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All Together

Wie sieht eine Welt aus, in der C/SE, IvaP, urban farming und die anderen Vorschläge des Blocks umgesetzt wurden – und wie könnte man die Wirtschaft resilienter gegen Epidemien machen?

C/SE ist kurz für City-SynErgy, das zum Ziel hat, den Infrastrukturen einen kräftigen Schub zu geben, was i.d.R. zu einem Schub in der Wirtschaft führt. Es kombiniert Mobilität und Energie ist aber auch hilfreich bei allen anderen Infrastruktur-Aufgaben. SynErgy wird an stehen Ringen in Leichtbauweise montiert und erlaubt es in großer Höhe, fast ohne Kurven hohe Geschwindigkeiten, die abgespeckte Variante für die Stadt senkt die Fahrhöhe auf einige Meter ab und alle Ausbauten sind optional, dafür kann man hier von Haustür zu Haustür fahren.

IvaP ist kurz für „Individuelle vollautomatische Produktion“ sie erlaubt digital konstruierte Produkte in beliebiger Stückzahl und an jedem Ort der Welt, wo es IvaP gibt, herzustellen, die Ideen und Produkte aufzugreifen und zu verändern – für den Ideeneigner lohnt sich das, weil seine Idee auch dort angewendet wird, woran er nie gedacht hätte oder Mühe gehabt hätte sich in den Kontext einzuarbeiten. IvaP ist erstaunlicherweise eher eine Logistikaufgabe, die kontinuierlich optimiert werden will, und wird das Handwerk und manuelle Arbeit anziehen und aufwerten, da sie nun zum Alleinstellungs- und dadurch zum Luxusmerkmal werden.

Urban farming bedeutet, dass in der Stadt Agrarproduktion stattfindet. Aktuell ist das nur begrenzt möglich, weil Produkte, die neben einer großen Straße angebaut wurden, nicht verkauft werden dürften – weil sie praktisch jeden Grenzwert überschreiten würden. Erst C/SE erlaubt es das im größeren Stil anzugehen; z.B. könnten die Häuser mit Kästen ummantelt werden, in denen dann vom Schnittlauch über Salat und anderem Gemüse bis zu Blumen angebaut werden könnten. Dazu kommen die anderen Ideen wie: Kreisläufe in denen z.B. Fische den Dünger für Pflanzen liefern.

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Die Enkelin fragt den Opa: „Wie war das damals, während und nach der Corona-Epidemie und dem Umbau der Wirtschaft und der politischen Systeme?“. „Wo spielst am meisten?“ „Auf der Straße mit den anderen Kindern und manchmal gehen wir auch zu einem Spielplatz – aber Spielen kann man doch überall! Alles kann zu Spielen genutzt werden! Und ganz manchmal gehen wir ja auch ins Museum für Kinder – die Autoabteilung finde ich toll und ich will mal einen Führerschein machen!“ „Damals gehörte die Straße den Autos.“ „Warum?“ „Wenn Du heute deine Freundin in der anderen Stadt besuchen willst – wie machst Du das?“ „Mama fragen, wenn sie ja sagt, greift sie zum Telefon, fragt die andere Mama und wenn auch die Ja sagt, dann ruft sie eine C/SE – Kabine setzt mich rein, dann fahre ich eine Weile und dann holt mich die andere Mama ab.“ „Damals gab es keine Kabinen, damals standen Autos vor der Tür und wenn Du Deine Freundin besuchen wolltest, dann gingen Du und Deine Mutter,oder Vater oder … ins Auto und fuhren dort hin. Wie lange fährst Du heute, die andere Stadt ist 50 km entfernt?“ „Mama hat mir das mit den Sekunden, Minuten und Stunden neulich erklärt und sie sagte, das seinen nur ein paar Minuten.“ „Damals dauerte das eine Stunde oder viel länger – und man konnte das nicht immer machen, weil es zu viel Verkehr gab stauten sich die Autos, das bedeutet, dass es alle paar Minuten ein paar Meter vorwärts ging, dann stand man eine Weile, oft lange, dann ging es wieder ein paar Meter weiter.“ „Aber das ist doch doof – und langweilig! Autos sind doch zum Fahren da – und das macht vielleicht Spaß – ich kann nicht genug davon bekommen. Im Museum für Kinder, in der Autoabteilung und in der kleinen Auto-Stadt da kann man Autofahren, aber auf der Stelle die Zeit totschlagen – das will ich nicht. Das mit dem ‚Zeit totschlagen‘ hat mir Mama beigebracht, als es um die Zeit ging und sie hat gesagt, dass man das damals oft gemacht hat – jetzt verstehe ich das schon besser.“

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Fragen und Antworten um C/SE und DU und WIR

Auf vielfache Nachfrage zu unterschiedlichsten Fragen kurze Antworten.

Viele denken gerade daran, ihre Arbeit neu zu strukturieren und zu überarbeiten, deshalb kommen erstaunlich viele Anfragen zu Gruppendynamik, generelle Arbeitsstrukturen und Varianten, viele beginnen mit grundsätzlichen Themen und fragen nach, wie das mit dem DU und WIR war.

Dann viele Fragen zur Mobilität speziell zu C/SE (City-SynErgy) wie es in pandemischen Zeiten wirken würde und wie würde sich das aufs Auto, Bahn und Flieger auswirken? Dieses Thema ist kürzer und für viele interessanter, deshalb keine langen Vorreden, auf gehts:

C/SE ist kurz und steht für City-SynErgy. SynErgy kombiniert die staatlichen Aufgaben für Infrastruktur bei Mobilität und Energie und war eine Basis für weitere Infrastruktur. Für die Stadt wurden einige Änderungen vorgenommen. Voll ausgebaut könnte man mit C/SE sich in einer der Kabinen von Haustür zu Haustür ohne Ampel oder einem anderen Stopp chauffieren lassen und das recht zügig: Oft mit 60 oder 100 km/h oder schneller. Binnen Minuten wäre man am anderen Ende der Stadt oder aus der Stadtmitte auf dem Land und umgekehrt. Für C/SE braucht man keinen Führerschein, Kinder, Kranke und Geschwächte wären so mobil wie ein Erwachsener mit Führerschein und Auto – nur schneller.

Man braucht keine eigenen Kabinen, manche Firmen werden sich jedoch welche anschaffen, um sie speziell auszustatten z.B. Handwerker.

Die Kabinen können gemeinsam genutzt werden aber auch individuell. Während Epidemien ist die wichtigste Wirkung die Vereinzelung und wegen der kurzen Fahrten ist der Aufenthalt in der Kabine kurz oft lohnt es sich nicht sich hinzusetzen. Mit ein paar Regeln sollten selbst Schmierinfektionen vermieden werden können. Die Mobilität könnte aufrecht erhalten bleiben, die Vereinzelung und kurzen Aufenthalte reduzieren die Ansteckungsgefahr. Kurz Bei Epidemien wäre C/SE hilfreich.

C/SE und Autos. C/SE erledigt die innerstädtische Mobilität weit besser als Autos und ja, C/SE verbindet auch die Stadt mit seinen Außenposten und mit anderen Städten und Dörfern besser, aber auf dem Land bleibt das Auto die bessere Option, die Stadt kann vollständig ausgestattet werden; Dörfer werden wahrscheinlich eher angebunden werden – nicht jedes Haus wird direkt angesteuert werden können, stattdessen gibt es eher Haltestellen.

Auch mit C/SE kann per Algen z.B. Wasserstoff oder andere Produkte hergestellt werden, dabei fallen große Mengen Algen an, aus denen man CO2 neutralen Sprit machen kann. Hier hilft C/SE dem Auto sogar wieder auf die Beine. Und dann kann mit C/SE gut und billig neue Gebiete durch sein Netz erschließen z.B. in Afrika, Indien und Asien. Auch hier wird es eher Haltestellen geben weil nicht jedes Dorf oder alleinstehendes Haus angeschlossen sein wird, da es nun auch dort Treibstoffe vor Ort gibt kann es auch Autos geben, allein schon weil es durch C/SE nun Infrastruktur gibt, gibt es auch gutes Internet etc. und neue Jobs – Kaufkraft und neue Märkte eben. Das ist eines der wenigen Wachstumsbereiche, die heute möglich sind, der zweite ist „von Menge zur Qualität zu wechseln“.

DU & WIR

 

Das DU ist auf die eigene Gruppe ausgerichtet, alle anderen sind „Fremde“, die aus irgendwelchen Gründen die Regeln nicht kennen – und dass sie deshalb den „Anderen“ gegenüber auch nicht gelten und sie deshalb auch nicht „über den Tisch gezogen“ werden können usw..

Das DU benötigt kaum interne Organisation denn jeder kann alles und erledigt die Aufgabe, wenn er sie bemerkt. Man lernt durch Zuschauen und Nachmachen.

Das DU braucht kein Wissen, es fürchtet es sogar, denn es basiert auf dem Bauchgefühl und baut auf Parolen. Der Grund ist: Da es kein „belastbares Wissen“ gab, ist jede Entscheidung so gut wie jede andere – Streit um „welche Entscheidung die bessere wäre?“ erübrigt sich bzw. führt nur zu internem Streit und Zwist: Deshalb entscheidet einer und die Entscheidung wird zur Parole. Manchmal wählt die Gruppe den Entscheider, manchmal ist es immer derselbe und der führt dann.

Im DU herrscht die Willkür, auch weil es kein belastbares Wissen gibt. Wer willkürlich herrscht, kann Widerspruch nicht hinnehmen und wird seine Meinung mit Gewalt „verteidigen“ bzw. durchsetzen. Das DU ist kriegerisch und vergleicht sich gerne neidisch.

Größere Verbünde kann das DU schaffen, indem es hierarchisch wird, die örtlichen Chefs delegieren bestimmte Parolen an den Herrscher und übernehmen sie (wie gesagt, die sind ja fast beliebig austauschbar) bleibt aber vor Ort der willkürliche Herrscher seines Bereichs, er wird zum Funktionär.

Das DU funktioniert nur in der autarken Gruppe. Es gibt nur ganz wenige Spezialisierte und meist auch nur wenige Rollen. Herausragend ist nur der Chef / Herrscher und der Schamane, der meist auch der Arzt war. Es kann sich auch in hierarchische Systeme mit willkürlichen Untergruppen retten.

Dem DU kann alles, was vor der Urbanisierung angesiedelt ist (Nomaden, Bauer, Dorf und die großen Imperien) zugeordnet werden, politisch tendiert es eher nach rechts.

Das WIR zeichnet sich durch Spezialisierung, Kooperation und Strukturierung bzw. Organisation aus. Die Gruppe spielt nur noch eine untergeordnete Rolle, sie dient meist nur als austauschbares Etikett, denn man gehört nicht nur einer Gruppe sondern vielen an und man ist frei jeder Gruppe bei- oder aus jeder Gruppe auszutreten. Das nötigt die Gruppen konstruktiv und aktuell zu bleiben – das nimmt die Aggressionen heraus, manchmal verstecken sie sie nur.

Dem Spezialist ist klar, dass er so speziell ist, dass er seine und die anderen ihre Ziele nur mit anderen Spezialisten erreichen können und da er jederzeit – so er sich das nötige Wissen aneignen kann – ein anderer Spezialist werden kann. Deshalb ist und bleibt er kooperativ und konstruktiv. Der Spezialist kennt keinen Claim nur „seinen Teil der Arbeit“ und, um den erfüllen zu können, ist er jederzeit bereit „über seinen Tellerrand sehen“ und bleibt neugierig; deshalb schützt er auch keinen Claim, er arbeitet immer mit anderen Spezialisten zusammen und meidet Hierarchien nach dem Motto „so wenig wie möglich, so viel wie nötig“. Das liegt u.a. daran, das die Zahl der nötigen Mitarbeiter gesunken ist und größere Zahlen nur temporär nötig werden; jetzt werden andere Strukturen und Organisationsformen nötig.

Am deutlichsten wird das wenn man das Apollo und das Mars Programm vergleicht. Um die nötigen Berechnungen für Apollo durchzuführen wurden viele Mathematiker benötigt, die in Schichten Teilberechnungen durchführten und zusammenführten. Angeblich ähnlich viele Astronomen und andere Spezialisten. Bei einer Mars-Expedition war ein Astronom, ein Mathematiker und ein oder zwei Informatiker fest dabei, den Rest erledigten meist Computer.

Übrigens, einer hat mal ausgerechnet ob es möglich gewesen wäre diese Berechnungen auf dem „alten Weg“ zu berechnen, sein Ergebnis war: Im geforderten Zeitrahmen: Nein.

Deshalb legt er Wert auf flexible Strukturen und Organisation. Im Prinzip läuft das in der IT dann so: Für jedes Produkt gibt es ein kleines Kernteam, das aus Spezialisten fürs Fach, Organisation und Umsetzung (technische, grafische, ergonomisch …) besteht, das auf Spezialisten zurückgreifen kann, die nacheinander aber auch parallel in mehreren Projekten arbeiten können und die technische Umsetzung wird an einen Pool von Programmierer übergeben, die auch an eigenen Projekten bzw. bei OpenSource Projekten mitarbeiten sollen – schließlich nutzen wir sie alle.

Das kann auf alle Bereiche, bei denen „on demand“ gearbeitet werden kann, übertragen werden. Doch ist das freilich nur ein grober Rahmen, bei den Details kann man dann viel falsch machen doch gibt es da wenige allgemeine Regeln, denn das wird schnell speziell – doch dieser Punkt sprengt den aktuellen Rahmen, bei Interesse kann das in einem speziellen Post geschehen.

F&A zu Corona

Ansteckung Über kleinste Tropfen, die den Weg in die Augen oder Atemwege finden. Diese Tropfen können in der Luft je nach Virus unterschiedliche Distanzen überwinden, deshalb gilt: Umso näher umso ansteckender. Fremde Hände oder Lippen im eigenen Gesicht, sind aktuell nicht zu empfehlen.

