es nicht und ja, jeder würde bei dem, was Du InnovationsCenter nennst, mitmachen – sicherer kann man so etwas nicht organisieren. Aber was da kommt, ist eher Hohn als Hilfe.“

Ein anderer meinte: „Die anstehenden Aufgaben können durch wenige und sogar billige Massnahmen zu einem guten Teil gelöst werden! Die Merkel könnte das tapfere Schneiderlein bei weitem übertreffen. Bleibt aber stehen und tut nichts und wenn – dann das falsche. Die wissen doch nicht mehr, wie es ist, wenn man den Boden verliert, die glauben wahrscheinlich, dass der Boden immer fester wird, auf dem sie stehen, aber die Zeichen sprechen eigentlich eine andere Sprache.“