Die Tröpfchen finden sich in der Luft oder auf Oberflächen, auf denen sie sich sammeln oder auf die sie übertragen wurden, z.B. weil sie von Hand zu Hand weitergereicht und infizierte Stellen von anderen Händen berührt wurden und dann im Gesicht verteilt werden.

Wann ist man ansteckend? Ein völlig Gesunder kann Viren verteilen ohne sich selbst anzustecken, wenn er die Viren an der Hand hat, sich nicht ins Gesicht fasst und die Hände zeitnah gründlich wäscht. Ein Erkrankter verteilt in den unterschiedlichen Phasen der Erkrankung unterschiedlich viele Viren.

Schutz vor Ansteckung Impfung wäre das beste Mittel. Bis zwei Meter Distanz halten und keinen direkten oder indirekten Kontakt zu Personen oder Gegenständen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören: Am besten bleibt man im eigenen Haushalt und besucht keine Haushalte, weder von Freunden noch von Verwandten. Vor und nach dem Verlassen des eigenen Haushalts intensives Händewaschen und draußen überall häufiges Hände waschen zur Not könnten auch alkoholhaltige Reinigungstücher oder gegen Viren wirkende Handdesinfektionsmittel helfen. Weder sollte man Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören, die Hand schütteln noch sich mit Küsschen begrüßen oder Gegenstände von Hand zu Hand weiterreichen.

Stoff vor dem Mund Etliche einfache Mittel können die Zahl der ansteckenden Tröpfchen in der Luft effektiv reduzieren – solange sie richtig angewendet werden und klar ist, dass die anderen Regeln dadurch nur unterstützt aber nicht ersetzt werden. Übrigens, wenn durch durchfeuchteten Stoff geatmet wird, verteilt das die Tröpfchen sehr effektiv – es kann also genau das Gegenteil erreicht werden.

Zumindest als symbolische Wertschätzung oder Gruppenschutz können sie sinnvoll sein, sie sollten aber nicht über lange Zeit getragen werden (austauschen und den trockenen nehmen!) und unter freiem Himmel sollten sie nur getragen werden, wenn die Distanz gebrochen wird oder man sich quasi direkt ins Gesicht spricht. In sie zu niesen oder husten ist nicht gut, zumindest sollten sie danach ausgetauscht werden (oder bei Schals, eine andere Stelle vor dem Mund platziert werden).

Masken Es gibt verschiedene Arten von ihnen, die bekannten OP Masken sollen die Weitergabe von Krankheiten verhindern, sie schützen nicht den Träger. Andere Maskenarten schützen beide Seiten. Diese sollten den Profis und den Menschen, die besonders geschützt werden sollen aber in die Öffentlichkeit gehen (manchmal einfach, weil man das gelegentlich braucht, dann aber auch, wenn man keinen hat der einkaufen geht, aber auch, wenn man zu Arzt geht oder …) vorbehalten sein.

Die Herstellung von Masken und Schutzkleidung ist in bestimmten Bereichen anspruchsvoll, weil bei Gesundheitsprodukten besondere Regeln gelten, ansonsten ist der Prozess der Herstellung einfach und er kann gut automatisiert werden. Zwar ist Stoff im Spiel, aber solange nicht genäht wird, was beim Schutz vor Viren sowieso eher Lücken reißt (Verschweißen ist besser), kann die zusätzlich Herausforderung bewältigt werden. Neben rechtlichen Fragen gibt es auch den Moment, dass manche die Gelegenheit nutzen wollen um sich zu bereichern.

Technisch wäre eine wiederverwendbare Maske bei der der Filter nur selten getauscht würde und die einfach zu beatmen wäre, die beste Lösung: Hydrophobe Oberflächen leiten den Luftstrom, ein paar Änderungen der Durchschnitte der Wege können zu einer weitgehenden Entwässerung der Atemluft führen, in der Regeln wurden damit auch die Viren ausgespült. Ein letzter Filter verhindert dann, dass durch die Atemluft evtl. mitgerissene Tröpfchen den Weg nach draußen oder, in einem zweiten System nach drinnen, filtern. Das kontaminierte Wasser, das gesammelt wurde, wäre dann die eigentliche Herausforderung; aber auch bei Wegwerf- oder Einmalprodukte ist die Entsorgungen das Problem – nur das Volumen variiert.

Durchseuchung Sie gibt an wie viele Erkrankt sind oder waren bzw. wie viele gerade Antikörper haben oder produzieren. Sie wird aber gern auch synonym für das Ziel „einer schnellen 100% Durchseuchung“ verwendet.

Was hilft wie? Es gibt einen Antikörpertest, der zeigt ob sich der Körper gegen die Virenkrankheit wehrt oder bereits gewehrt hat. Da bei vielen die Krankheit unbemerkt bleibt oder mit einer einfachen Verschnupfung verwechselt werden kann, würde dieser Test gleich an mehreren Stellen helfen: Man bekommt genauere Daten zum Grad der Verteilung der Seuche („Durchseuchung“), das wäre gut, weil dann besser abgeschätzt werden kann, in welcher Phase eines Seuchenverlaufs man sich befindet, und die positiv Getesteten könnten sich freier bewegen, da sie nicht mehr angesteckt werden können (zu testen wäre aber noch, ob sie noch ansteckend sind).

Welcher Test steht auf Nummer zwei? Sichere, schnelle Massentests, die einen akute Erkrankung signalisieren und die in Massen durchgeführt werden können.

Gibt es andere Wege, die wie Tests wirken könnten bzw. selektiveres Testen ermöglichen könnten? Bienen könnten helfen, denn sie können sehr gut riechen und trainiert werden auf spezielle Stoffe (Rauschgifte z.B.) zu reagieren. Da der Corona Virus eine Erkrankung der Atemwege darstellt, ändert sich der Geruch des Atems, die bei jeder Erkrankung unterschiedlich ausfallen und sogar anzeigen können wo der Virus gerade aktiv ist und welchen Grad diese Aktivitäten erreichten. Der Mensch kann das selten sicher riechen, aber Bienen können das und sie können trainiert werden bestimmte Gerüche zu signalisieren zudem können sie das sehr lange und sicher tun. Reagieren dann die Bienen, dann sollte getestet werden. Übrigens, das Training der Bienen soll recht schnell gehen und die nötigen Bau- und Betriebsstoffe sollten in ausreichendem Maß vorhanden sein.

Wie könnte man das organisieren? Überall wo Schlange gestanden wird, kann ein Rahmen aufgebaut werden, der die Biene beheimatet und die Gerüche pro Mensch (z.B. durch Gebläse) isoliert und zuordenbar machen, die Bienen melden den jeweiligen Geruch z.B. durch Flügelbewegungen, die von Kameras und Software erkannt werden und signalisiert werden können. Oder eben bei Eingängen, da Abstand gehalten werden soll, gehen die meisten Menschen eh einzeln durch.

Begriffe wie Individuum, Gruppe, Projekte etc.

Während in den warmen Jahreszeiten meist konkretes Wissen oder Themen bei mir nachgefragt werden, werden die Fragen in den kalten Jahreszeiten abstrakter und grundlegender. Manchmal werden sie so grundlegend, dass ich befürchte die ganze Welt erklären zu sollen – in einem Post!

Manchmal aber geht auch mir ein Knopf auf, z.B. wenn ich erkenne, dass es sich nur um eine Begriffsverwirrung handelt – das macht es wieder machbar! Und obwohl die Verwirrung mehrere Ebenen und mehrere Fachgebiete umfassen wird, wird es ein kurzer Post, denn es gibt ein Zentrum, folgender Einschub soll helfen es heraus zu arbeiten:

In einer Hierarchie ist das Leben einfach: Einer gibt die Parole aus und alle anderen wiederholen sie bzw. halten sich daran. Hierarchien funktionieren nur in einfachen Umgebungen und reduzieren die Möglichkeiten aller auf die des Einen. Hierarchien müssen durchgesetzt werden, meist greifen sie dafür auf Gewalt zurück.

Es gäbe subtilere Wege. Doch die setzen eine „erweiterte Kommunikation“ voraus, damit einen engeren und direkteren Kontakt – evtl. sogar auf Augenhöhe. Nichts fürchten die Hierarchie mehr als „Kommunikation auf Augenhöhe“ – es muss immer einen entscheidenden Unterschied geben, die Hierarchie muss gewahrt oder – meist durch Gewalt – geklärt werden.

Für die Soziologie ist eine hierarchische Organisation effektiv, da sie die Gewalt in der Gruppe ritualisiert und sie damit auf ein Minimum reduziert. Auch die anderen Seiten der Hierarchie sind soziologisch relevant: Hierarchien erfinden den Stand, Status, Macht und den Wettkampf.

Soweit mit dem Auszug, das wird für unsere Zwecke reichen, denn alles was wir brauchen ist jetzt da: Viele Begriffe, die in vielen Fachgebieten vorkommen und deren Bedeutung sich manchmal nur leicht unterscheiden, in anderen Fällen aber schon fasst gegensätzlich sind oder bewertet werden können.

So ist Hierarchie nur eine Organisationsform, die soziologische, wirtschaftliche, ethnische aber auch religiöse Aspekte und viele andere Aspekte kennt. Das selbe gilt für die meisten Begriffe, die im Auszug vorkommen: Wer einen Kontextwechsel verpasst, der kann den Rest missverstehen oder meint etwas verstanden zu haben, was gänzlich anders gemeint war. Das kann u.U. soweit gehen, dass alle Gesprächspartner davon überzeugt sind, sich ganz genau verstanden zu haben – erst mit der Zeit tun sich die Abgründe auf und es zeigen sich die Missverständnisse.

Juristisch bzw. bei „Verträgen“ kann man das nutzen, denn es basiert auf Ungenauigkeiten und Interpretationen. Die meisten Sprüche des delphischen Orakel fallen in diese Kategorie. Beim Orakel wurde es praktisch zu einer Kunstform, bei anderen passiert es aus Unwissenheit, wieder andere können einfach nicht anders, weil man ja irgendwo und irgendwie „beginnen“ muss, und wieder andere instrumentalisieren es, um sich Vorteile zu verschaffen, damit sie hinterher immer sagen können, dass das „selbstverständlich so gemeint war! Das wisse doch jeder! Und der habe sein Geld nicht bekommen, weil Dummheit bestraft werden muss, das sei man schließlich der Gesellschaft schuldig“.

Übrigens hört man genau dieselben Sprüche, wenn eine Person „gebrochen“ werden soll. Auch bei diesem Vorgang wird mit leeren, noch zu interpretierenden Worthülsen gearbeitet, die zu brechende Person wird absichtlich in diese Falle tappen gelassen, um ihr ihre „Dummheit aufzuzeigen“, ihr Angst zu machen, um immer Recht zu bekommen und somit klar zu machen, dass „selbst denken“ nur zu Schwierigkeiten führen wird.

Gebrochene Personen tun, was man ihnen sagt, und sie werden nie selbst aktiv werden. Sie wurden zu reinen Maschinen degradiert – und die werden in Zeiten der Automation und Digitalisierung nicht mehr gebraucht. Manche Menschen schließen nun darauf, dass in naher Zukunft nur noch die wichtige Oberschicht benötigt werde und auf die „unteren Klassen verzichtet werden könne!. Andere sagen: Toll, dann können sich die Menschen anderen als der sinnlosen Plackerei zuwenden.

Auch der Begriff „globales Dorf“ fällt in diese Kategorie, denn die einen verstehen den Begriff so, dass damit gemeint sei, dass die neuen Möglichkeiten die Welt quasi verniedlicht werden und dass „jeden Ort und jeden Menschen auf der ganzen Welt jederzeit für jedermann erreichbar sein werde, da man nur über den Dorfplatz gehen müsse, um alles und jeden zu erreichen“. Die anderen wollen zurück ins Dorf und damit die „alten Gruppendynamiken wieder aufleben lassen: Zurück in eine Zeit in der jeder alles über alle anderen wusste und ihn jederzeit sanktionieren kann, wenn er nicht in der Spur bleiben will“.

Beides sind nur Interpretationen eines schnell dahingeworfenen, scheinbar aussagekräftigen und für jeden scheinbar selbsterklärenden Begriffs, doch beide könnten nicht weiter von einander entfernt sein: Die einen wollen die Zeit zurückdrehen, die anderen wollen auf „Schnellvorlauf“ schalten. Die einen wollen die „gute alte Zeit zurück bekommen“ und die anderen „eine Zukunft haben“.

Um es kurz zu machen: Da hilft nur Reden und die Definitionen klären.

Jetzt naht das schnelle Ende dieses Posts, denn wie bei allen Missverständnissen gilt auch hier, dass man zu früh meinte alles verstanden zu haben oder jemand anderen suggerieren wollte, dass dem so sei. Kommunikation ist nichts für Voreilige. Und so manchem wird nun ein Licht aufgehen: Ach deshalb macht er bei jedem Projekt diese seltsamen „Begriffs-Wikis“. Richtig, deshalb.

Und noch etwas: Dem ganzen vorbeugen zu wollen, indem man nur auf homogene Gruppen setzt, irrt, denn das kann immer vorkommen, gerade in Projekten wandeln sich die Bedeutung der Begriffe ständig, das ist ein Prozess, kein Zustand, wie so mancher meint. Und weil wir gerade dabei sind: Homogene Gruppen sind wie eine Einmann-Lösung: Alle liefern dieselben Lösungen – und alle gehen gemeinsam unter, wenn es mal keine Lösung gibt.

 

Terror, Halle – und wie geht das jetzt weiter?

Wir betrauern die Opfer, die Angehörigen, die grundlose Gewalt und die sinnlosen Taten.

Die traurigen Gespräche, die deshalb geführt wurden, fragten nach bestimmten Worten und Begriffen, vor allem aber stellten sie die Frage: „Warum? Und wie kommt es dazu?“

Die Begriffe, nach denen meistens gefragt wurden sind: Amok, Gruppendynamik, Terror und Gesellschaft sowie nach den „nötigen Änderungen“.

Bei dem Begriff „Amok“ gibt es mehrere Definitionen sowohl in der Gesellschaft wie auch in den jeweiligen Fachdisziplinen, es gibt jede Menge Detailfragen. Damit all das hier und jetzt nicht zu klären ist, werde ich diese Fachebenen weitgehend meiden.

Das elementarste Stichwort ist die Gruppe bzw. Gruppendynamik. Beim Amok dreht es sich oft um konkrete, individuelle Ereignisse und Gruppen, er kann sich aber auch verallgemeinern und auf das gesellschaftliche Level gehoben werden. Es geht im Grunde darum, die eigene Situation zu klären, das Recht in die eigene Hand zu nehmen und dabei den Tod der eigenen Person billigend in Kauf zu nehmen oft aber auch, um ihn zu provozieren. Diese Menschen haben sich selbst aufgegeben, sie wollen meist sterben, wollen dies aber nicht selbst machen und, wenn es schon nötig ist, wollen sie „so viele wie möglich mitnehmen“.

Beim Terror geht es eher um die Gruppe, vor allem um die Abgrenzung derselben von anderen, über die man sich selbst stellt und meint, dass man es selbst am besten wisse, und durch die Anderen zu diesen Taten gedrängt, geradezu gezwungen wird. Das gibt es auf mehreren Ebenen u.a. psychisch und gruppendynamisch letztlich aber auch physisch. Typisch ist, dass hier nicht mehr kommuniziert wird, um Lösungen zu erarbeiten sondern darum sich durchzusetzen.

Man kann die ganz grobe Trennlinie ziehen, dass Amok eher etwas mit dem Individuum, Terror eher etwas mit der Gesellschaft zu tun hat. Gemeinsam ist ihnen die Sprachlosigkeit (oder endlose Monologe in endlosen Schleifen). Ebenso der Verlust der Kommunikationsfähigkeit und die instrumentalisierte Interaktion. Beides kann zum anderen führen. Der Amokläufer kann seine Bluttat zum Terrorakt machen, oft geht es dann um mehr Aufmerksamkeit; der Terrorist, der einen Konflikt mit einer Gruppe oder Individuum hat, kann zum Amokläufer (in dieser Gruppe oder irgendwo) werden.

Jede Gruppe hat ein Alleinstellungsmerkmal und jede Gruppe macht sich durch dieses Merkmal angreifbar, denn nur aggressive Reaktionen sind auf diese Angriffe möglich, die Gruppe wird mit Gewalt antworten. Einfache Regeln führen nun mal zu einfachen Antworten und lassen nur wenige Wege offen. Echte Alternativen, wie Kommunikation und Lösungsfindung etc., werden in diesen Gruppen nicht oder wenn nur intern gepflegt, man hört hier oft, dass bereits alles gesagt und alles gelöst sei, dass Schema sein bekannt, man müsse nur noch regieren.

Für einen Programmierer hört sich das ungefähr so an: Es gibt eine Eierlegendenwollmilchsau oder: „das Programm, das alles kann“. Wer es einmal mit dem Programmieren versucht hat, der weiß, dass es beim Code immer nur um konkrete Details geht, die selten verallgemeinert werden können. Man kann das mit mathematischer Präzision nachweisen und viele andere Disziplinen kommen auch zu diesem Ergebnis. Diese Erkenntnis kann einem die eigenen Grenzen aufzeigen, dass kann einen im schlechtesten Fall zur Aufgabe bringen, im besten macht es einen demütig. Wieder andere erkennen nach einer gewissen Zeit, dass einfach viel Erkennen und Arbeit vor ihnen liegt – und krempeln die Ärmel hoch.

Jede Gruppe kennt Phasen, in der sie aggressiv wird, meist fühlt sie ihre Identität durch sich selbst oder andere in Frage gestellt und wählt von den zwei Möglichkeiten Kampf oder Kommunikation ersteres, das geht sie dann geplant und strukturiert an und man nennt es Krieg.

Krieg gibt es nur, wenn man in Gruppen und Kategorien denkt. Wer so denkt und seine Regeln einzig nach dieser Maxim aufbaut, kann der Gewalt und dem Krieg nicht entgehen, falls er dabei „erfolgreich“ ist, hat das zur Folge, dass er nicht ohne immer neue Feinde und immer neuen Abgrenzungen (als Einzelner und als Gruppe) und nicht mehr ohne Gewalt und Krieg existieren kann.

Manche zucken nun mit den Schultern und meinen: „Damit klärt sich das Problem doch von selbst“! Sie haben damit zwar recht, vergessen aber die Kollateralschäden, das Leid Dritter, die da unschuldig und unfreiwillig mit hineingezogen werden.

Die Alternative ist Kommunikation und Interaktion. Das Dumme dabei ist aber, dass so mancher, der aus der abgeschlossen Gruppenwelt kommt, schnell erkennt, dass eine Variante der Alten Regeln auch hier zur Anwendung gebracht werden können – und damit die Ziele der echten Alternativen unterminiert werden können und somit nie funktionieren, nie das Ziel erreichen werden.

Doch was ist eine „abgeschlossene Gruppenwelt“? Das beste Beispiel ist ein Blick auf eine Hofwirtschaft übrigens, der Hauptwirtschafts- und Organisationsform bis vor kurzem, es gibt viel mehr als man glauben sollte, die das noch unmittelbar erlebt haben auch, weil sich dieses Weltbild in viele andere retten konnte.

Auf dem Hof kennt i.d.R. jeder jeden nötigen Handgriff; ein jeder weiß, wie es sein sollte, und jeder korrigiert jeden Fehler unmittelbar. In der Arbeit ist das mit „Auf Zuruf arbeiten“ vergleichbar. Das ist nicht Selbstorganisation, das ist schlicht das Fehlen jeglicher Organisation, weil sie schlicht nicht nötig ist, nicht nötig war. Das ist eine sehr einfache Welt, die sich in die komplexere Welt durch Hierarchien retten konnte.

Heute bewirkt die Digitalisierung und Automation, dass nicht mehr Heerscharen von Mitarbeiter für bestimmte Tätigkeiten benötigt werden und damit nicht mehr der Kampf, das allgemein übliche Verfahren bleibt – sondern Kommunikation und Interaktion immer wichtiger werden. Für die, die es sich in der alten Welt bequem oder sich in ihr breit gemacht haben, stellt das eine gewaltige In-Frage-Stellung ihrer Welt und Gruppe dar. Entsprechend hoch sind die erwartbaren Widerstände.

Die „neue Welt“ ist jedoch kein Gift und Zwang – sie ist einfach nur Zusammenarbeit mit Hilfe von Kommunikation und Interaktion statt der sonst üblichen Abgrenzung und Durchsetzung und das Verunmöglichen von echten Alternativen, dem berühmt berüchtigten Monopol und „weiter so“.

Die neue Gruppe ist ständig mit anderen neuen Gruppen konstruktiv und in sich gegenseitig inspirierender Art verbunden. Die alte Gruppe war auf sich selbst gestellt und wollte völlig getrennt von den Anderen (und wollte immer wichtiger als sie) sein.

Die neue Gruppe interagiert ständig mit anderen. Dazu werden neue Regeln benötigt. Die sind nur anders, sie müssen nicht zwingend komplizierter sein – mal abgesehen von dem, der meinte, dass das alte vielschichtigen Gewichte- und Maßsysteme doch viel einfacher als Kilo und Meter seien.

Worum geht es dabei genau? Zunächst um Spezialisierung auf Themen, Werkzeuge und Prozesse. Einer ist für einen Schritt zuständig, braucht dafür aber nicht mehr Heerscharen von Mitarbeiter sondern die Flexibilität und Variantenreichtum und den unbedingten Willen, zusammen mit den Anderen das gemeinsame Ziel zu erreichen, das interne Ziel ist meist eine Herausforderung meistern zu können und oft auch, etwas Neues kennenzulernen. Der große Unterschied ist, dass man sich unterstützt statt sich bekämpft. Dazu ist der Blick über den Tellerrand nötig und die Bereitschaft, die Interessen Anderer erfassen und berücksichtigen zu können – die Organisation und das Ganze tritt in den Fokus und dazu gehört, dass jeder die Position und Spezialisierung jederzeit ändern kann – falls man sich das nötige KnowHow aneignen kann.

Es gibt nun welche denen es nicht schnell genug gehen kann und andere, die jegliche Änderung prinzipiell ablehnen. Dazwischen gibt es eine große Gruppe, die sich davon nicht wirklich betroffen fühlen. Aus solchen Konflikten kommt man nur heraus, wenn man die Stellschrauben sucht und findet, an denen wenig Bewegung / Änderungen signifikante aber für alle hilfreiche Effekte haben. Sagen wir es mal so: Änderungen, die selbst aus dem ältesten Blickwinkel eine Verbesserung bringt, werden von allen angenommen. Doch sollte klar sein, dass die Änderungen kommen werden, aber mit einer Übergangszeit, die Ewiggestrigen den Übergang erleichtern kann. Letztlich sollte auch immer klar sein, dass die Ewiggestrigen nicht das Recht haben, alle anderen in Geiselhaft zu nehmen. Das Leben ist Veränderung – über das Maß kann man manchmal reden über das Fakt nicht.

Dazu ist es nötig, dass man das Anstehende nennen kann. Tabus soll es keine geben. Aber einen Prozess der freien Meinungsbildung (das nennt man auch Demokratie) und das Akzeptieren der erfolgten Entscheidung. Dieser Entscheidungen werden regelmäßig überprüft und gegebenenfalls neu bewertet.

Es soll an dieser Stelle, neben all der Trauer, noch gesagt werden, dass diese Gewalttäter allen Scheuklappen durch Angst und Schrecken und eben in das anachronistische Weltbild „ewig gültige Gesetz von Sinn des Lebens: Kampf und Gewalt!“ zwingen wollen. Sie lehnen die Entwicklung und Möglichkeiten ab – und sie wollen allen dieses Land der Entdeckungen, der Entwicklung und des Werdens verweigern.

Sie wollen alle manipulieren und verängstigen. Sie wollen alle vom Gestalten und echtem Leben abhalten. Sie wollen zurück in eine Zeit, die längst vergangen ist, deren Mittel heute nicht mehr nachvollziehbar sind und nicht mehr wirken. Sie wollen sich in der Vergangenheit verkriechen und sich vor den aktuellen Möglichkeiten wegducken, sie leugnen sie, sie verschließen die Augen und wollen das alles nicht sehen!

Lasst uns die Scheuklappen abstreifen! Alle Scheuklappen – nicht nur evtl. neue! Lasst uns mutig und vernünftig die neuen Möglichkeiten entdecken, sie aufbauen und sinnvoll für alle und alles einsetzen. Lasst uns diese Welt, die diese weiter zerstören wollen und die für Gewalt und Krieg stehen, lasst sie uns wieder aufbauen! Sie konnten und wollten nur kaputt machen. Lasst uns zeigen, was der Mensch auch noch kann: Die Welt wiederherstellen und konstruktiv und verantwortlich mit ihr, den Mitmenschen und -bewohner umgehen!

Lasst uns aus der Kraft der Trauer Zuversicht machen. Lasst uns aus der Wut über die Feigheit, die Überheblichkeit des Terrors und der falschen Gruppendynamik echte Tatkraft, echte und gelebte Zusammenarbeit, echte Gruppen und echte Diskussion und Gestaltung ermöglichen, diese zuzulassen und pflegen und lasst uns das freudig und konstruktiv leben! Lasst uns das tun, statt nur eingeschüchtert und destruktiv in einer Endlosschleife Verzweiflung, Angst, Restriktionen und Diskreditierungen zu erleben und zu sähen.

Lasst uns nach gegebener Trauer aufstehen, den Rücken gerade machen und freudig in die Zukunft gehen. Perspektive statt Kampf. Leben statt Tod. Zuversicht statt Wegducken und Fliehen. In dieser Welt ist für alle Platz und es gibt für alle Möglichkeiten, die sich einbringen und gestalten wollen. Und es wird auch für die, die sich wegducken wollen, eine Möglichkeit geben, sich nützlich zu

Die Auswirkungen auf Wirtschaft und Industrie von den Vorschlägen des Blogs

Das ist eine Frage, die mir in den letzten Tagen häufiger gestellt wurde, etliche der Antworten werden in diesem Post zusammengefasst, dennoch kann ein so komplexes Thema nicht mit einem Post vollständig besprochen werden.

Es geht in diesem Post vor allem darum aufzuzeigen, dass es Alternativen gäbe, Alternativen zu den aktuellen Techniken aber auch alternative Wirtschaftsorganisation etc. Zwar wird die Kürze der Vollständigkeit gegenüber bevorzugt, aber die Fülle der notwendigen Punkte (die selbst meist nur einen Absatz umfassen) beim Thema Wasserstoff macht mir einen Strich durch die Rechnung. Doch der Schein trügt, denn im Rahmen dieses Themas werden auch gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Punkte angesprochen.

Für den Kenner des Blogs: Die spezifischen Stichworte des Blogs werden hier nicht wiederholt oder ein weiteres mal erklärt sondern es werden einzelne Punkte herausgegriffen; C/SE wird nach Energie, Mobilität und (Basis-)Infrastruktur aufgeteilt, die synergetischen Effekte werden nur am Rande und indirekt erwähnt. Denn es geht um die oben erwähnten Punkte, nicht um die konkreten Vorschläge.

Ein Thema wurde nicht in den Post aufgenommen: „Grundsätzliche gesellschaftliche Eigenschaften und anstehende Änderungen“. Das Thema sprengt aktuell noch den Rahmen mehrerer Posts. Hier nur soviel: Es lohnt sich die Struktur und die Entwicklung der Persönlichkeit und der Gesellschaft anzusehen und sich die eigene Position zu vergegenwärtigen und einen Blick auf das „Zuvor“ und das „wie geht es weiter“ zu werfen und zu erkennen, dass es grundsätzliche Phasen in diesen Prozessen gibt.

Zunächst geht es um einige Credos der Wirtschaft. Dann um den Wasserstoff als Energiebasis der Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Post wird durch zwei Themen, die Landwirtschaft, Hausisolierung und Stadtklima betreffen abgeschlossen.

Grundsätzliches zum Thema Forschung soll den Abschluss dieser Einführung bilden. Bewegt man sich auf freiem Feld, dann kann man sich in alle Richtungen bewegen. Hier besteht die Gefahr, dass man nicht sofort die „richtige“ Lösung findet, einfach weil man sie noch nicht kennt, man sucht ja noch nach Wegmarken und Kriterien. Doch jede Entscheidung fokussiert den Weg und man kommt eine Weile lang überraschend schnell vorwärts. Dann aber drohen die Entscheidungen den Weg immer enger und enger werden zu lassen, den Fehler kann man beheben, indem man einen Schritt zurücktritt und alte Entscheidungen im aktuellen Licht sieht, das weitet den Horizont wieder.

Ab einem bestimmten Punkt wird aber nicht mehr generell geforscht man variiert und / oder optimiert das Produkt, geforscht wird dann vielleicht noch im Rahmen der Varianten und Optimierungen: Das erlaubt nur noch kleinste Erfolge und Verbesserungen. Würde aber die gleiche Energie auf dem „offenen Feld“ eingesetzt, erreicht sie meist mehr – wenn es von den richtigen durchgeführt werden, denn ein Elektromotor ist für einen, der Verbrennungsmotoren herstellt, einfach nur ein Anlasser – für die eigentliche Arbeit ist dann der Verbrenner zuständig. Es wäre erstaunlich, wenn dieser Sprung über das eigene Weltbild gelingen würde.

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Wirtschaft

Wirtschaft hat ein Ziel: „Wenn etwas etabliert werden konnte, dann ziehe daraus Gewinn, solange es geht – koste es andere, was es wolle!“ Das kann zwar so generell gesagt werden, doch gilt das nur, wenn man in einer bestimmten Situation ist.

Ein anderes wirtschaftliches Kredo lautet: „Erobere andere Märkte durch disruptive Produkte!“. Das gilt vor allem bei quasi monopolisierte bzw. dominierten Märkten, die nach dem ersten wirtschaftlichen Kredo („etabliert“ bedeutet eben „quasi monopolisierte bzw. dominierten Märkte“) geführt werden. „Disruptiv“ bedeutet im Grunde „zerstöre das Geschäftsmodell“ es geht demnach weniger um das Produkt, das wird oft wiederverwendet, es geht um Strukturen und Organisation eines bestehenden Geschäftsmodell durch ein anderes zu ersetzen.

Das kann am Beispiel Taxi / Uber aufzeigen. Das Taxi ist ein Lernberuf, nur wer aufzeigt, dass er gut fahren kann und dass er die nötige Ortskenntnis hat, darf ein professioneller Taxifahrer werden. Uber sagt: Wir haben keine „professionelle Fahrer, das sind Leute, die andere Leute, die zufällig in dieselbe Richtung wollen, mitnehmen – wir bringen die Leute zusammen und die Navi liefert die nötige Ortskenntnis“. Da es aber Uber-Fahrer gibt, die das „professionell“ machen, ist die Argumentation – fehlerhaft.

Doch soll der Raum für diese wirtschaftlichen Grundsatzdiskussionen in diesem Post klein gehalten werden. Wichtig ist nur die aktuellen Marktregeln sind veraltet, sie fußen in einer Zeit, in der Kampf und Streit propagiert wurde, sie fußen zudem in einer Zeit, in der nur wenige von der Geldwirtschaft betroffen waren (z.B. die Ritter, der Adel etc.).

Heute aber ist jeder von der Geldwirtschaft betroffen, da sollten andere Regeln gelten zumal sie auch weitere Umstände geändert haben. Nur ein Beispiel: Waren früher Heerscharen von Arbeitern nötig, reichen heute Roboter, die immer öfter auch genauer arbeiten können – als Menschen. Die alten Regeln sind heute einfach nur – weltfremd.

Die Arbeitswelt ändert sich drastisch – die alte Ordnung ist zu hinterfragen und zu reorganisieren, ansonsten droht Widerstand und Unordnung.

Zweitens, wirtschaftliche Entwicklung gibt es nur mit und aufgrund von Innovation (ohne sie stagnieren, konsolidieren und schrumpfen die Märkte, da immer mehr „Entscheidungen“, die irgendwann einmal in der Vergangenheit getroffen wurden, die Scheuklappen immer enger stellten). Wir sollten die Innovation fördern. Wir fördern aber Investition – und damit die erste Regel der Wirtschaft.

Umstellen könnte man, indem die Risiken von den Firmen, Abteilungen und damit von den Mitarbeiter genommen werden und zum Produkt wandern. In der digitalen Welt wäre das durch ein Portal und da Roboter überall auf der Welt nach denselben Programmen dieselbe Qualität liefert, ist die Innovation von einem Arbeitsprozess zum eigenen Produkt geworden, sie kann sofort überall auf der Welt ein- und umgesetzt werden. Bislang bedeutet eine solche Änderung eine risikoreiche Umstellung der Arbeitsprozesse und der Prozesse der Firma.

Es gäbe dann die, die Ideen haben und Produkte kreieren; die, die sie produzieren und die, die sie individualisieren und vertreiben. Aber auch die, die ständig und kontinuierlich die Arbeitsprozesse optimieren. Das Produkt trägt das Risiko, weil es ständig hinterfragt wird und durch lokale Anforderungen variiert wird, jede Variation kann andere zu einer Neuentwicklung oder anderen Varianten inspirieren – die Produkte ändern sich dann ständig, nur sie sind betroffen, für alle anderen werden die Aussichten besser.

Wasserstoff als Energiebasis

Bislang galt bei Wasserstoff

Da Energie benötigt wird, um den Wasserstoff per Elektrolyse oder mit einem der anderen bekannten Verfahren herzustellen, und die Verbraucher nicht hundert Prozent der verbleibenden Energie nutzen können und da Wasserstoff als das kleinste Atom recht flüchtig ist usw. – aus all diesen Gründen, scheint Wasserstoff eine relativ teure Lösung zu werden und sie wird deshalb gern und schnell beiseite gelegt.

Wasserstoff als Basis für Energie ist demnach noch keine ausgereifte Technologie. Das bedeutet aber auch: Da gibt es viele Entwicklungsmöglichkeiten und es bestehen gute Aussichten, dass die Effizienzen steigen werden.

Die anstehenden Aufgaben sind den Wasserstoff billiger zu produzieren und besser nutzen können.

 

Wasserstoff-Produktion

Es gibt Algen, die Wasserstoff produzieren. Die dafür benötigte Fläche ist beeindruckend: Wenn die Bassins zehn Meter breit sind, dann entspräche die Länge der Bassins einem Zehntel des deutschen Autobahnnetzes, dessen Gesamtlänge bei ca. 13 000 km liegt. Um den gesamten Energiebedarf Deutschlands zu decken sollten rein rechnerisch entweder zwei Nord/Süd Linien oder mehrere West/Ost Linien das leisten können – aber bitte Vorsicht bei solchen Schätzungen, denn es gibt noch Unwägbarkeiten wie: Liefern die Algen auch im Winter Wasserstoff?).

So manchem rutscht bei diesen Dimensionen das Herz in die Hose und meint, hier sei das letzte Wort bereits gesprochen. Dem ist nicht so.

Man könnte es maritim lösen, die Flächen wären da. Man könnte den Wasserstoff direkt in Strom wandeln und an Land schaffen, die dazu nötigen Kabeltechnik ist vorhanden. Die Wartung auf dem Meer wäre eine Herausforderung, die jedoch gemeistert werden könnte – aber einen wesentlichen Beitrag zum Preis liefern wird.

Will man es an Land installieren, fragt man sich, woher die Flächen herkommen sollen. Viele wollen schlicht nicht auf viele Quadratkilometer Algenbassins blicken, wenn sie aus dem Fenster schauen. Ein bisschen Neues, das weitere Vorteile bietet, wäre den meisten recht; manche meinen sogar, dass diese Aussicht die Wohnung aufwerte; andern, solange es sie nicht stört usw.; und wieder andere meinen, wenn dabei die Vorteile evtl. Nachteile überwiegen.

Eine Lösung wäre die Bassins vertikal aufzustellen, das sieht immer noch nicht super aus, reduziert aber die benötigte Grundfläche.

Eine weitere Lösung wäre in die Höhe zu gehen. Geht man in eine ausreichende Höhe, kann der Boden darunter weiter genutzt werden und auf dem Weg nach oben könnte die vertikale Lösung auch genutzt werden.

Fazit: Algen produzieren Wasserstoff ohne dass der Betreiber Energie bereitstellen muss, der Wasserstoff wird so zu einem primären Energielieferant, der zwar große Anlagen benötigt, doch die Kosten für die Installation und Wartung sind vergleichsweise gering – und die Risiken ebenso.

Nutzung / Effizienz des Wasserstoffs

Zuerst der Wirkungsgrad der aktuellen Turbinen-Technik, sie verliert mindestens 50% der eingesetzten Energie. Eine Feststoff-Brennzellen dagegen kann bis zu 80% der eingesetzten Energie nutzen. Gut, da soll es noch Forschungsbedarf geben, doch das sollte schneller gehen als die weitere Optimierungen der Turbine, die nur durch viele kleine Änderungen möglich wäre, die Forschung bei der Feststoff-Brennzellen kann dagegen sprunghaft gehen.

Die Infrastruktur

Es bietet sich an, diese großflächige Installation dezentral zu gestalten, denn die Teilnetze werden kleiner und damit einfacher zu steuern sein ebenso die übergeordneten Strukturen zum gleichen Zweck. In diesem Fall kann dezentral / kleiner mehr sein.

Doch wie wird die Flüchtigkeit und die ständige Verfügbarkeit von Energie gelöst? Der Wasserstoff wird schlicht direkt nach der Produktion in Strom umgewandelt – da kann nicht viel entweichen. Es braucht zwar viele kleine Einheiten, aber das kommt der Feststoff-Brennzellen entgegen.

Doch was macht man mit dem überschüssigen Strom? Flüssige Salze speichern Wärme gut und sie sind können in diesem Zustand in der Lage direkt Strom zu speichern, sie werden damit quasi zu Kondensatoren. Man kann die Wärme nutzen und Spitzen können durch direkten Entzug von Strom gedeckt werden.

Auch die Salzspeicher können dezentral aufgestellt werden, für große Verbraucher können eigene bzw. spezielle Speicher bereitgestellt werden. Wenn sehr viel Energie benötigt wird, kann die Infrastruktur dies unterstützen: In Röhren, die zu Faradaysche Käfige ausgebaut wurden, können mehrere Kabel angeboten werden.

Und was passiert mit den Massen von Algen, die dabei entstehen? Sie könnten als Kohlenstoff-Speicher in z.B. nicht mehr verwendeten Bergwerken etc. gelagert werden. Biotreibstoffe wären auch eine gute Sache. Da gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten.

Doch zurück zur Frage wo diese Infrastruktur bereitgestellt werden könnte. Die Antwort überrascht viele: Über den Straßen. Insbesondere über Autobahnen und große Straßen mit einem Mittelstreifen. Dort werden Pfeiler gesetzt, die Bassins werden dann vertikal zwischen den Pfeilern und horizontal auf den Pfeilern montiert.

Ein solches landesweites und lückenloses Netz stellt gleichzeitig eine solide und leicht wartbare Basis für andere Bereiche der Infrastrukturen dar wie Telefon und Internet, Mobilfunk aber auch Strom, manchmal auch Wasser und Personen- und Lieferverkehr usw..

Gerade für den Personenverkehr wäre diese Basis interessant, denn es könnten Kabinen in Leichtbauweise an Leitschienen erstaunlich schnell bewegt werden; je gerader und je weniger Höhenunterschiede umso schneller kann gefahren werden; in der Stadt wären 60 bis gut über 100 km/h auf den Geraden plausibel. Überland erlauben Neigetechniken höhere Geschwindigkeiten als die der Autos (um die 400 km/h). Damit kann die Stadt mit dem Land 24h / 7 Tage die Woche verbunden werden. In einer halben Stunde käme man 200 km weiter. Die 20 bis 30 km, die heute meist das Land von der Stadt trennen, wären eine Sache von Minuten. Alles rückt näher – rückt richtig nahe.

Auch die Kapazität dieses Systems ist erstaunlich hoch, wenige Leitsysteme (die untereinander am Pfeiler montiert werden könnten) ersetzten sogar mehrere parallel verlaufende Autobahnen.

In der Stadt kann dieses Netz den öffentlichen Verkehr effektiv unterstützen: Per App ruft man eine Kabine und sagt wohin die Fahrt gehen soll. Die Fahrt wird geplant und man kann direkt und ohne weiteren Halt oder Stau vom Start zum Ziel fahren. In den meisten europäischen Städten würden die meisten Fahrten nur wenige Minuten dauern, man wäre individuell oder in kleinen Gruppen energieeffizient, emissionsfrei und zielstrebig unterwegs.

Voll ausgebaut könnte man von Haustür zu Haustür fahren, aber das wäre wohl eine Phase, die nach den ersten Erfahrungen etc. ins Auge gefasst werden wird. Die Installation dieser Infrastruktur geht zwar schnell aber die Masse macht es – und die umfassenden Gestaltungsmöglichkeiten bei der Umsetzung, dem Stadtdesign und den neuen Anwendungsmöglichkeiten, macht eine flexible Basis nötig, die anfangs bereitgestellt werden sollte.

Viele befürchten, dass sich wirklich etwas tun könnte und dass man dann auf mehreren Kilometer ungenutzter Bassins sitzen bleibt. Das Risiko ist jedoch gering, denn Algen können auch andere Stoffe herstellen und in den Bassins könnten auch Fische gezogen werden oder als Terrarien genutzt werden usw..

Es wird ein Prozess angestoßen, der sich auf viele Industrien auswirken wird: Energie, Chemie, Mobilität und Produktion aber auch die Lieferung von Waren etc. werden wohl Hauptbetroffene sein. Da es jedoch ein (evtl. zügiger) Prozess eingeleitet wird, werden manche Effekte die Betroffenen überraschen: Angenommen eine Stadt plant den Vollausbau in zehn Jahren zu vollenden – so mancher wird sich vorher nochmal ein Auto kaufen – die Nachfrage könnte demnach steigen (was sehr wahrscheinlich ist, denn man weiß ja nicht, wie die Autoindustrie darauf regieren wird und man später mal sagen können will: Eins der letzten „richtigen“, individuellen Autos habe ich noch gefahren, auch das höre ich immer häufiger).

Doch bei der Autoindustrie bin ich recht zuversichtlich, denn die Installation dieser neuen Basisinfrastruktur erschließt viele Areale, die heute praktisch brachliegen, und weil aus den Algen günstiger Biotreibstoff gewonnen werden kann, wird die Ökobilanz der Verbrauchsstoffe beim Auto wesentlich verbessert. Für das Auto können viele neue Märkte entstehen, wenn die Industrie das unterstützt und richtig macht.

 

Kosten

Eine Schätzung besagt, dass das benötigte Material pro Meter bei eintausend Euro liegen dürfte. Das wären 1.000.000 € pro Kilometer und da min. 2.000 Kilometer derart ausgestattet sein sollten würde die Basisinfrastruktur 2 Milliarden kosten. Dazu kommen die Pumpen, Filter und die Arbeit, das Leitsystem, die Kabinen und die Steuerung etc. aber diese können als separate Investitionen angesehen werden und vieles ist dort noch offen bzw. es gibt Alternativen, die die Eigenschaften vor Ort berücksichtigen.

Dem gegenüber stehen die aktuell ca. 14 Petajoule (1018 Joule) des jährlicher Energieverbrauch in Deutschlands. In Wattstunden sind das: 3.888.888.888.888.9 Wh oder knapp 4Milliardenwenn jede kWh nur ein Cent Gewinn erwirtschaften würde – und das jährlich. Die Investitionen liegen sicher höher – dennoch amortisieren sie sich schneller als bei den meisten anderen Investitionen.

Man sollte dabei bedenken, dass die kWh aktuell bei ca. 30 Cent liegt. Die Kosten der Produktion des Stroms liegen sehr vorsichtig gerechnet unter 10 Cent, 10 weitere könnten die Infrastruktur und den Unterhalt finanzieren – die restlichen würden wohl die Altlasten finanzieren oder könnten gestrichen werden.

Diese Infrastruktur würde neben der Energie auch das Land und die Stadt enger aneinander binden und den täglichen Aktionsradius erweitern. Das erleichtert so manches, das kann Kosten reduzieren. Etwas weiter unten wird das genauer dargestellt.

 

Ökologische Effekte

Je nachdem, wie das System ausgebaut wird (von wenigen einzelnen Strecken über dem, was der öV heute abdeckt, bis in die letzte Straße der Wohngebiete), wäre es ziemlich schnell (ein paar tausend Kilometer würden reichen) möglich, den gesamten Energiebedarf Deutschlands ökologisch neutral und kostengünstig zu decken.

Das Algenwachstum steigt meist expotenzial, aus diesen Biomassen kann unter anderem Gas, Kohle oder so was wie Pellets gemacht werden. Wenn das z.B. fürs Heizen reichen würde, würde die Länge der Basisinfrastruktur um ein Viertel kleiner sein.

Da sämtliche Energie ökologisch neutral wäre, würden auch alle Produkte, die mit dieser Energie erstellt wurden, ökologisch aufgewertet werden. Das kann ein Standortvorteil sein und da es möglich ist, dass sehr viel mehr Energie produziert werden kann, können auch energieintensive Arbeiten angesiedelt werden.

Doch sollte an dieser Stelle immer bedacht werden: Energiesparen bring am meisten Energie ein. Sie sinnlos zu verprassen würde nur wieder mehr Energie in die Welt pumpen – wie wir gesehen haben, ist das keine gute Idee. Aber andere Produktionsarten zu entwickeln wäre eine gute Idee.

Eine Variante der Raumfahrt könnte ökologisch sinnvoll sein, dabei wird in einer Röhre die Kapsel auf Fluchtgeschwindigkeiten gebracht und zur weiteren Beschleunigung und zur Steuerung kann Energie via Mikrowellen genutzt werden. Das könnte bis zur ISS oder sonst einer Station reichen. Sonnenkollektoren im All würden die Energie sammeln, die dann z.B. zum Mond reichen würden, eine ähnliche Infrastruktur auf dem Mond würde für die Rückfahrt sorgen.

An der Basis-Infrastruktur können auch sogn. „künstliche Bäume“ montiert werden, sie waschen CO2 aus der Luft, das dann eingelagert werden kann, einige meinen, dass man es vielleicht auch in der Produktion nutzen können – aber letzteres ist Sache der Forschung, die künstlichen Bäume gibt es bereits.

 

Wirtschaftliche Effekte

Wichtig ist zunächst, dass der Prozess eingeleitet wird – es wird etwas dauern bis das alles umgesetzt ist, das bietet allen Betroffenen die Möglichkeiten sich vorzubereiten und zu planen. Verbesserungen der Infrastruktur wirken sich i.d.R. positiv stimulierend auf die Wirtschaft aus; da hier auch viele Kosten gesenkt werden, wird der Euro im Geldbeutel mehr Wert sein und da er nun die Chance hat regional mehrfach umzulaufen steigert sich sein Wert ein weiteres Mal.

Wenn die Gewinne der Region zu gute kommen, wird deren wirtschaftliche Stärke ein weiteres Mal gefördert. Die dezentrale Organisation schafft darüber hinaus in der Fläche mehr Arbeitsplätze als das bei zentraler Organisation der Fall wäre. Auf der anderen Seite bietet gerade das schnelle und komfortable Fahren die Möglichkeit andere Aufgaben des Staates zu zentralisieren.

Die meisten Menschen rechnen mit ca. einer halben Stunde, falls sie ihre Position ändern wollen. Etliche Planungen zeigen, dass man mit Hilfe der neuen Infrastruktur eine Strecke von ca. 200 Kilometer zurücklegen kann. Das nächste Krankenhaus oder die nächste Schule oder Uni oder Amt könnten in diesem Rahmen angesiedelt sein, dabei spielt es eigentlich keine Rolle mehr ob man dann mitten auf dem Land oder mitten in der Stadt ist. Das gilt auch für das Personal, denn die Anreise sollte nie länger als eine halbe Stunde dauern. Verlassene Dörfer könnten so zu Schulen und Krankenhäuser, aber auch zu Veranstaltungsorten werden.

Wenn darauf geachtet wird, dass das Geld in der Region ein paar Kreise zieht, ist das Geld im Geldbeutel plötzlich mehr wert und entlastet die Gemeinden und den Bürger. Es wäre eine Chance eine Wirtschaft zu etablieren, die diesen Namen auch verdient.

Die Energiegewinnung und die Mobilität ist beliebig skalierbar und könnte jederzeit ausgeweitet werden. Es würde die Binnennachfrage erhöhen und so den Markt in schwachen Zeiten stärken. Da es eine gute und kurzfristige Investition ist, sollte es von dieser Seite keine Probleme geben. Viele Regionen würden wiederbelebt werden und auch einige der anderen aktuellen Aufgaben das Dynamit nehmen. Die Städte sind heute autogerecht – das braucht viel Platz, der durch die Vorschlägen dieses Blogs plötzlich zur Verfügung stehen würde. In einigen Städten würden ganze Autobahnen überflüssig werden und voll ausgebaut wäre die Straßen der Wohngebiete plötzlich beleibte Orte.

Nur zur Anregung der Gespräche: Die großen Einfallsstraßen könnten alle verkleinert werden, sagen wir auf eine Seite könnte man verzichten. Was macht man dann damit? Man könnte unten die Basis-Infrastruktur installieren und drum herum ist genug Platz für Wohnungen, Büros, Kinderspielplätze usw. usf..

Weitet man es auf die EU aus könnte ein Wirtschaftsraum entstehen, der eine ganze zeit lang für und aus sich selbst heraus krisenfest existieren können.

Weitet man es auf das Mittelmeer aus, dann braucht keiner mehr Asyl im Land seiner Träume stellen, er könnte es in einem sicheren Areal vor Ort tun, könnte dort auch vorbereitet werden oder etwas lernen, das es ihm erlaubt sich eine Zukunft im eigenen Land oder so aufzubauen. Das würde allen helfen.

Offen bleibt hier die Frage, wie mit kriegstreibenden oder -interessierten Ländern verfahren wird. Relevant ist nur, dass die angeschlossenen Bereiche sich an bestimmte Regeln halten und die Umgebung die Sicherheit der Orte garantiert.

Weitet man es auf Afrika aus, ergeben sich für die Bevölkerungen gute Aussichten.

Weitet man es auf … aus, hätte auch diese Bevölkerung gute Perspektiven (in Kombination mit IvaP: Nicht auszudenken wie toll das wird!).

Übrigens, diese Systeme können auch auf dem Meer installiert werden, in gerader Linie könnte Island, Irland und Spanier verbunden werden, weniger gerade der Norden Europas und dessen Inseln verbinden, selbst eine direkte Verbinden zu den amerikanischen Kontinenten wäre möglich und vieles könnte in diesem System geliefert werden. Vieles wäre möglich – zumindest leichter. Das zu bedenken lohnt sich.

Übrigens: Dieser gemeinschaftlicher Raum schafft auch eine Art „Freihandelsabkommen“, das könnte auch für England und Nord-Irland interessant sein – …

Übrigens, wenn man es auf die lange Bank schieben oder zerreden will – dann machen andere das.

Übrigens, das kann relativ kurzfristig umgesetzt werden, denn es geht anfangs nur um städtische oder regionale Bereiche, die bereits zu diesen Zwecken genutzt werden, die aber an Wert gewinnen würden, wenn die emissionsfreie Variante die laute, trennende Straße ersetzen würde.

Übrigens, von heute auf morgen hätte man die Möglichkeit die Zukunft zu gestalten – aktuell haben wir nur die Option sie zu erleiden.

 

Arbeitsplätze

Wie bereits aufgezeigt, sorgt die dezentrale Organisation für weit mehr Arbeitsplätze als das bei einer zentralisierten Form der Fall wäre, doch bleibt dies weitgehend kostenneutral, da alle anderen Fixkosten sinken werden. Auf der anderen Seite können nun andere Dinge, die z.B. Fachkräfte benötigen, zusammengefasst werden – in Zeiten von Fachkräftemangel bietet das neue Möglichkeiten aber auch neue Aufgaben (doch das sprengt den aktuellen Rahmen).

Bei so viel Industrialisierung sollte immer darauf geachtet werden, dass es auch Arbeiten für die gibt, die weniger Bildung abbekommen haben, oder noch welche erwerben und diese Zeit selbst finanzieren oder oder oder. Neben der Instanthaltung der Infrastruktur entstehen solche Aufgaben z.B. indem man in regelmäßigen Abständen „Lieferkioske“ macht. Das sind zum einen ganz gewöhnliche Kioske, die allerdings über einen Raum verfügen, in dem Lieferungen aller Art gesammelt werden können, die die Empfänger bei ihrer Rückkehr von der Einkaufstour oder von der Arbeit dann bequem mitnehmen können oder im Zweitjob vom Kioskbetreiber an Alte und Kranke etc. geliefert werden. Es könnte Frühstück geben und zum zentralen Treffpunkt werden. Wer will, kann sich auch das Abendessen dorthin liefern lassen. Und gleich nebenan logiert die Quartiersschwester“, die in Gesundheitsfragen erster Ansprechpartner ist, bei der häuslichen Pflege mit Rat und Tat bereitsteht aber auch kranke Kinder pflegen kann. Sie ist sehr gut ausgebildet, z.B. weil sie haptische Aufgaben für die Telemedizin übernimmt (da könnte man mit Schallscanner einiges erreichen).

Der eine oder andere schlägt jetzt die Hände über dem Kopf zusammen, und bejammert die Kosten – zu unrecht. Der gemeinsame Treffpunkt ist gesellschaftlich und wirtschaftlich wertvoll, da viel Vorsorge allein schon durch ihre Existenz und Wirkung betrieben wird, zudem jederzeit Rat und Tat vorhanden ist. Man kann sich auf die Gesellschaft verlassen – und sie kann sich auf einen selbst verlassen.

Diese Kioske sind jedoch keine Gefahr für die lokale Gastronomie, können sie aber ersetzen, falls es sie nicht gibt. Das Kiosk und die Quartiersschwester dienen der Gesellschaft als Ansprechpartner und greifen gelegentlich den Bürgern hilfreich unter die Arme. Das senkt Kosten und integriert besser. Zudem kann im, am oder ums Kiosk herum auch weitere Dienste und Wahren angeboten werden, die man sonst nicht mehr in der Gegend bekommt. Es könnte Amt, Bank und Tante Emma Ersatz sein oder eben den einen oder anderen Besprechungsraum oder als temp. Filiale stellen, für solche Aufgaben.

 

Aber diese ganzen Änderungen?! Was passiert mit dem Auto? Fliegen? Bahn?

Wie bereits erwähnt, kann es durchaus sein, dass die Bestellungen bei den Autofirmen steigen werden und neue ökologisch neutrale Betriebsmittel bereitgestellt werden können. Flugzeuge und die Bahn können diese auch Nutzen. Gruppen werden sich für die Bahn interessieren, es könnte besser sein zu Konferenzen und wichtigen Meetings gemeinsam in der Gruppe im Zug vorzubereiten oder eben zu Veranstaltungen im Sonderzug Bekanntschaften schließen zu können etc.. Auf der Langstrecke kann das Flugzeug die bessere Lösung sein – die Märkte dieser Branchen werden sich ändern aber nicht völlig zusammenbrechen, zeitweise werden sie sogar stimuliert werden.

Um es auf den Punkt zu bringen: Es wird viel Arbeit, es wird sich einiges ändern und es werden etliche Kosten sinken und der Wert des Euro steigen, dafür werden sich neue Chancen und Perspektiven auftun.

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Andere Vorschläge aus dem Blog

Es gibt die Möglichkeit individualisierte aber vollautomatisch produzierte Produkte (Stichwort IvaP) herstellen zu lassen. Das hat zwei wichtige Vorteile, der erste ist: Vollautomatisch kann heute viel gemacht werden, was manuell nicht mehr machbar ist, und man kann sofort überall auf der Welt seine Produkte in jeder gewünschten Qualität anbieten. Doch das geht nur in einem vertrauenswürdigen Netz – das geht heute also nicht.

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Ein Bekannter aus dem Chat, ein Bauer, stellte einmal eine Idee vor, die mir gut gefiel und die ich hier nur kurz skizzieren werde, es geht jetzt um Landwirtschaft und wie sie auch betrieben werden könnte. Er setzt auf Streifen. Neben einem aus Bäumen, einen aus Hecken, Beeren und Nüsse, dann einen aus Gemüse und Blumen, dann einen mit z.B. Weizen. In umgekehrter Reihenfolge schließen sich weitere Streifen an. Der Weizenstreifen kann mit dem Mähdrescher etc. bearbeitet werden und ist mit allen anderen Weizenstreifen direkt verbunden, die industrielle Bearbeitung bleibt erhalten, jedoch die Monokultur wird auf diese Weise unterbrochen und reduziert, was auch den Einsatz von Dünger etc. reduziert. Der Gemüsestreifen nutzt Kombinationen verschiedener Feldfrüchte, die sich gegenseitig stützen und (vor Fressfeinden) beschützen. Ach hier kann auf viele Hilfsmittelchen verzichtet werden, es ist zwar etwas mehr Arbeit, aber solche Kulturen seinen sehr stabil, resilient und würden das Mehrfache einer industriellen Bewirtschaftung liefern. Der Heckenstreifen liefert wieder andere Früchte (u.a. schnell wachsende Hölzer, Beeren und Nüsse). Der Waldstreifen dagegen schützt alles vor Wetter und Wind, kann aber auch anders bewirtschaftet werden, z.B. Eichenwälder bieten gutes Futter für Schweine und lichte Wälder können ebenso mehrfach genutzt werden. Statt nun alles an Konzerne zu verkaufen, würden sich die Bauern zusammentun und die Arbeit unter sich aufteilen. Es folgt noch ein weiterer Vorschlag, dessen „Kästen“ in bestimmten Phasen weitere Ernten liefern können.

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In diesem Zusammenhang soll noch darauf hingewiesen werden, dass es eine Möglichkeit gibt, in der Stadt industrielle oder bio Landwirtschaft oder beides zugleich zu betreiben. Diese LW bringt im Sommer Verdunstungskälte in die Stadt und schützt die Häuser vor der direkten Wärmestrahlung. Mit anderen Worten: Diese Isolierung der Häuser reduziert nicht nur die Kosten der Klimatisierung der Häuser (Sommer wie Winter) sondern verbessert auch das Stadtklima, sie liefert Essen oder Blumen – wahrscheinlich mehrfach im Jahr, sie rentiert sich, statt nur Kosten zu verursachen. Entsprechende Regelungen vorausgesetzt, könnten auch die Baukosten durch die nicht mehr benötigte Fassade, Isolierung und Dach gesenkt werden.

Dabei werden ganze Gebäude mit einem Gestell (die Fenster bleiben frei) ummantelt, in das Gestell werden Kästen gestellt, deren Dämmmaterial Pflanzen Halt bieten. Die Kästen dürften mehrfach im Jahr ausgetauscht werden und nur in der relevanten Wachstums- bzw. Reifephase in den Mänteln platziert werden, zum Ernten und in den ersten Phasen werden Hallen genutzt werden können.

Zum Abschluss soll eine Kuriosität nicht verschwiegen werden: Es werden wohl Skulpturen oder ähnliches zur Orientierung in der Öffentlichkeit benötigt werden, denn bei jedem Wechsel der Kästen kommt man sich ein bisschen vor als wäre man in einer ganz anderen Gegend. Das hält nicht lange an und man gewöhnt sich schnell daran, aber die Skulpturen könnten am ersten Tag wichtige Sicherheit liefern.

Fragen und Antworten

Diesmal je ein Mal zur Autoinfrastruktur, der Rhetorik der AfD alles andere dreht sich um den No-Deal-Brexit (ndB).

Wie kann man die Auto-Infrastruktur schnell und effektiv erweitern? Mit C/SE würden viele auf das schnellere und ständig verfügbare Verkehrsmittel setzen, in und zur Stadt greifen. Zwischen 40 bis 80% würden wahrscheinlich bei den täglichen Fahrten C/SE nehmen, es ist schlicht praktischer. Durch C/SE würden auch neue Märkte erschlossen und grüne Treibstoffe hergestellt werden können. Es gibt riesige ländliche und dünn besiedelte Gebiete, die so erschlossen werden können – genug Markt für Autos und mehr Möglichkeiten vor Ort.

No-Deal-Brexit

Verhandelt Johnson gut? Du meist wahrscheinlich ob er in einer besseren Position wäre, wenn er offiziell die Drohung des No-Deal-Brexits hätte? Wie soll das denn gehen? Die Verhandlungen sind bereits abgeschlossen – die EU hat den Rahmen sehr deutlich gemacht: Reden kann man immer, jeder Vorschlag wird gehört und geprüft, man ist offen – aber die Verhandlungen sind abgeschossen. Kurz: Es hat überhaupt keinen Sinn von Verhandlungen zu reden, wohl aber kann man praktikable Vorschläge jederzeit machen. Sollte er tatsächlich meinen noch zu verhandeln, dann verhandelt er definitiv schlecht, denn er hat die Situation völlig verkannt.

Was wäre die wahrscheinlich beste Lösung? Da haben die verschiedenen Positionen sicher unterschiedliche Vorschläge. Praktisch wäre es wohl, wenn Nord-Irland wirtschaftlich in der EU verbleibt, politisch aber GB zugeschrieben wird. Was sich gegenüber heute ändern würde, wäre letztlich nur, dass für alles, was per Schiff gen GB geht, akkuratere Papiere benötigt werden und sich Grenzer auf den Schiffen befinden und Fragen stellen.

Darüber wird ja gerade geredet! Richtig. Es kommt darauf an, wie es gemacht werden wird. Dass das nun in Frage kommt, ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch ist es viel Arbeit. Da kann noch viel schiefgehen, speziell wenn der No-Deal-Brexit das eigentliche Ziel ist, dann helfen auch die besten Ideen nicht mehr.

Warum wären an der inneririschen Grenze Kontrollen nötig? Weniger wegen denen, die sich an die Regeln halten, in diesem Fall ist die Grenze eher etwas zeitraubendes und Formales. Nötig wäre sie, weil es Menschen gibt, die sich nicht an die Regeln halten wollen. Immer wenn unterschiedliche Wirtschafts- und Rechtsräume (unterschiedliche Regeln) aneinanderstoßen, gibt es unterschiedliche Preise und evtl. Zölle – das lädt zum „Sparen“ ein, man kann es auch Schmuggel nennen.

Gibt es weitere Gründe? Eine Aufgabe des Staats ist es, darauf zu achten, dass seine Regeln eingehalten werden. An der Grenze zweier unterschiedlicher Rechtsräume geht das am besten (auch um jemanden / etwas / ein potenzielles Problem gar nicht erst ins Land zu lassen) dort geht es deshalb nicht ohne Kontrollen.

Haben die Engländer ein Interesse daran, die Grenzen zu kontrollieren? Mal ja, mal nein. Ja, z.B. wenn sie Einwanderung kontrollieren wollen. Aber auch wenn sie verhindern wollen, dass abgelaufene Medikamente oder minderwertige Waren ins Land kommen. Nein, weil eine grüne Grenze in Irland die Härten eines no-deal-Brexits durch Schmuggel abfedern könnte.

Wie sollte sich eine europäische Firma auf den no-deal-Brexit vorbereiten? Zunächst sollte sie feststellen, ob Kunden oder Lieferanten direkt oder indirekt betroffen sind, dabei sollte auf evtl. Dominoeffekte geachtet werden: ein oder mehrere Kunden eines Kunden oder Lieferanten eines Lieferanten oder der involvierten Banken etc. ist massiv vom Brexit betroffen. Da das nicht vollständig eruiert werden kann, bleibt das nur eine vorläufige Schätzung. Erst der Brexit wird die Fakten zu Tage bringen.

Deshalb sollte man sehen, wie sich Rückgänge auswirken, wann sich die Produktion nicht mehr rentiert, wie lange kann man das durchstehen? Je höher die Risiken sind, desto aktiver sollte das kommuniziert werden. Produkte

Warum? Dieses Risiko gilt sehr wahrscheinlich als „nicht selbstverschuldet“ und es gibt sehr wahrscheinlich weitere Betroffen – da kann man evtl. konsolidieren, tauscht sich aus, kann Ideen bekommen oder aber: Alleine schon dadurch, dass man sich austauscht, können neue Kunden oder Nischen gefunden werden. Oder aber man tauscht Produkte, denn wenn die Produktionsstraßen zu groß (oder klein) wurden, finden sich vielleicht andere, die genau die benötigte Länge haben usw..

Wie sollte man sich vorbereiten? Auf jeden Fall sich neue Kunden und Lieferanten im jeweiligen Rechtsraum oder bei stabilen Partnersystemen suchen. Im Zweifelsfall, gibt man den alten Lieferanten im unsicheren Bereich eher auf. Oft kann man auch splitten und vor dem Brexit Know-How tauschen. Patente sollte man in seinen Rechtsraum übertragen. Pfund sollte in andere Währungen gewandelt werden.

Warum das alles? Das ist betriebswirtschaftlicher Standard und nennt sich Risikominimierung. Zudem, bislang konnte man mit einem England rechnen, das ein verlässlicher und langfristiger Partner für die EU sein und bleiben will, und somit auf einen geregelten Brexit hoffen; mit Johnson wurde England zu einem unzuverlässigen Partner, der eher die Nähe (bis zum Anschluss) zur USA suchen wird. Man sollte sich überlegen ob man sich von heute auf morgen auf amerikanische Regeln geschäftlich umstellen kann und / oder will.

Du meinst Trumps „wunderbarer Deal“ macht aus GB einen neuen US-Staat? Vielleicht nicht formal, effektiv aber: Ja. Die engl. Verhandlungsbasis wäre ja denkbar schlecht, die USA kann alles ansagen. Wie ein Vertrag aussehen würde? Das beste erreichbare Ergebnis wäre wahrscheinlich der Quasi-Anschluss, die Eingliederung ins US – amerikanische Rechts- und Währungssystem; alles andere sähe wahrscheinlich vor, dass England „versorgt“ wird, selbst aber nichts oder nur wenig produzieren oder liefern darf – von welchem Geld soll dann die Versorgung bezahlt werden?

Was wäre wohl Tumps Lösung für die irische Frage? Ohne Geschäft (rein politisch) wird er das nicht lösen wollen. Seine Ideen wäre wahrscheinlich: „Bauen wir entlang der Grenze Golfplätze! Die müssten hoch umzäunt werden, damit die Leute rechts und links daneben nicht mit Golfbällen beschossen werden. Das bisschen Grenze haben wir dann schnell im Griff, das können wir schon, das wird eine großartige Grenze! Zudem bekommen die Menschen Arbeit durch Tourismus! Selbst die jeweiligen Jugendlichen bekommen Jobs, choreographierte Schlägereien machen hoffentlich brauchbares Soldatenmaterial aus ihnen und sie können sich ausleben.“

Ist das eine schlechte Idee? Aus Trumps Sicht? Er könnte jedenfalls behaupten einen Zaun gebaut zu haben – und selbst bestimmen, wann wer was wie schmuggelt, denn die Golfplätze wäre freilich Privatbesitz, D.T.s Privatbesitz. 500 qkm Europas.

Soll verlängert werden? Bei ernsthaften und von allen tragbaren Vorschlägen? – Warum nicht?! Wenn die Vorschläge bis zu Halloween umgesetzt werden können, dann wäre es nicht nötig. Aber damit ein No-Deal-Brexit kein Chaos verursacht, sollte gerade wegen dem No-Deal-Brexit desselben verschoben werden.

 

Die Rhetorik der AfD

Was hältst Du von dem, was die AfD heute wie sagte? Sie betreibt ein bekanntes Vorgehen: „Alles was wir selbst vorhaben, werfen wir zuerst den anderen vor, dann können sie das nicht mehr gegen uns verwenden“. Nur ein Beispiel: Die AfD will aus der Presse Propaganda-Organe machen, was wirft sie „den anderen“ vor? – die Presse zum Propaganda-Organ zu machen. Sie baut schlicht darauf, dass „was oft genug wiederholt wird, glaubt man irgendwann“ und danach heißt es dann: „Die können freie Presse nicht, jetzt müsse wir diese Aufgabe leider übernehmen“.

 

Fragen und Antworten zu C/SE und IvaP

Zuerst werden ein paar gemischte Fragen beantwortet z.B. ob C/SE zum „Spannen“ verleitet, ob sich ein Vergleich mit einer Seilbahn oder dem HyperLoop etc. lohnt, wie wichtig Mobilität und Geschwindigkeit ist oder ob es etwas Negatives zu C/SE zu sagen gibt. Auch die Frage, ob C/SE Verzicht bedeutet wird geklärt. Dann folgt ein Bereich über „C/SE und fair“. Zum Schluss wird noch der eine oder andere Aspekt besprochen, warum es nicht gemacht wird.

Jetzt aber kurz zur Frage: Was ist C/SE? City-SynErgy verbindet Energie, Mobilität und eine allgemeine Basis für Infrastruktur, es erwirtschaftet Gewinne und ist in der Lage das Geld lange im lokalen / regionalen Umlauf zu halten. Davon haben alle etwas, es ist gut für den Menschen, die Wirtschaft und alles, was wichtig ist. Wer genaueres wissen will, der sei auf den Blog verwiesen, alles wird dort erklärt. Da gibt es noch andere Ideen, doch nur IvaP und die Plastik Fachwerk Bauweise seinen hier erwähnt.

Eines soll noch erwähnt werden: C/SE ist neu, wer Politiker darauf anspricht, veranlasst diese, die Meinung des Alten einzuholen: Wer etwas zu C/SE wissen will, sollte hier nachfragen, nicht bei der Politik – es sei denn, er ist Satiriker oder Komiker, dann liefern solche Frage viel Stoff. Allein schon, wie sie sich winden! Herrlich komisch! – falls man es erkennt und nutzen kann oder will.

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Verleitet C/SE zum Spannen? In der Stadt sind minimal sechzig Kilometer pro Stunde geplant, ein Standardfenster passiert man in unter einer zwanzigstel Sekunde. Zudem sieht man durch ein oder zwei Lagen gebogenes Plastik, das wird sicher etwas verschleiert, so dass Details selbst bei geringeren Geschwindigkeiten unsichtbar bleiben. Wer aus einer fahrenden C/SE-Kabine „spannen“ will, der bräuchte dazu Hilfsmittel. Der Nachbar von gegenüber und das Internet sind für diesen Zweck besser geeignet. C/SE kann Gebäude, Straßenzüge und Städte also Sideseeing aber nicht „spannen“.

Vollständige Entwarnung? Nur beim Ein- und Aussteigen gibt es geringerer Geschwindigkeiten – aber da kann man baulich viel machen oder per ein- / ausschaltbarer Folien die Sicht einschränken. Oder oder oder … Da gibt es viele Möglichkeiten.

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Vergleiche bitte eine Seilbahn mit C/SE. Eine Seilbahn ist geradezu ideal zum Spannen. Alle bislang uneinsichtige Balkone und Terrassen, auch die in der weiter weg liegenden Häuserzeilen, werden einsichtig und ja, auch die Fenster dort. Dass man dazu einen Fernstecher benötigt ist richtig aber dass man einen dabei hat, liegt freilich an der schönen Stadt – und ihren Attraktionen.

Aufgrund der geplanten Höhe in 70 Meter und der geringen Geschwindigkeit kann man sich dabei sogar Zeit lassen – und es genießen. Zudem: C/SE ersetzt keine auf „Luflinie angewiesene“ Tram, wie die Seilbahnen, es wirkt wie ein bodennaher, non-stop-Direktfug von A nach B. Ein Vergleich ist in jeder Hinsicht unfair – für die Seilbahn.

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Vergleiche bitte HyperLoop One mit C/SE. HyperLoop One ist gegenüber C/SE verhältnismäßig aufwändig und unflexibel: Das einzelne Konzept „Luftleere Stahlröhren“ stehen einer ganzen Sammlung mehrerer Konzepte und Lösungen gegenüber. Wer unbedingt vergleichen will: Wie vergleicht man Äpfel mit Birnen?, etwas überaufwändiges mit etwas funktionalem und flexiblem?

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Kann C/SE die Klimasünden rückgängig machen? Zumindest kann es die Sünden beenden. C/SE kann zwar der Luft CO2 entnehmen, was an sich schon ein großer Erfolg wäre, aber erst „künstliche Bäume“ könnten genügend CO2 entnehmen und speicherbar machen – was übrigens eine neue Aufgabe für alte Stollen alter Bergwerke o.ä. wäre. Einige Simulationen weisen aber darauf hin, dass sie das sehr schnell und effektiv tun würden und einiges des entnommen CO2 besser „zurückgegeben“ werden sollte. Denn wenn das nicht global geschieht, dann drohen „künstliche Tiefdruckgebiete“ … Mehr Regen täte Europa zwar gut, aber ein statisches Tiefdruck Gebiet wäre dann doch etwas zu viel des Guten. Man könnte aber gegensteuern.

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Bedeutet C/SE Verzicht? Mal sehen: Man wäre bequem unterwegs, schneller am Ziel und verbraucht dabei nur einen Bruchteil der Energie, die heute dazu nötig ist. In einer halben Stunde zwischen zwei- oder fünfhundert Kilometer weit – heute wären die meisten in einer halben Stunde noch nicht einmal aus der eigenen Stadt heraus. Zudem: für ein Wochenende in eine größere Stadt (übrigens, C/SE kann auch Meere überwinden, New York etc. wäre auch machbar) zu fahren ist jederzeit und ohne schlechtes ökologisches Gewissen möglich – zumindest, was das CO2 angeht.

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Wie wichtig ist die Geschwindigkeit bei Mobilität? Wer sich mit 20 kmh bewegt, sollte doppelt so lange unterwegs sein als der, der mit 40kmh fährt – solange die Geschwindigkeit konstant bleibt und es keine Zwischenstopps gibt.

Gut – Durchschnittsgeschwindigkeiten … Also genauer: Wäre bei gleichmäßiger Bewegung die Geschwindigkeit wichtig? Sicher! Höhere Geschwindigkeit bedeutet dann, dass man schneller ans Ziel kommt!

Aber ist das „wichtig“?! Das kommt etwas darauf an, was man macht, was das Ziel ist. Wer schneller „spazieren gehen will als andere“ könnte es mit dem Wettbewerb etwas übertreiben. Man sollte also verschiedene wirtschaftliche, gesellschaftliche und private Situationen bedenken. Eines aber vorab: Wenn man z.B. gesundheitliche Hilfe braucht, wie wichtig ist dann Geschwindigkeit? Die Ärzte sagen i.d.R.: „Jede Minute zählt!“.

Gesellschaftlich? Der Mensch ist ein soziales Wesen und trifft sich selbst im digitalen Zeitalter gern mit anderen persönlich – wenn es schnell, kostengünstig und zuverlässig ist, dann werden die Menschen das bereitwillig und gerne nutzen. Jedem, dem ich die Möglichkeit vorgestellt habe, ging ein Lächeln auf – bei den Auto- und Motorradfans folgte ein Stirnrunzeln, das durch das magischen Worte „Feierabend“ und „Wochenende“ wieder verschwand. Veranstaltungen jeder Art werden besser besucht sein.

Wirtschaftlich? Wenn mein Verdienst von der Zahl der Menschen abhängt, die ich am Tag besuchen kann, dann: Sicher; telefoniere ich dagegen den ganzen Tag, dann eher weniger. Kann ich eine Arbeit annehmen obwohl sie in einer anderen Stadt ist – ja oder nein? Der größere Bewegungsradius ermöglicht neue Chancen, evtl. erhöht das aber auch die „Konkurrenz“ bei den einfacheren Tätigkeiten.

Privat? Fragen Sie doch einfach jeden, den Sie treffen, wie er es finden oder was sich an seinem Verhalten ändern würde, wenn er binnen weniger Minuten z.B. am anderen Ende der Stadt sein könnte? Nach einiger Zeit, hellt sich die Mine auf und es kommt „In der Stadt? Wirklich – in der Stadt! Super!“ oder so ähnlich als Antwort. Wer mich kennt, blickt noch eine Weile ungläubig, beginnt dann aber mit dem Pläne schmieden und Effekte bedenken; z.B.: Mittags mal schnell nach Hause oder – ich könnte in die Stadt zu Essen gehen.: Restaurants könnten an Arbeitstagen Mittags zu Kantine werden. Abends noch einen Film im Kino zu sehen oder sich mit Freunden treffen – das alles wäre viel einfacher! Ob Geschwindigkeit wichtig ist – definitiv: Ja!

Alternativen? Fragen Sie Mitarbeiter auf einen Flugplatz ob Geschwindigkeit wichtig sei? Die Antwort dürfte in etwa so ausfallen: Trotz langem Check-In und -out, schneller als andere zu sein? Und da fragst Du, ob Geschwindigkeit wichtig ist!?!

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Gibt es denn gar nichts Negatives über C/SE zu sagen? Es ist kostengünstig, schnell und zuverlässig – für so manches evtl. konkurrierendes System sind das schlechte Nachrichten und auch, dass es von jedermann egal wie alt oder jung, gesund oder krank man ist, benutzt werden kann, hören viele auch nicht gerne. Und seit es die Maut (-bestrebungen) gibt, weiß auch jeder wann wer mit welchem Fahrzeug gerade wo ist – selbst die digitale Überwachung wäre leichter und billiger, leider.

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Wie „fair“ ist City/SynErgy (kurz: C/SE)? Es ist in praktisch jeder Hinsicht fair.

Wirtschaftlich? Betriebswirtschaftlich: Da Gewinne erwirtschaftet werden, ist es eine lohnende Investition, die nur wenig Aufwand benötigt aber sichere Rendite liefert. Volkswirtschaftlich: Da vor Ort gewirtschaftet wird, verbleibt das Geld (im Umfang aller Importe) in den lokalen Umläufen – da hat jeder was davon, falls man es richtig macht: Statt Konzerne zu beauftragen, sollte das vor Ort erledigt werden, schon allein, weil es viele austauschbare Varianten gibt, welche aktuell die richtige ist, kann am besten vor Ort entschieden werden, falls alle Informationen wie Erfahrungen etc. zentral zur Verfügung gestellt werden.

Bürger? Der Bürger wird zum kleinen Preis recht mobil: Man ist binnen weniger Minuten am anderen Ende der Stadt, in einer anderen Stadt oder weit draußen auf dem Land. SynErgy würde es möglich machen sich in einer halben Stunde in einem Radius von vier- bis fünfhundert Kilometer zu bewegen. Zudem ergeben sich die unterschiedlichsten Arbeitsplätze durch C/SE und dessen Umfeld, in den Städten stände der Platz, der heute für Autos benötigt wird, wieder zur Verfügung usw..

Natur? Bislang konnten alle Komponenten mit Null-Emissionen geplant werden. Sollten das Algenwachstum mit „künstlichen Bäumen“ unterstützt werden, würde aber Co2 in größerem Maßstab der Luft entzogen werden. Und: C/SE kann minimalinvasiv erstellt werden. Es benötigt keine durchgehende Schneise wie die Bahn oder eine Straße sondern nur dann und wann eine „Lichtung“ mit einem Stein- oder Betonblock von ein paar Metern, in denen Naturschützer sogleich eine „Stütze für Trockenwände“ erkennen.

Flugzeug, Bahn und Auto? In diesen Bereichen wird sich etwas tun. Aber wenn sie flexibel sind, dann bietet C/SE auch Chancen, denn es bietet neue Energie, kann aber auch ökologisch passendere Kraftstoffe liefern usw. Mit C/SE können schnell neue Räume erschlossen werden, zunächst in einem groben Raster, die Räume dazwischen könnten dann mit Autos mit Biokraftstoffen erschlossen werden. Für Geländewagen etc. könnte es neue Märkte geben. Wer es angeht erkennt Chancen; wer jammert erkennt Risiken.

Was passiert mit den heutigen Energielieferanten? Das sind die Öl- und Gaslieferanten aus dem nahen Osten und Russland. Die russische Wirtschaft würde aufblühen, die Bevölkerung könnte mit C/SE, IvaP etc. das ganze Land erschließen und in diesen Inseln und in ihrem Umfeld verschiedene Lebensstile leben – alles kann, nichts muss. Ebenso würde es z.B. in Afrika wirken. Aber auch im nahen Osten würde sich für die Bevölkerung ganz neue Wege und Möglichkeiten öffnen. Für die Bevölkerung wäre es jedefalls fair.

Politik? Nur wenn man faul ist, überfordert C/SE sie, ansonsten gibt es einfach nur viel Raum zum Gestalten und organisieren, viel politische Arbeit eben und es wird vieles an den Ergebnissen der Politik liegen, wie es werden wird – an diesen Ergebnisse könnte man sie messen.

Und warum macht man es dann nicht? Viele haben es sich mit viel Mühe in dieser Gesellschaft platziert und wollen nun – ganz wie versprochen: Wenn du dich eingliederst, dann strengst du dich anfangs mal richtig an und zehrst dann den ganzen Rest deines Lebens davon – eine, sagen wir: gemütliche Lebensmitte genießen. Sie scheuen jede Änderung die ihren Status Quo bedrohen könnten. Es geht um Claims, darum dass man kein zweites Mal auf die Schule muss (schließlich hat man damals alles gelernt!) und um die Einhaltung alter Versprechen aus anderen Zeiten – und oft auch anderer Weltbilder.

Weltbilder? Was haben Weltbilder damit zu tun? Jede Gesellschaft organisiert sich. Das kann auf viele Arten geschehen. Einige basieren auf Wissen und konstruktiver Kooperation andere bauen auf Narrative, Gruppendynamik und Durchsetzung. Letztere weisen jedem Menschen eine Rolle im Getriebe der Funktionäre zu und setzen die Ordnung letztlich auch mit Gewalt und Tod durch. In diesen Gesellschaften hat Neues kaum eine Chance, im Gegenteil es wird diskreditiert und bekämpft – selbst dann, wenn man eigentlich ganz gut findet. Einfach nur weil es etwas ändern würde, werden massive Streitereien um die neuen Claims befürchtet – nach mir die Sintflut, sagen sich viele und bleiben untätig. Zudem weiß man auch nicht, wo man am Ende in der Gesellschaft stehen würde.

Sind diese Ängste berechtigt? Das sind keine Ängste, das sind Prinzipien, Halsstarrigkeiten und Egoismen.

Wo würde man nach diesen Änderungen in der Gesellschaft stehen? Da alle etwas gewinnen, rücken im besten Fall alle eine Stufe auf – im Prinzip würde sich nichts ändern bzw. alles so bleiben wie es ist; die Städte und Umgebung wären nur irgendwie angenehmer.

Wenn es Ängste wären, wären diese dann berechtigt? Das ganze Leben ist ein Prozess, denn wir integrieren ständig Neues in unser Leben, z.B. das Handy. Auch diese Änderungen wären nur etwas Neues. Zunächst kommt es darauf an, dass man es macht und dann, wie es integriert wird, in diesem Fall, wie das gesellschaftlich und wirtschaftlich geregelt und gelebt wird. Einige Gesellschaften werden das besser machen als andere – aber was würde sich denn wirklich ändern? Man wäre mobiler und Wirtschaft, Energie und die Welt würden sich vertragen. Für den Menschen von heute wäre es vergleichbar mit der Änderung, die das Handy brachte: Die Umgebung wird kompakter und handlicher. Für die Welt und Umgebung würden viele Einflüsse, die durch den Menschen kamen, würden verringert, evtl. sogar wieder gut gemacht.

Aber wirtschaftlich ändert sich doch viel!? Wenn man es richtig macht, dann ändert sich wirtschaftlich nur, dass das Geld länger im lokalen Markt bleibt – mit anderen Worten: Jeder Euro im Geldbeutel (oder auf der Karte) wäre mehr wert, die Kaufkraft und damit die Nachfrage steigen. C/SE liefert die Infrastruktur und IvaP liefert ganz neue Produktionsmöglichkeiten. Jede dieser Verbesserungen von Infrastruktur und Produktion belebte die Wirtschaft – nachweislich. Es kommt darauf an wie man es macht, nur diese gesellschaftlichen Faktoren, diese sich-selbst-erfüllenden-Prophezeiungen sind es, die gefürchtet werden könnten. Aber wir sind ja alle vernünftige Menschen, die sich nicht sinnlos streiten sondern alles ganz konstruktiv zum Guten wenden.

Unterschiede zwischen HyperLoop und City/SynErgy (C/SE)

Die europäischen Konservativen fordern ein europäisches HyperLoop One. Jetzt häufen sich die Fragen nach den Unterschieden zwischen den beiden Systemen. Hier eine kleine Liste:

HyperLoop lohnt sich nur bei Mittel- und Langstrecke, es benötigt also weitere Mobilitätsnetze, C/SE dagegen bringt jeden zügig und kostengünstig von Haustür zu Haustür.

HyperLoop ist aufwändiger, es braucht z.B. selbst Infrastruktur um die Luft aus den Röhren zu pumpen. Das ist teurer im Aufbau und Wartung und es ist fehleranfälliger. C/SE setzt auf Leichtbauweise, hochwertige aber einfache und robuste Technik.

HyperLoop bewegt niedrige, luftdichte und vollständig geschlossene Module in vollständig isolierter Umgebung; in den Kabinen von C/SE kann man Sitzen, Stehen und Gehen und man kann die Umgebung (leicht verzerrt, das ist bautechnisch durch die gebogene (Plastik-)Scheiben bedingt) sehen, die Röhren funktionieren auch wenn sie nicht vollständig luftdicht sind, im Gegenteil: sie führen Luft mit und tauschen sie regelmäßig aus und man kann Nutzen daraus ziehen, statt sie aktive zu entfernen.

HyperLoop ist ein weiteres Mobilitätsnetz, speziell und nur zwischen Städten, unter vielen anderen; C/SE ermöglicht es bislang unerschlossene Bereiche vollständig zu erschließen und kann sogar den Aufzug ergänzen. Bei C/SE gilt „Es kann und darf gerne andere Netze geben, es muss sie nicht geben; C/SE hilft sogar anderen Mobilitätsnetzen  z.B. durch Bio-Sprit“.

HyperLoop ist eher spezialisiert auf ein Thema; C/SE liefert für viele Themen viele Lösungen (u.a. bei klimaneutraler Energiegewinnung und Senkung der Emissionen) zumindest liefert es weitere Möglichkeiten bei nahezu  allen Infrastrukturfragen.

 

Könnten die Ideen des Blogs bei den aktuellen Aufgaben der EU helfen?

City-SynErgy (kurz: C/SE) kombiniert Mobilität und Energie sowie Infrastruktur im Allgemeinen. Wenn C/SE in derselben Größe wie das deutsche Autobahnnetz ausgebaut wäre, könnte theoretisch zehn Mal mehr (Wasserstoff-) Energie geliefert werden, als Deutschland braucht (in ungefähr gilt das auch für Europa und jedes andere Gebiete, die das machen wollen).

In der Größe des deutschen Autobahnnetzes!? Wie lange soll das denn dauern und was kostet das?! Gebaut wäre das schneller als man denkt: Es sind im Wesentlichen zwei Arbeitsschritte das Setzen der Pfeiler und die Montage des Leitsystems. Der Bau an sich geht schnell durchgeführt. Ein entsprechendes Team kann mehrere Kilometer am Tag schaffen und würde je Richtung eine Spur der Autobahn (vor allem für die Sicherheit der Bauarbeiter) benötigen. Wie lange es dauert ist demnach eine Frage der Organisation und der Finanzierung.

Wer würde denn in C/SE investiert? Da C/SE neben der Mobilität auch Produkte liefert (Energie auf mehrere Arten, aber auch Lebensmittel und Produktionsstandorte etc.) ist es definitiv eine Investition, die sich zügig rentiert. Groß-Investoren sollten sich einfinden. Dazu kommen viele Kleininvestoren, Regionen und Städte, denn diese werden aufgewertet: Wenig bis keine Emissionen, selbst an Verkehrskontenpunkte. Jeder hat demnach ein Interesse daran, es aufzubauen, zu nutzen und zu unterstützen – es lohnt sich immer, so oder so.

Emissionslos? Wie soll das gehen?! Ganz einfach: Kabinen werden elektrisch in Röhren bewegt. Der dafür benötigte Strom kann über den Röhren produziert werden. Neben Sonnenkollektoren bietet sich die Produktion von Wasserstoff durch Algen in Wasserbassins an. Überschüsse könnten in Salz gespeichert werden, denn flüssiges Salz ist ein guter Energiebewahrer und ein Kondensator. Der Strom wird vor Ort hergestellt und z.T. verbraucht, die Speicherung kann dann zentraler geschehen.

Und die Fahrzeuge! Elektrischer Antrieb ist schön und gut, aber der Abrieb etc.! Es gibt einen Antrieb, der elektrisch, berührungslos übrigens auch komfortabel und leise arbeitet. Neben Rädern gibt es weitere Möglichkeiten.

Aber Wasser in Bassins – wird das nicht zu schwer und woher kommt das ganze Wasser? Statiker bin ich keiner, aber einer, der es ist, sagt: Nein. Es kommt aber auf die genauen Umstände an. Zudem ist es eine Lösung für das „große“ System, deren Leichtbauweise durch Dauerbelastung sogar stabiler wird. Das kann von recht weit weg geliefert werden. Nicht vergessen: C/SE schafft eine neue / weitere Basis für Infrastruktur.

Und wie soll man sich C/SE vorstellen? In der Stadt sind es Pfeiler an denen ein Leitsystem montiert ist. Etwas geometrischer: Alle paar Meter eine senkrechte Linie, die mit einer vertikalen Linie (in mehreren Metern Höhe) verbunden sind, gelegentlich kommt ein Zylinder vorbei. Wenn schneller gefahren werden soll, dann wird in Röhren gefahren, das spart Energie und reduziert die Wettereinflüsse. Auf dem Land wird alles höher, damit alle Bodenunebenheiten ausgeglichen werden können. Aus den Pfeilern dürften aufgestellte Ringe werden, die aber so filigran wären, dass sehr genau hingesehen werden müsste, um sie zu entdecken, und die vielleicht zehn Meter breiten Anbauten am oberen Ende wären so weit weg, dass nur eine feine Linie sichtbar wäre, die auf de Boden keinen Schatten werfen würde.

Stimmt es, dass man einem dann auch in den oberen Etagen ins Zimmer schauen könnte? Nein. Ein Fenster ist bei sechzig km/h weniger als eine zwanzigstel Sekunde direkt einsehbar. Wer Spannen will, muss schnell sein. Und es sollte nicht vergessen werden, dass ein bis zwei mal durch gekrümmtes Plastik gesehen wird – das dürfte viele Details verschleiern. Beim Ein- und Aussteigen gibt es Beschleunigungsphasen, in denen man langsamer wäre, wäre aber auch mit anderen Dingen beschäftigt. Zudem gibt es verschiedene Arten, wie C/SE gebaut werden kann, etliche verhindern solche Einblicke in diesen Phasen. Wer ganz sicher gehen will, der soll eine Gardine direkt mit einem Spot beleuchten, solange es keinen Schattenwurf gibt, sieht man von Außen nur ein helles Fenster.

Was würde aus den Autos werden? Ein Kollege drückte es so aus: „In der Arbeit wären wir schnell überall, aber in der Freizeit würden wir fröhlich im Stau stehen“. In der Stadt und im Umfeld ist C/SE bei der Mobilität unschlagbar und wir sollten es einsetzen. Zudem fällt bei der Wasserstoffproduktion viel Biomaterial an, das auch in Treibstoff, Öl oder Gas verwandelt werden kann. Dieses eine Problem der Autos wäre behoben. Übrigens, dass C/SE überraschend hilft, kommt häufiger vor.

Lohnt sich C/SE auch auf dem Land? Für die Bevölkerung sicher, denn es ist günstiger zu bauen als Straßen oder Schienen, kann Tag und Nacht übers ganze Jahr individuell und für kleines Geld genutzt werden, man ist schnell unterwegs. Mit einem Wort Ja.

Und würde es sich auf dem Land auch finanziell lohnen? Es würde vielleicht ein bisschen länger dauern, aber die Überbauten würden auch diese Strecken finanzieren.

Globalisierung und Wirtschaft – welche Idee würde wie helfen? IvaP hält die Produktion vor Ort, wichtiger ist aber, dass es die Risiken von den Firmen und deren Mitarbeiter zu den Produkten verschiebt. Forschungsinseln würden sich rein auf Forschung und Entwicklung konzentrieren ohne Rücksicht auf bestehende Produkte. Ideen könnten gut umgesetzt werden und würden den Markt beleben bzw. bewegt halten, das würde übertriebene Marktmacht von Konzernen einhegen.

Hilft sonst noch was? Ganz konkrete Hilfe könnte die Plastik-Fachwerk-Bauweise liefern. Einem Bekannten mit dem Spitznahmen „Koma“ ist es gelungen aus gespritztem Plastik Fachwerk herzustellen, das stabiler als Holz ist. Auf diese Weise Bauen geht schnell. Anfangs wollte er es nur bei Messen und Ereignissen einsetzen, weil das Plastik wiederverwendet werden kann und die Bauteile passgenau sind und die Montage einfach ist. Dann bemerkte er, dass nach einem Erdbeben die Überlebenden sich binnen weniger Stunden ein neues Dach überm Kopf hinstellen könnten. Plastik und Maschine könnten aus Flugzeugen abgeworfen werden.

Warum heißt er „Koma“? Er liegt seit einem Unfall im Koma. Übrigens hat er auch die Ringe von SynErgy erfunden, seinen damaligen Spitznahmen, kann glaube ich jeder erraten.

Und warum hat man das noch nie gesehen? Koma hatte überraschend viele Schwierigkeiten, die Ideen anzumelden obwohl er in diesen Dingen ein Profi war. Irgendwann hat es ihm gereicht und gab auf. Das krönte er damit, dass er alle Unterlagen vernichtete. Es würden für diese Dinge noch Forschungen benötigt – ob ich als Programmierer dabei helfen kann, wage ich zu bezweifeln. Aber ich war Augenzeuge, insofern kann ich vielleicht doch etwas helfen.

Fazit? Die Ideen des Blogs würden bei Infrastruktur, Mobilität und Energie helfen, die Emissionen zuverlässig senken und bei Umwelt und weiteren Themen helfen. Viele offenen Fragen würden zu einem guten Teil beantwortbar und leichter.

Was spricht dagegen? Wie bei allen Großprojekte, werden schnell Geldfragen gestellt – die jedoch nicht greifen. Auch wird befürchtet, dass es evtl. eine Low-Tech Lösung sei und damit unwürdig für High-Tech-Staatenbund wie Deutschland und die EU. Andere sehen ihre Felle wegschwimmen: Autoindustrie, Bahn, Flug – alle früheren großen Netzwerke wollen das nicht und die Bauindustrie (Hoch- / Tiefbau) meinen, dass wegen SE keine Brücken mehr auf normale Art gebaut werden und die Arbeit, die ihnen in Zukunft noch bleibt, sei Warten und Abriss. Darüber hinaus ist ihnen die Plastik-Fachwerk-Bauweise ein Dorn im Auge, auch hier wird befürchtet, dass sich die angestammten Prozedere ändern und sie ins Hintertreffen geraten könnte.

Und stimmt das? Es wird sich etwas ändern, das kann aber auch neue Tätigkeitsbereiche bedeuten. Wer aber nur Verluste sehen will, der verschwendet seine Zeit. Wird es weiterhin Autos geben? Ja – vielleicht etwas andere Fahrzeuge. Wird weiterhin gebaut werden? Sicher. Die Änderung betreffen Straßen, Schiene und Flugplätze – alles wird in der nächsten Zeit umgebaut werden. Und nur weil es schnell und einfach aufgebaut werden kann, heißt das ja nicht, dass es Low-Tech sein wird. Es gibt Antriebe und Steuerungen, die es sicher High-Tech sind. Und PFB würde höchstens als „Schwalbennester“ an den SE Anbauten für Wohn- und Arbeitsräume eingesetzt werden, vielleicht noch als Brücke zwischen zweier Häuser, denn diese Bauten sind zu leicht und müssten beschwert oder verankert werden.